kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Streitkräfte überfallen koptische Mönche 10. September 2010

Filed under: Koptenverfolgung,Wiederholtes Szenario — Knecht Christi @ 21:59

Tränengas, Stöcke, Steine und Glasscherben schenkten die ägyptischen Streitkräfte den Mönchen des Klosters des Heiligen Makarius in Rayan-Tal bei Faium

Jetzt ist es sonnenklar! Nicht die Fundamentalisten oder die islamischen Terroristen bzw. die gläubigen Moslems, die den Islam richtig verstehen, regten sich auf, weil Baumaterial fürs koptische Kloster transportiert wurde. Diesmal kommt der Hass von der ägyptischen Regierung, welche sich gemäß des zweiten Artikels der ägyptischen Verfassung zum Islam bekennt, und welche auch ganz offen zugibt, dass sie die Kopten verfolgt und diskriminiert.

Vorgestern schickte das Innenministerium über 300 Soldaten und gepanzerte LKWs zum bescheidenen Kloster des Heiligen Makarius in Rayan-Tal bei Faium. Obwohl die 95 Mönche keine Waffen oder irgendeinen Widerstand leisteten, wurden sie von den Soldaten angegriffen, und zwar mit Stöcken. Zunächst einmal gab es Tränengas, was total unerklärlich ist. Wer hat demonstriert oder die öffentliche Ruhe gestört, damit man durch Tränengas die Menge vertreiben wollte! Welche Öffentlichkeit? Es handelt sich um eine verlassene Gegend! Aber nein, die ägyptische Regierung wollte unbedingt ihre Muskeln spielen lassen, um die ungläubigen Mönche in Angst zu versetzen. Keineswegs gaben sich die koptischen Mönche geschlagen! Pater Paulus und die anderen Mönche parieren seit 1997 und werden nicht müde. (more…)

 

Die Flutkatastrophe in Südasien: Wo war Gott?

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 06:29

Es ist zur Tradition geworden: Nach einer Naturkatastrophe fragt man verzweifelt, wie Gott das Leiden der Menschen zulassen kann. Doch wird damit die richtige Frage gestellt?


Jahrelang galten die Strände des südasiatischen Raumes als Paradies für westliche Urlauber. Die auf der natürlichen Schönheit dieser Region aufgebaute Tourismusindustrie bescherte nicht nur den aus Europa und Amerika angereisten Besuchern Spaß und Erholung. Für manche Einheimische bedeutete sie auch Arbeit und einen Wohlstand, der sie von der Armut befreite. Der Ausbau der Bettenkapazität in den Urlaubsorten Südasiens schien Urlaubern und Gastgebern eine gewisse Sicherheit zu geben. Die Touristen konnten ihren Urlaub ungestört in Luxushotels verbringen, fernab des Alltagsstresses zu Hause und in ausreichendem Abstand zu dem wirtschaftlichen Mangel andernorts in ihrem Gastland. Der beständige Besucherstrom aus dem Westen sicherte einen kalkulierbaren Aufschwung für die heimische Wirtschaft. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, besagt das Sprichwort. Mit Anlagekapital, Risikobereitschaft, Technik und Fleiß scheinen dem Menschen keine Grenzen gesetzt zu sein. Eine einzige Naturkatastrophe reicht jedoch aus, um ein Urlaubsparadies als Scheinwelt zu entlarven und uns zu zeigen, wie klein und machtlos wir doch sind! (more…)

 

Dahinter stecken die Muslimbrüder

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 06:20

= Herr General, das US-Magazin „The New Yorker“ bescheinigt Ihnen, schon den Aufstieg der Hamas in den palästinensischen Gebieten vorausgesagt zu haben, als die meisten Ihrer Kollegen noch fest an einen Frieden glaubten.
Harari: Einfach, weil ich das gesehen habe, was ist, nicht nur das, was ich sehen wollte. Ich habe die Fakten analysiert.

= Ist die Hamas eine reine Terrortruppe, oder muss man akzeptieren, daß sie auch einen legitimen politischen Flügel hat, wie der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat, sagt?
Harari: Sagen wir es so: Die Hamas hat einen militärischen Flügel, der für den Terror verantwortlich ist, und sie hat einen politischen Flügel, der ebenfalls für den Terror verantwortlich ist. Verstehen Sie? Diese Argumentation, die Sache in zwei Teile zu zerlegen, ist ein Winkelzug, um die Diplomaten auszutricksen. Tatsächlich sind es zwei Seiten derselben Medaille. Oder würden Sie vor Gericht ernstlich argumentieren, Ihre linke Körperhälfte ist unschuldig, wenn Sie mit Ihrer rechten Hand einen Mord begehen?

= Ist das Ihr polemischer Standpunkt als ehemaliger israelischer General oder Ihr unbestechlicher Standpunkt als Fachmann für die Hamas? (more…)

 

Die türkische TV-Parallelgesellschaft

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 06:00

Migrationsdebatte: Medienverhalten und Integration


Wenn die Integration von Türken in Deutschland zur Sprache kommt, bleibt die Diskussion oft im Ungefähren. Daher einige harte Zahlen: Es gibt fast 3 Millionen Menschen mit türkischer Herkunft in Deutschland, davon sind über 700.000 deutsche Staatsbürger. Aus soziologischer Sicht sagt das gar nichts, weil sich die Mentalität nach der Einbürgerung nicht ändert. Interessieren sich diese Menschen türkischer Herkunft für das Land, in dem sie leben, oder doch mehr für die Angelegenheiten der Türkei? Einen Hinweis könnte ihr Medienverhalten geben. Die Auflage türkischer Zeitungen in Deutschland beläuft sich auf knapp 120.000 Exemplare („Hürriyet“ 40.000, „Zaman“ 40.000, „Türkiye“ 20.000, „Sabah“ 13.000, „Milliyet“ 5.000). Wie auch bei deutschen Zeitungen, sind diese Auflagen rückläufig, da die digitalen Medien den Zeitungen den Rang ablaufen. Dennoch wird man in aller Regel sagen können, dass jemand, der täglich eine türkische Zeitung liest, sich nicht primär mit Deutschland identifiziert. (more…)

 

Das Grundgesetz schützt die Integrationsverweigerer

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:50

Wirksame Mittel gegen Integrationsverweigerung zu finden, fällt hierzulande besonders schwer. Das liegt auch an der deutschen Verfassung. Zwei gleichaltrige Jungen wachsen in einer anatolischen Kleinstadt auf. Beide haben arme Eltern ohne höhere Schulbildung. Der eine macht mit 18 Jahren ein glänzendes Abitur. Viele bewundern das, erklären kann es allerdings keiner. Der andere hat zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre mit gering bezahlten Gelegenheitsarbeiten hinter sich, denn wegen schlechter Zensuren verfügt er gerade mal über den Mindestabschluss, wie die Mehrheit seines Jahrgangs. Der Abiturient strebt in die Hauptstadt oder gar nach Istanbul zum Studium; er strebt eine Karriere im Staatsdienst an. Er scheint alle Trümpfe in der Hand zu haben und denkt nicht einmal im Traum daran, sein Leben mit dem Schulversager zu teilen. Er begegnet ihm mit einer Mischung aus Stolz und Mitleid, aber niemand verlangt, dass er sich an den Pechvogel bindet.

Aufstieg durch Migration, nicht Leistung: Doch plötzlich kommt auch für den Gescheiterten eine Chance. In Westeuropa sucht man Arbeiter. Im Alter von 20 Jahren fängt er dort an und verdient umgehend ein Mehrfaches dessen, was sein hoch begabter Landsmann während seines Referendariats in Ankara bekommt. (more…)

 

War das für Juden besondere Gen vielleicht schon vor Adam da?

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 05:36

Ihre Überführung in die neue Heimat brachte weniger Schwierigkeiten mit sich als erwartet. Neu eingekleidet sind sie heute kaum noch von ihren Volksgenossen zu unterscheiden. Bis zu ihrer Entdeckung trugen die kleinen afrikanischen Juden den typischen Zopf. Allerdings noch ursprünglicher, wie man auf dem Foto sehen kann. Ohne die aus Südafrika eingeflogenen Kämpfer des „Jüdischen Volkes“, wäre dieser glänzende Sieg über die mit modernsten Massenvernichtungswaffen ausgerüstete Armee Palästinas nicht möglich gewesen.

Doch wie wurde der afrikanische Gollom entdeckt?

Niemand hatte sie beachtet: Doch plötzlich und ohne Vorwarnung verließen 1948 43,000 jemenitische Juden ihre Häuser und ihren Arbeitsplatz und zogen in die damalige britische Kolonie Aden. Als man die Führer dieser jemenitischen Juden fragte, warum sie den Jemen verlassen wollte, antworteten sie, ihre Zeit sei gekommen, nach Israel heimzukehren. (more…)

 

Warnung vor Gedankenpolizei

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:32

Henryk M. Broder über Thilo Sarrazin, jüdische Gene und Sündenböcke


Broder (64), einer der bekanntesten Publizisten, verteidigt Sarrazin. Und erinnert an den Fall Jenninger im Jahr 1988.

FRAGE: Der Schriftsteller Ralph Giordano hat alle Kritiker Sarrazins kürzlich in dieser Zeitung als Sozialromantiker, Beschwichtigungsapostel, Pauschalumarmer und Kuschelpädagogen bezeichnet.
BRODER: Das unterschreibe ich sofort. Allerdings füge ich hinzu: Vorwärtseinparker, Warmduscher und Selbstbetrüger.

FRAGE: Hat Sarrazin den Fehler begangen, das Richtige auf falsche Art und Weise zu sagen?
BRODER: Nein, und in seinem Buch findet sich auch nichts, was ihn rechtsradikal überführen könnte. Es gibt einige SPD-Granden, darunter Holger Börner und Helmut Schmidt, die ganz ähnliche Sätze von sich gegeben haben – aber nicht mit dieser brutalen Klarheit. Ich glaube, dass die Art, wie Sarrazin formuliert, von Leuten, die ihm an den Karren fahren wollen, nur als Vorwand genutzt wird. Damit wollen sie Inhalte beiseiteschieben. Sarrazin hält sich in seiner Klarheit an Martin Luther: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel“. (more…)