kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Unruhen von “Elzawya Elhamra” im Juni 1981 1. Februar 2011

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Aus dem Buch „Wiederholtes Szenario“ von Knecht Christi

 

       In Juni des Jahres 1981 erlebte Ägypten die schlimmsten Unruhen wegen religiösen Fanatismus. Ein einzelner Streit in dem Bezirk “Elzawya Elhamra” verwandelte sich in eine bewaffnete Fehde; schrieb Pater Antonius Abba Antonius in seinem Buch “Nationalbewusstsein der koptischen Kirche und ihre moderne Geschichte”. Man erblickte eine der Szenen des Bürgerkrieges Libanons. Die Ordnung im Lande wurde hunderte von Jahren zurückgesetzt.

 

       Sämtliche Parteien schienen in grimmigem Zustand, der die Grenze der Explosion, bewaffneten Gewalt und des Überschäumens erreichte. Schuld daran war die Politik, welche die Regierung verfolgte, um die fundamentalistische Moslembrüderschaft und die anderen islamischen Gruppen zu fördern.

 

       Als diese extremen Bewegungen sich stabilisierten und ihr Stachel widerstandsfähig wurde, versuchte die Regierung sie unter dem Deckmantel der “Nationalen Einheit” zu bekämpfen. Dabei gab sich der Staat als der Hüter der Minderheiten aus. Somit wurden die Religion und die nationale Einheit zur Waffe, die je nach den Umständen gegen den Gegner gerichtet wurden. Saddat ahnte nicht, dass die Politik, die er von Anfang seiner Ära an verfolgte, sein Ende am 6. Oktober 1981 vor allen Augen schreiben werde.

 

 

Details der Unruhen, wie Papst Schenuda sie erzählte

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Moslems schenken den Kopten Verwüstungen zu ihrem Opferfest 16. November 2010

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Dem wiederholten Szenario wurde am Sonntag, dem 15.11.2010, eine neue Folge hinzugefügt. Seit Stunden verfolge ich den koptischen Blogs und den Homepages, um genauer zu wissen, warum die Kopten in einem Weiler namens Alnawahed (bei Abu Tischt – Bundesland Kena) um Hilfe schreien. Auf Coptic News fand ich eine Aufnahme eines Telefonats mit einigen koptischen Männern. Die Menschenrechtlerin Mary Boutros bemühte sich vergeblich, um zu wissen, warum und was wirklich passierte. Etliche Männer nehmen anscheinend vor lauter Angst ihre Fragen nicht wahr und wiederholen: “Rettet uns … die Moslems haben unsere Häuser in Brand gesteckt … wir sind seit über zwei Stunden auf dem Dach eines Hauses … die Polizei kam und musste fliehen, weil der Mob ihr Angst einjagte … unsere Häuser und alles, was wir besitzen, sind verbrannt worden”. Mary versuchte mehrmals zu erfahren, warum die Moslems ihnen das angetan haben, und bekam von keinem eine Antwort darauf.

Erst später kam die Aufklärung, als Mariam Ragy von “Free Christian Voice” seine Exzellenz Bischof Kyrillos anrief, der für die Diözese Naag Hamady und ihre Umgebung zuständig ist. Wie alles anfing, schilderte Bischof Kyrillos: “Ein koptischer junger Mann wurde in dem Friedhof mit einer muslimischen Prostituierte auf frischer Tat ertappt. Die örtliche Polizei verhaftete den jungen Mann und nimmt ihn bis jetzt in Gewahrsam. Der Bürgermeister Abd Elmenäm Tantawy, der für die Bürgermeisterschaft kandidierte Mokhtar Abu Aldahab und der Vertreter der NDP (National Demokratische Partei – regierende Partei) nutzen diese Nachricht aus, um gegen die Kopten aufzuhetzen. (more…)

 

Verbrennen der koptischen Kirche in Souis 22. September 2010

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Seine Heiligkeit Papst Schenuda streichelt einen Löwen

Die Schilderung der Details überlasse ich Herrn “Nazir Gayedjetziges Oberhaupt der koptischen Kirche: seine Heiligkeit Papst Schenuda III“. In seiner Kirchenzeitschrift “Sonntags Schule” schrieb er folgenden Artikel mit dem Titel “Weihnachtsgeschenk 1952“:

{Zum Weihnachtsfest bescherten uns unsere muslimischen Mitbürger mit einem seltsamen Geschenk, welche zu Vereinigen der beiden Elemente der Nation und Umarmung des Halbmondes mit dem Kreuz aufrufen. In wenigen Worten geschildert wurden etliche Christen bei lebendigem Leib verbrannt. Auf den Straßen lief man mit den verbrannten Leichen umher, bis man die Kirche in der Stadt Souis erreichte, wo die verkohlten Leichen der Christen abgeladen wurden. Dann steckte eine Herde aus Gesindel die Kirche in Brand.

Wo war die Regierung?

So eine Verhaltungsweise könnten sich vielleicht Kannibalen erlauben oder wäre in den heidnischen Zeiten vorstellbar. Jedoch nicht im 20. Jahrhundert und nicht in Souis!?! Souis ist eine Stadt, in der es Gouverneur, Staatsanwaltschaft, Sicherheitsbehörde und Polizei gibt. Es ist kein winziges Dorf, das weit entfernt von den Verantwortlichen liegt. Wo war der Gouverneur, als diese barbarische Tat begangen wurde? Welche Rolle spielten seine Beamten, die für die Sicherheit und den Schutz des Volkes die Verantwortung tragen?

Wir fordern die Regierung auf – wenn sie es tatsächlich ernst meint, und wenn sie um die Gefühle von nicht weniger als 3 Millionen ihrer Bürger bemüht ist – den Gouverneur vors Gericht zu stellen, und zu ermitteln, wie er als ein Verantwortlicher seiner Pflicht nachging. Er und die anderen Beamten der Sicherheitsbehörde sollen bestraft werden, wie das Gesetz doch vorsieht. (more…)

 

Streitkräfte überfallen koptische Mönche 10. September 2010

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Tränengas, Stöcke, Steine und Glasscherben schenkten die ägyptischen Streitkräfte den Mönchen des Klosters des Heiligen Makarius in Rayan-Tal bei Faium

Jetzt ist es sonnenklar! Nicht die Fundamentalisten oder die islamischen Terroristen bzw. die gläubigen Moslems, die den Islam richtig verstehen, regten sich auf, weil Baumaterial fürs koptische Kloster transportiert wurde. Diesmal kommt der Hass von der ägyptischen Regierung, welche sich gemäß des zweiten Artikels der ägyptischen Verfassung zum Islam bekennt, und welche auch ganz offen zugibt, dass sie die Kopten verfolgt und diskriminiert.

Vorgestern schickte das Innenministerium über 300 Soldaten und gepanzerte LKWs zum bescheidenen Kloster des Heiligen Makarius in Rayan-Tal bei Faium. Obwohl die 95 Mönche keine Waffen oder irgendeinen Widerstand leisteten, wurden sie von den Soldaten angegriffen, und zwar mit Stöcken. Zunächst einmal gab es Tränengas, was total unerklärlich ist. Wer hat demonstriert oder die öffentliche Ruhe gestört, damit man durch Tränengas die Menge vertreiben wollte! Welche Öffentlichkeit? Es handelt sich um eine verlassene Gegend! Aber nein, die ägyptische Regierung wollte unbedingt ihre Muskeln spielen lassen, um die ungläubigen Mönche in Angst zu versetzen. Keineswegs gaben sich die koptischen Mönche geschlagen! Pater Paulus und die anderen Mönche parieren seit 1997 und werden nicht müde. (more…)

 

Mubaraks Regierung spielt die Moslems gegen die Kopten aus 7. September 2010

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Eine neue Folge des langweiligen wiederholten Szenarios erleben die Kopten seit über einem Monat. Diesmal heißt die Folge: “Her mit unseren Schwestern, die in euren Klöstern gegen ihren Willen eingesperrt werden, nachdem sie sich zum Islam bekannt haben“.

Als Beispiel für die Vorgangsweise der Regierung Mubaraks, Unruhen vor wichtigen Ereignissen wie Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen einzufädeln, erwähne ich erstmals zwei Folgen dieses wiederholten Szenarios, welches jedes Mal dreist und doof kopiert wird.


{1} Affäre des exkommunizierten Mönches Barsum Almoharaky: Im Jahr 1995 wurde ein Mönch namens Barsum des Klosters Almoharak (Bundesland Assyot) verwiesen, weil er eine sündhafte Beziehung zu einer verheirateten Frau hatte. (more…)

 

Wiederholtes Szenario 29. Juli 2010

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Ganouven und Polizei Hand in Hand

Als Kopte, der in Ägypten geboren und aufgewachsen ist, erlaube ich mir, dem werten Leser im deutschsprachigen Raum die Misere der Kopten näher zu bringen, damit jeder mitfühlen kann, welches Unrecht der Kopten angetan wurde und immer noch  angetan wird. In diesem Buch versuche ich, nicht nur die grauenhaften Attentate und gruseligen Angriffe gegen friedliche ägyptische Bürger zu registrieren, sondern auch zu begründen, warum sie überhaupt verübt wurden. Bei diesem Versuch, der ganzen Welt die nackte Wahrheit zu präsentieren, versichere ich die Objektivität und die Transparenz.

Um mir die Polemik und die Kritik der streitlustigen Politiker und doppelzüngigen Journalisten Ägyptens, welche die Wahrheit fälschen, Lügen in die Welt setzen und die ehrlichen Kopten als Verräter und Feinde des eigenen Landes bezeichnen, zu ersparen, schreibe ich nie ein Wort, ohne vorher genau recherchiert zu haben. Wenn ich über ein Ereignis berichte, muss ich mich vergewissern, dass es sich nicht um ein Gerücht handelt. Dabei stütze ich mich auf Berichte der weltweiten Presse, die handfeste Beweise und Bilder.

Was die Anführung der Begründung dieser barbarischen Attentate anbelangt, versichere ich meine absolute Vorurteilslosigkeit und bin bereit meine Quellen mit jedem durchzugehen, dessen Muttersprache Arabisch ist. Mit diesem Buch erhoffe ich mir, dass die Welt endlich etwas dazu beiträgt, der Verfolgung und Diskriminierung der Kopten ein Ende zu setzen, anstatt nur passiv darüber zu berichten und Mitleid zu haben. Sowohl ich als auch jeder Menschenrechtler, den ich kenne, träumen von dem Tag, an dem jeder Kopte sicher lebt und seine Rechte wie jeder andere Bürger genießt, ohne Angst um Tochter vor Entführung, Hab und Gut vor Zerstörung oder Raub, vor Anpöbeln anlässlich seines Kreuzes oder um die Kirchen zu haben. Nur eine Bitte hätte ich gern an jeden, der dieses Buch liest, und zwar irgendwas zu leisten, um die Verfolgung in Ägypten zu stoppen. Ohne Sie bleiben die Kopten dem islamischen Terror ausgeliefert, der von den Politikern Ägyptens systematisch benutzt wird, um nicht nur Ägypten zu islamisieren, sondern die ganze Region. Zeigen Sie bitte Solidarität mit den Kopten und denken Sie nicht viel darüber nach, was die Zivilcourage kostet.

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Wut und Verzweiflung in dem Kairoer Dom 23. Juli 2010

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Gamal: Sag deinem Vater, Entführung unserer Töchter ist Schande

Gamal: Sag deinem Vater, Entführung unserer Töchter ist Schande

Nach langem und überflüssigem Hin und Her brach seine Exzellenz Bischof Aghabios sein Schweigen, vor allem nachdem die Offiziere des Sicherheitsdienstes verbreiteten, dass er die entführte Gattin des koptischen Priesters Tedaous Samaan nicht abholen wollte. Am Dienstag eskalierte die Situation in “Der Mewas”, nachdem die Offiziere des Sicherheitsdienstes öfters versprachen, Frau Kamilia Zakher zu ihrem Mann zu bringen, was aber nicht gehalten wurde.

Hingegen wurden der koptische Priester und sein Schwiegervater von 20:00 bis 00:30 in dem Gebäude des Sicherheitsdienstes verhört. Erstmal sie beide und dann jeden von den beiden allein haben die Offiziere ausgefragt, als ob sie die Verdächtigen wären. Sie spielten das übliche Spiel: Zeit gewinnen, indem sie die Kirchenführung durch lügenhafte Versprechungen betäuben. Diese Zeit wollen sie gewinnen, damit sie ihr Opfer bearbeiten, und bis sie ein Szenario fabriziert haben, welches sie den Mieden auftischen. Und dann taucht die entführte Koptin vermummt auf und bezeugt, dass sie den Islam freiwillig annahm. Das koptische Volk in dieser kleinen Stadt hat dermaßen eine Wut im Bauch, weil jeder eine ungeheure Angst um seine Frau und Töchter hat. (more…)

 

Entführung der Gattin eines koptischen Priesters 22. Juli 2010

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Genug habe ich mich zurückgehalten! Denn ich erfuhr am Dienstag davon und wollte nicht darüber berichten, bis ich genug Informationen bekomme. Um ehrlich zu sein, hat man sich gewünscht, dass diese Misere ein Ende findet und dass das Innenministerium hält, was es versprach, nämlich die Gattin Paters Tedaous Samaan zurückzubringen. Nichts passiert bis jetzt!

Auf “Kopten ohne Grenzen” sehen Sie zwei Beiträge unter der Kategorie “Wiederholtes Szenario”. Ich erfrische damit das Gedächtnis der Leser bzw. informiere Sie. Im Dezember 2004 wurde die Gattin eines koptischen Priesters entführt, was aber zu massiven Demos in allen Bundesländern Ägyptens führte. Bis jetzt sorgt dieses Thema für Wirbel. Die Details können Sie den beiden Beiträgen entnehmen (Koptische Christen demonstrieren gegen Zwangsbekehrung – der ägyptische Papst zieht sich in ein Wüstenkloster zurück). Bald werde ich Ihnen erklären, warum ich mich für den Titel “Wiederholtes Szenario” entschied. Jedoch können Sie sich das vorstellen, wenn ich über die Entführung der Gattin Paters Tedaous berichte.

Am Sonntag telefonierte Frau Kamilia Schehata Zakher mit ihrem Gatten, und zwar um 21:15. Sie ist 24 Jahre alt, arbeitet als Lehrerin und ist mit dem 28jährigen Hirten der Kirche des Heiligen Georg in “Der Mewas” (Bundesland Minya) verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat, der zwei Jahre alt ist. Pater Tedaous Samaan übernachtete mit seinem Sohn Anton in seinem Elternhaus, weil er in dem naheliegenden Dorf “Abu Khalkaa” eine Eheschließung zelebrierte. Frau Zakher teilte ihrem Mann mit, dass sie zu ihrem Elternhaus geht und dort übernachtet, damit sie nicht allein bleibe. (more…)

 

Koptische Christen demonstrieren gegen Zwangsbekehrungen

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Nach einer Woche nie dagewesener Demonstrationen, mit denen die ägyptischen Kopten auf ihre Diskriminierung und immer schlimmere Übergriffe radikaler Islamisten aufmerksam gemacht haben, ist jetzt wieder relative Ruhe eingekehrt.

In allen Kirchen riefen die koptischen Priester ihre Gläubigen zu Ruhe und Besonnenheit auf. In den letzten Tagen war es zu schweren, teilweise blutigen Zusammenstössen mit der Polizei gekommen, von der die Christen daran gehindert wurden, bei ihren Kundgebungen kirchlichen Boden zu verlassen und auf die Strassen zu gehen. Demonstrationen in der Öffentlichkeit sind in Ägypten notrechtlich verboten. Nicht aus der Welt geschafft sind damit die Ursachen dieses vehementen Aufbegehrens der koptischen Christen, die mit etwa 12 Millionen Gläubigen ein Fünftel der ägyptischen Bevölkerung bilden. Einerseits ging es um den Fall der Frau eines angesehenen Priesters im Nildelta, die seit Wochen verschwunden war und nun in einem muslimischen Haushalt in Kairo aufgespürt werden konnte.

Das Verschwinden der Pfarrersfrau: Die 47jährige Konstantin Wafaa galt als vorbildliche Gattin von Abuna Josef, dem Pfarrer des Dorfes Abu Al-Matamir südöstlich von Alexandria. Die gelernte Apothekerin erarbeitete seit Jahren die gemeinsame Lebenshaltung und die medizinische Betreuung ihres Mannes, der unter immer schwerer Zuckerkrankheit litt und schließlich an beiden Beinen amputiert werden musste. Plötzlich verschwand sie. Zuletzt wurde sie bei ihrem Arbeitgeber gesehen, einem islamischen Apotheker in der benachbarten Stadt Damanhur. Erst jetzt zeigten sich Spuren in Kairo, wo Konstantin als Nebenfrau eines anderen Muslims auftauchte.

Pfarrer Josef sprach darauf von Entführung, Zwangsislamisierung und Zwangsverheiratung seiner Frau. Als er sich an die Polizei wandte, erklärte ihm diese, seine Frau habe ihn freiwillig verlassen, ebenso freiwillig den Islam angenommen und sei als dritte gleichzeitige Frau ihrem neuen Mann nach Kairo gefolgt. Das war sogar für die sonst so geduldigen und schicksalsergebenen Kopten zuviel: Sie demonstrierten tagelang, bis Konstantin Ende letzter Woche ihre neue Bleibe verließ und in einem koptischen Kloster Zuflucht nehmen durfte.

Patriarch Schenuda III, geistliches Oberhaupt der koptischen Christen, traf mit ihr zusammen, wollte aber aus Gründen verständlicher Diskretion keine Angaben darüber machen, was wirklich vorgefallen war. Ägyptens islamistische Medien und auch ein Teil der Regierungspresse bezweifelten darauf sofort, dass die Frau wirklich entführt und zu allem weiteren gezwungen worden sei. Es handle sich in Wahrheit um eine Liebesgeschichte zwischen Konstantin und einem attraktiven Muslim. (more…)

 

Der ägyptische Papst zieht sich in ein Wüstenkloster zurück

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Seine Heiligkeit Papst Schenuda, der Einsiedler

Seine Heiligkeit Papst Schenuda, der Einsiedler

Papst Schenuda III. ist das geistliche Oberhaupt der koptischen Christen in Ägypten. Mit seinem Rückzug will seine Heiligkeit Papst Schenuda III. gegen Schwierigkeiten der Christen in der ägyptisch islamischen Gesellschaft protestieren.

kreuz.net, Kairo: Papst Schenuda III. (81) zog sich am 8. Dezember in das Kloster des Heiligen Bischoy in “Wadi Alnatron” zurück. Das berichtete der britische Fernsehsender BBC. Ursprünglich war der Aufenthaltsort von Papst Schenuda unbekannt. Die koptischen Christen sind die einheimische Form des Christentums in Ägypten. Sie führen ihren Ursprung auf den Evangelisten Markus zurück, der um das Jahr 60 die ersten christlichen Gemeinschaften im Land gegründet hat. Die koptisch Orthodoxe Gemeinschaft gehört zu den orientalischen Kirchen. Ihr Oberhaupt ist der Patriarch von Alexandrien (Nordägypten), der auch „Papst von Alexandrien“ genannt wird. Seine Heiligkeit Papst Schenuda III. ist seit 1971 im Amt.

In Ägypten kam es in den letzten Wochen zu Spannungen wegen Gerüchten, daß Christen zur Konversion zum Islam gezwungen worden seien. In Kairo wurden daraufhin 34 koptische Christen bei Demonstrationen verhaftet. Zu Auseinandersetzungen kam es auch in Südägypten. (more…)

 

 
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