kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dialog ist nicht alles 2. Oktober 2010

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 23:48

Mit der Taufe Magdi Allams bekräftigen Papst und Vatikan das Prinzip der Religionsfreiheit

Drei Tage zuvor hatte der gesuchteste Terrorist der Welt, Osama Bin Laden, in einer über das Internet verbreiteten Botschaft den „Papst im Vatikan“ beschuldigt, eine „herausragende Rolle“ in einem „neuen Kreuzzug“ gegen den Islam zu spielen. Das hat Benedikt XVI. nicht daran gehindert, in der Osternacht im Petersdom dem 56 Jahre alten Muslim und gebürtigen Ägypter Magdi Allam zusammen mit anderen sechs Männern und Frauen die Taufe zu spenden. Magdi, der seit 35 in Italien lebt, ist Autor zahlreicher Bücher, ein viel gelesener Journalist und stellvertretender Chefredakteur der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Sein jüngstes Buch trägt den Titel „Es lebe Israel“.

Ärgerliche Reaktionen in muslimisch geprägten Medien: Mit der Taufe, und dem Empfang der Firmung und der ersten Kommunion im gleichen Gottesdienst, nahm Allam den zweiten Vornamen Cristiano an: „Christ“. Und in einem Brief an seinen Chefredakteur begründete er seine Konversion (DT vom 26. März). Die Nachricht ging sofort um die gesamte, islamische, Welt und rief in muslimisch geprägten Medien zum Teil sehr ärgerliche Reaktionen hervor. „Al Quds al-arabi“, eine arabische Tageszeitung, die in London verlegt wird, nahm das Ereignis auf die Seite eins. (more…)

 

Erfahrungsbericht aus der Moschee in Neustadt

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 23:34

Derzeit finden in Neustadt an der Weinstraße die „Wochen der Integration“ vom 20. September bis 3. Oktober 2010 statt. Dabei gibt es zahlreiche Veranstaltungen, die im Wesentlichen die Multikulti-Utopien der 68er widerspiegeln. Bereits am Wochenende klärte eine Gruppe von Pax Europa mit einem Infostand beim Multi-Kulti-Fest, das unter dem Motto stand „Trotz alledem“ (inspiriert vom Kommunisten Karl Liebknecht) über Missstände in der islamischen Parallelgesellschaft auf.

Am gestrigen Abend waren dann einige islamkritische Geister in der Fatih-Moschee in Neustadt, um sich einen Vortrag über Erziehung im Islam anzuhören. Referent war Ahmad Al-Khalifa (Foto) vom Verein Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V., kurz IGD. Al-Khalifa präsentierte sich als aufgeschlossener Mensch. Seine Grundthese lautete: Das Ziel des Islam ist der Frieden. Der Muslim soll Frieden in der Familie, mit seinen Nachbarn und den Andersgläubigen suchen. Er warnte jedoch vor den Medien, die nur schlecht über den Islam berichten würden. (more…)

 

Was haben Islamkritiker und Konvertiten gemeinsam?

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 05:25

Am 30. September hielt „Nassim Ben Iman“ in Wien einen Vortrag über den friedlichen Islam und brachte zur Betrachtung, wie der Islam die europäischen Länder im Griff hat, welche vor lauter Angst die Friedensreligion selbst beschönigen, sodass in diesen Ländern Begriffe erfunden wurden, um den Islam unantastbar zu machen: Als Islamophob wird jeder abgestempelt, der den Islam kritisiert. Um zu bestätigen, dass der Islam mit dem Terror nichts zu tun hätte, wurde der Begriff „Islamismus“ erfunden. Die gutmenschlichen Politiker verbreiten durch die von den Moslems kontrollierten Medien, dass es einen ungeheuerlichen Unterschied zwischen „Islam“ und „Islamismus“ gäbe! Dabei weiß jeder, der sich ein wenig mit dem Koran und seinem Urheber Mohamed beschäftigt, wie gefährlich diese Ideologie ist.

Nach dem Vortrag hatte ich die Ehre und das vergnügen ausführlich mit Nassim ausführlich zu plaudern, sodass ich ihn als „dufter Kumpel“ bezeichnete. Er spricht leise und man merkt, dass er ein gebildeter Christ ist. Was mich an ihm faszinierte, war seinen starken Glauben an Christus, den er vor 20 Jahren kennenlernen durfte und ihn durch sein Hilfswerk „Das Senfkorn“ weltweit verkündet. Aus Sicherheitsgründen darf er keinem Anvertrauen, aus welchem arabischen Land er wirklich nach Deutschland kam. Nachdem er erzählte, dass eine Ehebrecherin in einem Stadion durch eine Kugel im Hinterkopf hingerichtet wurde, schloss ich Ägypten aus. Arabisch versteht Nassim, aber er kann nicht antworten, weil er seit langen Jahren mit keinem seiner Verwandten verkehren darf, da alle ihm nach dem Leben trachten. (more…)

 

Mubaraks Regime ermöglicht die Verfolgung der Kopten

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 05:14

Magdi Khalil ist ein in Ägypten geborener Menschenrechtsaktivist und eine prominente Persönlichkeit, die in arabischen Medien wie Al-Jazeera und Al-Ahram zu Wort kommt. Er ist der Direktor des „Middle East Freedom Forums“, eines ägyptischen Beraterstabs, der für Menschenrechte, Laizismus und Demokratie eintritt. Am 26. Februar hat M. Khalil mittels einer Konferenzschaltung des Middle East Forums über die Situation der ägyptischen Kopten gesprochen.

Wenn auch die Islamisten am Weihnachtstag daran scheiterten, Amerika zu terrorisieren, so gelang es ihnen die Kopten, die einheimische christliche Minderheit Ägyptens zu terrorisieren, als sie sechs Kopten, die ihre Kirche nach einer Messe verließen, ermordeten. Aber laut M. Khalil werden die Kopten nicht nur in zunehmenden Maße von Islamisten verfolgt; das Mubarak Regime macht sie immer mehr zu Sündenböcken, um den öffentlichen Ärger über seine Korruption auf die Kopten zu lenken, um eine schon unerträgliche Situation der ägyptischen Christen noch verzweifelter zu machen. (more…)

 

Deutschlands Ghetto: Augenschein im Berliner Bezirk Neukölln

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 05:01

Im Berliner Bezirk Neukölln haben sich laut Thilo Sarrazin muslimische Einwanderer von der Stadt abgekoppelt. Kann man hier erleben, wie sich Deutschland selber abschafft? Ein Besuch in der Parallelgesellschaft.

„E inladung zur Geburtstgs Party gefiert wird as Samstag von 15.00 Bis 20.00 Uhr“. Kaum ein Satz, den Özlem mit ihrer wackligen Schrift zu Papier bringt, kommt fehlerfrei heraus. Özlem ist 14 Jahre alt und geht im Berliner Stadtteil Neukölln zur Schule. Sie sitzt im blauen Trainingsanzug und in Turnschuhen in der Nachhilfestunde. Ihre schwarzen, großen Augen schauen scheu und etwas traurig, während ihre Aufgabenhefte durchgesehen werden. Neukölln ist ein Stadtteil im Süden Berlins, ein Problemviertel. Der frühere Berliner Finanzsenator, Thilo Sarrazin, schreibt in seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“, Neukölln habe sich zu einer Parallelgesellschaft entwickelt und zeige exemplarisch, wohin die muslimische Zuwanderung führe: in die Arbeitslosigkeit, die Jugendkriminalität, die mangelnde Bildung, in fehlende Deutschkenntnisse. In die Abschaffung Deutschlands eben.

„Ich werde Hartzer“: Der Norden Neuköllns wirkt auf den ersten Blick nicht bedrohlicher als die Zürcher Langstrasse. An der Flughafenstrasse, wo Özlem in einem Hinterhof ihren Nachhilfeunterricht besucht, reiht sich ein Kebab- und Köfta-Shop an den andern. Es wimmelt von Café-Häusern mit Spielautomaten und Wettbüros für Pferderennen, vor denen dunkelhaarige Männer mit schwarzen Lederjacken angespannt auf ihre Wettzettel starren. Wenn das Hartz-IV-Geld ausbezahlt wird, herrscht hier Hochbetrieb. Ein islamisches Bestattungsinstitut steht neben Friseuren für Herren und Kinder sowie zahlreichen Brockenstuben, die in muffigen Räumen hinter dreckigen Schaufenstern Trödel verkaufen. Der Verputz an den Häusern ist schwarz von den Abgasen, der Gehsteig holprig. „Halt ’s Maul, Sarrazin!“ steht auf einem Plakat.

Nachts wird die Flughafenstrasse zum Rotlichtmilieu. Türkische und arabische Männer bestellen in den Wasserpfeifen-Klubs, sogenannten Shisha-Bars, Prostituierte, zumeist bulgarische Roma-Frauen. Nicht nur die Dichte der Bordelle ist im Norden Neuköllns am grössten, auch jene von Moscheen. 21 stehen hier. Jugendbanden gibt es derzeit nur wenige, niemand weiss so recht, weshalb. Gewalt hingegen schon, Schlägereien, Pöbeleien, Respektlosigkeit. (more…)

 

Die „Knabenlese“ – Rekrutierung der Begabtesten

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 04:51

Die „devşirme“ – Ursprung und Durchführung

Die sog. Knabenlese (devşirme, osm.-türk. sammeln) war der von den Osmanen gepflegte Brauch, die männlichen Kinder der christlichen Untertanen aus unterworfenen und dem Reich einverleibten Gebieten, für den Dienst in Staat und Armee zu rekrutieren. Die Idee soll vom Ende des 14. Jh. lebenden Kadıasker Chair ed-din Chalil stammen. Wahrscheinlich wurde die erste Knabenaushebung während der Regierungszeit Sultan Murats I. (reg. 1360-1389) vorgenommen, Sultan Selim I. (reg. 1512-1520) erhob die „devşirme“ zum Gesetz.

Der Ursprung dieser Praxis, die mit Krieg und Eroberung zusammenzuhängen scheint, ist nicht hinreichend geklärt. Zum “Lohn“ des Siegers gehörte der Anspruch auf Tributleistungen, welche die Besiegten zu erbringen hatten, sowie das Recht auf Beute, einschließlich der Kriegsgefangenen. Dem Sultan standen traditionell 1/5 aller Kriegsgefangenen zu (pencik). Da die ersten Eroberungen des Osmanenreiches die Territorien des christlichen Balkans waren, mag sich die Sitte herausgebildet haben, auch später die Kinder der Christen als Tribut oder Beute einzufordern.

Etwa jedes fünfte Jahr, später sogar jährlich, reisten osmanische Beamte durch die europäischen Reichsteile um die Knabenlese durchzuführen. Unter Aufsicht des Provinzgouverneurs und im Beisein eines Schreibers sowie eines Richters (kadi) suchten sie die schönsten, stärksten und begabtesten Jungen im Alter zwischen etwa 8 und 15 Jahren aus. (more…)

 

Vater des Muslimtests: Keine Ruhe im Ruhestand

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 04:37

Stuttgart: Fünf Koranausgaben hat Rainer Grell in seinen Bücherregalen stehen, weil er sich nicht sagen lassen will, mit dem falschen Text oder einer schlechten Übersetzung zu argumentieren. Rainer Grell ist leitender Ministerialrat in Pension. In seinen letzten Dienstjahren als Abteilungsleiter im Innenministerium hat er den Gesprächsleitfaden für die Einbürgerungsbehörden entwickelt, vielen besser bekannt als der baden-württembergische Muslimtest. Einen Mitarbeiterstab hat Grell nicht mehr, auch keine ministerialen Kompetenzen. Inzwischen arbeitet er auf eigene Verantwortung an einem sonnigen Schreibtisch in Degerloch. Die Themen, die den Ruheständler umtreiben, aber sind genau die gleichen, damals wie heute: der Islam in der Bundesrepublik und der Umgang der Politiker damit.

„Waren die Täter des 11. September in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer?“
Eine von Rainer Grells umstrittenen Fragen

Heute schreibt der Jurist Briefe an CDU-Fraktionsgeschäftsführer, Bundestagspräsidenten, Landtagsabgeordnete. Er verfasst seitenlange E-Mails an Verbände und klärt Kirchenvertreter aller Hierarchien über seine Ansichten auf. Immer geht es Grell dabei um eines: die Adressaten vor einer islamischen Bedrohung zu warnen, die er selbst stetig wachsen sieht, die die anderen aber nicht wahrhaben wollen. (more…)