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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Gründe für die christlichen Kreuzzüge 17. September 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:18

Den Christen wird immer wieder vorgeworfen, dass sie mit den Kreuzzügen sehr viel Schuld auf sich geladen haben. Was vielen Menschen aber nicht bekannt ist, ist die Tatsachen, dass es erst zu den Kreuzzügen kam, nachdem die Muslime fast 500 Jahre lang (genau 464 Jahre lang) christliche Länder überfallen, sie beraubt, terrorisiert und ausgeplündert haben. Dabei wurden sehr viele Christen ermordet, ihre Frauen vergewaltigt oder zusammen mit den Kindern in die Sklaverei verkauft. Christliche Kirchen wurden zerstört, die Häuser der Christen niedergebrannt und die Christen vor die Wahl gestellt, sich entweder zum Islam zu bekennen oder von den Muslimen getötet zu werden.

Fast 500 Jahre lang überfielen muslimische Truppen einst christliche Länder wie Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Lybien, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Indien, China und Pakistan. (siehe: Die islamische Expansion und Geschichte des Islam) (Nicht weniger grausam verhalten sich die Muslime bis heute gegenüber den Muslimen, die sich vom Islam abwenden: „Wer immer seine Religion ändert, tötet ihn“.)

Fast 500 Jahre lang hinterließen die Muslime in den christlichen Ländern eine breite Blutspur, ehe Papst Urbans II. 1095 in Clermont zur Befreiung Jerusalems und des „Heiligen Landes“ (Israel) aus der Hand der Muslime aufforderte, nachdem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen Al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem gekommen war, eines der größten Heiligtümer des Christentums, die sich an der überlieferten Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu befindet. (Quelle: Kreuzzug: de.wikipedia.org).

Wenn man von den Kreuzzügen spricht, dann sollte man sich sehr gut mit den Ursachen dieser Kreuzzüge vertraut machen und den geschichtlichen Ablauf sehr sorgfältig studieren. Darum sollen nun die historischen Ereignisse etwas detaillierter dargestellt werden. Natürlich gab es auch von den Kreuzrittern grausame Entgleisungen aller Art. Das soll überhaupt nicht verschwiegen, beschönigt oder gutgeheißen werden. Sie geschahen aber erst, nachdem die Muslime die Christen fast 500 Jahre lang terrorisiert und ermordet hatten. Die christlichen Kreuzzüge waren im Grunde genommen nichts anderes, als der Versuch der Christen dem grausamen Terror der Muslime endlich ein Ende zu setzen. Dies gelang aber nur vorübergehend, nämlich in der Zeit der Kreuzzüge. Nach den Kreuzzügen setzen die Muslime die Eroberrung christlicher, buddhistischer und hinduistischer Länder mit der gleichen Grausamkeit bis heute munter fort.

Zum besseren Verständnis der historischen Ereignisse möchte ich zwei Bilder einfügen, die die muslimischen Eroberungen sehr anschaulich darstellen:
Ausbreitung unter Mohammed, 612-632
= Ausbreitung unter den ersten drei Kalifen, 632-655
= Ausbreitung unter dem Umayyaden-Kalifat 661-750

Die obige Karte zeigt die islamische Expansion während der Zeit Mohammeds von 622 bis 632 (schwarz). Nach dem Tode Mohammeds regierten die 4 rechtgeleiteten Kalifen Abu Bakr, 632-634 – Omar ibn Alkhattab, 634-644 – Othman ibn Affan, 644-656 – Ali ibn Abi Talib, 656-661. Die rote Fläche zeigt die Expansion in dieser Zeit an. Nach den 4 rechtgeleiteten Kalifen übernahmen die Umayyaden die Macht. Ihre Regierungszeit erstreckte sich von 661 bis 750. Die ockerfarbene Fläche zeigt die Gebiete an, die sie eroberten.

= 632 n. Chr. (467 Jahre vor Beginn der christlichen Kreuzzüge): Tod Mohammeds. Zu diesem Zeitpunkt war der Islam durch Kriegszüge bereits über weite Teile der Arabischen Halbinsel verbreitet worden. Diese Aggressionen wurden nach dem Tode des „Propheten“ fortgesetzt und verwandelten den gesamten Mittelmeerraum für Jahrhunderte in einen Schauplatz permanenter Kriege. Die Unterworfenen durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mussten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen (diese Diskriminierung führte zum Judenstern), um als „Dhimmi“ (Ungläubiger bzw. Schutzbefohlener) kenntlich zu sein.

Sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden. (Im 19. Jahrhundert durften christliche Kopten in Ägypten immerhin Pferde benutzen, aber nur wenn sie rückwärts aufsaßen, mit dem Gesicht nach hinten.) Sie zahlten einen Tribut (Jizya), den sie persönlich entrichteten, wobei sie einen Schlag an den Kopf erhielten. Sie mussten sich von Muslimen schlagen lassen, ohne sich wehren zu dürfen; schlug ein “Dhimmi” zurück, dann wurde ihm die Hand abgehackt, oder er wurde hingerichtet. Die Zeugenaussage eines „Dhimmi“ galt nicht gegen Muslime; diese brauchten für Vergehen an einem „Dhimmi“ nur halbe die Strafe zu ertragen; und wegen eines solchen Unterworfenen konnten sie nie hingerichtet werden. Umgekehrt waren grausamste Hinrichtungsarten überwiegend den „Dhimmi“ vorbehalten.

= 635 n. Chr. (464 Jahre vor Beginn der Kreuzzüge): ein muslimisches Heer erobert das zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Damaskus, die Hauptstadt des christlichen Syriens.
= 637/638 n. Chr. (462 Jahre vor Beginn der K.): ein muslimisches Heer erobert das zum christlich- byzantinischen Reich gehörende Jerusalem. Eroberung Jerusalems durch Kalif Omar.
= 642 n. Chr. (457 Jahre vor B. der K.): ein muslimisches Heer erobert das zum christlich-byzantinischen Reich gehörende Alexandria, die Hauptstadt des christlichen Ägyptens.
= 645 n. Chr. (454 J. v. B. d. K.): ein muslimisches Heer erobert das christliche Barka in Nordafrika (Libyen).
= 674 n. Chr. (467 J. v. B. d. K.): ein muslimischer Angriff auf Konstantinopel (Hauptstadt des christlich-byzantinischen Reiches und Sitz des christlichen Kaisers) wird abgewehrt.
= 708 n. Chr. (391 J. v. B. d. K.): Der muslimische Feldzug zur Eroberung des christlichen Nordafrikas erreicht die Atlantikküste (Spanien).

= 710 n. Chr. (389 J. v. B. d. K.): mit der Eroberung der letzten christlichen Stadt Nordafrikas ist das gesamte ehemals christliche Nordafrika islamisiert. Fast alle der 400 christlichen Bistümer in Nordafrika gehen unter. Nordafrika war eine einstmals blühende christliche Welt, die bedeutende Theologen des christlichen Altertums hervorgebracht hat: Tertullian, Cyprian, Athanasius, Augustinus.

= 711 n. Chr. (388 J. v. B. d. K.): Entweihung der auf dem Tempelberg befindlichen christlichen Basilika (Als Basilika bezeichnet man Kirchen von herausragender Bedeutung.) Santa Maria zur al-Aqsa-Moschee durch Abd el-Wahd. Heute gilt diese Moschee als drittwichtigste im Islam, weil Muhammad dort auf seiner „himmlischen Reise“ angeblich gebetet habe, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon 79 Jahre in Medina begraben war [1]. Diese prächtige Kirche war einst vom christlichen Kaiser Justinian (527-565) erbaut worden. Für den Islam bedeutet die Umwandlung einer berühmten Kirche zugleich immer auch Sieg über das Christentum. Und Legendenbildungen sind im Islam wichtiger als historische Tatsachen.

{[1] Sure (17,1) des Korans dient als Hinweis, dass der „Prophet“ im Jahre 621 eine „Nachtreise nach Jerusalem“ und von dort bis in den siebten Himmel unternommen habe. Tatsächlich gibt es keine historischen Anhaltspunkte dafür, dass Muhammad jemals in Jerusalem war [2]. Da der Prophet des Islam bereits 632 starb, kann der Koran nicht die Kirche St. Maria meinen, da diese erst im Jahre 711, also 79 Jahre nach seinem Tod zur Moschee Al-Aqsa wurde. Der Felsendom kommt ebenfalls nicht in Frage, weil dieses Gebäude noch nicht einmal erbaut war. (Quelle: http://www.pi-news..net) [2] Man darf davon ausgehen, dass der Aufstieg in die sieben Himmel wohl eher einem Traum oder der Phantasie Mohammeds entspringt, denn als reales Geschehen betrachtet werden kann. Das Dumme ist nur, dass die Muslime diese angebliche Himmelsreise als tatsächliches Geschehen betrachten. Aber so sind sie eben, die Gläubigen aller Religionen. Man kann ihnen den größten Unsinn erzählen, sie glauben halt daran. Gleiches gilt ebenso für die Auferstehung Jesus nach dem Tod und den Aufstieg in den Himmel zu Pfingsten}.

Muslimische Heere überschreiten die Meerenge von Gibraltar und fallen in Europa ein. Andalusien wird arabisch (islamisch), nachdem seine christliche Bevölkerung in einem blutigen Feldzug unterworfen und danach kontinuierlich ausgepresst und unterdrückt wurde. Genau wie im heutigen Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien und der heutigen Türkei, die alle einst christliche Länder waren. Das islamische Dhimmisystem (Herrschaftssystem) dürfte dabei dem südafrikanischen Apartheidsstaat in nichts nachgestanden haben, wenn es es nicht sogar übertroffen hat. Nicht Integration oder Toleranz war das Ziel des Islam, sondern Vorherrschaft (siehe: Islamisches Spanien: Der Mythos vom friedlichen Al-Andalus). Nicht nur durch Mission, sondern auch durch Kriege. In zwei mächtigen militärischen Eroberungszügen drang der Islam, nachdem er im Nahen Osten und in Afrika gesiegt hatte, zuerst, 711 nach Spanien, später, ab 1453 über Konstantinopel bis nach Wien vor. Getreu den angeblichen Worten des Propheten oder der Auslegung des Korans durch die jeweiligen Kalifen und Sultane wurden die fremden Völker entweder zwangsislamisiert, mit allen Folgen für die besonders unterdrückten Frauen, oder zu Untertanen zweiter Klasse gemacht, mit erheblich eingeschränkten Menschenrechten.

= 712 n. Chr. (387 J. v. B. d. K.): die Eroberung Südspaniens ist abgeschlossen. Die Muslime blieben mehr als 800 Jahre in Spanien, bis schließlich der letzte arabische Herrscher in Al-Andalus, Muhammad XII., am 2. Januar 1492 vor den beiden christlichen (katholischen) Heeren von Ferdinand II. (dem König von Sizilien und Sardinien) und Isabella I. (der Königin von Kastillien, dem nördlichen Spanien) kapitulierte.

= 713 n. Chr. (386 J. v. B. d. K.): die Araber erobern Barcelona, überschreiten die Pyrenäen und beginnen mit der Eroberung Südfrankreichs. Rund neunzig Jahre nach Mohammeds Tod stehen muslimische Heere (nicht etwa Missionare!) im christlichen Reich der Franken (heute: Frankreich).

= 720 n. Chr. (379 J. v. B. d. K.): Die Araber erobern in Südfrankreich Narbonne und belagern Toulouse [3]. {[3] Von al-Andalus aus führten arabische Truppen regelmäßige Raubzüge bis tief ins Hinterland des christlichen Frankreichs aus. Sie plünderten sich wiederholt durch das Rhonetal, terrorisierten Südfrankreich, besetzten Arles, Avignon, Nîmes, Narbonne, welches sie 793 in Brand setzten, verwüsteten 981 Zamora und deportierten 4.000 Gefangene. Vier Jahre darauf brannten sie Barcelona nieder, töteten oder versklavten sämtliche Bewohner, verwüsteten 987 das portugiesische Coimbra, welches daraufhin sieben Jahre lang unbewohnt blieb, zerstörten León mitsamt Umgebung. Verantwortlich für letztere Operationen war der Amiriden-Herrscher al-Mansur, „der Siegreiche“ (981–1002), bekannt geworden dafür, dass er alle philosophischen Bücher, deren er habhaft werden konnte, verbrannte, und der während seiner Herrschaft rund fünfzig Feldzüge anführte, regelmäßig einen im Frühling und einen im Herbst. Sein berühmtester wurde jener von 997 gegen die heilige Pilgerstadt Santiago de Compostela. Nachdem er sie dem Erdboden gleichgemacht hatte, traten ein paar tausend christliche Überlebende den Marsch in die Sklaverei an}.

= 723 n. Chr. (376 J. v. B. d. K.): große, entschiedene Abwehrschlacht durch Karl Martell, den „Hammer“, bei Tours und Poitiers (heute: Frankreich) mit Sieg der europäischen Heere über die mohammedanische Aggression. Danach hatten die Christen 123 Jahre Ruhe vor muslimischen Angriffen. {[4] 712 n. Chr.: Parallel mit der Eroberung Spanien drangen die arabischen Muslime im Osten bis 712 n. Chr. bis an die Grenzen Chinas, Indiens und Pakistans vor. In Usbekistan eroberten sie türkische Besitzungen, verbunden mit deren folgenschwerer Islamisierung, wobei die Usbeken den Arabern teils hartnäckig Widerstand entgegensetzten. Bald unternahmen die Araber auch erste Vorstöße nach Indien und Pakistan. Ein weiteres Ausgreifen nach West-und Zentralindien wurde jedoch durch die Niederlage von 738 gegen die indischen Regionalherrscher verhindert, deren Armeen den arabischen Truppen durchaus gewachsen waren. 751 besiegten die Araber schließlich in der Schlacht am Talas ein chinesisches Heer, da angeblich weite Teile der chinesischen Truppen die Araber als Befreier ansahen und zu ihnen überliefen. In Folge dessen wurde der chinesische Einfluss in Zentralasien zu Gunsten des arabisch-islamischen zurückgedrängt}.

Über die Eroberung Indiens durch muslimische Truppen schrieb Michael Mannheimer in seinem Essay Das Abrogationsprinzip im Koran: „Von Anbeginn an haben Muslime fremde Völker überfallen, kolonisiert und wo möglich islamisiert und deren Produktivität in Form von Steuern ausgebeutet. Lange vor dem westlichen Imperialismus gab es den islamischen Imperialismus, ob in den nordafrikanischen Staaten (die zuvor überwiegend christlich und jüdisch waren), ob in Spanien, ob bei der Eroberung und imperialen Vereinnahmung des urjüdisch-christlichen Nahen Ostens oder beim Überfall und der Teil-Eroberung Indiens, der Millionen Hindus das Leben kostete und die friedlichen und sich gegen die mörderischen Angriffe der Araber nicht zur Wehr setzenden Buddhisten Indiens nahezu ausrottete“.

= 846 n.Chr. Moslems plündern Rom. Die Überfälle auf Rom begannen im siebten Jahrhundert n. Chr. Der Prototyp eines muslimischen Überfalls ereignete sich im Jahr 846, als eine Flotte arabischer Dschihadisten an der Mündung des Tiber anlandete, nach Rom marschierte, die Stadt einnahm und von dem Reichtum der St. Peter Basilika alles an Gold und Silber mitnahm was sie enthielt. Dies ist der Grund, warum der Vatikan, wegen der wiederholten Angriffe der Muslime (Sarazenen), zu einer befestigten „Stadt in der Stadt“ in Rom wurde. Nach den Verwüstungen der Sarazenen im St. Petersdom, die die christliche Welt zutiefst erschütterte, wurde beschlossen, das Gebiet rund um das Grab des heiligen Petrus zu befestigen. Der abgeschlossene Bereich bekam den Status einer Stadt mit eigenem Recht, der getrennt war vom Forum Romanum, dem Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens in Rom.

= 1009 n. Chr. (90 J. v. B. d. K.): Kalif Al-Hakim ordnet die systematische Zerstörung sämtlicher christlicher Heiligtümer einschließlich der Grabeskirche in Jerusalem an. 1009 wird die Grabeskirche in Jerusalem von Muslimen zerstört, wie viele andere zuvor. Die Plünderung und Enteignung christlicher Kirchen wird auf den Kalifen al-Hakim zurückgeführt, der ebenfalls zu Beginn des Jahrtausends begann, die vornehmlich christlichen Beamten in seinem Herrschaftsbereich zur Annahme des Islams zu nötigen.

= 1066 n. Chr. (33 J. v. B. d. K.): Das erste jüdische Progrom der europäischen Geschichte findet im spanischen Granada (!) im „muslimisch-toleranten“ Al Andalus statt. Die Muslim-Massen, die damals durch die Judenghettos toben, nennen sich „Muhadjirun“ (Glaubenskämpfer im Exil).
= 1070 n. Chr. (29 J. v. B. d. K.): Die Seldschuken, ein türkisches Nomadenvolk aus Innerasien, das sich im 10. Jh. n. Chr. zum Islam bekehrt hatte, gewinnt die Kontrolle über Jerusalem. Die friedliche Pilgerfahrt von Christen zu den heiligen Stätten wird zunehmend in massiver Weise behindert.
= 1071 n. Chr. (28 J. v. B. d. K.): Schlacht bei Mantzikert, ein christlich-byzantinisches Heer wird durch ein Mohammedaner-Heer vernichtend geschlagen. Die Seldschuken erobern das Kerngebiet des christlich-byzantinischen Reiches in Kleinasien.
= 1095 n. Chr. (4 J. v. B. d. K.): Der christlich-byzantinische Kaiser Alexios I. Komnenos sendet eine Gesandtschaft an Papst Urban II. mit der Bitte um militärische Hilfe. Auf der Synode (Konzil) von Clermont wird der erste Kreuzzug in der Geschichte beschlossen.
= 1099 n. Chr. bis 1293 n. Chr.: nach knapp vierhundertundsiebzig Jahren mohammedanischer Expansion durch das Schwert folgen zwei Jahrhunderte christlicher Verteidigung und (Rück-) Eroberung in Form diverser Kreuzzüge.

= 1389 n. Chr.: Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo). Ein christliches Heer der Serben, Bosnier und Bulgaren wird von einem muslimischen Heer vernichtend geschlagen. Die christlichen Balkanstaaten werden muslimische Vasallen (Untertanen). Noch im 14. Jh. schrieb der berühmte muslimische Gelehrte Ibn Khaldun, das Judentum sei zwar fähig, sich politisch im Diesseits zu behaupten, doch es habe keinen universalen Anspruch, umgekehrt habe das Christentum zwar einen universalen Anspruch, doch es verfolge ihn nicht mit politischen und militärischen Mitteln. Der Islam sei beiden Religionen überlegen, weil er beides vereine: „Im Islam ist der Djihad (der Heilige Krieg) gesetzlich vorgeschrieben, weil er einen universalen Auftrag hat und gehalten ist, die gesamte Menschheit freiwillig oder gezwungen zur Religion des Islams zu bekehren“ (The Muqaddima).

= 1453 n. Chr.: Eroberung von Konstantinopel (heute: Istanbul) durch Fatih (nach dem heute viele Moscheen v.a. in Europa benannt werden), dem Zentrums des oströmischen Reiches und der orthodoxen Kirche. Der christliche Kaiser fällt im Kampf. Ende des christlich-byzantinischen Reiches. Mehmet II Fatih („Mehmet der Eroberer“) war ein weiser Führer des Osmanischen Reiches. Ein wirklich gütiger Mann, gebildet und für sein Volk wollte er immer nur das Beste. Überall in Europa benennen die türkischen Mitbürger im Angedenken an Mehmet „Fatih“ Moscheen. Die Liste der „Fatih“-Moscheen ist lang [5]. {[5] Aber es gibt auch eine andere Seite Mehmet II.: Der serbische Autor Konstantin aus Ostrovitza schreibt in seinen „Memoiren eines Janitscharen“ über ihn: „Sultan Mehmed hatte nach seinem Vater Murad eine glückliche Herrschaft. Aber er war auch sehr listig und betrog, wen er konnte, auch mit dem Waffenstillstand. Um den Glauben gab er auch nicht viel, aber er war ein berühmter Kriegsmann, dem das Glück hold war, die Treue aber hielt er niemendem. Wenn ihn jemand deshalb rügte, brauste er auf wie ein Wahnsinniger. Sein Umgang mit Unterworfenen war zwiespältig. So wird einerseits von großzügigen Gesten und Schutzdekreten berichtet, andrerseits schreibt Konstantin aus Ostrovitza als Augenzeuge: „Das gesamte Heer des Sultans mordete und metzelte auf den Straßen, in den Häusern und in den Kirchen“}.

Bei der Eroberung Konstantinopels kam es auch zu individuellen Morden, wie z.B. am Megadux (byzantinischer Würdenträger) Lukas Notaras, den Mehmed zuvor als Statthalter von Konstantinopel einsetzen wollte. Er ließ ihn zusammen mit seinen Söhnen hinrichten, denn Notaras hatte sich geweigert, seinen (hübschen) 14 Jahre alten Sohn dem Sultan als Lustknaben zur Verfügung zu stellen. Der osmanische Chronist Derwisch Ahmed (1400-1486) berichtet über Ähnliches: „Die Giauren (Christen) von Istanbul wurden zu Skaven gemacht und die schönen Mädchen wurden von den Gazi (muslimischen Gotteskriegern) in die Arme genommen“. Überliefert wird, dass Mehmed sieben Sprachen beherrschte, darunter Griechisch, Arabisch, Lateinisch, Persisch und Hebräisch, und ein großer Förderer von Literatur und Wissenschaft gewesen sei. Er ließ byzantinische philosophische und theologische Werke ins Arabische übersetzen. Wie viele osmanische Sultane schrieb er auch Gedichte. Er selbst bezeichnete sich als „Kaiser von Rom“ und stellte sich damit bewusst in die Kontinuität des (Ost-)Römischen Reiches, um sich zu legitimieren.

Die Zeitung „Welt“ hat einmal zusammen getragen, was Mehmet Fatih (Mehmet II.) der Welt allein mit der „Eroberung“ Konstantinopels (Istanbuls) hinterlassen hat: Im Mai 1453 ließ er seine muslimischen Söldner drei Tage lang die Stadt plündern. Die Strassen und Gassen färbten sich rot von Blut. Die Häuser wurden geplündert, Frauen, Männer und Kinder vergewaltigt, gepfählt oder auf andere Art umgebracht. Die letzten Einwohner flüchteten sich in die Kirche „Hagia Sophia“ (Heilige Weisheit). Sie wurden mitsamt ihren Priestern, welche die Messe lasen, erschlagen oder in die Sklaverei verschleppt. Bereits nach einem Tag gab es in Konstantinopel nichts mehr zu erbeuten. Sultan Mohammed II. (identisch mit Mehmet II.) wartete das Ende der schlimmsten Ausschreitungen ab, dann betrat er am 30. Mai 1453 die Stadt. Vor der „Hagia Sophia“ angekommen, bestieg auf seinen Befehl der oberste Imam die Kanzel und verkündete den Sieg im Namen Allahs. Konstantinopel heißt bis heute Istanbul. (Quelle: Welt 1. Juli 2007).

Beim Siegesbankett anlässlich der Eroberung der Stadt besoff sich Mehmet II. mit zypriotischen Wein und vergewaltigte vor allen Augen den 14-jährigen Sohn des griechisch-orthodoxen Grossherzogs Notaras. Danach liess Mehmet alle Verwandten des Jungen (Eltern, Grosseltern, Onkel, Cousins) holen und sie im Beisein des Jungen köpfen. Die Minarette (Türme für den Gebetsrufer), eine Weiterentwicklung der Obelisken der altägyptischen Gottheit Maat, wurden nach der Eroberung von Konstantinopel der christlichen Kirche „Hagia Sophia“ hinzugefügt, als Symbol für die siegreiche islamische Religion.

= 1480 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Otranto in Italien. 1481 Rückeroberung durch ein christliches Heer.
= 1521 n. Chr.: ein muslimisches Heer erobert Belgrad.
= 1526 n. Chr.: Schlacht von Mohacs (Ungarn). Ein christliches Heer wird durch ein muslimisches Heer geschlagen. Muslimische Heere erobern den größten Teil Ungarns und bedrohen Wien.
= 1529 n. Chr.: Die erste Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert.
= 1683 n. Chr.: Die zweite Belagerung Wiens durch ein muslimisches Heer scheitert. Europa bleibt deshalb im Wesentlichen christlich bis zur Gegenwart.
= 1969 n. Chr.: Völkerrechtswidrige Annexion West-Papuas (Westhälfte der Insel Neuguinea) durch das islamische Indonesien mit nachfolgender Zwangsislamisierung und schweren Menschenrechtsverletzungen gegen die christliche Urbevölkerung bis heute, und geduldet durch die UNO. Umbenennung des Landes in Irian Jaya („Siegreiches Irian“)

{Die Anmerkungen [1] bis [5] sind vom Blogbetreiber: http://www.zoelibat.blogpost.com.  Quelle: Gründe für die Kreuzzüge: http://der-bar.de}

 

13 Responses to “Die Gründe für die christlichen Kreuzzüge”

  1. ReiterRoman Says:

    Laßt uns nie vergessen, daß immer der Fleischgeborene den
    Geistgeborenen lästert und verfolgt, und nie umgekehrt (Gal. 4,29).

    Weil das die Christen sind und Ihre Denkweise,ein friedliches leben mit Gott.

    1. Das Leben im Geist

    Das Leben im Geist, darunter versteht die Sprache der christlichen Verkündigung nicht ein allgemeines, meist noch dazu reichlich unklares, verschwommenes Bekenntnis zur Weltvernunft, zum Reich der Ideen, im Gegensatz zu der Welt der sichtbar-sinnlichen Erscheinungen. Nein, wenn wir vom Leben im Geist im Bereich der christlichen Kirche und Gemeinde reden, dann meinen wir damit das Leben im Heiligen Geist. Wir denken dabei an das Leben, das der Geist Gottes in uns wirkt, indem Er uns durch die Verkündigung des Evangeliums mit Jesus Christus bekannt macht und uns in die Lebensgemeinschaft mit der Person des Erlösers hineinzieht.

    Wenn wir an das gewaltige Kapitel von Römer 8 denken, dann wird uns daran deutlich, wie reich und mannigfaltig sich dieses Leben im Heiligen Geist auswirkt.

    Das Leben im Geist ist, um nur einiges davon zu nennen, Freiheit und Freudigkeit zum Gebet. In kindlicher Zuversicht, ohne knechtische Furcht, dürfen wir zu Gott rufen, getrieben vom Geist: Abba, lieber Vater! In den Stunden aber, wo unser Gebetsleben darniederliegt und wir in unserer Schwachheit nicht wissen, was und wie wir beten sollen, will sich der Geist Gottes selbst ans Werk machen, indem Er in uns mit unaussprechlichem Seufzen betet und uns dadurch bei Gott vertritt.

    Im Geist leben heißt nach dem Zeugnis von Römer 8: teilhaben im Harren und Hoffen an jener gewaltigen Sehnsuchtsbewegung, die durch die ganze Menschheit und Schöpfung hindurchgeht, heißt: sich voll Verlangen ausstrecken nach dem großen Tag der Welterlösung, da alles nichtige, vergängliche Wesen von uns abfällt und Gott alles Leben mit Seinem Lichtglanz verklären und erfüllen wird.

    Zum Leben im Geist gehört nach der Verkündigung des Paulus auch die Bereitschaft zum Leiden, gehört die Willigkeit, den Druck einer gottentfremdeten Welt auszuhalten, weil der Jünger es nicht besser haben soll als sein Meister, der durch Kreuz und Leid zur Herrlichkeit erhoben wurde.

    Wer im Geist lebt, darf die Gewißheit im Herzen tragen: Von Ewigkeit her bin ich mit einer alles Denken und Begreifen übersteigenden Liebe gesucht und gerufen worden. Dieser Gottesliebe, die alles vollenden und an das Ziel bringen wird, darf ich grenzenlos vertrauen, auch in allen äußeren Führungen meines Lebens, ja selbst noch in der Nacht der Angst, der Verfolgung und des Todes.

    Freudigkeit zum Gebet, Bereitschaft zum Leiden, zuversichtliches Vertrauen zu den Wegen Gottes im Weltgeschehen, Kraft der Hoffnung, das alles sind wesentliche und herrliche Äußerungen eines “Lebens im Geist”, so wie die Heilige Schrift diese drei Worte versteht.

    Aber warum gelangen wir in unserer persönlichen christlichen Existenz und im Organismus von Kirche und Gemeinde nur so schwer zu einem solchen Leben im Geist? Warum ist unser Beten oft so kraftlos, unsere Bereitschaft zum Leiden so gering? Warum brennt die christliche Reichserwartung nicht wie ein heiliges Feuer in unseren Herzen? Warum tun sich die Schleusen des Heiligen Geistes nicht ganz anders für uns auf, daß es einen fruchtbaren Maienregen gibt, durch den wir beschenkt werden mit neuen Kräften des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung?

    Unser Thema weist uns darauf hin: es sind in der Christenheit aller Konfessionen, aller Länder immer wieder zwei starke Hindernisse am Werk, die es zu einer solchen Erfüllung nicht kommen lassen. Das ist das gesetzlose und das gesetzliche Wesen. Diese beiden Mächte tragen völlig verschiedenartige Gesichter. Und doch haben sie das eine miteinander gemeinsam, daß durch ihr Vorhandensein, im einen wie im anderen Fall, der Geist Gottes betrübt und Seine Wirksamkeit in uns beeinträchtigt oder gar verunmöglicht wird.

    Wir wollen uns zuerst klarmachen, warum dem so ist. Dann aber wollen wir uns zeigen lassen, wie der Geist Gottes über diese beiden Hindernisfelder der Gesetzlosigkeit und der Gesetzlichkeit Herr wird, wie Er auch unser Leben davon freimachen kann.

    2. Gesetzlosigkeit in der Welt

    Der gesetzlose Mensch ist der Mensch, der keinerlei göttliche Ordnung, keinerlei sittliche Bindung in seinem Leben gelten lassen will. Er spricht: Warum soll ich einen Herrn über mir anerkennen, dem ich Gehorsam und Rechenschaft schuldig bin! Ich möchte mein Leben selbstmächtig in eigener Gestaltung in die Hand nehmen. Ich will es genau so steuern, wie es mir gefällt, wie es meinen Wünschen und Neigungen, meinen ehrgeizigen, triebhaften Zielsetzungen entspricht.

    Es gibt kein Gebot Gottes, das der gesetzlose Mensch nicht übertritt. Die Heiligung des Feiertags, die Pietät gegen die Eltern, die Rücksicht auf des Nächsten Ehre, Gut und Leben, die Zucht gegenüber der Frau, das alles gibt der gesetzlose Mensch jederzeit preis, wenn es ihn in einer anderen Richtung gelüstet, wenn ihm die von den göttlichen Ordnungen gesetzten Schranken aus irgendeinem Grunde unbequem werden.

    Wir haben in den hinter uns liegenden Jahren des Zweiten Weltkrieges schaurige Ausbrüche von Gesetzlosigkeit erlebt, deren Ausmaß sich selbst im Zusammenhang mit der zwangsläufigen Furchtbarkeit jedes Krieges in keiner Weise rechtfertigen läßt. Wir können dabei denken an all das Entsetzliche, was eine Stadt wie Warschau von seiten der SS eines Heinrich Himmler erlebt und erlitten hat, oder was der Bevölkerung mancher deutschen Stadt, besonders den Frauen dort, von seiten der einmarschierenden, siegestrunkenen Divisionen wiederfahren ist.

    Wir alle haben daran neu erkennen müssen, wie tief die Neigung zum gesetzlosen Treiben und Toben im Grund des menschlichen Wesens angelegt ist, seit jener Urauflehnung gegen Gott, die in Adam geschehen ist. All das, was wir in der Neuzeit als ausreichende Sicherung gegen das gesetzlose Wesen im Menschen erachtet hatten, also Kultur, Humanität, abendländische Geistesbildung, Fortschritt und Zivilisation, das alles hat sich als viel zu schwach und ohnmächtig erwiesen, um den Durchbruch des Zügellosen, des Frechen und Gemeinen zurückzuhalten. Wer von uns aber hätte den Mut zu sagen: Nun hat es sich ja wieder einmal ausgetobt, nun werden wir wieder auf lange Zeit hin Ruhe haben vor den Vulkanausbrüchen des Chaotisch-Wilden in der Menschheit. Jeder Blick in die Zeitung belehrt uns, daß dem nicht so ist. Wer von uns in einer seelsorgerlichen Arbeit steht, der weiß erst recht, wie die Versuchung zum gesetzlosen Leben gegenwärtig allenthalben umgeht, und das keineswegs nur in den Ländern, die von der Kriegsfurie verdorben und verwüstet worden sind.

    Das achte Kapitel im Römerbrief sagt von dem gesetzlosen Menschen, der in der Sprache des Paulus auch der fleischliche, der sarkische Mensch genannt wird: Eine solche Haltung ist Feindschaft wider Gott, sie führt nicht zum Leben, sondern zum Tod, und der Mensch vermag Gott in einer solchen Gesinnung nicht zu gefallen. Was für eine erschütternde Aufzählung von Verneinungen, die damit über das Leben der Gesetzlosen ausgesprochen werden! Wundert es uns da noch, daß es bei einem Menschen, der unter einem solchen Urteil steht, zu keinem Leben im Geist kommen kann?

    Gottes Wille ist ein heiliger Strom voll ungeheurer, unermeßlicher, vorwärtsdringender Kraft. Wenn wir uns diesem mächtigen göttlichen Willensstrom im Ungehorsam, in der Selbstbehauptung des eigenherrlichen Willens versagen, ja trotzig entgegenstellen, dann kann es gar nicht anders sein, als daß wir an diesem fortgesetzten Widerstand scheitern und zerbrechen müssen. Auch die größte Vitalkraft erschöpft sich im Widerstreit gegen Gott, der allein unerschöpflich ist, der immer das letzte Wort behält gegenüber unserer Empörung.

    Darum muß es dem gesetzlosen Menschen mit herzandringendem Ernst gesagt werden: Du kannst nicht zum Frieden gelangen, du kannst nicht zur Freude in Gott kommen, du kannst keinen zeitlichen und ewigen Sinn im Blick auf das Dasein in der Welt erkennen und gewinnen, solange du fortfährst, mit deinem ganzen Leben Gott in Flucht und Auflehnung zu widerstehen.

    Es müssen unter Umständen ganz konkrete Dinge von dem Menschen, der zur Gesetzlosigkeit neigt, abgetan werden, ein unordentliches, wildes Liebesverhältnis, das neben der Ehe hergelebt wird, eine haßerfüllte Unversöhnlichkeit gegenüber einem Mitarbeiter im Beruf, eine schon lang währende Unehrlichkeit im Umgang mit anvertrauten Geldern, und ähnliches mehr, damit durch Beseitigung des alten, verkehrten Wesens Raum geschaffen werden kann für den Zustrom des göttlichen Geistes. Gott läßt sich von uns an dieser Stelle keine Ausnahmen, keine Sonderregelungen abnötigen. Entweder trennen wir uns von dem falschen Weg, den wir eingeschlagen haben, indem wir aus der Tiefe rufen: “Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben, hilf mir gegen meine eigene Ohnmacht!” Oder unsere Unordnung trennt uns von dem Leben im Geist.

  2. ReiterRoman Says:

    Weder die von den Kolonialmächten vielen Ländern aufgezwungene kapitalistische noch die aus der Sowjetunion importierte sozialistische Gesellschaftsordnung konnten die drängenden Probleme der islamischen Länder lösen. Der Westen hat als Vorbild versagt. Nun wenden sich viele in ihrer Verzweiflung der Vision eines islamischen Gottesstaates zu und sehen den westlichen Lebensstil und seine Entartungen – Pornographie, Gewaltverherrlichung, Drogensucht – als das Böse schlechthin an.

    Umgekehrt bezeichnete der amerikanische Präsident die Bekämpfung des Terrors als einen »Kampf des Guten gegen das Böse«. Doch was ist das »Gute« im Sinne der Bergpredigt? Zurückschlagen? Die alleinige Schuld beim anderen suchen? Was würde geschehen, wenn die Mächtigen der westlichen Welt samt ihrer Kirchenführer eingestehen würden, dass sie die friedfertige Lehre des Nazareners bis heute in ihr Gegenteil verkehrt haben? Wenn sie die Völker der armen Länder um Vergebung bitten würden für all das, was im Namen Gottes an Bösem geschah? Vielleicht hätte der Friede dann noch eine Chance.

    • Claus L. Says:

      Wie oft sollen wir Chisten uns eigentlich noch dafür entschuldigen, was Politiker in Verdrehung der Lehre Christi der Welt angetan haben? Und wann wird der “westliche Mensch” endlich den Koran lesen und verstehen, dass der Koran keinen Frieden zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zulässt?

      • ReiterRoman Says:

        Wie wissen das Doch Claus L.was ist mit dem Rest der Welt?

      • ReiterRoman Says:

        Der westliche Mensch wird keine Zeit finden den Koran zu lesen,erst wenn der Koran im Westen liegt…..dann haben auch die Europas Poltiker nichts mehr zu reden.

  3. Bazillus Says:

    Meines Erachtens treffen hier zwei Religionen aufeinander, die die Schuldfrage wie ein Schild jede verschieden auf ihre Weise vor sich hertragen.

    In der christlichen Religion ist die Eigenschuldfrage fest verankert. Das Christentum sieht in der Regel immer bei sich die Schuld (Balken – Splitter im eigenen Auge), was im Sühneopfer Christi seine höchste Vollendung findet. Diese Schuldsucht des Christentums hat die politische Klasse hier in Europa übernommen und sieht im Rahmen von Multikulti jeder andere Kultur als die Bessere an, die eigene jedoch nur als einseitig schuldig.

    Der Islam jedoch ist nie schuld an Missständen, weil er sich nie hinterfragt. Das Anspruchsdenken gegenüber anderen ist u. a. so zu erklären. Seine Vertreter suchen die Schuld immer nur bei anderen, beim dekadenten Westen, beim “kleinen und großen Satan”, Israel und USA.

    Im Grunde treffen da zwei Religionen in dieser Frage wie Yin und Yang aufeinander, sie greifen fömlich ineinander. Die eine ist schuldsüchtig, die andere ist “schuldrestient”. So ergänzen sie sich (aber nur in dieser Frage) gegenseitig.

    Weder Schuldkomplexe noch Schuldabwehrkomplexe helfen der Situation weiter. In dieser Frage muss die realistische Vernunft siegen.

  4. Malte Says:

    Interessanter hinweise, mit Fakten die mir noch fehlten, danke dafür :-)

    M.

  5. Du schreibst: “Fast 500 Jahre lang überfielen muslimische Truppen einst christliche Länder wie Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Lybien, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Indien, China und Pakistan.”

    Das kann ja mal nicht so ganz stimmen. Zur Zeit der Kreuzzüge, die Jahrhunderte davor und die Jahrhunderte danach existierten diese Staaten gar nicht. Die meisten dieser Länder sind im Zuge der Entkolonialisierung gegründet worden. Den Iran gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert, aber selbst wenn Du Persien als Vorläufer davon meinst, so würde ich bezweifeln daß Persien ein christliches Land war. Wohl eher zoroastrisch (bevor die Moslems kamen, zugegeben).
    Und (das erst 1948) gegründete Israel als christliches Land zu bezeichnen ist nun wirklich falsch. Israel bezeichnet sich selbst als den jüdischen Staat.

    Andreas
    http://www.andreasmoser.wordpress.com

  6. kreuzritter Says:

    ersteinmal ein danke schön für diesen super artikel!
    jedoch muss ich leider kritik üben… es sind viel zu wenige quellen angaben gemacht worden, was den eindruck hinterlässt unseriös zu sein. ich meine nicht, dass der artikel unseriös ist, sondern dass er aber nicht wissenschaftlichen standarts genügt. wikipedia zu zitieren ist zwar unschön aber vielleicht gerade noch tollerierbar. beim zitieren von pi-news wird die grenze zum unseriösen jedoch weit überschritten. nicht das pi-news unseriös wäre, es ist jedoch eher ein amateurhafter blog und keinesfalls eine quelle für wissenschaftliche geschichtsthesen. nichts desto trotz vielen dank für deine mühe und falls sich die gelegenheit ergibt die quellenauswertung zu verbessern, wäre ich sehr erfreut.
    mfg

  7. Warheitsfinder Says:

    Zitat Andreas Moser ***Das kann ja mal nicht so ganz stimmen. Zur Zeit der Kreuzzüge, die Jahrhunderte davor und die Jahrhunderte danach existierten diese Staaten gar nicht. Die meisten dieser Länder sind im Zuge der Entkolonialisierung gegründet worden. Den Iran gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert, aber selbst wenn Du Persien als Vorläufer davon meinst, so würde ich bezweifeln daß Persien ein christliches Land war. Wohl eher zoroastrisch (bevor die Moslems kamen, zugegeben).
    Und (das erst 1948) gegründete Israel als christliches Land zu bezeichnen ist nun wirklich falsch. Israel bezeichnet sich selbst als den jüdischen Staat.***

    Natürlich haben sie recht, man kann sich das ganze ja auch zerreden nur um in seiner gutmenschlichen Art Recht zu haben. Mit den modernen Bezeichnungen der Länder können die meisten etwas anfangen. Man hätte natürlich auch die römischen Provinzen aufführen können, weil wie sie bereits feststellten zu dieser Zeit keine wirklichen Staatsgefüge vorhanden waren. All das macht die blutige und extrem expansionistische Eroberung des Islams in keiner Form besser. Eigentlich hat der Islam über Medina hinaus keinerlei rechtmäßigen Anspruch, da ALLES danach durch Angriffkriege erobert wurde. Was allerdings der Wahrheit entspricht ist, dass alle Kreuzzüge in der Ursache Verteidigungskriege waren, auch wenn die Gutmenschen das nicht hören wollen.

  8. Mathias Says:

    “Aber so sind sie eben, die Gläubigen aller Religionen. Man kann ihnen den größten Unsinn erzählen, sie glauben halt daran. Gleiches gilt ebenso für die Auferstehung Jesus nach dem Tod und den Aufstieg in den Himmel zu Pfingsten.”
    Eine solche atheistische Aussage auf einer Seite der Kopten verwundert mich schon sehr. An was glauben die Kopten denn ? Doch wohl an die Auferstehung unseres Herrn, alles andere wäre mir neu. Man kann doch die blutigen Halluzinationen Mohammeds nicht mit dem christlichen Auferstehungeglauben gleichsetzen.

  9. [...] auch folgender Link: Die Gründe für die Christlichen Kreuzzüge  Teilen Sie dies [...]

  10. templarii Says:

    Vor allem sollte man bedenken dass die eroberten Gebiete zu den Landwirtschaftlich reichsten und Wohlhabendsten der damaligen Zeit gehörte. Nicht nur der Fruchtbare Halbmond sondern auch Persien, Ägypten (die ehemalige Kornkammer des Römischen Reiches), Konstantinopel und die ganze Nordafrikanische Küste die voller alter Kulturen und Wissenschaftler waren (Augustinus von Hippo war aus Nordafrika). Sie wurden alle vernichtet und die Länder wurden in dem Sklavenimperium zugrunde gerichtet. Der Islam ist eine Konsumierende Kultur – sie lebt von den umgebenden Kulturen die arbeiten müssen. Darum haben auch die Nachfahren der Mongolen den Islam übernommen, es passte zu ihrem Lebensstil des Raubens und Mordens.

    Templarii

    recognoscere.wordpress.com


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