kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hier zeigt Aisha ihr neues Gesicht 14. Oktober 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 03:28

Aisha wurde von den Taliban verstümmelt. Jetzt kann sie wieder lachen!

 

Das Schicksal der 18-jährige Aisha bewegte die Welt: Brutale Taliban schnitten dem Mädchen Nase und Ohren ab, weil sie ihrem Ehemann, der sie schwer misshandelte, davonlief. Jetzt kann Aisha wieder lachen, denn im „Grossman Burn Center“ in Los Angeles bekam sie ein Nasen-Implantat. Nun zeigte sich Aisha bei einer Charity-Veranstaltung, bei der sie sogar Laura Bush trifft, erstmals der Öffentlichkeit. Ihre sichtbaren Narben sind verheilt, aber Aisha arbeitet auch an ihren inneren Narben. Zweimal pro Woche besucht sie einen Psychotherapeuten um die schrecklichen Geschehnisse zu vergessen, die ihre widerfahren sind. {Quelle: http://www.oe24.at}

Bericht des arabischen Nachrichtensenders „Alarabia“ auf Youtube: „Dabei wird geschildert, dass Aischas Ehemann und ihr Vater ihr Nase und Ohren mit einem scharfen Messer abschnitten, nachdem sie seit ihrem 12. Lebensjahr oftmals von ihrem Mann geschlagen worden. Sie ließen sie zurück, und warfen die abgeschnittenen Gesichtsteile neben ihr. Zu ihrem Onkel rannte sie blutüberströmt, aber er lehnt es ab, sie aufzunehmen. Zu ihrem Glück fanden sie die amerikanischen Samariter, welche sie verarzten und psychologisch betreuten“.

{Kopten ohne Grenzen: http://www.youtube.com/watch?v=kA1cfw1C1L8&feature=player_embedded#! }

 

Nach Taliban-Verstümmelung: Wie wurde Aishas Nase wieder hergestellt?

Taliban schnitten Bibi Aisha in einem barbarischen Akt die Nase und die Ohren ab! Jetzt zeigt sie der Welt freudestrahlend ihr neues Gesicht. So schön – und scheinbar so makellos. Wie haben die Ärzte das hinbekommen? BILD befragte Dr. Jan Restel, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie an der Clinic im Centrum Düsseldorf:

BILD: „Wie kann eine Nase wieder hergestellt werden?“
Dr. Restel: „Zum Ausgleich von Nasendefekten gibt es zwei Möglichkeiten: den Ersatz mittels Epithesen und die Rekonstruktion mit Eigengewebe. Bei Aisha wurde eine Epithese eingesetzt“.
BILD: „Was sind Epithesen“?
Dr. Restel: „Epithesen (wörtlich Aufsatz) sind künstliche Ersatzteile und bestehen aus medizinischem Silikon, Acrylat, Glas oder ähnlichem. Heutzutage werden Epithesen über kleine Titanschrauben, Druckknöpfe oder Magneten fixiert, an die die Epithese angeklickt wird. Epithesen werden von Spezialisten für jeden Patienten individuell hergestellt und angepasst. Sie werden in Form und Farbe dem Gesicht optimal angepasst und können dem ursprünglichen Körperteil täuschend echt angefertigt werden“.
BILD: „Werden dabei die wichtigsten Funktionen der Nase aufrecht erhalten? Kann Aisha jetzt noch normal riechen“?
Dr. Restel: „In der Regel ja, da die Riechzellen bei einer Amputation der Nasenspitze nicht beschädigt werden. Diese Zellen sitzen in einem höheren Nasenabschnitt. Bei Aisha war in erster Linie die Wiederherstellung des Selbstbildes und ein normales Aussehen wichtig. Deshalb bekam sie eine Epithese“.
BILD: „Orientieren sich die Ärzte am früheren Erscheinungsbild der Patientin“?
Dr. Restel: „Es ist das Ziel die Epithese dem individuellen Erscheinungsbild des Patienten möglich täuschend echt anzupassen. Anders als bei einer Epithese ist die plastisch-chirurgische Rekonstruktion der ehemaligen Nase im kleinsten Detail nicht möglich. Der Operateur versucht jedoch immer das Gesamtbild harmonisch zu gestalten.“
BILD: „Wie lebt Aisha jetzt mit diesem Ersatzteil? Kann es in Zukunft zu Komplikationen kommen“?
Dr. Restel: „Die Epithese ist einfach zu reinigen. Leider fehlt der Nase die Sensibilität. Es kann außerdem zu Hautirritationen, Allergien, Druckstellen oder Infektionen kommen oder die Epithese hält nicht richtig. In jedem Fall muss die Epithese in regelmäßigen Abständen ersetzt werden, da sich die Farbe und Beschaffenheit des Materials verändern können.“
BILD: „Wie funktioniert eine Rekonstruktion der Ohren“?
Dr. Restel: „Auch die Rekonstruktion der Ohren stellt ein komplexes Operationsverfahren da. Es gibt verschiedene OP-Techniken. Das Ohr besteht aus Knorpel und Weichteilmantel. Der Knorpel wird aus Rippenknorpel gewonnen, in die ursprüngliche Ohrstelle transplantiert und in mehreren OP-Schritten zum Ohr ausgeformt wird. Selbstverständlich ist auch bei Ohren der Einsatz einer Epithese möglich.“
BILD: „Werden Patienten, die sich solchen rekonstruierenden OPs unterziehen, auch psychologisch betreut“?
Dr. Restel: „Selbstverständlich, ja. Durch speziell geschulte Psychologen/Psychotherapeuten, die die Bewältigung der traumatischen Ereignisse und die Verarbeitung der zahlreichen Operationen oftmals in wöchentlichen Sitzungen aufarbeiten und begleiten“.

 

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