kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die schönste Zeit ihres Lebens war im Gefängnis 3. Dezember 2010

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 06:20

Die zum Tode verurteilte und begnadigte Filipina Sarah Balabagan erzählt ihre Leidensgeschichte

Sklaverei hat heute andere Namen: „Overseas Contract Worker – Auslands-Vertragsarbeiter“ – heißen die mehr als 4,2 Millionen Filipinos, die sich in Hongkong, Singapur oder den reichen Golfstaaten als Arbeitskraft verdingen. Die Buchstaben ihrer Verträge haben fern der Heimat nur wenig Wert, Arbeiter und Hausmädchen sind der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgeliefert.

 

Manila: Ihre erste Party feierte sie im Gefängnis an ihrem 15. Geburtstag. „Meine Freundinnen haben gesungen, wir hatten philippinisches Essen und haben soviel gelacht“, sagt das Mädchen mit den schwarzen Ponyfransen und nimmt noch einen Löffel Schokoladeneis. Die Melodie aus dem Gefängnis in Abu Dhabi fällt ihr wieder ein, sie summt ein paar Töne mit, ohne es zu merken, hält sich dann schüchtern die Hand vor den Mund. Damals war sie nur eine von Tausenden namensloser Filipinas in den Gefängnissen Asiens und des Mittleren Ostens. Heute ist Sarah Balabagan ein Star. Ihr Schicksal ging vor einem Jahr um die Welt. Ähnlich wie jenes der Filipina Flor Contemplacion, die im März 1995 wegen zweifachen Mordes in Singapur gehängt wurde. Auch dem Hausmädchen Sarah drohte in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Todesstrafe, nachdem sie ihren „Herrn“, einen 85 Jahre alten Moslem in seinem Haus erstochen hatte. Doch erstens, so das endgültige Urteil der Richter, hatte sie aus Notwehr gehandelt, zweitens war das Kind aus Cotabato auf der überwiegend moslemischen Insel Mindanao zur Tatzeit erst 15 Jahre alt. „Das Alter hat mich wohl gerettet“, sagt das Mädchen in dem langen, rot-bedruckten Kleid ernst.

Doch das allein hätte ihr nicht geholfen, das weiß Sarah. „Ohne die Unterstützung aus aller Welt, den internationalen Aufschrei nach der Verkündigung des Todesurteils würde ich wahrscheinlich nicht mehr leben.“ Während der gut zweijährigen Haft in dem Gefängnis in Abu Dhabi hat die Angeklagte Tausende von Briefen bekommen, Flugtickets, Einladungen und Geschenke – auch aus so weit entfernten Ländern wie den USA, Australien, Deutschland und Frankreich“, erzählt Sarah. Es ist ein noch immer kindliches, überfordertes junges Mädchen, das hier seine Geschichte erzählt. Sarah und Flor sind zwei von Vielen, die in dem armen südost-asiatischen Inselstaat unter dem Kürzel „OCW“ laufen. OCW steht für „Overseas Contract Workers“ oder Auslands-Vertrags- Arbeiter – jene mehr als 4,2 Millionen Männer und Frauen, die der Armut entfliehen und im Ausland harte Devisen verdienen. Mehr als sieben Milliarden US-Dollar, schätzt Zentralbankchef Gabriel Singson, werden in diesem Jahr ins Land bringen – die größte Einkommensquelle für Devisen.

Rund 60 Prozent der OCWs arbeiten im Mittleren Osten, die Männer vor allem auf dem Bau, die Frauen als Hausmädchen. Über eine Million Filipinos leben auch in den USA, 200 000 in Italien und 165 000 in Kanada. Allein in Hongkong besorgen 130 000 „Amahs“, in Singapur 80 000 den Haushalt der Wohlhabenden. Oft müssen sie – illegal – in Geschäften und Fabriken der Arbeitgeber schuften. Mit fünf Prozent der Bevölkerung im Ausland gibt es kaum eine arme Großfamilie, die auf den katholischen Philippinen ohne die monatliche Geldsendung aus dem Ausland überleben könnte. Doch wer kann, versucht zumindest, die eigenen Ehefrauen und Töchter im nahen Hongkong oder Singapur unterzubringen, wo sie den Höchstlohn von 3750 Hongkong-Dollar (etwa 700 Mark) bekommen – und in der Regel zumindest körperlich unversehrt bleiben. Anders jedoch ist das in den arabischen Ländern, wo körperliche Gewalt gegen die Frauen alltäglich ist. 1996 sind allein in Kuwait 1200 „Maids“ in die Botschaft geflüchtet. Sie wurden monatelang nicht bezahlt, geschlagen oder sogar vergewaltigt.

Auch die damals 14 Jahre alte Sarah hatte solche Leidensgeschichten aus dem Mittleren Osten gehört. Doch sie lebte bei einer Tante, die Gemischtwarenladen besaß. Seitdem es neun Jahre alt war, war die Schule Nebensache. Sarah machte erst den Haushalt der Tante und arbeitete anschließend im Laden. Ihren Lohn – Suppe, Trockenfisch und Reis – gab sie den Eltern, den fünf Brüdern und der jüngeren Schwester. „Ich hatte nur einen Wunsch“, sagt sie heute: „Ich wollte weg und genug Geld verdienen, um ein großes Haus für uns alle bauen zu können.“ Über eine entfernte Verwandte mit Kontakten zu einer OCW- Agentur bekam sie die Papiere.

Als sie am 19. Mai 1994 ihre Reise gen Westen antrat, war sie 15 und damit zehn Jahre zu jung für einen Auslandsjob. Doch die Agentur hatte ihre Geburtsurkunde gefälscht. Und so stand in dem falschen Pass des Teenagers unter „Alter“: 28. Pro Monat sollte sie 200 US-Dollar verdienen – ein kleines Vermögen auf den Philippinen. Die ersten acht Monatsgehälter hatte sich die Agentur als Vermittlungsgebühr vorbehalten. Die Ankunft in ihrem neuen Heim war ein Schock: Statt eines reichen Hauses nur acht schmutzige Zimmer. Im Wohnraum wartete der „Arbeitgeber“, das Oberhaupt der achtköpfigen Familie: „Er war älter als mein Vater und sagte nur: „Sie ist noch jung!“ Waschen, Bügeln, den Dreck von acht Menschen beseitigen. 16 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Das war der Alltag der 15jährigen Sarah. Als ihr Almas Mohammed al-Baloushi nach zwei Wochen übers lange schwarze Haar strich, dachte sie, der alte Mann wollte sie trösten. Als er ihr immer öfter in die Küche folgte, rannte sie zu der Vermittlungs-Agentur. „Doch die Sekretärin dort sagte mir nur: Wir haben eine andere freie Stelle, doch dieser Mann ist verrückt nach Frauen. Geh‘ Du besser zurück“!

Aus Angst vor Rache ihres „Hausherrn“ kehrte sie zurück, doch von nun an trug sie immer ein Küchenmesser bei sich. „Die Nachbars- Filipina hatte erzählt, daß die Araber oft mit Messern über uns herfallen“. Drei Wochen später passierte es auch ihr. Der alte Mann bot ihr an, von seinem Schlafzimmer aus ihre Freundinnen nebenan anzurufen. Als sie den Hörer in der Hand hielt, schloß er die Tür ab, und stürzte sich mit einem Messer auf sie. Der Kampf auf dem Boden dauerte Minuten. Trotz seiner kräftigen Hand an ihrer Gurgel schaffte sie es, das Messer aufzuheben. Sie stieß es ihm in die Seite und spürte, wie sich der Griff um ihren Hals lockerte. Das Mädchen stürzte zur Tür. Doch als sie den Mann wieder hinter sich spürte, drehte sie sich um, und stach erneut zu. Wie von Sinnen – wieder und wieder. Dann wusch sich die 14jährige ihre blutüberströmten Kleider aus und wurde festgenommen.

Die zwei Jahre im Gefängnis wurden die schönste Zeit ihres Lebens. Stockend erzählt Sarah, daß die Wärter in dem modernen weißen Gefängnisbau sie gut behandelt hätten. Eigentlich will die 16 jährige nicht mehr über den Kampf und das Gefängnis reden. Seit ihrer Freilassung am ersten August gibt sie ein Interview nach dem anderen. 80 Millionen Filipinos brennen darauf, jedes Detail ihrer vergangenen zweieinhalb Jahre zu erfahren. Am liebsten wäre es ihr, ihr Begleiter Peter Sing, ein Journalist und Freund der Familie würde statt ihrer erzählen. Er und seine Frau haben den Teenager bei sich aufgenommen. Nach dem ersten Urteil im Juli 1995, in dem die dann 15 jährige zu sieben Jahren verurteilt wurde, wurde sie international bekannt. Jetzt lächelt Sarah wieder und sagt: „Nun hatten wir sogar öfters philippinischen Essen statt Kamelfleisch und Brot, manchmal gab es sogar eine Cola, ich durfte Anrufe empfangen und ab und zu hörten wir Radio.“ Wie ein Schock traf sie da das Urteil des zweiten Prozesses, den die phlippinische Regierung verlangt hatte.

Als der Richter das Todesurteil verkündete, saßen die Eltern und ihre vierjährige Schwester Samra im Gerichtssaal. Der internationale Protest nach dem Urteil und die 41 000 US-Dollar „Blutsgeld“ eines philippinischen Geschäftsmannes konnten die Familie des Opfers umstimmen. Sie zog ihre Forderung nach der Todesstrafe zurück. Nach neun Monaten und 100 Peitschenhieben – „es tat nicht so weh, weil ich ein T-Shirt anhatte“ – flog die 17 Jahre alte OCW Sarah Balabagan zurück in die Heimat. Peter Sings Mobilphone auf dem Restaurant-Tisch klingelt. Einladung zum Interview mit einem inländischen Fernseh- Sender. Im November fliegt Sarah wieder ins Ausland – diesmal zu Talkshows nach Deutschland und Frankreich. Die Honorare fließen in eine OCW-Stiftung, die sie in Manila gegründet hat.

„Wissen Sie, bei uns gibt es Tausende alter und kranker Frauen, die nach 20 Jahren im Mittleren Osten heimkommen und kaputt sind. Ihre Kinder sind groß, ihre Männer ihnen fremd. Diesen Menschen wollen wir helfen“, erklärt die 17 Jahre alte Muslimin. Das Handy klingelt wieder: „Sarah, eine Einladung zum Geburtstag von Vina Morales!“ Jetzt lacht der ernste Teenager sogar. Vina Morales ist seine Lieblings-Schauspielerin. „Als die Filmproduzenten im Gefängnis um Erlaubnis fragten, mein Leben zu verfilmen, habe ich gesagt: Nur wenn Vina die Rolle bekommt!“ Der Film über die bekannteste OCW im Land wird unter Garantie ein Kassenmagnet. Die Produzenten sollen bis zu 78 400 US-Dollar geboten haben. Sarah rechnet – soviel wie 392 Monate Sklaverei in den Arabischen Emiraten, oder 32 Jahre. {Quelle: http://www.welt.de – Von Nina Gerstenberg}

 

One Response to “Die schönste Zeit ihres Lebens war im Gefängnis”

  1. bazillus Says:

    Der Menschen verachtende Umgang mit Frauen hat nun einmal den Ursprung im Islam und den daraus entwickelten Traditionen. Frauen sind nun einmal Eigentum des Mannes, erst recht, wenn sie als Sklavinnen in einer Familie arbeiten. Als Ehefrau hat der Mann durch die Morgengabe die Sexualität der Frau für ein Leben lang bezahlt.
    Wer die Frau mit koranischen und hadithischen Sprüchen wie

    – Bestrafung bei Widerspenstigkeit
    – Betreten jederzeit wie einen Acker oder ein Saatfeld (Vergewaltigung in der Ehe wird Vorschub geleistet)
    – Verschleierung
    – Halb soviel erben wie Männer
    – Aussage vor Gericht nur mit Hilfe einer anderen Frau möglich mangels Intelligenz
    – Verheiratung (wenn sie nichts sagt, gilt dies als Zustimmung beim Mokkaausschank)
    – Verheiratung mit 9 Jahren, weil der Prophet dies so tat
    – Tradition der Cousinenheirat, weil der Prophet dies so tat
    – Sklavinnen hatten keine Rechte
    – Polygamie (= legalisierter Ehebruch)
    – Frauen als Kriegsbeute mussten dem Kriegsherren zu Willen sein (was ist das anderes als Vergewaltigung)
    – Frauen landen laut Moha wesentlich häufiger in der Hölle, weil sie durch die Zeit der „Unreinheit“ nicht inder Lage sein dürfen, in der Moschee zu beten und an den relgiiösen Riten teilnehmen zu dürfen
    – Nicht einmal gleichberechtigtes Beten von Frauen und Männern gleichzeitig in einem Raum möglich
    – Frauen werden mit Tieren gleichgesetzt, die ein männliches Gebet bei Durchkreuzen der Gebetsrichtung ungültig machen.

    traktiert, so wird klar, dass Frauen eher wie ein Möbelstück angesehen werden, denn als gleichberechtigte Partnerin. Das trifft weiß Gott nicht für alle Muslime zu. Aber diese Geisteshaltung gegen Frauen durch Männer ausgeführt, ist auf solche frauenfeindliche Sprüche und diese Sprüche sind in diesem Falle Ungeist, zurück zu führen.

    Wer dann in der Praxis kein Kopftuch trägt und vergewaltigt wird, wird zur Täterin. Ja, so ist das und dann erwartet man im Vorbildländle des Islam, wo Frauen wie Litfasssäulen durch die Gegend laufen müssen, nicht einmal Auto fahren dürfen usw., irgendwelche männlich-menschliche Regungen?

    Der Koran als Frauenfeindlicher Imperativ, also al


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