kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Schenuda: weder Mittwochspredigt noch Einladungen zur Weihnachtsmesse 14. Dezember 2010

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 14:47

Angesichts der Trauer, die viele der koptischen Häuser fest im Griff hat, weil ihre Angehörigen nach den Unruhen in Talibya noch inhaftiert sind, erheben viele Kopten die Stimme, die Weihnachtsfeierlichkeiten abzusagen.

 

Keinem ist nach Feiern zu Mute! Wie soll ich feiern, während meine Glaubensgeschwister, die schwerverletzt und die wahren Opfer sind, im Gefängnis das Fest der Geburt Jesu Christi verbringen? Ich kann nicht damit aufhören, an ihre Familien zu denken. So ergeht auch seiner Heiligkeit Papst Schenuda, der zum ersten Mal in seiner Ära die Mittwochspredigt absagte. Überdies ordnete er an, die Einladungen zur Weihnachtsmesse nicht an die hochrangigen Persönlichkeiten des ägyptischen Regimes zu verschicken. Denn er wird bis zum 25. Dezember 2010 in seiner Residenz im Kloster des Heiligen Bischoy (im Natrontal) bleiben. Höchstwahrscheinlich wird seine Heiligkeit die Weihnachtsmesse in diesem Kloster zelebrieren, und somit wird dieses Jahr kein Weihnachtsfest wie üblich gefeiert. (more…)

 

Lieber über Geld reden als über Darfur

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 12:53

Die Mehrheit der Menschen in Afrika ist bitterarm, doch der Kontinent ist reich an Rohstoffen. Die Aussicht auf gute Geschäfte wird die Europäer beim gemeinsamen Gipfel in Lissabon zahm machen: Konfliktthemen wie die Massaker in Darfur werden höchstens oberflächlich behandelt.

 

 

Zwei Kontinente, 80 Länder. Das erste Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und der vor fünf Jahren gegründeten Afrikanischen Union (AU) könnte dem Programm nach ein historischer Wendepunkt sein. Die Regierungschefs wollen in Lissabon über alles reden – über mehr Sicherheit, bessere Menschenrechte, weniger Menschenflucht, faire Handelsbedingungen. Ein übler Afro-Pessismist, wer da nicht Hoffnung schöpft.

Der Alltag in Europa und der Alltag in Afrika könnten allerdings ungleicher nicht sein. (more…)

 

Die „islamischen“ vereinten Nationen!

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 12:22

Religion schützen – auf Kosten der Pressefreiheit?

 

Seit elf Jahren tobt in den Gremien der Vereinten Nationen ein Kampf zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Regelmäßig stimmt die UN-Generalversammlung über eine Resolution gegen die „Diffamierung von Religionen“ ab. Regelmäßig wird sie, trotz der Bedenken zahlreicher Experten, angenommen. Doch die Unterstützung schwindet.

 

Es war noch vor dem 11. September 2001, dem für das Verhältnis zwischen westlicher Welt und Islam wohl schicksalhaftesten Datum der neueren Geschichte, als Pakistan als Mitglied der Organisation islamischer Länder (OIC) zum ersten Mal eine Resolution in die UN einbrachte, die der „Diffamierung von Religionen“ vorbeugen sollte. Bis heute hat sich der Wortlaut dieses Schreibens kaum verändert. Und bis heute besitzt es Gültigkeit.

Weder die Mitglieder des Menschenrechtsrats der UN, noch die der Generalversammlung, haben sich je gegen die Resolution ausgesprochen. (more…)

 

Hilferuf der orientalischen Christen mit erschütternden Berichten

Filed under: Christenverfolgung,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 02:57

Ägyptische Soldaten bewerfen die Kopten mit Steinen

Die Plattform „Solidarität mit verfolgten Christen“ machte am Freitag, dem 10. Dezember, auf das Unrecht aufmerksam, das Christen weltweit widerfährt.

 

Am internationalen Tag der Menschenrechte informierten Vertreter verfolgter christlicher Kirchen die Bürger vor dem Stephansdom und feierten im Dom einen ökumenischen Gottesdienst. Besonders trist ist die Lage in vielen islamisch dominierten Ländern, wie Vertreter aus den dortigen Kirchen im Rahmen einer Pressekonferenz schilderten.

 

Die von Christen aus Ägypten, dem Irak, dem Iran und der Türkei geschilderten Zustände sind unfassbar und hierzulande viel zu wenig bekannt. Die von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich permanent gepredigten Begriffe „Toleranz“ und „Dialog“ gibt es in diesen muslimischen Mehrheitsgesellschaften nicht. Als Christ muss man schon übers nackte Überleben froh sein. (more…)

 

Das kollektive Stockholmsyndrom

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:38

Warum wir die Menschen, die uns töten wollen, so sehr lieben


Muslimische Fanatiker, wie der Bomber von Stockholm, (Quotenqueen und Kopten ohne Grenzen berichteten) hinterlassen in unserem kollektiven Bewußtsein einen Schaden, der viel größer ist, als das angerichtete Unheil selbst. Im Falle des Attentäters auf dem Weihnachtsmarkt sind gottlob keine Menschenleben zu beklagen. Andere Attentate wie London, Madrid, Moskau, Beslan…. und nicht zuletzt der Massenmord vom 11. 9.  sind dagegen nicht glimpflich ausgegangen. Dennoch werden aus solchen schrecklichen Szenarien selten politische Konsequenzen gezogen. Im Gegenteil: Seit dem 11. September hat die Zahl islamistischer Anschläge vor allem gegen Christliche Minderheiten im Nahen Osten  zugenommen, ebenso wie die alltägliche, kaum noch wahrgenommene und vertuschte, stetig steigende Kriminalität sogenannter Einwanderer mit „islamischen Migrationshintergrund“. (more…)

 

„Unser Bruder“, der Amateur

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 02:29

Taimour Abd Al-WahabEine Islamisten-Website zeigt den Namen und ein Foto des Attentäters von Stockholm. Schwedens Polizei hat den Terroristen nach eigenen Angaben jetzt «eindeutig identifiziert».


Nachdem sich am Samstag ein islamistischer Attentäter in Stockholm selbst in die Luft gesprengt und zwei Menschen leicht verletzt hat, hat das Portal «Shumukh al-Islam» am Sonntag den Namen des Terroristen veröffentlicht. «Das ist unser Bruder, der Mujahid Taimur Abdel Wahab, der die Märtyrer-Tat in Stockholm vollbracht hat», so die in Jemen registrierte Site, die sinngemäss übersetzt «islamischer Stolz» heisst. Auf dem Foto sieht man einen Mann in schwarzer Kleidung und mit einer schwarzen Brille. Für «Shumukh al-Islam» hat der Attentäter «einen grossen Medien-Coup» vollbracht. Ob der Terrorist zum Netzwerk al-Qaida gehört, sagt «Shumukh al-Islam» nicht. (more…)

 

Die Erfindung der Islamophobie

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:15

Kritik an Religion ist nicht Rassismus. Der Begriff will einschüchtern. Vor allem aber will er all jene Muslime zum Schweigen bringen, die den Koran in Frage stellen und die Gleichheit der Geschlechter fordern.


Ende der siebziger Jahre haben iranische Fundamentalisten den Begriff der Islamophobie erfunden, den sie sich von der „Xenophobie“ abgepaust haben. Sein Ziel ist, den Islam zu etwas Unberührbarem zu erklären. Wer diese neu gesetzte Grenze überschreitet, gilt als Rassist. Diese einer totalitären Propaganda würdige Begriff lässt absichtlich offen, ob er auf eine Religion zielt, ein Glaubenssystem, oder auf die Gläubigen aller Herren Länder, die ihr angehören.

Aber ein Bekenntnis lässt sich so wenig mit einer Rasse gleichsetzen wie eine säkulare Ideologie. Zum Islam bekennen sich wie zum Christentum Menschen aus Arabien, Afrika, Asien oder Europa, so wie Menschen aller Länder Marxisten, Liberale, Anarchisten waren oder sind. Bis zum Beweis des Gegenteils hat jedermann in einer Demokratie das Recht, Religionen als rückständiges Lügenwerk zu betrachten und sie nicht zu lieben. (more…)