kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bestialität der ägyptischen Polizei 17. Juni 2010

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 03:32

Egal wie oft ich über die Bestialität der ägyptischen Monster des Innenministeriums und des Sicherheitsdienstes berichte, bleiben alle meine Berichte ein Tropfen im Ozean. Ich kann leider nicht über das berichten, was ich mit eigenen Augen in den Polizeistationen gesehen habe, weil ich unter Schweigepflicht stehe. Jedoch kann ich auf die Kategorie „Video“ auf unserer Seite hinweisen. Sie werden ganz unten drei Videos sehen, welche zeigen, wie brutal die ägyptische Polizei mit den Bürgern sowohl auf der Straße als auch in den Polizeistationen umgeht.

Vorgestern wurde Alexandria vom Tod eines muslimischen jungen Mannes namens Khaled Saaid Kassem erschüttert. Was die vielen nicht wissen, ist die Tatsache, dass Khaled ein heißes Video im Besitz hatte. Ich weiß nicht, wie er zu diesem Video kam, aber weiß doch, was darauf zu sehen war. Man sieht einige Offiziere der Polizeistation des Bezirks „Sidy Gaber“, welche „Haschisch“ unter sich brüderlich teilten, was sie bei einer Razzia beschlagnahmt haben. Khaled machte anscheinend einen fatalen Fehler, und zwar mit jemanden darüber gesprochen zu haben oder dieses Video sogar anderen Freunde mailte. Um ihre Zukunft zu sichern, gaben die korrupten Offiziere ihren geheimen Detektiven den Befehl, Khaled zu töten.

Während Khaled in einem Internetcafe (Medhat Seif Alyazel Str. 37 – Kleopatra) saß, kamen einige dieser geheimen Detektive gestürmt. Anfangs taten sie so, als ob sie nach Raubkopien suchten. Plötzlich verlangten sie von den Anwesenden die Personalausweise, was in Ägypten durch das seit 1981 verhängte Ausnahmezustandsgesetz völlig logisch ist. Blitzartig fielen sie über Khaled her und fingen an, auf ihn mit Fäusten und Füßen einzuschlagen. Dann knallte einer von ihnen seinen Kopf gegen die Wand, wie der Besitzer dieses Geschäftes schildert, der sie darum bat, seinen Laden zu verlassen. Draußen ging es weiter! Sie zerrten Khaled in den Eingang eines Hochhauses, was die Frau des Portiers und kleine Kinder bezeugen. Gegen die Haustür und dann die Treppen schlugen sie Khaleds Kopf. Zwei Ärzte, die zufällig das Geschrei hörten, versuchten ihn wiederzubeleben, was vergeblich war. Sie sagten den Bestien, dass Khaled stirbt. Da erwiderte einer von ihnen: „Wir lassen nicht von ihm ab, bis er stirbt“.

Obwohl Khaled schon bewusstlos bzw. tot war, nahmen sie ihn aufs Revier mit, während sie nicht aufhörten, ihn brutal zu schlagen. Nach etwa 15 Minuten kamen sie zurück und legten ihn auf die Straße. Dann wurde ein Theaterstück inszeniert. Drei Offiziere trafen ein und taten so, als ob sie den Mord aufzuklären versuchten. Sie alarmierten die Ambulanze, welche ablehnte, Khaled mitzunehmen, weil er schon tot war. Man sollte den Leichnam liegen lassen, bis der Staatsanwalt und ein Gerichtsmediziner eintreffen. Damit ihre Machenschaft nicht auffliegt, zwangen sie die Ambulanze, die Leiche zu bergen. Und wie es in Ägypten üblich ist, wurde alles vertuscht, weil alle den Spruch heiligen: „eine Hand wäscht die andere“. Khaled wurde sogar beerdigt, was mich an den koptischen Diakon Georg Fathi Andrawes erinnert, der im November 2009 durch Dschihadisten ermordet wurde. Obwohl die Leichen Bände sprachen, mussten Khaled und auch Georg rasendschnell beerdigt werden. Sehen Sie das Bild da oben!

Alexandria steht jetzt Kopf und die verschiedenen Menschenrechtsorganisationen (auch die Koptischen) zwangen die ägyptische Justiz, die Leiche zu exhumieren und gewissenhaft zu ermitteln. Dieser Fall kam ans Licht, weil es couragierte Augenzeugen gab. Was ist aber mit den unaufgeklärten Morden, die in den Polizeistationen und Gefängnissen geschahen? Als Beispiel erwähne ich die bestialische Hinrichtung eines muslimischen Ingenieurs, der auch in diesem Revier vom dritten Stock geworfen wurde. Die Beispiele sind unendlich! Ich weiß, dass so etwas sogar in allen Ländern der Welt passieren, aber in Ägypten gelten alle (ausnahmslos), die bei der Polizei arbeiten, als Götter aus Fleisch und Blut. Keiner kann sich erlauben, sich gegen sie zu wehren, wenn sie einen mit den vulgärsten Worten beschimpfen und ohrfeigen oder treten. In dem wahabitischen „Ägyptistan“ darf keiner mit einer Frau auf der Straße laufen, geschweige denn Händchen halten. Einmal verprügelte ein junger Polizist einen 40igen Mann, weil er in einem Park mit einer verschleierten Frau saß. Er ließ von ihm ab, als zwei Kinder laut schrien: „Lassen Sie Papa bitte, um Allahs willen“! Das war seine Ehefrau und das waren ihre Kinder. Wie soll er wieder seiner Frau in die Augen schauen, nachdem sie hilflos zusehen musste, wie er sich nicht wehren konnte, während er unschuldig zusammengeschlagen wurde? Das ist ja unsere ägyptische Realität … und man fragte sich, warum Ägypten keine einzige Stimme erhielt, als es darum ging, welches afrikanische Land die Fußballweltmeisterschaft organisieren darf? Dieses land wimmelt von den islamischen Terroristen und den korrupten Polizisten, was dazu führt, dass das Volk äußerst frustriert ist.

 

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