kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Diese Maus ist bestimmt eine Christin 2. Juni 2010

Filed under: Humor mit Kultur — Knecht Christi @ 21:23

Ein muslimischer Ägypter namens „Aschraf Abd Alkader“ schrieb einen lustigen und zugleich ehrlichen Artikel, vielleicht weil er seit vielen Jahren in Frankreich lebt. Durch diese wahre Geschichte greift er eine der übelsten Miseren Ägyptens auf: scheinheilige Beamten! Er erzählt eine Geschichte, welche er von seiner Schwester hörte. Sie ist eine Angestellte beim staatlichen Agrarbetrieb und berichtete über Folgendes: „Fast alle meiner Arbeitskolleginnen tragen entweder Nikab oder Kopftuch. Daher gehört es sich für sie, dass sie während der Arbeitszeit den Koran lesen und das Gebet verrichten. Eines Tages vergaß eine Vermummte ihren Koran im Büro, anstatt ihn mitzunehmen, damit er sie unterwegs vor den Belästigungen und der Gefahr, vergewaltigt zu werden. Wir alle wussten von der gefräßigen Maus, die davor nicht zurückschreckte, an dem Koran meiner strenggläubigen Kollegin zu knappern. Als sie am nächsten Tag ihren genagten Koran fand, schrie sie: Bei Allah, wahrlich ist diese Maus eine Christin. Wenn sie eine Muslimin wäre, hätte sie ausgeschlossen den Koran beschädigt“.

       Aschraf lacht sich mit einem Auge über die Dussligkeit dieser Muslimin kaputt und mit dem anderen Auge weint er bittere Tränen. Seit wann gibt es christliche, jüdische oder sogar muslimische Mäuse? Können die Mäuse lesen, um unterscheiden zu können, dass das, was sie nagen, eine Bibel oder ein Koran ist? Wann werden die Moslems damit aufhören, sich an der „Verschwörungstheorie“ zu klammern? Es könnte aber sein, dass diese Maus nicht christlich, sondern jüdisch orientiert sei. Hat sie allein gehandelt, oder stecken die amerikanischen und jüdischen Geheimdienste (FBI und Mossad) dahinter? (more…)

 

Elsefara fi Elämaara – Die Botschaft im Hochhaus

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:54

„Ich liebe Hosny Mubarak und hasse Israel“!

Nicht wegen des wüsten Angriffs seitens der islamischen Welt (verkörpert in Türken, Arabern und Gutmenschen) auf die Juden, der nie aufhört und vorgestern seinen Gipfel erreichte, schreibe ich über diesen Film des berühmtesten und beliebtesten Schauspielers Ägyptens Adel Imam. Vor geraumer Zeit berichtete ich über seinen Film „Der Terrorist“, und wie er bestürzt über islamische Themen witzelte. Als ich diesen Film sah, kochte das Blut in meinen Adern.

       Denn der Film behandelt eine haarige Angelegenheit: Hass auf die Juden! Bis ich meine Heimatstadt Alexandria in der ersten Hälfte der 90iger verließ, wusste ich sehr wenig über diesen Hass, vielleicht weil ich mit der Kirche sehr beschäftigt war. Nur eine 16jährige Muslimin äußerte in meiner Anwesenheit, wie sie die Leiterin des Göthe-Instituts verabscheute, weil sie eine Jüdin war. In Deutschland machte ich meine erste Erfahrung bezüglich des Hasses auf Juden, als ich einige muslimische Ägypter kennenlernte. Seltsamerweise waren die Türken, Pakistaner und die restlichen Araber nicht besser. Daher beschäftigte ich mich mehr mit dieser Angelegenheit, um zu verstehen, warum der Islam diesen Hass gegen die Juden durch den Koran und die Sunna verbreitet. Dank Pater Zakaria Boutros wurde ich aufgeklärt.

Der Film an sich fußt auf wahrer Begebenheit. Es gibt wirklich eine Botschaft in Alexandria, und zwar in einem Hochhaus und nicht wie in Kairo in einem Haus. Adel Imam verkörpert die Rolle eines Ingenieurs bei einer Öl-Raffinerie in den vereinigten Emeriten. Alles, was ihm Spaß macht, sind die Evastöchter! Wegen seiner Verrücktheiten nach Frauen feuert ihn sein amerikanischer Vorgesetzte, weil er das Höschen seiner Frau in Sheriffs (Adel Imam) Jacke findet. (more…)

 

Sexualität und Zwangsherrschaft

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 02:47

Jihad, Geschlechterpolitik und Eherecht im Islam

„Ich bitte dich, reinige mein Herz und behüte mein Glied“

Obwohl die Ehe im Islam – anders als im Christentum – kein Sakrament ist, gilt ihm das Heiraten doch als religiöse Tugendhandlung (Fadila): „Und verheiratet diejenigen von euch, die ledig sind“, heißt es bereits im Koran (24:32). „Das Heiraten gehört zu meiner Sunna“, soll der Prophet gesagt haben, „und wer gegen meine Sunna ist, der ist gegen mich“. (Soweit nicht anders ausgewiesen, vgl. für alle im Folgenden zitierten theologischen Ausführungen, Propheten-Sprüche u.ä.: Al-Ghazali). Wie im Juden- und Christentum legalisiert die islamische Ehe den irdischen Koitus und richtet diesen negativ gegen außerehelichen Koitus (Zina) und Ehebruch sowie positiv auf Fortpflanzung aus. Im Unterschied zum Juden- und Christentum aber setzt der Islam auf eine Maximierung der innerehelichen Sexualität.

       Dabei macht die Fortpflanzung als oberster Zweck des Koitus aus dem muslimischen Ehebett zunächst eine landwirtschaftliche Produktionsstätte. So habe der Muslim in der Gattin seinen Acker zu beackern, gemäß dem koranischen Imperativ: „Eure Frauen sind euch ein Saatfeld; darum bestellt euer Saatfeld, wann ihr wollt“. (2:223), den Al-Ghazali wie folgt ausbuchstabiert: „Wir sind gehalten, den Acker zu bestellen und den Samen nicht verrotten zu lassen. Wir würden sonst ungenutzt lassen, was Allah uns als Werkzeug gegeben hat. Es wäre dies eine Sünde wider die offensichtlichen Zwecke der Schöpfung und Blindheit gegenüber der göttlichen Bestimmung unserer Geschlechtsteile“. (more…)

 

Christenverfolgung in ehemaliger DDR

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 02:37

sprengung der leipziger universitatskirche st-pauli

Der Druck war unerträglich

Ein Grüppchen Mutiger protestierte 1968 mit einem Plakat gegen die Sprengung der Leipziger Unikirche. Die Stasi machte einen der Protestler dingfest. Doch trotz nächtlicher Verhöre, Psychopharmaka und Isolation ließ sich Dietrich Koch nicht zum Geständnis bewegen – und zog sich die Rache der Stasi zu.

       Sie sollte den Weg für den Sieg des Sozialismus frei machen – am 30. Mai 1968 ließen die SED-Machthaber die Leipziger Universitätskirche St. Pauli sprengen. Die Leipziger Bevölkerung stand dieser Unverschämtheit trotz zahlreicher Proteste ohnmächtig gegenüber – bis am 20. Juni 1968 etwas passierte, womit niemand gerechnet hatte: Während des Abschlusskonzerts des III. Leipziger Bachwettbewerbs in der Kongresshalle entrollte sich plötzlich ein Plakat, das die Umrisse der Universitätskirche zeigte und den Wiederaufbau forderte. Das internationale Publikum brach in spontanen und anhaltenden Applaus aus – und brachte den gesamten Staatsapparat in Bewegung. Wer steckte hinter der Aktion?

       Während der Verdacht der Stasi zunächst auf Theologen fiel, kam sie bald schon den wahren Urhebern auf die Spur – einer Gruppe junger Physiker. „Stefan Welzk hatte mich in Potsdam in den Plan eingeweiht“, erinnerte sich Dietrich Koch, einer der Beteiligten, später. (more…)

 

Unter der Hamas-Knute

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 02:25

Gaza. Wenn Abdullah (24) und Haschem (25), zwei Studenten in Gaza, keine Vorlesungen haben, vertreiben sie sich die Zeit mit Freunden im „Big Bite“, ein Café mit billigen Snacks nahe der Islamischen Universität. Ihre Haare sind gegelt, und weder Haschems stoppelbärtiges Jungengesicht noch Abdullahs kunstvoll ausrasiertes Konturenbärtchen weisen sie als Hamas-Sympathisanten aus. Mit dem Regime stehen sie auf Kriegsfuß. Aber das kommt erst nach und nach raus, schichtweise. Bis zur Erkenntnis, wie sehr sie das Leben in „Hamas-tan“ einschnürt. Abdullah war noch nie im Leben raus aus Gaza, abgesehen vom Jahr 2005, als die Palästinenser im Begeisterungstaumel über den Abzug der Israelis die Grenze in Rafah nach Ägypten stürmten. Der 24-Jährige studiert Informationstechnologie an der Al Assam-Universität, die als Fatah-nah gilt. „Das Internet“, sagt er, „ist unser Tor zur Welt“. Über E-Mails tauscht er sich mit Palästinensern in Europa oder USA aus. Nur Westbank-Kontakte meidet er lieber. „Wer Kontakt zur Westbank hat, wird schnell verdächtigt, Informant im Dienste des Feindes zu sein. Das kann schnell sechs Monate Knast bedeuten“.

  Neunmal hat die Hamas ihn in den vergangenen drei Jahren wegen politischer Zugehörigkeit zur Fatah verhaftet. „Mails, Handys, alles ist für die kontrollierbar“. (more…)

 

Genital-Beschneidung in islamisch geprägten Ländern

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 02:11

Es ist der wohl schlimmster Tag ihres Lebens: Etwa 8000 Mädchen täglich werden die Genitalien verstümmelt. Geschätzte 140 Millionen Frauen weltweit sind betroffen. Bianca Schimmel hat bei der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit ein Projekt zur Überwindung dieses grausamen Rituals geleitet.

WELT ONLINE: Frau Schimmel, wie gravierend ist der Eingriff?
Bianca Schimmel: Meist wird er von traditionellen Beschneiderinnen gemacht, alten Frauen die hohes Ansehen genießen. Es passiert in Hütten in den Dörfern, aber auch in den Städten. Die Mädchen werden meist nicht darauf vorbereitet, was sie genau erwartet, ihnen wird erzählt, ihnen zu Ehren werde ein Fest gefeiert. Der Eingriff erfolgt mit Rasierklingen, Messern, Scheren, zum Teil mit Glasscherben oder Deckeln von Konservendosen. Ohne Narkose. Anschließend werden dem Mädchen die Beine zusammengebunden, damit die Wunde heilt oder – bei der schwersten Variante – zuwächst. (more…)