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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Zuverlässige Beweise“ für Irans Atomwaffenprogramm 7. September 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:45

Iran ruft zur Zerstörung Israels auf / IAEA: Beweise für Atomwaffenprogramm / Pressemappe und Experten-Kontakte

 

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat vergangene Woche erneut die Zerstörung Israels gefordert. In einem Interview im Fernsehsender der Hisbollah „Al-Manar“ behauptete er, dass die Welt ohne den jüdischen Staat ein besserer Ort wäre. Israel nannte er ein „Symbol der Unterdrückung und Diskriminierung“. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) „zunehmend besorgt“ über das iranische Nuklearprogramm zeigt. In einem vertraulichen Bericht, der am Freitag (2.9.11) an die Öffentlichkeit gelangte, erwähnt die IAEA die Existenz möglicher nuklearer, nicht deklarierter Aktivitäten in Iran „unter Beteiligung militärischer Organisationen“. „Im Besonderen ist die Agentur zunehmend besorgt über mögliche geheim gehaltene Aktivitäten auf dem Gebiet der Nukleartechnik in der Vergangenheit oder gegenwärtig, einschließlich Aktivitäten zur Entwicklung nuklearer Bestückung von Raketen“, heißt es in dem neun Seiten langen Report.

 

„Viele IAEA-Mitgliedsstaaten“ hätten „zuverlässige Beweise“ hinsichtlich des iranischen Atomprogramms geliefert, die die Behörde „zunehmend beunruhigen“. Nach Angaben mehrerer geheimdienstlicher Quellen kommt die Behörde zu dem Schluss, dass „die IAEA ohne eine größere Kooperationsbereitschaft der Islamischen Republik nicht davon ausgehen kann, dass sämtliche nukleare Materialien im Iran für friedliche Zwecke bestimmt sind“. Der Bericht bestätigt auch, dass in der unterirdischen Anlage Fordo mit der Installation von Zentrifugen zur Urananreicherung begonnen wurde, die Iran erst lange geheim gehalten hatte. Bei der Anreicherung von Uran kann Kernbrennstoff (schwach angereichert) hergestellt werden, aber auch spaltbares Material für Sprengköpfe (hochangereichert). Die Produktion von schwach angereichertem Uran habe im August 2011 im Iran bei 4,5 Tonnen gelegen. Wird diese Menge weiter angereichert, reicht sie nahezu zum Bau von vier Atomsprengköpfen aus. Im Mai waren es noch 4,1 Tonnen.

 

Die IAEA kritisiert das Regime in Teheran seit Jahren für seine unzulängliche Kooperation bei der Klärung von Fragen über das Nuklearprogramm. Zum Beispiel fordert die IAEA, dass ihre Inspekteure Zugang zu bestimmten Nuklearanlagen erhalten, darunter der Schwerwasserreaktor in Arak. Der UN-Sicherheitsrat verhängte bereits vier Sanktionsrunden gegen Iran, die USA und die EU haben darüber hinaus weitere Strafmaßnahmen ergriffen. In der vergangenen Woche berichtete die französische Tageszeitung „Le Figaro“, dass Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy die Möglichkeit eines Präventivschlags gegen die iranischen Nuklearanlagen nicht ausschließe. TIP / Foto: SWU-Plakat in den USA

 

 

 Mullahs lassen wieder drei Schwule hinrichten

 

Am vergangenen Sonntag wurden nach Medienberichten in der Islamischen Republik Iran drei Männer wegen Homosexualität erhängt. Damit setzt das faschistische Regime in Teheran seine Mordserie gegen schwule Männer im Iran weiter fort. Nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur, waren die drei Männer4 von einem Scharia-„Gericht“ zum Tode verurteilt worden. Der „Richter“ nahm in seinem „Urteil“ direkt auf die Paragrafen 108 und 110 bezug. Paragraf 108 definiert Unzucht (Lavat) als sexuelle Beziehung zwischen zwei Männern, Paragraf 110 legt als Bestrafung den Tod fest. Der Richter darf dem Gesetz nach entscheiden, auf welche Art die „Kriminellen“ getötet werden. Menschenrechtsorganisationen schätzen, das seit der islamistischen Machtergreifung im Iran, 1979, mindestens 6.000 homosexuelle Männer, darunter viele Jugendliche, hingerichtet wurden. Auch religiöse Minderheiten – wie etwa Christen, Juden, Bahai – und politisch Andersdenkende werden im Iran systematisch verfolgt. Nähere Angaben über die jüngsten Opfer der islamistischen Mordmaschinerie – wie etwa Namen oder Alter – sind noch nicht bekannt.

 

 

Mullahs setzen Kampf gegen persische Kultur fort

 

Seit der islamistischen Machtergreifung 1979 führen die Mullahs im Iran einen regelrechten Feldzug gegen die persische Kultur durch. Jetzt hat das sogenannte „Kulturministerium“ der Islamischen Republik Iran ein über 800 Jahre altes Liebesepos des persischen Schriftstellers Nesami Gandschawi. Das Epos „Chosrou und Schirin“ wurde 1177 geschrieben und zählt zu einem bedeutenden Erbe persischer Kulturgeschichte. Das „Kulturministerium“ verlangt nun vom Verlag, der das Werk seit Jahren herausgibt, wichtige Teile zu schwärzten – offenbar weil sie den kruden „Moralvorstellungen“ der greisen Mullahs nicht entsprechen. {Quelle: haOlam.de – www.haolam.de}

 

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