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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nie wieder Appeasement – Nie wieder Holocaust! 17. August 2011

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:08

 Protest gegen den faschistischen „Quds-Aufmarsch“ in Berlin

Protest gegen den Al-Quds-Tag: Gegen islamistische und antisemitische Propaganda auf Berlins Straßen – Solidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung!

 

Seit 1979 folgen jährlich zum Ende des Fastenmonats Ramadan islamistische Organisationen weltweit dem Aufruf zum „Al-Quds-Tag“als Kampftag des politischen Islam. Ajatollah Khomeini forderte nach der islamistischen Machtergreifung im Iran seine Anhänger und Anhängerinnen zur weltweiten Ausbreitung der islamischen Revolution, zur „Befreiung“ Jerusalems und zur Vernichtung Israels auf. Zudem versucht der Iran, seinen politischen und militärischen Einfluss auszubauen, indem er sich um eine Beeinflussung der Unruhen und Umwälzungen in der arabischen Welt bemüht. Gleichzeitig beteiligen sich iranische Elitesoldaten an der blutigen Bekämpfung und Unterdrückung der oppositionellen Demonstrationen in Syrien, die sich gegen das eng mit dem iranischen Regime verbundene Assad-Regime richten.

 

In dieser Tradition verbreitet der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmoud Ahmadinejad, seit Jahren Hasspropaganda gegen die USA und Israel. Gleichzeitig unterstützt das Mullah-Regime mit Geld und Waffen antisemitisch ausgerichtete Terrororganisationen wie Hisbollah und Hamas gegen Israel und seine Verbündeten, es leugnet den Holocaust, arbeitet an seiner atomaren Bewaffnung, ignoriert Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates und übt im Iran eine blutige Terrorherrschaft aus. Seit 1979 und besonders seit dem Aufstand von Millionen mutiger Iranerinnen und Iranern im Sommer 2009 werden politisch Andersdenkende, Angehörige religiöser, ethnischer und sexueller Minderheiten sowie Frauen verfolgt, gefoltert und ermordet. Bis heute versuchen das Mullah-Regime und Anhänger des politischen Islam, den Al-Quds-Tag auch international als „religiösen Feiertag“ zu etablieren. Nach den Aufklärungskampagnen unseres Gegenbündnisses wurde der Al-Quds-Tag zumindest in Deutschland von interreligiösen Kalendern entfernt.

 

Seit 1996 wird fast jedes Jahr in islamistischen Kreisen zum Al-Quds-Aufmarsch in Berlin mobilisiert. Dieses Jahr wird er für den 27. August angekündigt. Erneut ist eine Beteiligung von Neonazis, sogenannten „Antiimperialisten“ und anderen Sympathisanten des Mullah-Regimes zu erwarten. Ihr Ziel ist klar: Ihre Agitation gegen Israel, der noch immer einzigen Demokratie im Nahen und Mittleren Osten, soll den jüdischen Staat dämonisieren. Das menschenverachtende Regime der Islamischen Republik Iran und ihres Führers Khamenei sollen öffentlich glorifiziert werden. Demokratie, Freiheit und Menschenrechte – wie sie in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ definiert sind – sollen verhöhnt werden. Protestaktionen der letzten Jahre haben bewirkt, dass dies heute nicht mehr so offen geschieht wie in den Anfangsjahren, dass die Islamisten ihre Rhetorik entschärfen mussten und eine öffentliche Debatte zum Thema angestoßen wurde.

 

Wir – das sind verschiedene politisch und sozial engagierte Gruppen und Einzelpersonen – rufen deshalb auch in diesem Jahr zu einer Kundgebung gegen den antisemitischen und antidemokratischen „Al-Quds-Tag“ auf.

 

Demonstrieren Sie gemeinsam mit uns gegen jede Form von antisemitischer, antiisraelischer und antiwestlicher Propaganda, gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran und für Solidarität mit Israel und der iranischen Freiheitsbewegung!

Personen, die extrem rechten oder rechtspopulistischen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, fremdenfeindliche, antisemitische, homophobe oder sonstige diskriminierende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind auf der Veranstaltung nicht erwünscht. Ferner bitten die Organisatorinnen und Organisatoren darum, die Proteste nicht für Wahlkampfzwecke zu missbrauchen.

 

Antifaschistische Gruppen rufen zu einer Demonstration durch die Berliner City-West unter dem Motto „Gegen Islamismus und Antisemitismus – Solidarität mit Israel“ auf, diese Demonstration beginnt um 12 : 00 Uhr auf dem Wittenbergplatz (Berlin-Schöneberg) und wird um 15 : 00 Uhr in unmittelbarer Nähe der Kundgebung „No Al-Quds-Tag“ enden, so daß die Teilnehmer der Demonstration dann an der Kundgebung teilnehmen können.

 

Initiativkreis:

Jüdische Gemeinde zu Berlin,

Anti-Defamation Center – Bildungswerk für Demokratie und Kultur gemn. e.V. (ADC Bildungswerk),

Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA),

Green Party of Iran – Deutschland, –

Stop the Bomb,

Deutsch-Israelische Gesellschaft – Arbeitsgemeinschaft Berlin/Potsdam (DIG),

Bund der Verfolgten des Naziregimes Berlin e.V. (BVN),

Koordinierungsrat deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus e.V.

 

Unterstützer: (Stand 7.08.2011)

Honestly Concerned e.V

Redaktion haOlam.de

I Like Israel e.V. (ILI)

Hamburg für Israel e.V.

Die Kundgebung findet statt am Samstag, dem 27. August 2011. Joachimstaler Str. / Ecke Kurfürstendamm („Joachimstaler Platz“), Beginn: 14:30 Uhr.

 

Links zum Thema:

 

Website des Bündnisses „No Al-Quds-Tag“

 

Facebook-Veranstaltungsseite zur Kundgebung gegen den „Qudstag“

 

Website des Bündnisses antifaschistischer Gruppen gegen den Qudstag

 

Lesen Sie hierzu auch:

 

Wieder Hitlergruß und „Scheiß Juden“-Rufe auf dem Kurfürstendamm: Nazi-Islamistischer „Quds-Tag“ und massive Gegenproteste in Berlin

 

Interview mit Reza Kahlili: Als CIA-Agent bei den iranischen Revolutionsgarden


{Quelle: www.haolam.de}

 

One Response to “Nie wieder Appeasement – Nie wieder Holocaust!”

  1. Johannes Says:

    Im letzten Jahr habe ich den verantwortlichen Innensenator aufgefordert, strafrechtlich gegen den öffentlich bekundeten Antisemitismus von Linksfaschisten und Muslimen aus den arabischen Ländern und der Türkei vorzugehen.

    Vergeblich – wieder kam es zu antisemitischen Demonstrationen und Zeigen entsprechender Transparente. Die Polizei in Berlin begleitete nur und schritt nicht ein. (In Duisburg dagegen handelte die Polizei im letzten Jahr und zog auf Geheiß der protestierenden Muslime zwei israelische Fahnen ein, die auf einem Balkon flatterten. Damit sollte der Zorn der Muslime besänftigt werden!)

    Vielleicht helfen gegen Körting nur noch Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft Berlin und eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei Bürgermeister Wowereit. Wer macht mit?


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