kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erdogan will Debatte über „christlichen Terror“ 1. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:47

Dass im Westen routinemäßig vom „islamischen Terror“ die Rede ist, geht dem türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan schon lange gegen den Strich.

Nach dem Massaker in Norwegen vermisst Erdogan nun in Europa eine Diskussion über den „christlichen Terror“ – die Europäer wichen dieser Debatte aus, sagt er.

(Welche westliche Medien liest dieser Erdogan? Uns ist kein Blatt bekannt wo zurzeit nicht heftig über den „christlich-konservativen“ Terroranschlag geschrieben und kommentiert wird – auch die Schuldigen werden überall genannt!)

 

Dabei sei der Täter von Oslo doch ein „guter Christ und Tempelritter und gleichzeitig ein Terrorist“. Nicht nur rhetorisch will die Türkei den Spieß umdrehen: So wie europäische Politiker die Menschenrechtslage in der Türkei begutachten, will ein Ausschuss des türkischen Parlaments nun die „Islamophobie“ in Europa unter die Lupe nehmen. Ausführlich hatten sich die türkischen Medien nach der Bluttat des Anders Behring Breivik in den vergangenen Tagen mit den antiislamischen und antitürkischen Aufzeichnungen des Gewalttäters beschäftigt. Sein „Manifest“ soll Hinweise darauf enthalten, dass Breivik die Türkei ganz besonders hasst.

 

Das rote Kreuz der Tempelritter, denen sich Breivik zugehörig fühlt, prangte auf den Titelseiten der Zeitungen – wobei das Symbol des Templer-Kreuzes, der Begriff der Tempelritter und die damit verbundene Erinnerung an die Kreuzzüge des Mittelalters in der muslimischen Türkei ganz andere Assoziationen wecken als in Europa. (more…)

 

Antichristliches Transparent an der Via Dolorosa – Islamische Provokation

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:14

 

Jerusalem: “Jesus sagte: Ich bin ein Sklave Allahs. Allah ist mein Herr und dein Herr, deshalb wirst du nur zu Ihm beten.“ So steht es in großen Buchstaben auf einem Transparent in englischer Sprache mitten in Jerusalem. Der Stelle aus dem Koran ist die Shahada, das islamische Glaubensbekenntnis vorangestellt und daneben ein mahnender Zeigefinger abgebildet samt Hinweis auf die Internetseite www.islam-guide.com. (more…)

 

Immigration in Norwegen und das Phänomen der rassistischen Vergewaltigungen

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:36

Das Attentat von Oslo und Utøya sind zweifellos das Werk eines bösartigen Irren.

Aber diese terroristische Handlung ist zugleich ein umkehrtes Spiegelbild einer multiethnischen Gesellschaft, die in den 1990er Jahren aus dem Boden geschossen ist, nachdem es zu einer irrationalen Öffnung Norwegens gegenüber einer massiven Einwanderung von außerhalb Europas gekommen war.

 

 

In zehn Jahren erhöhte sich die Bevölkerung ausländischer Herkunft um 41%, was insbesondere auf die Laxheit der zwischen 2006 und 2009 an der Macht befindlichen Links-Koalition zurückzuführen ist. Heute leben 552.000 Einwanderer in Norwegen, das sind 11,4% bei einer Bevölkerung von 4,9 Millionen. Dazu kommen 266.000 Menschen, welche die norwegische Staatsbürgerschaft besitzen, aber ausländischer Herkunft sind oder von nur einem norwegischen Elternteil abstammen. (more…)

 

Doroud abar Tâjikistân

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 14:12

Wir befinden uns im Jahre 2570 nach Kyros (2011 nach Chr.). Ganz Irânzamin ist von den Torktâzi besetzt… Ganz Irânzamin? Nein!

Ein von unbeugsamen Iranern bevölkertes Land hört nicht auf dem Eindringling Widerstand zu leisten.

 

Die Rede ist von Tadschikistan, dem letzten Außenposten, dem allerletzten Bisschen, dem Geringsten der Geringsten, welches in seiner geringen Größe mehr kulturellen Wert beherbergt, als der gesamte Iran und Afghanistan zusammen. Nur in Tadschikistan wird die persische Sprache bedingungslos hochgehalten, nur in Tadschikistan, steht ein Staat, der seine Bürger auffordert ihren Kindern persische Namen zu geben, nur in Tadschikistan steht ein Staat, der zoroastrische Veranstaltungen organisiert und sponsert. Möge es das Aufmarschgebiet der iranischen Reconquista sein.

 

Vieles davon ist dem derzeitigen Präsidenten des Landes Emomali Rahmon zu verdanken, der eine konsequente Politik der Re-Iranisierung und eines subtilen Antiislamismus betreibt. Ich werde mich hüten, den Mann als lupenreinen Demokraten zu bezeichnen, er ist vielmehr ein Autokrat in einer Region voller Autokraten. Aber niemand, weder in Europa noch in Amerika, enthält sich der Kooperation und Zusammenarbeit mit Schlächtern wie Islam Karimov, insofern empfinde ich meine Parteinahme für Rahmon nur als unmaßgeblich „verwerflich“. (more…)

 

Paranoia mit Parallelen

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:53

Der verschwiegene Antisemitismus des Anders Breivik

 

Zurzeit wird viel darüber räsoniert und spekuliert, was (und wer) Anders Breivik dazu getrieben haben könnte, erst eine Bombe zu zünden und dann mit stoischer Ruhe einen Massenmord an Minderjährigen zu verüben. Ist er ein isolierter Psychopath mit Allmachtsfantasien? Oder muss man ihn vielmehr als terroristische Speerspitze einer größeren, bedrohlichen Bewegung wider den Islam und den „Multikulturalismus“ betrachten? Vor allem der letztgenannte Erklärungsansatz hat in den vergangenen Tagen – genauer gesagt: seit dem Beginn der Verbreitung von Breiviks über 1.500 Seiten umfassender, als „Manifest“ deklarierter Kampfschrift – rasant an Popularität gewonnen. Denn in diesem wirren und irren Pamphlet nimmt der Mörder Bezug auf allerlei Denker, Ideen und Ideologien – und weil Immanuel Kant, George Orwell, Winston Churchill und John Stuart Mill es dummerweise versäumt haben, ihre Texte ins Internet zu stellen, stürzen sich zahlreiche Medien hierzulande auf von Breivik zitierte lebende Personen, allen voran auf Henryk M. Broder, und verkünden sogleich ihre Urteile, die von „Stichwortgeber“ bis zu „geistiger Brandstifter“ reichen (und eine Flut von widerwärtigen Droh- und Hassmails an Broder ausgelöst haben). (more…)

 

„Endlich wurde gesagt, was ohnehin gedacht wurde“

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 13:38

Monika Maron und Nekla Kelek sprechen über Islamkritik nach dem Massaker in Norwegen und über Thilo Sarrazins verhinderten Ausflug nach Kreuzberg.

Im Westen Berlins wohnt die Schriftstellerin Monika Maron, die Sozialwissenschaftlerin und Islamkritikerin Necla Kelek im Osten. Beide veranstalten abwechselnd in ihren Wohnungen Diskussionsabende. Mit Welt Online sprachen sie über Islamkritik und Thilo Sarrazin.

 

Welt Online: Thilo Sarrazin wollte ein Jahr nach Erscheinen seines Buches in Kreuzberg mit türkischen Einwanderern reden. Stattdessen wurde er aus dem alternativen Berliner Stadtteil regelrecht vertrieben. Überraschend ist das nicht, oder?

Necla Kelek: Was ist genau passiert? Ein erfolgreicher türkischstämmiger Gastwirt wollte in seinem Lokal mit Thilo Sarrazin über dessen Thesen sprechen. Ein türkisches Paar bemerkt das und empört sich über das Treffen. (more…)

 

PI Videokommentar: Oslo und die Folgen

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:08

Seit dem Terroranschlag von Oslo gibt es einen fulminanten medialen Propagandafeldzug gegen die gesamte islamkritische Szene.

 

Jeder, der irgendwann einmal vor der Islamisierung Europas gewarnt oder die Gewaltaffinität und die Intoleranz des Islams angesprochen hatte, wird nun als geistiger Komplize eines durchgeknallten Psychopathen hingestellt. Wenn die Medien nach den islamischen Terroranschlägen von New York, London, Madrid, Djerba, Mumbai usw. die Ursachenforschung auch nur annähernd so fleißig betrieben hätten, dann wären wir heute in der öffentlichen Diskussion über den Islam ein erhebliches Stück weiter. Aber da herrschte weitestgehend kollektives Schweigen, Vertuschen, Beschönigen und Verharmlosen. (more…)