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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Alnasäkh wa Almansuch – Umschreibung und Umgestaltung 17. August 2011

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:37

„Das Wunder der Bewahrung des Korans“

 

Aus dem Buch „Das wahre Gesicht des Islam“ von Knecht Christi

 

Der Koran ist das aller heiligste Buch der Moslems und das aller wichtigste Fundament des Islam. Jedoch glauben die Moslems fest daran, dass Gott ihrem Gesandten Mohamed den Koran Wort für Wort durch den Erzengel Gabriel offenbarte!?! Hinsichtlich des Korans gibt es zwei Theorien unter den Moslems! Einige von ihnen glauben daran, dass der Koran vor allen Ewigkeiten existiert, und dass er nicht geschaffen wurde. Diese Gruppe behauptet, dass der Koran – gemäß dem Vers in der Sure „Alburug“ – vor allen Ewigkeiten auf der aufbewahrten Tafel war. „ein edler Koran auf der aufbewahrten Tafel“ [Sure Sternburgen:22].

 

Einer, der daran bis zum Tode hing und glaubte, war der Imam „Ahmad Ibn Hanbal“, der Gründer einer der vier bekannten Konfessionen im Islam {Abu Hanifa Alnoaman, Alschafaey und Abi Malek}. Der amtierende Kalif führte ihn zum Henker und ließ seine Leiche am Tor der Stadt hängen, nachdem er auf ihr schrieb: „Dies war der Irrgläubige, der es entsagte, dass der Koran geschaffen ist“! Sicherlich ist diese Meinung schäbig lückenvoll, selbst wenn der Koran sie mit einem Vers einer Sure bestätigt! Denn es existieren jede Menge Gründe, von denen beispielsweise zu erwähnen ist, dass der Leser des Korans feststellt, wie die meisten Verse jenes Buches nichts anderes als Antworten, Taten und Fragen waren, welche die Feinde der Moslems – von den verflixten Moschrikien, Juden und Heuchlern – äußerten!

 
Die Aufklärungen dafür sind zahlreich

 

Zum Beispiel erinnert man sich an den Vorfall zu Beginn der Mission Mohameds, als er seine Familie um sich sammelte, um ihnen mitzuteilen, dass er der kommende Gesandte Allahs war, der zu ihnen mit dem offenbarten Koran geschickt wurde, und nicht zu vergessen, um sie zum neuen Glauben anzuregen. Darauf sagte ihm sein Onkel „Abu Lahab“: „Zur Hölle mit dir! Hast du uns deswegen zusammengerufen“? Dabei nahm er einen Stein, mit dem er ihn werfen wollte! Dann sagte Mohamed in seinem Koran: „Untergingen die Hände des „Abu Lahab“; unterging er “ {Sure Tabat – Almasd (das Seil)}. Als „Alass Ibn Wael“ sich über ihn erkündigte, stellte er die Frage: „Wer soll dieser Mohamed sein? Ist er nicht dieser Kinderlose“? Dies wurde über Mohamed verbreitet, nachdem sein Sohn starb, den er mit Khadiga zeugte. Wie üblich kam die Antwort darauf im Koran, und zwar in der „Sure Alkauthar – Fülle“ {„Wahrlich, der dich hasst, ist der Kinderlose“}.

 

Noch erinnern wir an:

= „Sie werden dich inbetreff des Krieges im heiligen Monat befragen. Sprich: Der Krieg in diesem ist viel schlimmer“ (Sure Albakara – Kuh:217).
= „Und sie werden dich über den Zwiegehörnten fragen. Sprich: ich will euch Nachricht über ihn berichten“ (Sure Alkahf – Höhle:83).

      
Es gibt ganz gewiss eine Anhäufung von Fragen, Antworten und Stellungnahmen für das, was Mohamed meinte oder unternahm, welche die Bücher über die Gründe der Herabsendung bzw. Offenbarung anführten. Also wenn der Koran wirklich vor allen Ewigkeiten auf der aufbewahrten Tafel existieren würde, wie sie schon behaupten, dann heißt das demzufolge, dass die Taten und Sprüche des Menschen vor der Erschaffung des Universums bekannt und zugleich bestimmt wären.

 

Dies würde ebenso bedeuten, dass der Mensch zum Leben kam, um eine Rolle zu spielen, die ihm durch definitive Taten und Aussagen vorgeschrieben wurde. Keineswegs entspricht jenes Schema der vollkommenen Gerechtigkeit Gottes, gemäß der er den Menschen über Sprüche und Handlungen richtet, und dann entweder wird der Mensch gerecht gemacht und verherrlicht oder verurteilt und bestraft. Es ist aber logisch, dass Gott, der gerechte Richter, keinen Menschen verurteilen würde, der bloß seine von Beginn der Erschaffung an und vorhergesehene Rolle auf Erden gespielt hätte; vor allem nachdem der Mensch ehrlich und präzise sagte und tat, was ihm auferlegt wurde, und zwar zur Zeit und am Ort, die seit jeher festgehalten wurden!?!

 

Die Ausleger meinten diesbezüglich, dass Allah vor allen Ewigkeiten dem Griffel befahl, der den Koran auf der aufbewahrten Tafel niederschrieb. Dies würde allerdings bedeuten, dass sowohl der Griffel als auch die Tafel wie Gott, der Allmächtige, vor der Entstehung existieren. Demgemäß vermag man sie also als Götter zu betrachten, was selbstverständlich paradox ist! Die andere Gruppe hält an der zweiten Theorie fest, welche besagt, dass der Koran wie alle Geschöpfe Allahs geschaffen wurde. Demgemäß existiert er nicht vor der Entstehung, wie es in der Sure „Alburug“ steht!

      
Die Moslems glauben ernsthaft daran fest, dass der Koran, den sie heutzutage in den Händen haben, derselbe Koran sei, welcher auf der aufbewahrten Tafel war. Sie sind ebenfalls der Überzeugung, dass dieser Koran derselbe ist, den Gebriel zu Mohamed vom Himmel mitbrachte, da Allah im Koran versprach, seine Schrift zu bewahren. „Wir senden die Ermahnung {den Koran}, wir sind deren Behüter auch“ [Sure Alhaagar – Stein:9]. Hundertprozentig vermag Gott seinem offenbarten Buch Schutz zu gewähren, obwohl er versagte (nie und nimmer), die Bibel {altes und neues Testament} vor der Verfälschung zu bewahren, welche er den Schriftleuten durch seine verehrenswerten Propheten und Apostel anvertraute und mit seinem Heiligen Geist besiegelte.

 

Dies ist die Auffassung der Moslems!

      
Denn sie werfen sowohl den Juden als auch den Christen vor, dass sie ihre Heiligen Bücher {Thora und Evangelium} verfälschten, ohne daran zu achten, was für eine Gefährdung jene Beschuldigung in sich innehat. Buchstäblich unterstellen sie Gott, dem Allmächtigen, die Machtlosigkeit, seine offenbarten Heiligen Bücher, die er Juden und Christen anvertraute, vor Verfälschung erhalten zu können! Die faktische Realität spricht sich aber dagegen aus. Denn es gab Entwicklungen, die 30. Jahre andauerten, bevor „Othman Ibn Affan“ den Koran in seiner jetzigen Darstellung zusammenlegte. Diese Entwicklung und Ereignisse sollten wir jedoch verfolgen, um uns ein aufrichtiges Urteil hinsichtlich dieser gewichtigen Angelegenheit zu bilden, vor allem weil es Andeutungen im Koran und Gespräche des Propheten bezüglich dieses Wunders gibt.

 

„Das Wunder der Bewahrung des Korans“

Umschreibung und Umgestaltung

 

Es steht im mekkanischen Koran {der in Mekka geoffenbarte Koran}: „Wenn wir einen Vers an Stelle eines anderen Verses setzen, und Allah weiß am besten, was er offenbarte, so sprechen sie: Nur erdichtet hast du es. Nein, die meisten ihrer wissen nichts. Sprich: Deines Herrn Geist der Heiligkeit hat ihn geoffenbart in Wahrheit, zu festigen, die glauben, und zur Rechtleitung und frohen Botschaft für die ergebenen Gottbekenner“ (Sure Alnahl – Bienen:101). An dieser Stelle macht der Koran den Heiligen Geist für die Offenbarung und die Ersetzung verantwortlich! Dies ließ sich Mohamed einfallen, als die Götzendiener Mekkas verbreiteten, dass er seine Genossen veräppelte, zumal er ihnen eine Sache befahl, deren Gegenteil oder die er ihnen am nächsten Tag untersagte, um ihnen etwas darzubieten, was viel leichter und mäßiger war (nach Alsamachschary).

 

Die Erleichterung ist eine gebräuchliche Regel im Koran

 

= „Allah wünscht euch das Leichte und nicht das Schwere“ (Sure Albakara – Kuh:185).

 

= Die Justiz gliederte Mohamed in derselben Sure milder. „O ihr, die ihr glaubt, euch ist die Vergeltung für den Mord vorgeschrieben: Ein Freier für einen Freien, ein Sklave für einen Sklaven, ein Weib für ein Weib. Wird es aber einem von dessen Bruder verziehen, so ist es nach Recht zu verfolgen und eine gutwillige Entrichtung werde ihm auferlegt“ [178].

 

= Das Fasten wurde den Moslems zu Beginn vorgeschrieben, wie es ihren Vorfahren von den Schriftleuten erging, aber Mohamed wusste, dass sie es ohne Koitus nicht aushalten werden. Dann milderte er die Spielregeln, wie er ihnen zuvor die Sache mit den Stellungen beim Beischlaf erleichterte.

 

= „Freigegeben sei euch in der Fastenzeit die Nacht zum Verkehr mit euren Weibern. Sie sind euch ein Gewand, ihr seid ihnen ein Gewand. Allah weiß, dass ihr euch selbst täuscht, aber er vergibt es euch und verzeiht. So beschlafet sie und begehret, was Allah euch vorgeschrieben hat“ (Sure Albakara – Kuh:187).

= „Eure Frauen sind eure Ackerfelder, geht zu euren Ackerfeldern, wann immer ihr es beanspruchen wollt; gegenüberliegend, verkehrt (von hinten – bestreitbar) oder niedergelegen“ (Sure Albakara – Kuh:223).

 

Die reformierende Umschreibung

Für die Reform sind Allah, Gebriel oder Mohamed verantwortlich!

 

= „Dieses unser Buch wird über euch die Wahrheit reden, denn wir schreiben um, was ihr getan habt “ (Sure Algathia – Kniende:29).

 

= „Keinen Gesandten vor dir sandten wir und keinen Propheten, und dem, wenn er betete, Satan nicht in sein Gebet etwas einstreute. Dann schreibt Allah das um, was der Satan säte. Damit Allah das mache, was Satan einfügte, zur Versuchung denen, in deren Herzen Krankheit wohnt, die verstockten Herzens sind“ (Sure Alhaag – Wahlfahrt:52).


= „Wir schreiben keinen der Verse um, oder lassen keinen vergessen, ohne für diesen einen besseren oder ähnlichen zu setzen“ (Albakara – Kuh:106).
      

Dazu meinte „Albeidawy „: „Die Wiederherstellung eines Verses deutet auf seine Ungültigkeit als rezitierter Vers oder die Nichtigkeit des Urteils hin, das aus jenem Vers geschöpft wurde, oder auf beides zusammen! Das „Vergessen lassen“ ist doch nichts anderes außer dem Entschwinden des verworfenen Verses von den Herzen der Gläubigen“. Dabei waren sich die Gelehrten nicht einig. Denn es wurde behauptet, dass der Koran lediglich mit Koran umgeschrieben werden kann. Dies meinten sie anhand des Verses: „Wir bringen einen Besseren oder Ähnlichen“. Allerdings waren einige von ihnen der Meinung, dass nur die Sunna den Koran umschreiben kann, weil sie ebenfalls von Allah stammte. Dieses Schema lehnten die Schriftleute vehement ab {Aletkan – Perfektion – Alsjuty}. Die Versen der Umschreibung regten die Diskussion unter Moslems, welche in manchen Fällen sogar zur Übertretung bzw. Gottesleugnung führte.

= „Wollt ihr euren Propheten aushorchen, wie Mose ausgefragt wurde? Wer Gottlosigkeit für Glauben einwechselt, bereits ist er vom graden Weg abgeirrt “ (Sure Albakara – Kuh:108).

 

Vergesslichkeit

 

Vom Beginn der Berufung Mohameds an spürt man eine anschauliche und wiederholte Bekennung zum Vergessen des mekkanischen oder medinischen Korans auf. Dies wird deutlicher durch den Vers aus der Sure „Alaala – der Höchste“: „Wir offenbaren dir, was du nicht vergessen solltest, es sei denn Allah dies wünschte“ (6,7). An dieser Stelle äußerte sich „Altabari “ in seinen Bänden (2/48) wie folgt: „Allah ließ seinen Propheten vergessen, was er wollte, aber was der Prophet vergaß, ist das, was Allah ausgenommen hatte“. Unter dieser ärgerlichen Heimsuchung litt Mohamed während des sämtlichen Aufenthalts in Mekka, welche er in der Sure „Alkahf – Höhle“ verkörperte: „Gedenke deines Herrn, wenn du es vergisst“ (24). Diesen Vers erläuterte „Albeidawy“ folgendermaßen: „Wenn dir Vergesslichkeit dies-bezüglich unterlief „. Im medinischen Koran wird es bestätigt, dass der Prophet der Vergesslichkeit ausgesetzt wurde, oder dass Allah ihm dies antat. Denn die Vergesslichkeit ist ein menschliches, prophetisches und göttliches Phänomen im Koran (vom Altabari aus dem Buch  „Erläuterung der Sure Albakara – Kuh“: Vers 106).

 

Dann taucht das Gespräch auf, das uns dieses Phänomen durch Beispiele deutet, und das es weitschweifig bekritzelt!

Nach „Kethada “ führte „Altabari “ (Altabari Seiten 474-480) Folgendes an: „Allah stellte den einen Vers mit einem anderen Vers wieder her, und ließ den Propheten den umgeschriebenen Vers rezitieren. Es kam aber noch dazu, dass jener Vers entweder ins Vergessen geriet oder emporgehoben (für nichtig erklärt – getilgt) wurde“. Nach „Kethada “ wurde ebenso berichtet: „Allah, gepriesen sei seine Erhabenheit, ließ seinen Propheten vergessen, was er wollte, und gleichzeitig stellte er von den Versen wieder her, was er wünschte“. Noch wurde nach „Megahed Ibn Omair “ erwähnt: „Einen Vers vergessen lassen, bedeutet, dass wir ihn von euch zurücknehmen“.

= „Alhasan“: „Eurem Propheten, Mohamed, wurde ein Koran herabgesandt, welchen er dann vergaß“.
= „Alraabia“: „Wir lassen vergessen dann aufheben; als ob Allah manche Angelegenheiten im Koran offenbarte, welche er danach zurückrief “ {Warum sandte er sie erstens herab, dann ließ er sie vergessen oder zu sich zurückforderte? Da stoßt man nie auf eine plausible Erklärung!}.

 

= Nach „Abu Mussa Alaschary“: „Fest steht es, dass der Prophet Suren vom Koran empfing, welche er danach vergaß! Gewiss ist es ebenso, dass Allah Begebenheiten im Koran offenbarte, welche er irgendwann dann aufhob. Zum Beispiel lasen sie Sure vor: „Wenn der Sohn Adams (der Mensch) zwei Täler aus Geldern hätte, würde er ein drittes Tal noch begehren, denn nichts anderes außer dem Staub füllt seinen Bauch auf „. Es wurde auch noch eine Sure über die Absolution herabgesandt, die aufgehoben wurde“. Also wenn der Prophet selbst vergaß, was ihm geoffenbart wurde, wie soll es den Rezitatoren ergehen, denen der Koran entnommen wurde, bzw. aus deren Brüsten den Koran gesammelt wurde. Obendrein waren jene Vorleser nicht vollkommen!?!

 

= „Ajscha“: Die Lieblingsgattin Mohameds erzählte, dass ihr Mann eines Tages einen Araber dabei hörte, als er den Koran rezitierte. Da schmunzelte Rasul Allah und sagte: „Möge Allah sich über diesen Mann erbarmen, denn er erinnerte mich an Verse, welche ich schon vergaß“. Und obwohl jene Verse weder aufgehoben noch umgeschrieben wurden, vergaß Mohamed sie?!? Dann war Mohamed an diese Vergesslichkeit schuld, und nicht Allah oder Gebriel!

 

Der Einfluss Satans über die Eingebung

 

Dabei stoßen wir auf ein bizarres und merkwürdiges Phänomen, welches an der Offenbarung des Korans haftete, und das nicht in den Büchern der Ersten behandelt wurde. Die Rede ist von der Einflussnahme des Teufels über die Eingebung, und wie „Iblis – der Satan“ den Koran zu verfälschen und zu vermasseln vermochte.

 

Über die Sache mit den „Giganten“ äußerten sich „Algalalan“ in folgender Form: „Der Prophet rezitierte die Sure „Alnagm – Stern“ im Beisammensein der Koraischieten. Dabei las er vor: „Was meint ihr von „Allaat“ und „Alousa“? Und von „Manat“, der dritten der anderen Gottheiten“? [19,20]. Auf Mohameds Zunge soll der Satan – ohne sein Wissen und ohne Erkenntnis Gebriels – den Vers „Solche erhabenen Giganten, deren Fürbitten erwünscht werden“. Dabei frohlockten die Koraischieten, da Mohamed ihre Götter anerkannte. Aber erst am Abend desselben Tages kam Gebriel zu ihm und teilte ihm mit, was der Teufel ihm auf der Zunge legte, wodurch Mohamed äußerst melancholisch war! Jedoch fand er Trost durch den Vers der Sure „Alhaag – Wahlfahrt:52“: „Keinen Gesandten vor dir sandten wir und keinen Propheten, und dem, wenn er betete, Satan nicht in sein Gebet etwas einstreute. Dann schreibt Allah das um, was der Satan säte. Damit Allah das mache, was Satan einfügte, zur Versuchung denen, in deren Herzen Krankheit wohnt, die verstockten Herzens sind“ [Führte „Buchary “ nach „Ibn Abbass “ an, und erwähnte „Ibn Isshak“ in der Biographie. Dies ist ebenfalls in dem Buch “ Die Gründe der Herabsendung“ zu finden, was darauf eindeutig hindeutet, dass diese Geschichte von vielen behandelt wurde, und dass sie nicht von den Juden unterjubelt wurde. Die aller beste Bestätigung jener Geschichte ist der Vers „52“ der Sure „Alhaag – Wahlfahrt“, wie schon erwähnt. Dies kommentierten „Algalalan“ mit der folgenden Aussage: „Dieser Vers beglaubigt die Satans Manipulation der Rezitation Mohameds, was eigentlich mit dem Koran überhaupt nichts zu tun hätte“].

 

 Aber was die Sache viel schlimmer machte, dass der Prophet nicht darauf achtete, bevor „Gebriel“ am Abend zu ihm kam. Und wenn der Engel selber darauf nicht geachtet hätte, wäre der Koran bis zum heutigen Tag so geblieben, wie Mohamed durch den Satan ihn rezitierte!

 

Weiterhin viel grotesker bei dieser Geschichte ist die Frage, wie Gebriel und der Satan sich um den Propheten gleichzeitig versammelten? Der Bote Allahs „Gebriel“ lieferte ihm die Eingebung und der Teufel fügte sein Böses hinzu!?! Wie könnte Gebriel den Teufel nicht erblicken? Wie passte Gebriel nicht auf das darauf, was der Satan säte? Warum wartete Gebriel bis zum Abend darauf, um Mohamed davor zu warnen und ihn zu tadeln? Können etwa die Engel die Teufel nicht erblicken oder ihre Anwesenheit nicht spüren? Dennoch ist diese Spekulation weit entfernt von der Wahrheit. Denn Allah befahl den Engeln vor der Geburt Mohameds, dass sie die Sterne gegen die Teufel katapultieren sollten, um sie daran zu hindern, von ihren Sitzen aus die Geheimnisse des Himmels zu lauschen, was sie ihren Verbündeten von Wahrsagern und Magiern weiter verrieten.

 

Die Geschichte, wie „Ibn Isshak“ sie in der Biographie nach „Ibn Hischam“ schilderte, ist wie folgt, zu erfassen: „Als die Geburt Mohameds sich näherte, befürchtete Allah, dass die Eingebung des Himmels sich mit dem vermischen würde, was die Teufel aushorchen, und es ihren Verbündeten von Magiern denunzierten. Aus diesem Grund befahl Allah seinen Engeln, die Teufel von ihren Sitzen wegzujagen, von denen aus sie die Geheimnisse des Himmels belauschten und preisgaben“.

 
Die Geschichte ist durch zwei Suren bestätigt.

= „Sure Aldschen – Dämonen“: „Wir betasteten den Himmel, fanden ihn aber voll gewaltiger Wächter und Feuerflammen. Und wir saßen dort auf manchem Sitz, um zu lauschen. Doch wer jetzt noch lauscht, findet eine lauernde Feuerflamme auf sich gerichtet “ (8,9).

= „Sure Almoulk – Herrschaft“: “ Wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten und machten sie zur Steinigung der Teufel “ (Vers 5).

 

Bei seiner Auslegung der Sure „Aldschen“ meinte „Ibn Kotaiba“, dass dieses Phänomen nicht neu war, das nicht wirklich vor Mohameds Geburt von dem Nichts auftauchte. Erwähnt wurde dieses Phänomen in den Gedichten der früheren Dichter zur Heidenzeit. In der Tat ist dies bloß eine naive Darstellung der Milchstraße betreffend Sterne, Planeten und Sternenschnuppen. Der Koran aber belegte diesen Schmarren mit zwei Suren!?!

 

Die Besänftigung des Korans gegenüber Mohamed, seinem Urheber, im Vers 52. der Sure „Alhaag“ ist an und für sich eine Bestätigung dafür, dass die ungewollte und unbewusste Beeinflussung Satans bei der göttlichen Eingebung auch andere Propheten und Apostel plagte. Allerdings erwähnte die Thora nichts davon zuvor, dass irgendeiner der vierzig Propheten, welche die Heilige Schrift durch die Führung des Heiligen Geistes niederschrieben, dieser Heimsuchung ausgesetzt wurde. Im Laufe der 1500 Jahre verfassten sie mit Beistand Gottes 46 Bücher, welche die Moslems als „Alketab – Schrift “ bezeichnen, und die von der Zeit des Propheten „Mose“ bis zur Ankunft Jesu Christi verfasst wurden.

 

 Ebenso erwähnten die Christen nirgends davon in ihren Heiligen Büchern! Es gibt gar keinen Anflug von dem Einfluss Beelzebubs auf die Bücher des „Alendschjl – Evangeliums“, wie die Moslems es im Koran nennen. Das sind stolze sechs Bücher und 21. Briefe der ehrwürdigen Apostel Christi. Jedoch erwähnte keiner der Verfasser der beiden Testamente der Bibel irgendetwas von dem bösen Flüstern Satans, als sie die göttliche Eingebung durch den Heiligen Geist empfingen und aufzeichneten. Der Heilige Geist führte sie bei der Niederschrift, was sie an seiner geoffenbarten Zeit zu Papier trugen. Denn sie alle waren gebildete Leute und das Schreiben war zu ihrer Zeit bekannt und allen gängig. Und was sie aufzeichneten, präsentierten sie den Menschen, damit sie in den Synagogen bzw. Gemeinden das Wort Gottes lesen und Nutzen daraus ziehen konnten.

 

Aus der Problematik machte der Koran nicht nur eine Eventualität, sondern er machte sie zu einer wahren und substantiellen Realität. Diese verkörperte der Koran allein und verallgemeinerte sie. Dieses Buch dehnte diese Heimsuchung über alle früheren Propheten und Apostel aus! Noch dazu unterstützt der Koran jene Theorie, dass dem Satan vom Höchsten selbst gestattet wurde, sich an die göttlich Eingebung vergreifen zu können. Dabei führt der Koran eine absurde Begründung dafür an! „Allah mache das, was der Satan einstreute, zur Versuchung denen, in deren Herzen Krankheit wohnt, die verstockten Herzens sind“ (Sure Alhaag – Wahlfahrt:52).

 

Dennoch ließ Allah bei der Sure „Alnagm“ die Heimtücke Satans nicht als Versuchung für diejenigen, in deren Herzen eine Krankheit lauert, gelten!?! Am selben Tag sorgte er dafür, dass die Arglist des Teufels beseitigt wurde. Es kann ebenfalls durchaus möglich sein, dass es andere Sachen im Koran von derselben Sorte gelassen wurden, welche uns nicht bekannt sind. Die Seltsamkeit steigt weiter, als Allah diese böse Einmischung bzw. Zugriff Satans zu einer Sunna oder Selbstverständlichkeit bei allen früheren Propheten und Aposteln machte. „Nach der Art, wie wir unserer Gesandten vor dir gesandt hatten, und du wirst in unserer Verhaltungsweise keine Änderung finden“ (Sure Alisraa – Nachtreise:77).

 

One Response to “Alnasäkh wa Almansuch – Umschreibung und Umgestaltung”

  1. jesus4ever Says:

    das ist sogar noch harmloss die sind einfach nur eckelig…


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