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Blutige Spur von Weihnachtsfest zu Weihnachtsfest 25. Dezember 2011

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:13

Anschläge auf Kirchen in Nigeria überschatten erneut das Fest

Bei Anschlägen auf drei Kirchen in Nigeria sind am ersten Weihnachtstag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Ein Sprengsatz detonierte vor einer katholischen Kirche am Rand der Hauptstadt Abuja kurz vor Beginn des Weihnachtsgottesdienstes – nicht das erste Attentat 2011.

 

Gäbe es in Nigeria das „Unwort des Jahres“, hätte Boko Haram die besten Chancen darauf. Noch nie zuvor haben die Aktionen der islamistischen Sekte so viele Todesopfer gefordert wie 2011. Experten vermuten, dass sie auch hinter dem neuesten Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Kleinstadt Madalla unweit der Hauptstadt Abuja steckt. Bei einer Explosion während des Weihnachtgottesdienstes am Sonntag hatte es dort mindestens zwanzig Tote und zahlreiche Verletzte gegeben. Schon im Vorfeld hatten viele Christen im Land neue Anschläge befürchtet. Boko Haram hatte sich bereits in den vergangenen Tagen zu verschiedenen Anschlägen in Nordnigeria bekannt, bei denen 46 Menschen ums Leben gekommen waren. Ein Ende von Terror und Einschüchterung ist trotz einiger Verhaftungen in jüngster Zeit noch längst nicht in Sicht. Es scheint, als setze die Gruppe ihren Kampf für einen Staat auf Grundlage der Scharia und ohne westlich geprägte Demokratie ungebrochen fort.

 

Schon zum Weihnachtsfest 2010 hatte es mehrere Anschläge auf christliche Einrichtungen in Nigeria gegeben. In der Stadt Jos etwa, drei Autostunden von Abuja entfernt, waren auf dem Markt eines christlich geprägten Viertels fast zeitgleich vier Bomben explodiert und hatten 37 Menschen getötet. Die Anschläge, zu denen sich die bis dahin völlig unbekannte Gruppe bekannte, waren der Auftakt eines wahren Terrorjahres in Nigeria. Im Februar warnte die Polizei – auch mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen – vor der Gefahr der islamistischen Organisation, deren Name übersetzt bedeutet: „Westliche Bildung ist Sünde“. Boko Haram sei das größte Sicherheitsrisiko, das es in dem afrikanischen Riesenstaat gebe. Und die Polizei sollte Recht behalten. Bislang hatten die Anhänger ausschließlich im Bundesstaat Borno im Nordosten des Landes operiert. Ende Juni änderte sich das, und das Hauptquartier der Polizei in Abuja wurde zum Ziel der Islamisten. Sie ließen die Regierung spüren, wie verwundbar sie ist – und wie schlecht die Sicherheitsmaßnahmen sind. Es folgten weitere Anschläge auf Lokale, Kirchen, Polizeistationen und Banken.

 

Endgültig ins internationale Bewusstsein rückte Boko Haram am 26. August. An jenem Freitagmittag griffen Selbstmordattentäter das Gebäude der Vereinten Nationen im belebten Diplomatenviertel von Abuja an. Mehr als 20 Menschen starben. Seitdem hat sich der Druck auf Präsident Goodluck Jonathan extrem erhöht – und in Nigeria vergeht kaum ein Tag, an dem nicht jemand dem Staatsoberhaupt eine neue Lösung für das Problem Boko Haram anbietet. Am meisten gestritten wird allerdings darüber, ob mit Terroristen verhandelt werden dürfe oder nicht. Gesprächsangebote der Regierung gab es in den vergangenen Monaten immer wieder; wohl auch, weil die Spezialeinheit „Joint Task Force“ mehr Unheil anrichtete, als sie für Sicherheit sorgte. Der Menschenrechtler und Boko-Haram-Experte Emmanuel Onwubiko ist fassungslos, wenn er nur an einen Dialog denkt. „Die Gruppe hat Tausende unschuldiger Menschen auf dem Gewissen. Mit ihr verhandelt man nicht“, sagt er. Eine schnelle Lösung hat freilich auch er nicht parat. Erschüttert haben in diesem Jahr nicht nur die Anschläge von Boko Haram; für Angst sorgten auch die Unruhen nach den Wahlen. Anfangs gingen die Anhänger der beiden Spitzenkandidaten aufeinander los. Vor allem im Bundesstaat Kaduna wurden im Verlauf der Ausschreitungen auch gezielt Kirchen und Moscheen niedergebrannt.  Misstrauen und Angst vor neuer Gewalt sind dort stärker als je zuvor. Und das ist eine Stimmung, von der am Ende auch Boko Haram profitiert. {Quelle: www.domradio.de – Katrin Gänsler / kna}

 

 

 

Mehrere Anschläge auf Kirchen – viele Tote

 

In Nigeria haben sich mehrere schwere Explosionen ereignet, die Anschläge richteten sich offenbar gegen Kirchen.

Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben. Eine „radikalislamische“ Sekte hat sich zu den Taten bekannt.

Viele Gläubige flüchteten aus den Weihnachtsmessen.

 

Abuja – Schwere Anschläge an Weihnachten in Nigeria: Landesweit haben sich mindestens fünf Explosionen ereignet, mindestens drei davon in Kirchen. Allein bei einem Bombenanschlag auf eine katholische Kirche in der Nähe der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind am ersten Weihnachtstag nach Angaben von Rettungskräften mindestens 15 Menschen getötet worden. Augenzeugen berichteten sogar von 25 Toten, die aus dem schwer beschädigten Gebäude geborgen wurden. Der Sprengkörper explodierte am Sonntag vor der Kirche St. Theresa in der Stadt Madalla bei Abuja. Eine weitere Explosion ereignete sich nahe einer Kirche in der zentralnigerianischen Stadt Jos. Hier wurden mehrere Menschen verletzt, wie Augenzeugen berichteten. Auch Gewehrfeuer sei zu hören gewesen. Die Behörden befürchten eine koordinierte Angriffswelle. Unbestätigten Berichten zufolge gab es weitere Angriffe im Nordosten des Landes. In Abuja hätten viele Christen frühzeitig die Weihnachtsmessen aus Angst vor weiteren Anschlägen verlassen, berichteten nigerianische Medien. In Madalla ging gerade eine Weihnachtsmesse zu Ende, als die Bombe explodierte. Die Polizei vermutet, es könne sich möglicherweise um eine Autobombe gehandelt haben. Unter den Toten waren mindestens drei Polizisten. Zudem wurden zahlreiche Menschen verletzt. Die Rettungskräfte befürchten weitere Todesopfer. Viele Leichen seien durch die Explosion verstümmelt, was eine Identifikation erschwere, berichteten Augenzeugen. Auch Häuser in der Nähe der Kirche wurden durch die Explosion beschädigt.

 

„Alles, was ich sah, war Rauch und Menschen, die schrien“

 

Ein Mann, der seine Schwester bei dem Anschlag verlor, schilderte die Ereignisse so: „Als wir aus der Kirche kamen, ging ich noch einmal zurück, weil ich eine Weihnachtskarte vergessen hatte. Kurz darauf hörte ich einen Knall. Alles, was ich sah, war Rauch und Menschen, die schrien und herumliefen. Dann sah ich die Fetzen der Kleider meiner Schwester.“ Man habe nicht genug medizinische Ausrüstung, um alle Opfer in Madalla zu versorgen, sagte ein Behördensprecher. Es fehle vor allem an Rettungswagen. Einen dritten Anschlag gab es auf eine Kirche in Gadaka im Nordosten des Landes. Auch hier soll es Verletzte gebeben haben. Und in Damaturu im Norden des Landes berichteten Anwohner von zwei Detonationen. Einzelheiten waren dazu jedoch zunächst nicht bekannt. Die nigerianische Zeitung „The Daily Trust“ berichtete, ein Sprecher der radikalislamischen Sekte Boko Haram habe die Verantwortung für die Anschläge übernommen. Später meldete auch die Nachrichtenagentur Reuters, der Sprecher habe Journalisten eine entsprechende Stellungnahme zukommen lassen. Immer wieder verübt Boko Haram Bombenanschläge und Attentate. Einer Zählung der Nachrichtenagentur AP zufolge ist die Sekte allein in diesem Jahr für mindestens 465 Morde verantwortlich. So waren bereits bei einer Serie von Bombenanschlägen und Überfällen Anfang Februar im Nordosten von Nigeria mindestens 63 Menschen getötet worden. Damals zogen bewaffnete Männer durch die Hauptstadt des Staates Yobe im Nordosten des Landes, sprengten ein Gebäude, griffen Polizeiwachen und ebenfalls Kirchen an.

 

Vatikan verurteilt Anschläge: Im August hatte sich die Gruppe zu einem Selbstmordanschlag auf ein UN-Quartier bekannt, bei dem 23 Menschen getötet und 76 verletzt worden waren. Seitdem gehen die nigerianischen Sicherheitskräfte verstärkt gegen die Islamisten vor. Am Samstag waren bei Kämpfen zwischen Armee und Anhängern von Boko Haram mindestens 68 Menschen im Norden des Landes getötet worden. Bereits im vergangenen Jahr gab es mehr als 80 Tote bei Angriffen auf christliche Weihnachtsfeiern. Bei Bombenanschlägen in Abuja an Silvester 2010 starben 30 Menschen. Die Sekte will die Einhaltung der Scharia in ganz Nigeria durchsetzen, einem ölreichen Land mit mehr als 150 Millionen Einwohnern, das geteilt ist in einen überwiegend christlichen Süden und einen überwiegend muslimischen Norden. Der Name Boko Haram bedeutet: „Die westliche Lehre ist Sünde.“ Der Vatikan verurteilte die Attacken. Die Anschläge am Weihnachtstag zeugten erneut „von der Grausamkeit eines blinden und absurden Hasses, der keinerlei Respekt vor dem menschlichen Leben hat“, sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom. Den Attentätern gehe es darum, noch mehr Hass zu schüren. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

Verfolgung von Christen

 

 

Tote bei Anschlägen auf Kirchen in Nigeria

Blutige Weihnachten in Nigeria:

Die „islamistische“ Sekte Boko Haram hat während der Christmesse Bombenanschläge auf katholische Kirchen verübt.

 

Während einer Weihnachtsmesse hat sich am Sonntag in einer katholischen Kirche nahe der nigerianischen Hauptstadt Abuja eine Explosion ereignet. Mindestens 15 Menschen wurden getötet, zahlreiche weitere verletzt. Rettungskräfte gingen davon aus, dass die Zahl der Toten noch weiter steigt. In der Gegend um die Kirche in Madalla herrschte nach der Detonation Chaos. Allein in drei Rettungswagen seien 15 Leichen aus der St. -Theresa-Kirche abtransportiert worden, sagte ein Helfer. Die Opferzahl könne jedoch höher liegen, da vermutlich auch andere Rettungskräfte Tote bergen würden. Es war unklar, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Kirche aufhielten. Journalisten erhielten eine Textnachricht der für Notfälle zuständigen Behörde, wonach diese nicht genügend Krankenwagen für den Transport von Verletzten zur Verfügung habe. Die Behörden bestätigten die Bergung von Leichen am Ort des Geschehens. Aufgebrachte Jugendliche legten nach der Detonation Feuer und drohten damit, eine nahegelegene Polizeiwache anzugreifen. Sicherheitskräfte schossen in die Luft, um sie auseinanderzutreiben. Die Gegend um die Kirche wurde abgeriegelt. Nigerianische Medien berichteten, ein angeblicher Sprecher der radikalislamischen Sekte Boko Haram habe die Verantwortung für den Anschlag übernommen. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es nicht. Eine weitere Explosion ereignete sich nahe einer Kirche in der zentralnigerianischen Stadt Jos. Hier wurden mehrere Menschen verletzt, berichteten Augenzeugen. Auch Gewehrfeuer sei zu hören gewesen. In Abuja verließen viele Christen frühzeitig die Weihnachtsmessen aus Angst vor weiteren Anschlägen, berichteten nigerianische Medien.

 

Islamische Sekte verfolgt Christen in Nigeria

 

Nigeria war zuletzt immer wieder von Bombenanschlägen und Attentaten der Boko Haram erschüttert worden. Im August hatte sich die Gruppe zu einem Selbstmordanschlag auf das UN-Quartier bekannt, bei dem 23 Menschen getötet und 76 verletzt worden waren. Seitdem gehen die nigerianischen Sicherheitskräfte verstärkt gegen die Islamisten vor. Am Samstag wurden bei Kämpfen zwischen Armee und Anhängern von Boko Haram mindestens 68 Menschen im Norden des Landes getötet worden. Einer Zählung der Nachrichtenagentur dapd zufolge ist die Sekte allein in diesem Jahr für mindestens 465 Morde verantwortlich. {Quelle: www.welt.de}

 

6 Responses to “Blutige Spur von Weihnachtsfest zu Weihnachtsfest”

  1. Chris.. Says:

    Nicht ganz einfach das zu Ganze:
    da soll man ruhig bleiben

    ZUM GELEIT

    … Ich erinnere an das Wort des Herrn:

    »Liebt eure Feinde …, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. « Der Herr unterstreicht diesen Anspruch noch, indem er hinzusetzt: »Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? « Das gibt uns – Amtsträgern und Geschwistern – eine besondere Verpflichtung: Wenn wir schon die Feinde mit Liebe behandeln, wie viel mehr sollten wir uns der Geschwister annehmen, die sich etwa von der Gemeinde entfremdet haben oder ihr gar ablehnend gegenüberstehen.Zur Zeit des Herrn taten sich besonders die Pharisäer hervor, die sich scharf gegen die Sünder und Zöllner abgrenzten. Das war zum Teil im Denken des Alten Bundes begründet: Die Pharisäer wollten die Gesetze des Alten Testaments besonders streng einhalten, um so das Wohlgefallen Gottes auf sich zu ziehen. Diesem Vorhaben hält der Herr entgegen:

    »Liebt eure Feinde! « Das ist ein ganz anderer Ansatz: Solche, die uns Mühe machen und uns vielleicht sogar ablehnen, wollen wir gerade nicht ausgrenzen. Wir wollen sie annehmen und ihnen besondere Zuwendung schenken.

    Die Liebe zu den Feinden ist ein besonderes, die Liebe zum Nächsten übersteigendes Zeichen der Jesuliebe. Stammapostel Fehr hat oft darauf hingewiesen und diese Jesuliebe zusammenfassend so bezeichnet:

    »Der Härte widersteht man, aber der Liebe erliegt man. «

  2. saphiri Says:

    Seit jeher haben gläubige Menschen ihre Hoffnung auf Gott gesetzt.

    Unter Hoffnung versteht man im allgemeinen eine optimistische Zukunftserwartung. Hoffnung zeugt von Vertrauen, Zuversicht und Geduld und gibt Kraft zum Durchhalten in schweren Verhältnissen. Unter christlicher Hoffnung wird vor allem das ausdauernde, freudige Harren und Warten auf die Wiederkunft Jesu Christi verstanden

  3. Emanuel Says:

    Boko Haram (bedeutet etwa: (lateinisch transkribierte[1]) Bücher sind Sünde[2], Westliche Bildung verboten[3], Die moderne Erziehung ist eine Sünde[4] bis hin zu Vorspiegelung falscher Tatsachen ist Schande[5]) ist eine islamistische Gruppierung im Norden Nigerias. Seit Ende 2010 trägt sie den Namen: جماعة اهل السنة للدعوة والجهاد‎ (jama’atu ahlis sunna lidda’awati wal-jihad[6][7], wörtlich: Verband der Sunniten für die Verbreitung des Islam und für den Dschihad[8]), etwa: Anhänger der Verbreitung der Lehren des Propheten und des Heiligen Krieges[8] oder etwas freier: Sunnitische Bruderschaft in Ausführung des Heiligen Krieges[9]
    Soweit Wikipedia .
    Welche Schlüsse zieht man alleine aus diesen formellen Informationen?
    Es handelt sich also um eine sunnitische Terrororganisation. Mit diesen sunnitischen Terrororganisationen gehen die westlichen Staaten zur Zeit „Hand in Hand“. Genau diese Art sunnitischer Organisationen werden von USA, England , Frankreich , Deutschland , Italien usw. unterstützt. Siehe Libyen, siehe Syrien, siehe siehe siehe ……

    Frohe Weihnachten dann noch ….

  4. Bazillus Says:

    Danke Emanuel für die Übersetzung dieser üblen Terrororganisation!
    Damit ist die Direktverbindung dieser Organisation zu den „Idealen“ des Dritten Reiches unmissverständlich dargestellt. Bücherverbrennung, letztlich also Geistverbrennung = Geistvernichtung auf allen Fronten. Unterwerfung unter den Geist dieser in Teilen dämonischen und sündhaften Ausgrenzungslehre des Islams.

  5. Bazillus Says:

    Sorry, „… für die Übersetzung des Namens dieser üblen Terrororganisation“


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