kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

El-Kaida-Fahnen auf dem Tachrir-Platz 6. Dezember 2011

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:33

Einer der Giganten im israelischen Politfernsehen, Motty Kirschenbaum (wenn auch etwas links, aber stets mit gesundem Humor), sagte gerade nach dem Bekanntwerden der ägyptischen Wahlergebnisse zu seinem Mitmoderator Jaron London in London et Kirschenbaum: Hab ich’s dir doch gesagt: Es verging keine Woche und wir vermissen schon die Moslembrüder.“ Und am Ende der Sendung, nachdem die verschienen radikalen islamistischen Unterströmungen besprochen wurde, setzte er nach: Ich vermisse jetzt schon die Salafisten”. In keinster Weise wollen wir hier die Moslembrüder geschweigedenn die Salafisten schönreden, sondern einfach auf die radikal-fundamentatlistische Situation in Ägypten verweisen, die uns die deutschsprachigen ‘Nahostexperten’ und Medien so gar nicht eroeffnen konnten und sich jetzt sehr ueberrascht geben: Wo kommen ‘plötzlich’ 20% Talibanisten und 40% antisemitische ‘gemäßigte’ Islamisten her?

 

Jetzt ist es amtlich:

Der Islamismus regiert die Köpfe und Herzen der muslimischen Ägypter.

 

Die Moslembrüder, die sicherlich in den öffentlich rechtlichen bald ebenso als ‘gemäßigte Islamisten’ wie die wahlgewinnenden Islamisten in Marokko und Tunesien bezeichnet werden, haben es geschafft. Und – sollte man meinen – so falsch ist doch diese Bezeichnung gar nicht, wenn die in Sachen Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Liberalismus, Fortschritt etc. rückstaendigen Moslembrüder nun auf der Talibanspur von den Salafisten abgehaengt werden, die jetzt immerhin ganze 20% der Ägypter hinter sich wissen können, oder? Machen wir uns nichts vor: Die Moslembrüder sind im islamistischen, antisemitischen, antiwestlichen, Islam-kitschigen Mainstream, der im Enddeffekt die Vernichtung Israels und die islamische Weltherrschaft und das Kalifat anstrebt. Die Moslembrüder könnten sich erstmal ‘gemäßigt’ geben, um ihre Macht zu festigen, aber das ist ihr ideologischer, historischer Kern. Wenn sie jetzt von den Salafisten in den Schatten gestellt werden, die einfach noch radikaler sind, ist das kein Grund die Moslembrüder als ‘gemaessigt’ zu bezeichnen, bzw. den Bezugspunkt auf die noch radikaleren zu verschieben. Ich würde daher erstmal vorschlagen, die Moslembrüder als ‘radikale Islamisten’ und die Salafisten als ‘ultraradikale Islamisten’ zu bezeichnen, um es einigermassen zu treffen.

 

Demos für den blinden Terroristen Omar Abd Alrahman und den kriminellen Salafisten Abu Yehia

 

 

Wer sind die Salafisten?

 

Auch in Deutschland kann man diese ultraradikale Strömung (obwohl sie doch schon so weit verbreitet ist, dass man überlegen sollte, inwiefern sie überhaupt ‘radikal’ in Bezug auf das gesamte islamische Spektrum sind) des öfteren antreffen. Sie sind ersteinmal so realistisch, den heutigen Islam und die heutige islamische Gesellschaft als fehlerhaft zu betrachten. Die Konsequenz daraus ist aber für sie nicht etwa eine Korregierung zu mehr Selbstkritik, Toleranz, Gleichberechtigung der Geschlechter, Würde vor dem Nichtmoslem, Wertschätzung der Arbeit, etc. oder zur Aufgabe der Welteroberungsphantasien etc., sondern der Rueckzug in einen utopischen ‘Urislam’. Wie in allen guten oder schlechten Ideologien ist der ‘Urzustand’ (des. 7. – 8. Jhd. CE) das Ideal, das in der Zukunft wieder erreicht werden soll. Sie wollen zum Islam ‘der Urväter’, sprich ‘Salafim’, zurück. Und sie sind sich sicher, dass sie ‘die Lösung’ haben: Die islamische und vor allem die nichtislamische Welt ist für sie durch und durch verdorben, falsch und zu verachten. Die ‘Lösung ist der Islam’. heißt ihre Lösung, bzw. es gibt nicht mehr viel zu diskutieren oder abzuwägen, die Lösung ist da und das ist so ziemlich der wörtliche verstandene Koran mit den strengsten Anwedungen der Scharia, das einzige was fehlt, ist die höchste Radikalitaet der Durchführung.

 

Der israelische Islam-Spezialist Dr. Muchammed El Atauna (ד”ר מוחמד ) (Wissens ein Druse, falls das jemand interessiert), antwortete auf die Frage, bei London et Kirschenbaum, inwiefern denn der äygptische Staat – insofern denn die Salafisten ganz an die Macht kommen wuerden – vorzustellen ist, wie folgt: “Das talibanische Modell ist in der Tat hier sehr zutreffend”. Und zum Schluss noch ein Auszug eines Interviews, des Chefs der Salafisten in Alexandrien, der zweitgrößten ägyptischen Stadt. Er wurde dazu befragt, wie seine Partei denn zum Thema ‘Demokratie steht’: “Unserer Meinung nach ist die Demokratie nicht nur nach dem Islam verboten, sondern Ketzerei. Er fügte noch hinzu, dass das problematische an der Demokratie sei, dass die Mehrheit sich dort ihren Weg selbst wählen kann, und so vom ‘rechten Weg’ und Vorschriften des Islams abkommen könnte und das ginge natürlich gar nicht.

 

Ja, der Islam weiß genau, was gut ist und überall, wo er sich politisch durchgesetzt hat, hat er das ja auch bestens unter Beweis gestellt,

wie wir wissen (Iran, Afghanistan) und die Menschen leben dort

in Glück, Wohlstand, Freude, Friede und Eierkuchen.

 

Zumindest sollte dieser eklige Salafist begreifen, dass er und seine Freunde gerade durch diese ‘Demokratie’ an die Macht kommen. Ob Obama und der Westen kapiert, was das bedeutet, ist leider sehr zu bezweifeln… (Wir und die ägyptischen Kopten sollten zumindest ganz oben auf der Abschussliste stehen, aber fuer den Westen halten sie sicherlich auch ein warmes Plätzlichen frei) . {Quelle: www.aro1.com – Ulrich J. Becker, Jerusalem} 

 

 

Klagemauer ist islamisch“!

 

Radikale Islamisten – die gewohnheitsmäßig nicht nur Terror und Mord verüben, sondern auch die Geschichte umlügen und ethnische Säuberungen zur Schaffung eines „judenreines Palästinas“ anstreben, haben jetzt erneut eine PR-Offensive gestartet. Diesmal geht es um Kotel – die sogenannte „Klagemauer“ – der heiligste Ort für Juden. Die Westmauer ist der einzige heute noch erhaltene Rest des Zweiten Tempels in Jerusalem. Insbesondere die Pläne, Frauen einen größeren Platz an Kotel zu reservieren, erregt den Zorn der Islamisten. Eine arabisch-islamistische Organisation hat am Wochenende diese Pläne „als gefährlich“ bezeichnet. Zu einer etwas neueren Erfindung der mit geschichtlichen Wahrheiten auf Kriegsfuß stehenden Islamisten gehört, Kotel sei Teil der Al-Aksa-Moschee. Laut islamistischer Legendenbildung war Religionsstifter Mohammad an Kotel gefesselot worden, bevor er in den Himmel entschwand. Auch andere jüdische Stätten werden in der silamistischen Propaganda in „islamische Stätten“ umgelogen – so etwa die Grabstätten von Isaak, Jakob und Abraham – das Grab von Ruth und viele andere Stätten ebenso. Ebenso werden berühmte verstorbene Rabbiner posthum in der Propaganda kurzerhand zwangsislamisiert. Hintergrund dieser Propaganda ist es, dadurch das Ziel der Vertreibung der Juden eine „legitime Basis“ zu verschaffen und einen angeblichen eigenen Anspruch auf Israel zu begründen. {Quelle: www.haolam.de}

 

 

 

 

Im Westen wird immer wieder das Märchen vom bösen Christentum und vom guten Islam erzählt. Dazu gehört auch die Situation der Juden unter islamischer Herrschaft. Die muslimischen Herrscher seien immer gut zu ihren jüdischen und christlichen Untertanen gewesen. Der Antisemitismus wurde von den Europäern übernommen. Einen solchen Versuch startete aktuell Hannes Stein auf der achgut.com. Nach dem Motto, wer suchet der findet, erzählt uns Stein die Geschichte vom guten Moslem und vom schlechten Christ. Es ist zwar richtig, dass es in der islamischen Welt keinen Holocaust gegen die Juden gegeben hat, dennoch ist die Beziehung zwischen den islamischen Herrschern und ihren jüdischen Untergebenen alles andere als dauerhaft harmonisch. Vielmehr werden tolerante Phasen immer wieder durch intolerante Phasen abgelöst. Hier nur eine unvollständige Kurzübersicht:

 

Jahr 627 (Opfer ca 500 bis 900): Schon Mohammed, der sogenannte Prophet der Muslime, ließ die Juden nach Überlieferung in seinem Einflussbereich extrem verfolgen. Der Stamm der Banu Quraiza war einer der ersten, der den Zorn Mohammeds zu spüren bekam. Nachdem sie ohne triftigen Grund belagert wurden und daraufhin kapitulierten, wurden die Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft, die Männer enthauptet.

 

Jahr 628 (Opfer ca. 100): Mohammed lässt die letzte von Juden beherrschte Oase in seinem Einflussbereich angreifen, ein Teil der Männer wird exekutiert, die Frauen versklavt. Die letzten verbliebenen Juden wurden bis zum Jahre 644 deportiert.

 

Jahr 1033 (Opfer ca. 6000): In der marokkanischen Stadt Fez kommt es zum ersten großen Pogrom gegen die Juden unter islamischer Herrschaft.

 

Jahr 1066 (Opfer ca. 4000): In Al Andalus kommt es zum ersten großen Pogrom gegen Juden auf europäischem Boden. 30 Jahre vor dem ersten Kreuzzug, bei dem später einige der Juden, die zuvor aus Al Andalus bis an den Rhein flohen, von Christen ermordet wurden.

 

Jahr 1146 (Opfer mehrere Tausend): In Marokko kommt es zur Machtübernahme durch die Almohaden. Die Gesamtzahl der Opfer erreicht hier erstmals über 100.000. Die Almohaden zerstören beinahe die gesamte jüdische und christliche Gemeinde von Marokko.

 

Jahr 1465 (Opfer mehrere Tausend): In der marokkanischen Stadt Fes kommt es erneut zum Massaker an den Juden. Nur elf Juden überleben das Gemetzel. Das Massaker begann, nachdem die muslimische Ehre durch einen Juden beschmutzt wurde. Er soll eine muslimische Frau gedemütigt haben.

 

Jahr 1828 (Opfer unbekannt): In Bagdad kommt es zu antijüdischen Pogromen. Die Stadt hat zu dieser Zeit einen jüdischen Bevölkerungsanteil von etwa 25 bis 30%.

 

Jahr 1945 (Opfer ca. 150): Bei einem Pogrom in Tripoli werden die jüdischen Häuser der Stadt angegriffen. Es gibt 4000 Obdachlose. Viele Juden fliehen in das britische Mandatsgebiet Palestina. Ähnliche Ausschreitungen hatte es bereits 1941 in Bagdad gegeben. Der jüdische Staat war zu der Zeit noch nicht ausgerufen.

 

Ab 1947 gibt es in fast allen muslimischen Staaten Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung, nachdem der UN-Teilungsplan und die Ausrufung eines jüdischen Staates bekannt wurde. In der Folge kommt es zur größten Vertreibung von Juden in der islamischen Welt. Weit über eine Millionen Juden fliehen. Vor allem Israel und Frankreich sind die Ziele der Flüchtlinge. {Quelle: www.pi-news.net – Von Eternia, PI-Koblenz)

 

 

Kommentar – Bernhard von Clairveaux:

 

… ach und daß mit Judenhass durch Muslime noch heute Politik gemacht wird zeigte erst jüngst der kuwaitische Außeninister, indem er sich auch auf den Koran beruft und absondert:”Juden sind der Abschaum der Menschheit, Allah hat siedeswegen in Affen und Schweine verwandelt”
http://www.memritv.org/clip/en/3221.htm

 

Da kann man es schon als Fortschritt eines im Westen durch Gutmenschen wohl als “modrat” bezeichneten Islampolitikers bezeichnen, wenn dieser absondert, daß “mur 60% der Juden schlecht sind”: http://www.memritv.org/clip/en/3207.htm

 

Davon werden die anderen 40% Juden aber wohl nicht viel haben, wenn an der nächsten Ecke (Tahit-Platz Kairo 11.11. im Westen nicht gebracht) der nächste in Handtücher gewickelte Irre mit Zausebart brüllt, daß wenn ein Jude nach Ägypten käme er dort Leute findet, die den Tod mehr lieben, als das Leben (Anm. deswegen hat sich ja Osama bin L. in Pakistan in Weiberröcken zu seinem Asyl bringen lassen statt an vorderster Frront zu kämpfen).  http://www.memritv.org/clip/en/3207.htm

 

Was machen aber Muslime eigentlich wenn sie Juden ermordet haben? Singen ist ihnen ja verboten: http://www.memritv.org/clip/en/3205.htm

 

Diesen Irren reichen Schwesterwelle und co im “Dialog” die Hände, während hier Leute, die das erwähnen vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollen.

  

= Fluchbegleiter: Das Christentum zeichnete sich auch nicht durch Toleranz gegenüber den Juden aus. Der Antisemitismus ist sowohl dem Christentum als auch dem Islam immanent Nein. “Immanent” ist es ausschließlich dem Islam, denn der ruft explizit dazu auf, Juden auszurotten, zu töten, zu verachten und sie als die größten Feinde der Mohammedaner zu sehen, obendrein als Lügner, Betrüger, Verderber, Verräter. Der Islam wendet sich in Koran, Hadith und Sunna ausdrücklich gegen “Juden”, an “Juden” und er benutzt auch das Wort “Juden”. Warum? Weil sie laut Islam den ihnen offenbarten Koran zur Tora umgelogen haben. Genauso wie sich der Islam gegen “Christen” wendet und das Wort “Christen” permanent auf eine zu unterjochende Religionsgemeinschaft bezieht, weil auch sie den ihnen offenbarten Koran zur Bibel umlogen (Mohammedaner haben übrigens kein Konzept vom Neuen Testament). Die Christen sind allerdings nicht ganz so übel wie die Juden, weil die sich leichter vom Mohammedanismus überzeugen lassen als Juden.

 

Daß Juden einst zu Buhmännern der Christen wurden, ist ein Elend; daß ein Atheist, ein Ungläubiger, die Juden endgültig ausrotten wollte und dafür bis heute den uneingeschränkten Beifall der Mohammedaner bekommt, die gottseidank zu blöd waren und sind, die ihnen von Allah aufgetragene Aufgabe des Völkermords an den Juden zu lösen, ist ein mörderisches Drama. Heute sind es aber allein und ausschließlich fanatisch durchdrehende Mohammedaner, die mit bis zum Zäpfchen aufgerissenem Schlund “Khaybar, kaybar al Yahud!” brüllen, grölen, röhren, hetzen, geifern, einpeitschen, bis sie sich heiser geschrieen haben und nach Möglichkeit ein paar Leute gelyncht haben, die sie für “Juden”, “zionistische Spione” oder “Affen und Schweine” hielten. Und dabei nur dem Vorbild ihres mörderischen Proleten folgen.

 

= Dietrich von Bern: Hannes Stein (man beachte seinen kulturellen Hintergrund) ist einer jener Autoren, die mit gelegentlichen Reiseberichten aus den USA ihre Weltläufigkeit beweisen wollen. Er schreibt nicht nur langweilige Bücher („Immer Recht haben! Der endgültige Ratgeber “ oder „Tschüss Deutschland!: Aufzeichnungen eines Ausgewanderten“), sondern glänzt gelegentlich durch seine kritiklose Islamophilie und setzt sich gemeinsam mit der islamistischen „Gemeinschaft Milli Görüs“ für eine Beibehaltung, besser noch weltweite Verbreitung der Beschneidung von Männern ein. Damit wir uns richtig verstehen: gemeint ist jenes absurde religiöse Ritual, bei dem am 8.Tage nach der Geburt im Beisein der lieben Verwandtschaft dem Säugling die Vorhaut abgeschnitten wird. Diese Praxis männlicher Genitalverstümmelung wird auch von Muslimen durchgeführt, auch hier meist schon bei gerade Geborenen, in manchen Ländern wie der Türkei auch erst bei Jugendlichen. Das Begründungsniveau für die männliche Genitalverstümmelung ist unterschiedlich. Warum sollen Jungs beschnitten werden? Weil’s in der Torah befohlen ist. http://www.welt.de/kultur/article13467574/Das-Zerrbild-vom-boesen-Juden-mit-blutigem-Messer.html

 

Die Komplizenschaft zwischen dem „links-liberalen“ –sprich linken- Juden und dem Fasch-Islam ist schon etwas seltsam. Vielleicht sollte er sich gelegentlich –sofern es sich tatsächlich um Unkenntnis handelt- bei der von mir geschätzten Frau Dr. Gudrun Eussner schlau machen: Der seit Mohammed bestehende Judenhass, die Verfolgungen und Pogrome in den islamischen Staaten, sie sind wie die Judenverfolgungen in den christlichen Staaten einbegriffen in die Ortsbezeichnung überall auf der Welt.  Hier eine nicht vollständige Auszählung bis zum Beginn der ersten Einwanderungen von Juden in das osmanische Palästina, der ersten Alijah (1882 bis 1903), in der 20 000 bis 30 000 Juden aus Osteuropa, Rußland, Rumänien sowie dem Jemen ankommen:

 

•627: Mohammeds Anhänger ermorden zwischen 600 und 900 Juden der zwei wichtigsten jüdischen Stämme,
•8. Jahrhundert: unter Idris I. werden ganze jüdische Gemeinden umgebracht;
•1066: Kreuzigung des jüdischen Wezirs (Ministers) von Granada und anschließende Ermordung von 5000 Juden;
•12. Jahrhundert: von den Almohaden werden die Juden entweder zwangskonvertiert oder ermordet;
•1465: Tausende von Juden in Fez/Marokko ermordet, nur 11 bleiben am Leben; daraufhin ähnliche Massaker in ganz Marokko;
•1589: Brandschatzung und Plünderung des Judenviertels von Istanbul (in diesem Fall durch Türken);
•1785: In Libyen ermordet Ali Burzi Pasha Hunderte von Juden;
•1805, 1815 und 1830: In Algier werden Juden massakriert;
•15. Juni bis 17. Juli 1834: Das vergessene Pogrom von Safed;
•Zwischen 1864 und 1880 werden in Marokko mehr als 300 Juden ermordet.

 

Heute liest man oft, wie gut es den Juden nach der islamischen Eroberung unter der “religión malikí islámica”, der islamischen Herrschaft nach der Rechtsschule Maliki, ergangen sei. Das stimmt für die ersten 200 Jahre, die Juden unterstützen die Araber gegen die christlichen Westgoten (Anm.: Einer der Gründe, warum die allerchristlichsten Könige von Spanien, Ferdinand u. Isabella, nach der Eroberung von Granada die Juden aus dem Land verwiesen haben), ihre Gemeinden blühen auf. Die Zeit des Emirs der Omayyaden und Khalife Abd ar-Rahman III., der 929-961 in Córdoba residiert, wird für die Juden zum “Goldenen Zeitalter”. Sie studieren arabisch, können ihre Religion frei ausüben und tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen und kulturellen Blüte Andalusiens bei. Sie stellen hohe Beamte in der Verwaltung. Der berühmteste Jude der Zeit ist der ausgezeichnete Arzt und Minister des Khalifen Hasday Ibn Shaprut. Mit dem Sturz der Khalifen und dem Aufkommen der Macht der Taifa, der Teilreiche, ab 1031, beginnen 500 Jahre islamische Judenverfolgung. Granada ist schon im 11. Jahrhundert “judenfrei”. 1148, mit der Invasion der islamischen Almohaden, den “Bekennern der Einheit”, einer islamischen puritanischen Bewegung, die sich über Nordafrika und den Südteil Spaniens ausbreitet, beginnt die Ausrottung der Juden Andalusiens, so dass diese sich in den Schutz der christlichen Könige im Norden Europas flüchten (aha) oder in den Orient auswandern. Schluss ist mit dem Goldenen Zeitalter!“ Davon liest man bei zahlreichen Historikern und Journalisten nichts. Da gibt es in einem “Kalenderblatt” die Toleranz der schönen Khalifenzeit und dann die Eroberung durch Ferdinand und Isabella.

 

Nur eines der zahlreichen Opfer der islamischen Verfolgung sei hier erwähnt: der berühmte Rabbi Moshe ben Maimon, der Rambam oder auch Maimonides aus Córdoba (1138-1204). Arabisch ist seine Muttersprache. Córdoba ist zu der Zeit Sitz einer der berühmtesten Talmud-Torah-Schulen.  Dieser jüdische Gelehrte überragt alle Epochen. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er außerhalb Spaniens. Seine philosophischen Werke beeinflussen das gesamte Mittelalter, er vereint den Glauben mit der Philosophie, den Menschen mit Gott. Er muß 1148 mit seiner Familie vor den Almohaden fliehen, lebt in Fés als Moslem verkleidet, und findet dann nach einer Zwischenstation in Akko und Jerusalem, im Palästina der Kreuzritter, Zuflucht bei den toleranten ismaelitisch-schiitischen Fatimiden (969-1171) in Alexandria und später in Alt-Kairo, Ägypten, das zu ihrer Regierungszeit eine Blüte erlebt. Der Rambam ist ein ausgezeichneter Arzt und wird Leibarzt des Sultans Saladin, unter dem er keine Verfolgung erleiden muß. Unter seiner Herrschaft entwickelt sich das kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Leben, während in Spanien und Marokko die jüdischen Gemeinden ausgelöscht und die Juden vertrieben oder ermordet werden. Über die “tolerante” Zeit der Araber schreibt Maimonides: “… die Araber haben uns sehr stark verfolgt und bannartige und diskriminierende Gesetze gegen uns erlassen. … Niemals hat uns eine Nation derartig gequält, erniedrigt, entwürdigt und gehaßt wie sie …” Noch irgendwelche Fragen, Herr Stein?

 
= Babieca: ”die gottseidank zu blöd waren und sind, die ihnen von Allah aufgetragene Aufgabe des Völkermords an den Juden zu lösen, ist ein mörderisches Drama.” Einspruch Euer Ehren, die waren nicht zu blöd, allein die “Vorsehung” in Form der italienischen und britischen Truppen hat´s verhindert: Amin Al-Husseini, Großmufti von Jerusalem, Nazi-Kolloborateur und ranghoher SS Offizier, plante zusammen mit Hitler und Himmler den Genozid an den Arabischen und nordafrikanischen Juden.  Am 4. November 1942, vor 66 Jahren, wurde Rommels Afrika-Korps vor el-Alamein geschlagen. Kurz vorher wurde unter Befehl des SS-Obersturmbannführers Walter Rauff das “Einsatzkommando Ägypten”, das dem Afrika-Korps unterstellt war, gebildet. Rauff war Erfinder der großen, zu mobilen Gaskammern umgebauten Lastwagen, in welchen ein Jahr früher Tausende von Menschen in Russland und in Serbien auf qualvolle Weise ermordet wurden. Rauff bekam die Befugnis, “gegenüber der Zivilbevölkerung Exekutivmaßnahmen zu treffen”. Gemeint war der Massenmord an den Juden Palästinas, der mit dem Mufti el-Husseini, dem Freund Hitlers und Himmlers, vereinbart war und an welchem sich die Araber aktiv beteiligen sollten.

 

Im gesamten Nahen Osten wäre dann ein judenreines deutsches Protektorat “Großarabien” gebildet worden, dessen Staatschef el-Husseini geworden wäre. Rauffs Killer zogen mit der Rommel-Armee bis nach Tunesien weiter. Die verbündete italienische Armee verhinderte aber den Massenmord an den 80 000 Juden des Landes. Rauff und seine Killer entkamen später nach Italien, 250 000 deutsche Soldaten gingen im Mai 1943 in die Kriegsgefangenschaft.
Dieser Judenhasser bestimmte maßgeblich über mehr als 30 Jahre die Poltik in Palästina sowie im Nahen Osten und war die treibende, die mit ihrer „Alles oder Nichts Poltik“ den von der UNO beschlossenen arabisch-palästinensischen Staat 1947 verhindert hat. Die zweite maßgebliche Person für den modernen national-islamisch-faschistischen Judenhass der Araber (und der gesamten islamischen Welt) ist der Autor von  „Unser Kampf mit den Juden“ , Sayyid Qutb.

 

Qutb ist hierzulande kaum bekannt; dabei ist die Mobilisierung für den Islamismus seit spätestens 1967 untrennbar mit der Verbreitung der Schriften dieses Führers der ägyptischen Muslimbruderschaft verbunden. Qutbs Schriften sind in alle Sprachen der islamischen Welt übersetzt. Sie können hinsichtlich ihrer Zirkulation und ihres Einflusses durchaus mit der Bedeutung des Kommunistischen Manifests für die frühe europäische Arbeiterbewegung verglichen werden. Nach Qutbs Überzeugung war es die „jüdische“ Kultur des Westens, deren Ausbreitung die muslimische Welt in eine durch soziales Chaos und sexuelle Freizügigkeit gekennzeichnete Barbarei, die sogenannte jahiliyya, zurückgeworfen habe, einer Barbarei, wie sie zuletzt unter den Beduinenstämmen Arabiens vor Ankunft des Propheten üblich gewesen sei. Die radikale Abkehr von dieser gottlosen Gesellschaft und der Djihad für die Errichtung einer neuen und wahrhaft gerechten islamischen Weltordnung habe mit der Beseitigung der gottesabtrünnigen Machthaber der islamischen Welt zu beginnen.

 

Qutbs Essay “Unser Kampf mit den Juden” wurde 1950, kurz nach der Gründung Israels verfasst, doch erst im Anschluss an den Sechs-Tage-Krieg von 1967 in der arabischen Welt populär. 1970 sorgten die Herrscher Saudi-Arabiens für unzählige Nachdrucke, die sie in der gesamten islamischen Welt verbreiteten, bot doch Qutbs Komplott-Theorie, wonach die Führer der arabischen Welt zionistische Agenten seien, eine wohlfeile Erklärung für die arabische Niederlage von 1967 an. In Qutbs Text wird ein originär islamisch begründeter Judenhass mit den verschwörungstheoretischen Elementen des europäischen Antisemitismus perfekt synthetisiert.  Sein erster Teil verweist auf eine Legende aus dem Frühislam, derzufolge sich die drei jüdischen Stämme Medinas mit den „Polytheisten“ Mekkas gegen den Propheten Muhammad verschworen haben sollen. Muhammad soll daraufhin zwei dieser Stämme vertrieben, die Männer des dritten jüdischen Stamms aber getötet und ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft haben. Die Übertragung derartiger Religionskämpfe aus dem 7. Jahrhunderts auf die Gegenwart – für jeden Laizisten eine wahnwitzige Idee – gilt Islamisten freilich als religiöses Gesetz: So wie einst Muhammad Medina, so sollen dessen Nachfahren heute Palästina von jüdischem Einfluss „befreien“.“ So der Politikwissenschaftler Matthias Küntzel. Der ägyptische „Rais“, Nasser, ebenfalls ein Verehrer Hitlers, ließ den Chefideologen der Moslembrüder, Qutb, 1966 öffentlich hinrichten.

 

= Fluchbegleiter: Meine Erfahrung zeigt, dass vor allem die alten, frommen christlichen Kirchgänger teilweise ganz üble Judenhasser sind, weil sie diese Märchen um Jesus leider immer noch sehr ernst nehmen. Kann es sein, dass Sie irgendwann mal einen gewaltigen Schlag auf den Kopf bekommen haben? Ihre Erfahrung zeigt……Woraus rührt Ihre “Erfahrung” her? Lesen Sie Kaffeesatz? 

 

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