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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Den Linken zu trotz: Kreuz an der Schule erhalten 5. März 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:12

UWG: Kreuz an der Schule erhalten

 

Wattenscheid: Die Stadt ließ die 1906 erbaute Gertrudis-Grundschule umfangreich sanieren. Zur renovierten Fassade gehört auch das historische, fenstergroße Kreuz in der Giebelspitze. Dazu stellte die Linkspartei die Anfrage, „ob bei der Auftragsvergabe im Hinblick auf das dominierende Kreuz das Gebot der weltanschaulichen Neutralität des Staates bedacht worden ist“? Denn dies sei keine Konfessionsschule, sondern eine städtische Gemeinschaftsschule. Die UWG-Bezirksfraktion zeigt sich nun „erstaunt darüber, mit welchem Eifer die RatsfraktionDie Linkedas Entfernen des fest gefügten Kreuzes betreibt„, so Klaus-Peter Hülder.

 

„Bei der völlig unverständlichen Anfrage im Ausschuss für Bildung und Wissenschaft wurde zwar die für mobile Kreuze in Klassenräumen geltende Rechtsprechung des BVG zitiert, es wurde aber übersehen, dass dieses Kreuz seit Bestehen der Schule seit über 100 Jahren fester baulicher Bestandteil ist“, so der Vorsitzende der UWG-Bezirksfraktion. „Bei der gelungenen Restaurierung der Schule wurde natürlich auch bedacht, den bekannten Eindruck dieses stadtbildprägenden Gebäudes zu erhalten. Dazu gehören der Erhalt der Hausfront und selbstverständlich auch das Kreuz. Das Kreuz wurde den Schülern nicht aufoktroyiert, sondern das Gebäude wurde von der Schule als Ganzes übernommen.“ Wer so argumentiere, werde demnächst im Stadtgebiet überall Relikte überkommener Zeiten finden und beseitigen lassen wollen. Außerdem merkt Hülder an: „Die Schule trägt auch aus Tradition und Respekt gegenüber der Wattenscheider Geschichte den Namen „Gertrudis“. Damit verbindet sich zudem ein großer Anteil kommunalen Selbstbewusstseins. Die scheinbar objektive Anfrage der Linken richtet sich in ihrer Wirkung im Grunde gegen eine der Lokalgeschichte verpflichtete Bürgerschaft in Wattenscheid“. {Quelle: www.derwesten.de}

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kreuz zieht quer durch Goch

 

Eine Idee setzt sich durch: In St. Arnold Janssen Goch wird ein Kreuz seit Aschermittwoch von Haus zu Haus weitergereicht. Bleibt immer einen Tag lang in einer Familie, die sich darum beworben hat. Und das haben viele getan.

 

Es wird abgeholt oder weggebracht, nach einem straffen Plan: Tag für Tag ist ein kostbares altes Kreuz während der Fastenzeit in Gocher Häusern. Bei Familien, Vereinen, in Einrichtungen. Abends gebracht, einen Tag vor Ort, abends weggebracht. Zu den neuen „Gastgebern“. Die Idee, die sich das Team von St. Arnold Janssen Goch 2009 erstmals in die Tat umzusetzen traute kam an. Und wie. „Es war noch nicht mal Karneval, da waren die meisten Termine für die gesamte Fastenzeit schon weg“, erzählt Arnold-Janssen-Pfarrer Günter Hoebertz. Familien sind es, große und kleine. Auch Einzelpersonen. Etliche von ihnen kennen das Ganze schon von der Premiere. Und waren so begeistert, dass sie wieder mitmachen möchten.

 

Einen Tag lang dieses Kreuz Zuhause beherbergen, ein Kreuz, das der ganzen Gemeinde, sprich, der Arnold-Janssen-Pfarre der Innenstadt gehört. Die Symbolkraft wecke viel Energie und Ideen, so Hoebertz. Der Pfarrer zeigt begeistert und nicht ohne Stolz die Kladde, die mit dem Kreuz im ersten Jahr durch Gocher Häuser reiste. Sorgsam mit der Hand hinein geschriebene Gebete und Gedanken. Bilder, von Kindern mit viel Liebe und Fantasie gemalt. Abbildungen, die zeigen: Sie haben sich mit dem Thema „Glauben“ auseinandergesetzt und sich ihre ganz eigenen Gedanken gemacht. Am Computer geschriebene Texte, klein und mit geringem Zeilenabstand, damit das viele, was man erzählen will, auf einer Seite dieses „Reisetagebuchs“ auch alles unterkriegt. Dies alles mache deutlich: Die Wirkung des Kreuzes sei groß, so Hoebertz. Und darauf komme es ja an. Begegnung mit Gott, Glauben in die Gemeinde, in die Familien tragen.

 

Auch zu denen, die selbst nicht oder kaum noch in die Kirche kommen? Jetzt, gerade jetzt nicht mehr? Ja, so der Pfarrer, im Idealfall auch Bilder und Texte, zum großen Teil sehr persönlich. Menschen schreiben auf, warum der Glaube ihnen hilft. Warum sie gegebenenfalls mit Gott hadern. Was Glaube für sie bedeutet, heute noch – oder heute wieder. Was sie empfunden haben, als sie dieses Kreuz zu Hause beherbergten. Viele, sehr viele hoffen auf Hilfe. Bei Entscheidungen in schweren Lebenslagen. Bei Schicksalsschlägen, die sie selbst oder die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung betreffen. Erhoffen Antworten auf Fragen, die sonst niemand beantworten kann.

 

Alles schön und gut. Aber ist das auch kindgerecht, dieses alte, doch sehr förmliche und durchaus Ehrfurcht gebietende Erbstück, das mehr als 100 Jahre alt und, in dunklem Holz gehalten, so ehrwürdig daherkommt? Eher etwas düster wirkt? Gerade für Familien mit Kindern gibt es in der Kladde vorne eine Art Anleitung für den ganz persönlichen Familiengottesdienst, zu Hause im Wohnzimmer, in der Küche oder auch im Kinderzimmer. Und die Wirkung, die sei, betont Günter Hoebertz, eine ganz andere. Denn: Dass so ein Kreuz im besten Sinne „missionieren“ kann – für das Team von St. Arnold Janssen Goch steht das nach den Erfahrungen schon des ersten Jahres außer Frage. Und nun, anno 2013, im Jahr des Glaubens, solle es durchaus „zu einem Kristallisationspunkt des Glaubens“ werden, sagt der Pfarrer. Es scheint eben doch etwas völlig anderes zu sein, dieses Kreuz für einen Tag im Haus zu haben im Vergleich zu jenem, das ohnehin schon seit vielen Jahren über der eigenen Wohnzimmertür hängt. Die Idee zu der Aktion stammte im Jahr der Premiere von Diakon Werner Kühle. Hoebertz erinnert sich: „Wir fanden sie sofort klasse. Haben noch eine Art ,Reisebeutel‘, besorgt, weil es ja täglich auf Reisen ist“. {Quelle: www.rp-online.de – von Thomas Claassen}

 

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