kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gottesdienste in Tansania gewaltsam beendet 19. März 2015

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 21:28

Der Druck auf Christen im Land wächst

 

 

 

Wie Open Doors erst jetzt bekannt wurde, ereigneten sich im ostafrikanischen Tansania seit Beginn des Jahres mehrere Übergriffe gegen Christen.

So stürmten am 18. Februar 2015 mit Steinen und Knüppeln bewaffnete Muslime in den Gottesdienst der „Assemblies of God“ Kirche und vertrieben die versammelten Christen.

Verletzt wurde niemand, doch die Christen aus der Stadt Mnazimmoja und im gesamten Land sehen sich vermehrt offener Feindseligkeit ausgesetzt.

 

 

 

 

 

 

Brandstiftung aus Rache

 

Am 9. Januar 2015 wurde eine Kirche in der Stadt Bunyambo im Westen Tansanias zum Ziel eines Brandanschlags. Unbekannte legten gegen 23 Uhr ein Feuer in der örtlichen Kirche der Assemblies of God. Personen wurden nicht verletzt, doch das Gebäude wurde durch das Feuer stark beschädigt. Die Täter wurden noch nicht ermittelt, die Christen vor Ort vermuten einen Racheakt: Im Dezember 2014 hatte der Wahlerfolg eines Kirchenmitglieds die muslimische Mehrheitsbevölkerung verärgert. Der Bezirksvorsteher Venance Mwamoto versprach, der Kirche Gelder zur Renovierung zukommen zu lassen und nach den Brandstiftern zu fahnden.

 

 

 

 

 

 

Prügel wegen christlicher Symbolik

 

Am Tag des Brandanschlages auf die Kirche kam es zu einem weiteren Vorfall an der „Hwazi Secondary School“ in der osttansanischen Region Kasulu. Der Lehrer Mr. Matebo bestrafte einen seiner Schüler mit Stockschlägen, weil dieser einen Rosenkranz an seiner Schuluniform trug. Zuvor hatte der Lehrer die Kette an sich genommen und zerstört. Ein lokaler Open Doors Kontakt wies darauf hin, dass Schüler an öffentlichen Schulen sehr wohl religiöse Symbole tragen dürfen. Ihm zufolge tragen beispielsweise an besagter „Hwazi Seconary School“ muslimische Mädchen den im Islam üblichen Schleier. Der Schulleiter Jonathan Nkundile arrangierte daraufhin ein Treffen zwischen dem Lehrer und den Eltern des betroffenen Schülers, bei dem sich der Lehrer entschuldigte.

 

 

 

Spannungen nehmen zu

 

Die Übergriffe und Diskriminierung gegen Christen nehmen seit einiger Zeit zu. Open Doors beobachtet und dokumentiert die Vorfälle und stärkt die Christen in Tansania durch partnerschaftlich verbundene Kirchen und Gemeinden. Auf dem Open Doors Weltverfolgungsindex hat sich Tansania im Vergleich zum Vorjahr um 16 Ränge verschlechtert und liegt im weltweiten Vergleich aller Länder mit der stärksten Unterdrückung und Verfolgung von Christen mittlerweile auf Platz 33.

{Quelle: https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2015/3/13032015ts/}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

In den Länderprofilen von open doors Deutschland heißt es: Die Verfolgung der Christen in Tansania geht hauptsächlich vom „Islamischen Extremismus“ aus. Aber auch „Exklusives Stammesdenken“ wurde, wenn auch in geringerem Ausmaß, beobachtet.

 

 

Islamischer Extremismus: Die Bevölkerung im Land ist mehrheitlich christlich. Dennoch hat der Islam in der Politik in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen, besonders auf den Inseln Sansibars, die zu Tansania gehören. Dort nutzt die islamistische Separatistenbewegung UAMSHO Sansibar als Sprungbrett, um die islamische Agenda in Tansania zu verbreiten. Der Name „UAMSHO“ ist ein Akronym aus dem Suaheli für ‚Vereinigung für Mobilisierung und Verbreitung des Islam‘ mit der Bedeutung ‚Islamisches Wiedererwachen oder Revolution‘.

 

 

UAMSHO und ähnliche Gruppierungen wollen einen islamischen Staat errichten, der Sansibar und beträchtliche Teile des tansanischen Festlandes entlang der Küste einschließt. In diesem neuen, muslimischen Staat wäre kein Raum für Christen oder Anhänger anderer Religionen. Wie es aussieht, gewinnt diese Vorstellung mehr und mehr an Popularität unter den Muslimen, auch auf dem Festland.

Exklusives Stammesdenken: In Tansania gibt es mehr als 250 Stämme. Einige der Stämme leben nach traditionellen Überlieferungen und Praktiken. Deshalb stehen christliche Konvertiten aus einheimischen Stämmen unter Druck vonseiten ihres Stammes und der Großfamilien, zu dem alten Glauben zurückzukehren.

Ende des zitierten Artikelteils

 

 

 

Wie war das noch gleich?

 

Die Bevölkerungsmehrheit in Tansanina besteht aus Christen. Das hält strenggläubige Muslime aber nicht davon ab, solche Untaten zu vollbringen. Das sind Meldungen, die selbst solchen Organisationen wie open doors erst ein Monat später bekannt werden. Das sind Meldungen, die somit nie die Weltöffentlichkeit erreichen. Das sind Meldungen, deren Inhalt die Diskriminierung Andersgläubiger im Kleinen aufdecken. Wir können offenisichtlich sagen, dass überall da, wo der Islam sich radikalisiert, Diskriminierungen Andersgläubiger stattfindet, dass überall da, wo muslimische Menschen meinen, für ihren Gott solche religionsrassistischen Straftaten begehen zu müssen, offensichtlich ein Geist im Islam herrschen muss, der diese Art von Radikalität begünstigt. Warum werden nunmehr in allen islamischen Staaten Andersglaubende rechtlich ungleich behandelt.

 

 

Das ist es doch, was erst diese Denkbarriere, das Denken des eigenen Besserseins und das Denken des Schlechterseins des Andersglaubenden aufgrund islamischer Schriften in dieser ausgrenzenden Klarheit schafft. Und diese Religionsphilosophie des grundsätzlichen absoluten Religionsrassismus ist es doch, der sich in solchen Taten mittlerweile fast überall in ungerechte Gesetze, in Terrorismus und in der Diskriminierung Andersgläubiger und Andersdenkender manifestiert und für alle sichtbar wird.

 

 

Diese religiös-islamische Schranke im Kopf von Muslimen muss niedergerissen werden. Wer als Muslim ein solches Denken verinnerlicht hat, hat bereits die besten Voraussetzungen dafür, sich von der Radikalität des eigenen Propheten, des eigenen islamischen Gottesbildes anstecken zu lassen.

 

 

 

Mit einer solchen Schranke im Kopf ist der Nährboden geschaffen für die Empfänglichkeit des Radikalen in der Lehre des Islams.

Überall da, wo diese Schrankenlehre in politische Gesetze gegen Minderheiten, die teuflischerweise als „Schutzbefohlene“ deklariert werden, gegossen werden, findet rechtliche Diskriminierung statt. Da brauchen wir nicht erst den  IS zu bemühen oder Al Kaida oder Boko Harm und wie sie alle heißen. Diese Gesetze, die sich der Islam bis heute leistet, ist nichts anderes als Religionsrassismus in seiner ausgrenzendsten Form.

 

 

 

 

Bei Muslimen, die Kopftuch tragen und dieses Kopftuch fordern, wird genau diese mentale Schranke offensichtlich. Diese Schranke wird durch unsere Gerichte gefördert und durch die Religionsfreiheit gedeckt. Das Kopftuch ist nicht nur auf dem Kopf, sondern verinnerlicht im Kopf. Dieses innere Annehmen des Kopftuches verstärkt diese Schranke des Islams, die anderen ausgrenzend sagt:

Juden und Christen sind die schlechtesten Geschöpfe und zugleich: Wir sind die beste Gemeinschaft.

Dieses Denken ist urkoranisch und damit zutiefst beleidigend und ausgrenzend für die sogenannten Kuffar, deren ausgesprochenes Wort bereits Ekel und Abscheu in Muslimen erregt. 

 

 

 

Dieses Denken offenbart sich auch nicht nur in einem Stück Stoff auf dem Kopf, sondern manifestiert Hass im Kopf und kann zu solchen Taten gegen Kirchen, gegen Christen, gegen Menschen aller Art, die anderen Glaubens sind und sogar gegen Muslime, die sich nicht von dem Ungeist der Ausgrenzung haben anstecken lassen, führen.

 

 

Wir können uns nur den Gebetsbitten, die von Open Doors Deutschland vorgeschlagen wurden, anschließen.

 

One Response to “Gottesdienste in Tansania gewaltsam beendet”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Christen haben eine Verbindung zum Leben und das ist in Gefahr! Aber der Schöpfer, er macht auch bald ein Ende, siehe Babel und Sodom und Gomorra! Glück, Auf, meine Heimat!


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