kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Noch ein Abschied von einer Kirche 20. Juni 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:35

Videotechnik gegen Kirchen-Schänder

 

 

In Niederelbert sind die Katholiken geschockt. Zwei Mal wurde die Kirche St. Josef in dem kleinen Ort im Westerwald bereits geschändet. Vor kurzem wurden die Täter offenbar beim dritten Mal gerade noch rechtzeitig gestört. Jetzt sollen Videokameras sie von weiteren Taten abhalten. Im Sommer 2012 rissen Unbekannte eine Christusfigur von der Wand der Kirche und zerstörten sie. Im vergangenen Sommer zündeten Unbekannte zunächst alle Kerzen im Altarraum an, dann verunreinigten sie ihn mit Kot und Urin.

 

 

 

 

 

Kameras als Abschreckung

Danach reichte es dem Verwaltungsrat der Kirchengemeinde. Er beschloss, den Innenraum der Kirche St. Josef mit Videokameras überwachen zu lassen. Sie wurden jetzt so installiert, dass sie die Eingänge und den Bereich rund um den Altar ständig überwachen. Das sei die einzige Möglichkeit, um die Kirche in Niederelbert tagsüber nicht abschließen zu müssen, sagt Pfarrer Stephan Neis.

Kirchenschändung ist Straftat

Eine Kirchenschändung wie die in Niederelbert ist nach Angaben des Koblenzer Landgerichts nicht nur ein Fall einfacher Sachbeschädigung, sondern der gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Die werde von der Justiz strafrechtlich verfolgt. Laut Paragraph 304 des Strafgesetzbuches müsse derjenige, der religiöse Gegenstände zerstöre, mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Doch bislang gibt es von den Westerwälder Tätern keine Spur.

 

 

Deutlich mehr Fälle als früher

Die Vorfälle im Westerwald sind kein Einzelfall. Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf SWR Anfrage mitgeteilt, dass Kirchenschändungen in den vergangenen vier Jahren in ganz Deutschland massiv zugenommen haben.

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/koblenz/westerwald-niederelbert-st/-/id=1642/did=13594192/nid=1642/8lzakh/

Noch ein Abschied von einer Kirche

Noch ein Abschied von einer Kirche

 

Die Kirche am Lindenhof sowie Pfarr- und Gemeindehaus werden vermutlich verkauft. Das Presbyterium: Wir müssen uns von Gebäuden trennen, um solide wirtschaften zu können.
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Saarner Christuskirche und das Gemeindezentrum sowie das Pfarr- und das Küsterhaus am Schneisberg 54 und 52 für neue Bebauung weichen. Diese Perspektive stellte die Evangelische Kirchengemeinde Broich-Saarn jetzt bei einer Gemeindeversammlung vor.

http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/noch-ein-abschied-von-einer-kirche-id9485310.html#plx1233997085

Bischof Küng:

Wo Christentum glaubwürdig ist, füllen sich Kirchen

 

 

St. Pöltner Bischof bei 1000-Jahr-Jubiläum der Pfarre Krems-St. Veit

 

St.Pölten (kath.net/KAP): Wo das Christentum glaubwürdig gelebt wird, da füllen sich auch die Kirchen: Davon zeigte sich der St. Pöltner Bischof Klaus Küng bei der Festmesse (Foto) zum 1.000-Jahr-Jubiläum der Pfarre Krems-St. Veit und zum Abschluss der Renovierung der Pfarrkirche überzeugt. Eine Kirche von der Größe des „Doms der Wachau“ werde auch in Zukunft gebraucht, zeigte sich der Bischof optimistisch. Die Nutzung von Kirchenräumen hänge mit gesellschaftlichen Entwicklungen wie der gestiegenen Mobilität der Menschen zusammen, aber auch mit Gegebenheiten in der Kirchengemeinschaft selbst, so Küng. „Wo das Geheimnis Christi glaubwürdig vollzogen wird, wo die Menschen eine Quelle für die Seele finden, Stärkung empfangen, wo ihnen Heilung zuteil wird, dort wird sich eine Kirche, auch eine große, immer wieder füllen.“

 

 

 

 

 

 

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