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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kardinal Schönborn: Religionskrieg im Islam 20. Juni 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:53

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Fassungslos hören, lesen, sehen wir die Nachrichten aus dem Irak. Schon glaubten wir, die Schrecken dessen, was sich seit Monaten in Syrien abspielt, seien nicht zu überbieten. Es kommt noch schlimmer. Erschießungskommandos, Massengräber, zu allem entschlossene Jihadisten, „Gotteskrieger“, die vor keiner Grausamkeit zurückschrecken. Aber wir haben uns bereits daran gewöhnt, dass seit Jahren fast täglich Nachrichten von Selbstmordattentaten aus Bagdad oder anderswo im Irak zu uns gelangen.

 

 

Was aber für den Europäer schwer verständlich ist, sind die Ziele aller dieser Gewalttaten: Muslime bekriegen Muslime. Tobt im Islam ein Religionskrieg? Zwei Richtungen bekämpfen sich aufs Blutigste: die Sunniten und die Schiiten. Die Ersteren die große Mehrheit der islamischen Welt, die Letzteren eine Minderheit, aber im Vormarsch, was die anderen als Bedrohung erleben.

 

 

 

 

 

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Mich erinnert dieser dramatische Konflikt an unsere europäische Geschichte, an den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), als Katholiken und Protestanten, beide Christen, um die Vormachtstellung kämpften, bis beide ruiniert am Boden lagen und endlich lernten, einander zu tolerieren.

 

Damals wie heute ging und geht es aber nicht nur um Religion, sondern auch um Politik. Hinter den sunnitischen Kämpfern steht Saudi Arabien, hinter den Schiiten der Iran. Beide kämpfen um ihre Vormachtstellung. Und bei näherem Hinsehen ist alles noch einmal verwickelter. Nur eines ist traurige Gewissheit: Die Christen werden von allen Seiten bedrängt, verfolgt und getötet, sofern sie nicht aus ihrer Heimat flüchten. Kein Ende des Schreckens ist abzusehen. Beten tut allemal Not!

http://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/37307.html

 

 

 

5 Responses to “Kardinal Schönborn: Religionskrieg im Islam”

  1. schwebchen Says:

    Aha, der 30-jährige Krieg, soso! Hmm, aber die Schiiten und Sunniten bekämpfen sich seit fast 1400 Jahren, eben genauso lange wie der Islam existiert. War mit Religionskrieg in Westeuropa a bisserl anders, oder? Hätten die nicht längst schon lernen können, sich aneinander zu gewöhnen?

  2. thomas Says:

    Mit dem „Dreißigjährigen Krieg“ kann man das ganze nicht vergleichen. Auf jeden Fall möchten
    die Amis von dem ganzen Gemetzel jetzt nichts mehr wissen, denn ohne ihren Einsatz hätten wir
    diese Auseinandersetzung heute nicht.

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Zu Hause, der deutsche Dieb im Mantel eines Richter! Beweis: Richter Klein, Saarland, Friedensgericht Lebach – da Kinderklau international und aus Afrika! Ich habe die Beweise und Montag gehe ich an die Öffentlichkeit! Fragt nach Familie Kannu, Kiefer und Saarland! Glück, Auf, meine Heimat und Danke dem J.W.Wolk, einem Spender!

  4. Tommy Rasmussen Says:

    „Was aber für den Europäer schwer verständlich ist, sind die Ziele aller dieser Gewalttaten“:
    .
    Albert Pike (gest.1891- General und Hochgradfreimaurer): „Der Dritte Weltkrieg muß eingeleitet werden, indem die Differenzen zwischen den politischen Zionisten und den Führern der islamischen Welt ausgenutzt werden, die von den „Agenten“ der „Illuminati“ aufgebaut werden müssen…“
    http://www.endzeitbotschaft.de/2011/02/was-sagte-albert-pike.html
    .
    12.08.2005 – Sieben Phasen bis zum Kalifat – In der vierten Phase, zwischen 2010 und 2013, wird es al-Qaida darum gehen, den Sturz der verhassten arabischen Regierungen zu erreichen… In der fünften Phase zwischen 2013 und 2016 soll es gelingen einen islamischen Staat auszurufen – und zwar ein Kalifat. Die sechste Phase, beginnend 2016, sieht die “totale Konfrontation” vor, die nach “endgültiger Sieg” eine neue Weltordnung hervorbringen soll.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,369328,00.html

  5. Bernhardine Says:

    Apropos Wien

    “”Weinblätter als Delikatesse: Orientalische Diebe gefährden Traubenernte
    Torben Grombery

    Die Weinbauern in Wien sehen sich seit einiger Zeit mit einer gänzlich neuen Facette der »Wirtschaftskriminalität« konfrontiert.

    Sie sorgen sich um die jungen Blätter ihrer Rebstöcke, die immer häufiger von »Dieben« entfernt werden…

    Besonders hart hat es jüngst den Chef der Weinbauern der im Süden Wiens gelegenen Anbauregion getroffen. Bei ihm wurden die Blätter gleich säckeweise von den Rebstöcken abgepflückt. Deshalb lässt er seine Weingärten nun rund um die Uhr bewachen. Unterdessen beschäftigt das Thema auch die österreichische Politik…””
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/torben-grombery/weinblaetter-als-delikatesse-orientalische-diebe-gefaehrden-traubenernte.html


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