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Othmar Karas (ÖVP) wählt den roten Schulz – Die drei austauschbaren Kandidaten 24. Mai 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 10:50

ÖVP-Othmar Karas hat sich verplappert. Er würde nach der EU-Wahl in Brüssel auch für den SPD-Mann Martin Schulz stimmen.

Das Photo zeigt Jean-Claude Juncker, Martin Schulz und Guy Verhofstadt in einer Person. Übersetzung des Artikels von Per Ullidtz aus dem Dänischen von Alster

 

 

Die drei austauschbaren Kandidaten für die EU-Kommissionspräsidentschaft

 

 

 

Sämtliche Wahlkampfauftritte der Spitzenkandidaten ihrer Parteien für das Amt des Kommissionspräsidenten haben die Erkenntnis erbracht, dass ihre Aussagen keine wesentlichen Unterschiede oder Streitpunkte beinhalten. Die Auftritte entfachten gähnende Langeweile. Was diese Vertreter der größten Parteigruppen im europäischen Parlament allerdings verbindet, das, was sie auswechselbar macht, das hat der aufrechte konservative EU-Parlamentsabgeordnete Daniel Hannan mit ein paar Zitaten der Spitzenkandidaten sehr einfach dargestellt. Viele kennen ihn, weil er im EU-Parlament bei einer Debatte über den Lissabon-Vertrag die kurz zuvor beschlossene Neuregelung der Redezeiten im Parlament, am Ende seiner Rede nachdem das Mikrophon stummgeschaltet war, mit dem Ermächtigungsgesetz der Nazis von 1933 verglich. Per Ullidtz von der dänischen InformationszeitungDen Korte Avishat das aufgegriffen: In ein paar Tagen soll die Bevölkerung Europas an die Wahlurnen, um über die kommenden EU-Parlamentsmitgliedern abzustimmen. Im Parlament sitzen die meisten Mitglieder in politischen Gruppen zusammen. Zurzeit gibt es sieben politische Gruppierungen und eine Anzahl Gruppenunabhängige. Die Gruppen sind nach politischen Gemeinsamkeiten organisiert. Die größte Gruppe ist die Europäische Volkspartei, EVP mit knapp 300 Mandaten. Der Kandidat für das Spitzenamt dieser Gruppe ist Jean-Claude Juncker aus Luxembourg. Die nächstgrößte Gruppe mit knapp 200 Mandaten sind die europäischen Sozialdemokraten, S&D, mit Martin Schulz aus Deutschland als Vorsitzenden. Nummer drei mit knapp 100 Mandaten ist die, von Guy Verhofstadt geführte, europäische Liberaldemokratische Partei „AlDE“ aus Belgien. Die drei Vorsitzenden sind alle für den Posten als Präsident der Kommission nach José Manuel Barroso aufgestellt und meinen im Übrigen, dass das EU-Parlament den nächsten Präsidenten bestimmen soll.

Das konservative Parlamentsmitglied aus England, Daniel Hannan, hat 9 Zitate gesammelt, drei von jedem dieser Gruppenvorsitzenden, und fragt, ob man erraten kann, wer was gesagt hat:

1. „Der Nationalstaat hat seine Grenze erreicht.“

2. „Wir müssen einen radikaleren Schritt wagen: ein Schritt zur voll funktionsfähigen europäischen Nation.”

3. „Populismus, Nationalismus und Euro-Skepsis ist unvereinbar mit einer starken und effektiven Europäischen Union, die die zukünftigen Herausforderungen bewältigen kann.“

4. „Es ist erbärmlich, dass Frankreich und England nicht in Betracht ziehen, ihre Plätze im UN-Sicherheitsrat zu einem einzelnen Platz für die EU zu vereinen.“

5. „Die Einführung des Euro hat mit Sicherheit die Wirtschaften der Mitgliedsländer gestärkt und ist deshalb unumstößlich.“

6. „Eine globale Welt verlangt ein globales Regieren.“

7. „Wir können nicht zulassen, dass das Prinzip eines Europas der verschiedenen Geschwindigkeiten Wurzeln schlägt.“

8. „Eine ambitiöse Europäische Union braucht ein ambitiöses Budget.“

9. „Wir müssen nicht jetzt und hier Überlegungen anstellen, wie wir eine Weltregierung installieren, selbst wenn es unser ultimatives Ziel sein muss.“

Ich habe keine Ahnung, wer was gesagt hat, aber das ist wohl auch nicht von großer Bedeutung. Das Wichtige, wie ich es sehe, ist: Es ist augenscheinlich egal, ob man der konservativen, der sozialistischen oder der liberalen Gruppe im EU-Parlament angehört. Es gibt anscheinend keine Grenzen für die Machtgier der EU-Politiker. Ein Imperium, das größer ist als das von Karl den Großen oder Napoleon reicht ihnen nicht – sie wollen Macht über die ganze Welt.

 

 

 

 

 

Fjordman 2008 auf PI über die Europäische Union als ein Imperium: „Während Imperien normalerweise dadurch geschaffen werden, dass ein Krieg gegen andere Völker geführt wird, ist die EU das erste Imperium der Geschichte, das dadurch geschaffen wird, dass es anderen Völkern erlaubt wird, einen Krieg gegen das eigene zu führen“.

 

 

 

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