kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Werner Faymanns Kampfansage an den Lebensschutz 20. September 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 18:11

 

Werner Faymann (SPÖ) im talk mit der „Wienerin“ anlässlich des Wahlkampfs in Österreich zum Thema Abtreibung

 

Linz (18.09.2013, JfdL-jk): „Jeder, der die Institution Fristenlösung angreifen möchte, muss damit rechnen, dass die Sozialdemokraten sie immer verteidigen wird.“, soweit Werner Faymann. Zudem gebe es viel zu wenig Abtreibungsstationen in Österreich. Der Ausbau der Standorte, sei für Faymann besonders wichtig – nicht etwa um, wie man vermuten könnte, FeministInnenrechte zu stärken – sondern „einerseits geht es um den Schutz der Anonymität. Andererseits aber auch darum, möglichst diese Hemmschwelle [für Frauen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen], von der die Abtreibungsgegner immer sprechen, auszuschalten.“ Eine äußerst bedenkliche Aussage. Der SPÖ reicht es demnach nicht, nur die öffentliche Meinung zu beeinflussen sondern auch die privaten Wertvorstellungen der schwangeren Frauen stehen auf der Abschussliste.

 

 

Impertinenz oder Realitätsverleugnung

Abtreibung habe viel Leid, Elend und schwere Verletzungen verhindert, so Werner Faymann. Sogar Leben habe die SPÖ durch ihren Einsatz für die Abtreibung gerettet, brüstet sich der österreichische (noch?) Bundeskanzler in einem Wahlkampf-Interview. Im Angesicht der 2 bis 3 Millionen Kinder, die laut Schätzungen alleine in Österreich seit der Straffreistellung, der nach wie vor im Strafgesetzbuch als Verbrechen angeführten Abtreibung getötet wurden, wirkt Faymanns Aussage schlichtweg anmaßend und grotesk. Auch für jene Frauen, die nach einer Abtreibung oft jahrelang schwer leiden – körperlich wie seelisch – ist dieses undurchdachte Statement ein Schlag ins Gesicht. Fraglich ist nur, ob Faymann sich wirklich noch nie kritisch mit diesen Fakten auseinandergesetzt hat oder ob er schlichtweg nur infiltriert ist von einer fragwürdigen Ideologie, die Frauen mit beginnender Mutterschaft aus ihrem Verständnis von Feminismus ausklammert.

 

 

Hinter einem erfolgreichen Mann…

 
Hinter einem erfolgreichen Mann steht immer eine starke Frau, sagt ein Sprichwort, im Falle der SPÖ eine ganze Armada von altgewordenen 70er- Jahre Aktivistinnen – Damen, die sich immer noch am Rockzipfel einer bereits verstorbenen Johanna Dohnal festklammern. Warum sie sich nicht selbst in die erste Reihe trauen? Wahrscheinlich ist es ab einem gewissen Alter leichter Marionetten tanzen zu lassen, als sich selbst die Finger schmutzig zu machen.

 

 

 

 

 

 

Ein Fest für‘s Leben trotz starker Gegenwehr

Zürich (14.09.2013, mfl.ch): 2100 Personen vom Veranstalter handgezählt haben am vierten Marsch fürs Läbe teilgenommen, der am 14. September unter massivem Polizeischutz in Zürich stattgefunden hat. Erstmals konnte die Kundgebung für das Lebensrecht der Ungeborenen ohne Störungen der links-autonomen Chaoten durchgeführt werden. Ein buntes Programm aus berührenden Lebensgeschichten, guter Musik und mit einem politischen Statement gegen die Abtreibung von Nationalrat Erich von Siebenthal, SVP BE, begeisterte das Publikum. Die linke Opposition hatte es dieses Jahr speziell darauf abgesehen, den Bekenntnismarsch durch Wohngebiete des Zürcher Stadtkreises 5 zu stören. Das grosse Polizeiaufgebot war vollauf beschäftigt, gegnerische Barrikaden von der Strasse zu entfernen, Scharmützel zu verhindern und den grossen Umzug von Kindern, Erwachsenen und mehr als 70 Musikanten zu schützen. Den abschließenden Gottesdienst auf dem Turbinenplatz konnten die Lebessschützer wieder unter sich feiern. Die Polizei hatte den Platz großräumig abgesperrt. Weihbischof Marian Elegant, Chur, und Pfr. Hansjürg Stückelberger, Binz, ermutigten die Anwesenden mit ihren Kurzpredigten, sich ohne Einschränkung für das Leben und die Liebe Gottes einzusetzen. Die Organisatoren sehen sich durch die wachsende Beteiligung stark ermutigt, den Marsch fürs Läbe auch 2014 durchzuführen.

 

 

 

 

EU-Lebensschutz: Eine Million Unterschriften für „One of us“

Wien (12.09.2013, KAP): Die EU-weite Bürgerinitiative „One of us“ hat schon mehr als eine Million Unterschriften gesammelt. Das haben die Verantwortlichen in einer Aussendung am Donnerstag mitgeteilt. Die Bürgerinitiative fordert, dass keine EU-Gelder an Projekte oder Initiativen gehen, bei denen menschliche Embryonen zerstört werden; dies gilt etwa für die embryonale Stammzellforschung, das Klonen von Menschen oder Entwicklungshilfeprogramme, die ausdrücklich die Abtreibung als Mittel der Familienplanung einbeziehen. Mit dem Vertrag von Lissabon können Bürger erstmals eine Initiative auf EU-Ebene einbringen. Dafür sind EU-weit eine Million Unterschriften nötig, damit EU-Kommission und -Parlament das Anliegen verbindlich behandeln müssen. Eine weitere Erfordernis ist, dass in zumindest sieben Länder eine bestimmte Mindestzahl an Unterstützungen erreichen wird; in Österreich sind das 14.500 Stimmen, in Deutschland etwa 75.000. Elf Länder haben dieses jeweilige Limit bisher erbracht: Österreich, Deutschland, Polen, Italien, Ungarn, Slowakei, Litauen, Niederlande, Spanien, Frankreich und Rumänien. In Österreich wurden bisher mehr als 30.000 Unterstützungserklärungen gesammelt.

 

Die Österreich-Verantwortliche von „One of Us“, Gudrun Kugler, betonte am Donnerstag gegenüber „Kathpress“, dass dieses vorläufige Ergebnis ein Ansporn für intensives Weitersammeln sein müsse. „Wir haben trotz mancher Hürden einen Meilenstein für ganz Europa erreicht. Nun bleibt das nächste Ziel, auf 1,2 Millionen Stimmen zu kommen, um jedenfalls zu erwartende ungültige Stimmen auszugleichen“, so Kugler. Am Sonntag, 22. September, soll europaweit nochmals besonders auf die Initiative aufmerksam gemacht und vor allem rund um die Gottesdienste um Unterschriften geworben werden. Wie Kugler betonte, sei die Initiative konfessionesübergreifend von katholischer, evangelischer und orthodoxer Seite getragen. Prominentester katholischer Unterstützer der Initiative ist Papst Franziskus, der in einer Ansprache im Sommer direkt darauf Bezug genommen hatte. Die österreichischen katholischen Bischöfe haben im Juni – nach ihrer Sommervollversammlung – in einer Erklärung zur Unterzeichnung aufgerufen. Die Initiative „One of us“ kann noch bis 1. November unterzeichnet werden.

 

 

 

 

Zulassung der Präimplantationsdiagnostik führt auf eine schiefe Bahn

 
Freiburg (13.09.2013, spk-bm): Wer darf im Medizinlabor ungeborenes Leben sortieren, selektieren und eliminieren? Mit Besorgnis reagiert die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz auf die Entscheidung der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S), auf die bundesrätliche Vorlage zur Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PDI) einzutreten. Die WBK-S stimmt nicht nur der vom Bundesrat vorgeschlagenen Richtung zu, sondern möchte gar die Einschränkungen, die dieser machen will, noch weiter fassen. Die Herangehensweise nach dem puren Nützlichkeitsprinzip sorgt für eine schiefe Bahn: Wenn man für die Aufweichung der Einschränkungen plädiert, werden unvermeidlich weitere Ausweitungen folgen. Für den Eintritt in das Zeitalter eugenischer Praktiken wird die Türe weit geöffnet: Die PID fällt in den Bereich der Eugenik, wie der Bundesrat selbst in seiner Botschaft explizit festhält. Wir denken, dass – anders als man glauben machen möchte – wir uns hier nicht auf einem Feld des Fortschritts bewegen, sondern auf jenem der Dekonstruktion des „Miteinander Lebens“. Eine Gesellschaft wird nicht besser, indem man dazu ermächtigt, die einen zu selektionieren, die man als die „Tüchtigen“ erachtet und die anderen zu eliminieren. Eine Gesellschaft ist dann im echten Sinn human, wenn sie sich, gegen Leiden und Krankheit kämpfend, fähig zeigt, jeden Menschen in seiner Würde anzunehmen und den kleinsten und verletzlichsten Menschenkindern Platz zu verschaffen. Gestützt auf dieses humanistische und evangelische Prinzip wird die katholische Kirche es immer ablehnen, das Sortieren, Selektionieren und Eliminieren menschlicher Wesen als Fortschritt zu betrachten. Sie tritt im Gegenteil dafür ein, die Technik in die Richtung von innovativen Lösungen zu orientieren, welche das ganze menschliche Leben respektieren.

 

TERMINE & SERVICE

ALLE Termine finden Sie auf unserer Homepage: http://www.jugendfuerdasleben.at/termine.php

 

 

Referenten: Christoph Eder, Kristijan Aufiero, Pater Bernhard Kaufmann

 

Infos & Anmeldung: office@youthforlife.net oder 0664/34 20 804

 

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE

 

die europäische Bürgerinitiative „One of Us“

 

Das Ziel ist es, jede Finanzierung von lebensfeindlichen Aktivitäten durch die EU zu beenden. So soll dem Embryo der Schutz zukommen, der ihm als einem von uns zusteht.

Gemeinsam mit allen EU-Ländern wollen wir ein Zeichen setzen für den Schutz des Lebens! Bitte helfen Sie mit durch Ihre Unterschrift!

Weitere Informationen / elektronisch unterschreiben / Unterschriftenbögen zum Ausdrucken:

www.oneofus.eu

www.lebenskonferenz.at

anne.fleck@kairos-pr.com

 

Vielen Dank für Ihre tatkräftige Hilfe!

 

2 Responses to “Werner Faymanns Kampfansage an den Lebensschutz”

  1. -Du bist in der Ausbildung, dein Partner möchte das Kind nicht, du hattest eigentlich andere Pläne, du hast kein Geld oder schon genug Kinder…? Eine Abtreibung scheint die vernünftigste Lösung zu sein. Eventuell sagen dir das auch Menschen, denen du vertraust. Dennoch fragst du dich, ob es wirklich die richtige Lösung ist. Es ist gut, dass du diesen Artikel liest. Möge Gott es schenken, dass du auf dein Herz und dein Kind hörst. Und falls du dies für jemand anderen liest, möge das Kind leben dürfen!

    Aus der traurigen Erfahrung hat sich gezeigt, dass die oben genannten Gründe NACH der Abtreibung für die meisten Frauen keine Rolle mehr spielen. Und das auch in Fällen wie Vergewaltigung oder Krankheit des Kindes. Sie werden von der furchtbaren Erkenntnis aufgeweckt, dass sie ihr eigenes Kind haben töten lassen. Keine noch so entmutigende Situation war es wert, das Leben des eigenen Kindes gewaltsam zu beenden! Es verdient eine Chance.

    Es ist dein Kind. Es ist auch das Kind seines Vaters und ein Enkelkind, eine Schwester oder ein Bruder. Eine Abtreibung ist keine Schönheitsoperation und auch nicht die Entfernung eines kranken Zahnes oder Blinddarms. Eine vorgeburtliche Kindstötung bringt unendliches Leid in ganze Familien – oft bis in die nachfolgenden Generationen.

    Es gibt eine Frau mit einer besonderen Konfliktschwangerschaft: Maria, die Mutter von Jesus Christus. Sie war Jungfrau und verlobt mit Joseph, als ihr ein Engel ankündigte, dass sie demnächst von Gottes Heiligem Geist schwanger werden würde! Auch wenn diese Situation einmalig war- Kinder sind immer Geschenke Gottes! Sie sollten unantastbar sein. Ein Baby ist so gut im Mutterleib geschützt! Aber wer kann es schützen, wenn die Mutter es preisgibt? Gib es nicht preis!

    Maria’s Jungfrauenschwangerschaft durch den Heiligen Geist wird bis heute belächelt. Damals hätte ihr auch niemand geglaubt. Deswegen sagte sie nichts, sondern hoffte auf Gott. Sie hätte protestieren können, denn dies war nicht ihr Plan für die Zukunft. Aber sie verstand das Wesentliche an der Botschaft des Engels: Ein besonderer Mensch sollte durch sie auf die Welt kommen. Dein Kind ist auch nicht nur eine Schwangerschaft, die du “abbrechen” kannst. Ein grossartiges Menschenleben würde ausgelöscht. Und dieses Menschenleben hat eine grosse Bedeutung nicht nur für die Welt, sondern vor allem – für dich!

    Gott kennt die Menschen schon vor ihrer Zeugung (Jeremia 1:4) Dein Kind ist kein Zufallsprodukt und kein “Unfall”- es ist geplant, wenn auch vielleicht nicht direkt von dir. Du bist auch jetzt schon seine Mutter. Maria besuchte Elisabeth, nachdem der Engel mit ihr gesprochen hatte. Elisabeth, selbst im 6. Monat schwanger, sagte:

    “Gesegnet bist du unter den Frauen, gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Wie kommt denn die Mutter meines Herrn (Jesus) zu mir? Als der Klang deines Grusses in mein Ohr drang, bewegte sich das Kind vor Freude in meinem Leib. Wohl dir, die du geglaubt hast. Denn das dir vom Herrn gegebene Wort wird sich erfüllen.” (Lukas 1: 42-45)

    Elisabeth erkennt die Anwesenheit von Jesus, obwohl Maria erst wenige Tage schwanger ist. Auch du kannst die Anwesenheit deines Kindes fühlen, wenn du ihm dein Herz öffnest. Marias Verlobter sah sich betrogen und wollte sie verlassen. Aber ein Engel informierte ihn im Traum über den Ursprung der Schwangerschaft. Joseph änderte seinen Plan und heiratete Maria. Auch du darfst hoffen, dass es eine Lösung für jedes noch schwere Problem geben wird. Bei Jesu Geburt brachten die Weisen Gold. Die mittellosen Eltern erhielten Hilfe! Es gibt viele Stellen für Schwangere in Not, selbst wenn ein vorübergehender Umzug erforderlich ist! Laut Gesetz darf keine Frau zu einer Abtreibung gezwungen werden. Du hast viele Rechte und viel Freude vor dir, lass dich nicht einschüchtern oder verunsichern! Alles Gute, viel Kraft und Mut, und Gottes Segen!


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