kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Kreuz mit dem Kreuz – Beispiel Schweiz 31. August 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:11

 

Die ganz normale Christenverfolgung

 

Bern: Manchmal genügt ein Kreuz auf dem Trikot einer Fußballnationalmannschaft, um Probleme zu erzeugen, so geschehen in Schweiz, um genau zu sein, im Ort Roggwil. Die Geschichte einer „ganz gewöhnlichen Christenverfolgung“, liegt zwar schon einige Jahre zurück, verdient aber dennoch einer Auffrischung. Das Stichwort „Christenverfolgung“ ist ganz unabhängig von den Beweggründe des „Hauptakteurs“ zutreffend, da sich die Maßnahme gegen das Kreuz als Symbol richtete. Und damit nach Roggwil im Schweizer Kanton Bern. Ein zwölfjähriger Junge spielt gekonnt mit seinem Fußball, wie es Jungen in diesem Alter eben gerne tun. Da paßt noch ein ganzes Fußballstadium in ein Kinderzimmer. Auch in der Nähe von Bern. Daniel K., der Name ist erfunden nicht aber die Geschichte, zieht an jenem Morgen, es war im Oktober 2006 das offizielle Leibchen der Schweizer Nationalmannschaft an. Um genau zu sein, war es das Trikot von Nationalspieler Alexander Frei mit der Nummer Neun, seinem Sportidol. Der Vater bringt Daniel zur Schule.

 

 

 

 

Friedrich genannt Fredy Lindegger, Vorsitzender der Schulkommission von Roggwil und Gemeinderat der gutmenschlichen Bürgerliste Akzänt, bestraft Daniel für seine Kleidung. Nicht etwa, weil ein Fußballleibchen als unpassend empfunden worden wäre. Am Tag davor hatte Rolf, ein Mitschüler von Daniel das Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft getragen. Unbeanstandet. Das Vergehen Daniels war, das Trikot der Schweizer Nationalmannschaft zu tragen, denn das zeigt ein Kreuz. Das Kreuz stammt aus der Schweizer Fahne: weißes Kreuz auf rotem Grund. In der Heraldik lautet das Wappen: silbernes griechisches Kreuz auf rotem Schild. Das Problem des Herrn Friedrich genannt Fredy Lindegger war weder die Schweizer Nationalmannschaft und nicht einmal die Schweizer Fahne oder das Schweizer Staatswappen. Sein Problem war das Kreuz als religiöses Symbol. Laut der von Fredy Lindegger verfochtenen Schulordnung gilt das Kreuz als „provozierendes“ Symbol. Zur Rechtfertigung seiner Strafmaßnahme gegen Daniel erklärte der Vorsitzende der Schulkommission: „Wir tolerieren keine provozierende Kleidung, und das gilt für alle.“ Das Leibchen der eigenen Nationalmannschaft, vielleicht auch das Zeigen der eigenen Fahne und des eigenen Staatswappens eine „Provokation“? Wegen des Kreuzes.

 

 

 

 

 

In der Schulordnung von Roggwil, sie gilt nach wie vor, wird im Kapitel „Soziales Klima“ wird „konsequente Ablehnung“ von „Gewalt, Rassismus, Tragen von Waffen und provozierender Kleidung“ gefordert. Das Tragen eines Kleidungsstücks, das ein Kreuz zeigt, und sei es das Leibchen der Nationalmannschaft, gilt als „provozierende Kleidung“ und wird in einen Topf mit „Gewalt, Rassismus, Tragen von Waffen“ geworfen. Natürlich alles ein „Mißverständnis“, wie die Oberstufenschule Roggwil nachträglich erklärte. Es gehe, darin seien sich die Lehrkräfte einig, um eine „allgemeine Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler auf eine mögliche Wirkung von spezieller Kleidung im sozialen Kontext“. Die gutmenschliche Kreuz-Verachtung nahm 2011 dann ja auch Ivica Petrusic vom Schweizer Ausländerverein second@s Plus zum Anlaß, den Vorschlag zu machen, die Schweizer Fahne mit dem Kreuz durch die jakobinische Fahne der Helvetischen Republik zu ersetzen, die von 1798-1803 galt, als die Schweiz von französischen Truppen besetzt und zum Satellitenstaat des revolutionären Frankreichs degradiert war. Die „neutrale“ Trikolore der Jakobiner sei „akzeptabler“ und würde die „Gefühle“ der Nicht-Christen berücksichtigen, war sich Ausländervertreter Petrusic sicher. Soweit ließen es die Schweizer dann doch nicht kommen. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi Bild: Wikocommons Montage}

 

 

 

Coptic Christians Attacked During March

 

 

Attackers threw rocks and broken glass at a march by Coptic Christians in Cairo Thursday, injuring 10, in the latest outbreak of sectarian violence less than two weeks before the start of parliamentary elections.

 

About 400 Christians marched through the Cairo neighborhood of Shubra to mark the end of 40 days of mourning after sectarian clashes that killed 27 people, most of them Christians, witnesses said. During the march, attackers threw stones, bricks and broken glass on the marchers from a six-floor apartment building, said marcher Hossam Victor. Clashes broke out and 10 people were injured, two of them seriously. Victor and other marchers blamed supporters of Gamal Saber, an ultraconservative Islamist candidate in Egypt’s parliamentary elections, set to begin Nov. 28. „They rained rocks and glass down on us from the building, and the police stood by and watched without doing anything,“ Victor said. One 25-year-old marcher, whose arm appeared to be broken, said police spotted a tattoo of a cross on his upper arm and shoved him toward the attackers, who beat him, injuring his arm. He declined to give his name, fearing retaliation. Security forces later separated the sides. Saber, the parliamentary candidate, called the Christian marchers „stupid“ and blamed them for starting the clashes as a way to harm his election campaign. Sectarian tensions have been building up across Egypt since the 18-day uprising that ousted President Hosni Mubarak in February. Coptic Christians, who make up about 10 percent of Egypt’s population, have long complained of state discrimination. They feel under increasing threat since the uprising and worry that Islamist groups, competing openly in an election campaign for the first time, will impose restrictions on their community. {Source: www.huffingtonpost.com}

world

 

 

Trotz der bitteren Verfolgung schämen sich die Kopten nicht und haben keine Angst, das Kreuz auf der Straße zu tragen.

Es ist sowieso auf dem rechten Handgelenk tätowiert

 

 

3 Responses to “Das Kreuz mit dem Kreuz – Beispiel Schweiz”

  1. Beten wir für die mutigen Bekenner unter unseren Geschwistern. Wer mich bekennt vor den Menschen, so spricht Jesus Christus, unser Herr und Heiland, den will ich bekennen vor meinem Vater. Das ist gewiss, Gottes Wort ist wahr und es ist ewig. Danke HERR, amen.

    • -Christliches Friedensgebet
      Selig sind, die uns Frieden geben,
      denn in ihnen offenbart sich das Himmelreich.
      Wer hören kann, dem sage ich, liebet eure Feinde,
      tut Gutes für sie, die euch hassen,
      segnet, die euch verfluchen,
      betet für alle, die euch Leid zufügen.
      Wirst du auf die eine Wange geschlage, so halte auch die andere hin,
      und jenen, die dir dein Hemd entreißen,
      sollst du auch deinen Mantel nicht vorenthalten.
      Gib allen, die um deine Gaben bitten,
      und fordere nichts von denen, die dich bestohlen haben.
      Und was du nicht willst, dass man dir tut,
      das füg auch keinem anderen zu.

      • issachai Says:

        -Gebet zu Unserer lieben Frau vom Frieden
        Gebet der Pfarrei Notre Dame de la Paix in Sainte Mère Église

        Unsere liebe Frau vom Frieden,
        an diesem Ort, wo so viele Menschen
        für die Freiheit und die Würde des Menschen mit ihrem Leben bezahlt haben,
        an diesem Ort, wo so viele Menschen auf den Spuren der Geschichte gehen,
        wählen wir Dich als heilige Patronin.
        Wir vertrauen Dir die Welt an,
        damit alle Menschen sich in ihrer Unterschiedlichkeit
        als Brüder und Schwestern anerkennen,
        damit sie lernen, in gegenseitigem Respekt zu leben.
        O Maria, Dein Eintreten vor Gott erinnert uns an die Notwendigkeit des Friedens. Möge der Heilige Geist die Herzen, die vom Hass entzündet sind, umwandeln in Liebe und alle Menschen den Wert gegenseitigen Respektes lehren.
        Maria, seit Jesus Dich erwählt hat, unsere Mutter zu sein,
        bitten wir Dich, uns zum Frieden zu führen
        in der Kirche, in den Pfarrgemeinden, in den Familien und an jedem Ort, wo wir leben.
        Unsere liebe Frau vom Frieden, unterstütze uns. Bitte für uns.

        Friedensgebet des hl. Franz von Assisi

        Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich liebe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
        dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist; dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;
        dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
        dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt. Herr, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste; nicht, dass ich verstanden werde,
        sondern dass ich verstehe; nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
        Denn wer sich hingibt, der empfängt;
        wer sich selbst vergisst, der findet;
        wer verzeiht, dem wird verziehen;
        und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben. Amen


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