kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Garbsener Bürger weiter in Angst 15. August 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:13

Die ausgebrannte Willehadi-Kirche: Das Werk einer ausländischen Jugendbande?

 

 

GARBSEN: Auch fast zwei Wochen nach dem Brand der Willehadi-Kirche im niedersächsischen Garbsen kommt die Stadt nicht zur Ruhe. Am Freitag lud Bürgermeister Alexander Heuer (SPD) die Garbsener zu einer Bürgerversammlung in den Problemstadtteil „Auf der Horst“ ein, in dem auch die niedergebrannte Kirche steht. Dabei ließen die Bürger, die seit Jahren unter dem Terror ausländischer Jugendgangs leiden, ihrer Empörung freien Lauf. Der Hauptvorwurf gegen die Polizei und den Bürgermeister war, die Stadt ginge nicht in ausreichendem Maß gegen die Jugendgang-Problematik vor. „Es herrscht Angst“, beschrieb eine Bewohnerin des Stadtteils die Gefühle der meisten Anwohner. Eine junge Mutter rief dem Bürgermeister zu: „Es wird immer schlimmer, ich kriegs tagtäglich mit, ich hab kleine Kinder. Vor ein paar Tagen haben die Jugendlichen Steine auf meinen Balkon geworfen.“ Nun habe sogar die Streife der Polizei abends weiter nachgelassen.

 

 

Bürgermeister verspricht Streetworker

 

Bürgermeister Heuer versuchte hingegen, die Bürger zu beruhigen. „Es werden vier neue Fachkräfte eingestellt“, untermauerte er seine Absicht, das Problem mit Streetworkerm in den Griff zu bekommen. Auch solle man „nicht alles schlecht reden“. Das Empfinden der Anwohner, es sei in den vergangenen Jahren immer schlimmer geworden, halte er für „objektiv einfach falsch“. In den vergangenen Jahren habe es große Erfolge gegeben. „Ich lasse mir deswegen meinen Optimismus nicht nehmen.“ Gleichzeitig gab der Bürgermeister zu, sich selbst nicht mehr durch das Sperberhorst-Viertel zu trauen, dem Treffpunkt der Bande. „Vor einem Jahr bin ich da noch durchgegangen, neulich, vor einigen Wochen, war ich wieder dort, habe das aber auch nicht mehr gemacht.“ Selbst der Moscheeverein rate ab, das Viertel nach einer bestimmten Zeit noch zu betreten, sagte Heuer.

 

 

Warnung vor Vorverurteilung

 

Zudem ermahnte er die Bürger, die Täter nicht vorschnell im Kreis der Jugendbande zu vermuten. „Wir sollten nicht so tun, als wüßten wir, wer es war, und hier Leute verdächtigen.“ Seit Jahresbeginn kam es in dem Ort zu über 30 Brandstiftungen, mehrere Anwohner berichteten, ausländische Jugendliche am Tatort gesehen zu haben.

{Quelle: www.jungefreiheit.de}

JUNGE FREIHEIT - Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissen und Debatte

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Brand

 

 

Stellungnahme von Landesbischofs Ralf Meister

zum Brand der Evangelisch-lutherischen Willehadi-Kirche in Garbsen

 

Ich bin erschüttert, dass ein von Menschen gelegter Brand die Evangelisch-lutherische Willehadi-Kirche in Garbsen zerstört hat. Den Schuldigen muss das Ausmaß ihrer Tat klar sein. Ihr gezielt gelegtes Feuer hat ein Gotteshaus zerstört, das für viele Menschen eine geistliche Heimat war. Im schlimmsten Fall hätte eine solche Brandstiftung Menschenleben gefährden können. Nun bedroht diese Tat den sozialen Frieden im Stadtteil. Der Zorn über diese mutwillige Zerstörung ist groß und berechtigt. Die Täter müssen ausfindig gemacht und bestraft werden. Gleichzeitig bin ich jedoch erschrocken über die öffentliche vorurteilsbehaftete Zuordnung von Schuld und Täterschaft. Einer kategorischen Vorverurteilung von Menschen ohne jeden Beweis widerspreche ich entschieden. Die hannoversche Landeskirche sieht die Probleme dieses Stadtteils als wachsendem sozialen Brennpunkt und nimmt die Klagen der Bewohnerinnen und Bewohner von Garbsen ernst. Wir befürworten und unterstützen die Kirchengemeinde bei ihrem Bemühen um deeskalierende Lösungen und helfen beim Wiederaufbau. Doch wir halten daran fest: Christen und Christinnen ist aufgetragen, nicht zu richten.

Bei meinem Besuch und den Gesprächen in Garbsen habe ich neben der Zerstörung viel Ermutigendes gehört und gesehen. Der Zusammenhalt nach dem Brand ist groß. Und das nicht nur innerhalb der Gemeinde und des Stadtkirchenverbandes Hannover. Auch unsere katholische Schwesterkirche und die muslimische Gemeinde vor Ort schließen die Willehadi-Gemeinde in ihre Gebete ein und haben tatkräftige Hilfe angeboten. Dafür sind wir sehr dankbar und sehen es als ermutigendes Signal. Hier entsteht aus einer tiefen Krise eine positive Kultur, die beispielhaft ist und die durch eine Brandstiftung nicht zerstört werden kann. Ich hoffe sehr, dass diese Stärkung der Stadtteilgemeinschaft auch in den kommenden Monaten viele Bürgerinnen und Bürgern ermutigt, solidarisch und fair die vielfältige Kultur in Garbsen zu gestalten.

Landesbischof Ralf Meister
 
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2 Responses to “Garbsener Bürger weiter in Angst”

  1. Johannes Says:

    Meister hat wie auch alle anderen Anführer der „evanglischen“ Kirche lange geschwiegen! Warum? Warum finden EKD und ihre Funktionärer keine Worte? Das ist einfach zu beantworten: sie haben sich für den Islam entschieden und bei ihren neuen “Glaubensgeschwistern” (so Präses Schneider) sind nun mal Kirchenschändungen und Einäscherungen, Mord und Terror Ausdrucksweisen der Hingabe an Allah, der will, dass die “Ungläubigen” bekämpft werden, “bis alles an Allah glaubt” (Sure 8:39).

    Oder gibt es etwa Worte des Bedauerns und der Klage von Meister über die muslimischen Verfolgungen unserer wahren Glaubensgeschwister in Ägypten und über die Mordtaten der Muslimbrüder? Da gibt es nur peinliches Schweigen!

    NEIN, dieser Mann führte sogar den Islam-Unterricht an einer kirchlichen Schule bei Hannover ein!

  2. Bernhardine Says:

    ADVENT 2013 KOMMT SCHNELLER ALS MAN DENKT

    Vorauseilendes Dhimmitum

    “”Beleuchtung: Debatte um christliche Symbole

    CITY Kirchen und Politik kritisieren Pläne für eine neutrale Weihnachtsbeleuchtung. Das sei falsch verstandene Toleranz…

    Für diese Irritationen haben Aussagen von Christoph Krafczyk gesorgt. Der City-Manager vom Innenstadtbüro hatte angekündigt, das neue Lichtkonzept zur Weihnachtszeit setze auf „neutrale Elemente.“ Es solle jeden ansprechen, „schließlich leben wir in einer multikulturellen Welt“.

    Pastor Jansen pflichtete ihm bei – aber: „Dass ich Muslime in unserer Stadt begrüße, heißt doch nicht, dass ich meinen eigenen Glauben verleugnen muss. Wir beschmutzen unser eigenes Nest.“…”“
    http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Beleuchtung-Debatte-um-christliche-Symbole-6c7578be-bd60-41e9-bb05-5c6f52b0403a-ds


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