kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Laupheimer wandeln auf Spuren von Jesus 13. August 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 18:31

Katholische Kirchengemeinde Laupheim: Studienreise führt eine Woche lang nach Israel

 

 

 Den Spuren Jesu in Israel ist eine Gruppe aus Laupheim und Umgebung eine Woche lang gefolgt.

Organisiert wurde die Reise vom Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde Laupheim,

geleitet hat sie Pfarrer Dr. Franz Brendle aus Stuttgart.

 

Laupheim: In Tel Aviv erwartete die Reisegruppe große Hitze, aber zur Rettung aller war der 84-jährige Reiseleiter Israel Yaoz mit einem klimatisierten Bus zur Stelle. Nach einem kurzen Halt in Jaffa führte die Reise weg vom Meer, aber unter den Meeresspiegel an den See Genezareth. In dieser Gegend begann vermutlich das Wirken Jesu. Deshalb gibt es dort auch einige Gedenkstätten, wie den Berg der Seligpreisungen und die Ausgrabungen von Kafarnaum, die die Gruppe am nächsten Morgen besichtigte. Danach besuchten die Laupheimer Nazareth, die Stadt Mariä Verkündigung und der Kindheit Jesu. Anschließend fuhr man über Kana, wo Jesus Wasser in Wein verwandelt haben soll, wieder zurück an den See, der mit seiner Badewannentemperatur zwar für Erfrischung, nicht aber für Abkühlung sorgte. Am nächsten Tag ging es hoch hinauf auf den Berg Tabor und tief hinunter an den Jordan, heute ein kleines Rinnsal. Der Ort, der früher eine Handelsstraße war und vermutlich der Fluss, in dem Johannes taufte, ist heute zu einem schwer bewachten Grenzgebiet geworden. Nach einem Besuch in der ältesten Stadt der Welt, Jericho, bezog die Gruppe ihr Quartier für die restlichen Nächte in Jerusalem. Dort besuchte die Reisegruppe den Tempelberg und die Klagemauer, bei den Juden nur Westmauer genannt, da dort Gebete aller Art ausgesprochen werden. Nachmittags gedachte man in der Gedenkstätte Jad Waschem der ermordeten Juden und stattete dem „Tal der Gemeinden“ einen Besuch ab, wo auch an die Laupheimer jüdische Gemeinde erinnert wird.

 

Den letzten Weg Jesu verfolgten die Reisenden am folgenden Tag. Vom Ölberg führte der Weg über den Garten Getsemani zur Burg Antonia, wo Jesus wahrscheinlich verurteilt wurde, über die Via Dolorosa zur Grabeskirche, die sowohl den Ort der Kreuzigung als auch der Grablegung umfasst. Ein Bild von Jerusalem zurzeit Jesu konnte man sich im Israelmuseum machen, wo ein Modell zu sehen ist. In Sichtweite zu Jerusalem steht das Herodeion, ein Hügel, den Herodes der Große noch weiter aufschütten und eine Burg als Zufluchtsort einbauen ließ. Nicht weit von dort liegen Bethlehem und die Hirtenfelder, wo im Lukasevangelium die Weihnachtsgeschichte spielt. Den Abschluss des Tages bildete ein Bad im Toten Meer. Auf der Rückreise zum Flughafen besichtigte die Gruppe am letzten Tag zwei Orte, die das biblische Emmaus gewesen sein könnten. {Quelle: www.schwaebische.de}

 

 

 

Was würde Jesus dazu sagen?

Jeden Donnerstag schreiben

 

 

Warum wir Sterbenden nicht beim Selbstmord

 

 

Vielleicht ist es ja gut, dass wir über das Sterben sprechen.

Die Reklame versucht, uns nur den jungen,

lebensfrohen und gesunden Menschen vor Augen zu halten.

 

Aber wie und was der Mensch wirklich ist, erfährt man wohl besser in den Krankenhäusern und Sterbekliniken.Darum bemüht sich die Hospizbewegung seit Langem, auch den letzten und wichtigen Abschnitt unseres Lebens ins Gespräch zu bringen. Sterbende brauchen Menschen, die für sie da sind, und sie brauchen Linderung ihrer Schmerzen.In diesem Sinn brauchen wir „Sterbehilfe“ – als Hilfe beim, nicht als Hilfe zum Sterben.Wenn unter dem Begriff „Sterbehilfe“ jetzt über die Beihilfe zum Selbstmord oder über die Tötung auf Verlangen diskutiert wird, ist das Irreführung und keine Hilfe.Ich bin nicht blauäugig. Ich weiß sehr wohl, dass für manchen, der im Sterben liegt, der Tod Erlösung aus einer Situation sein kann, die geprägt ist von Schmerzen und Einsamkeit, von Ohnmacht und Abhängigkeit und von dem Gefühl, anderen zur Last zu fallen. Ich weiß auch, dass Ärzte, Krankenschwestern oder Pfleger immer wieder mit dem Wunsch konfrontiert werden, Todkranken im Sterben zu helfen. Und ich weiß auch, dass in anderen Ländern anders darüber gedacht und gesetzlich geurteilt wird.Doch auch die sogenannten „Argumente dafür“ können an meinem Nein zur Beihilfe zum Suizid nichts ändern.Die christliche Religion hat einen Stifter, der weiß, was Leiden und Sterben bedeutet. Jesus selber hat dies auf grausamste Weise durchlebt. Dafür steht seitdem das Kreuz. Aber er hatte beim Kreuztragen auch einen Helfer, der ihm das Kreuz zwar nicht abgenommen, aber doch ein Stück weit mitgetragen hat.Wir dürfen Sterbende nicht töten, dürfen ihnen nicht beim Suizid helfen. Das Recht, einen Menschen zu töten, darf sich keiner nehmen und kein Staat sollte es durch fragwürdige Gesetze gewähren.Diesen Text schrieb Matthias Heinrich, Weihbischof der Katholischen Kirche in Berlin {Quelle: www.bz-berlin.de}.

 

3 Responses to “Laupheimer wandeln auf Spuren von Jesus”

  1. …Den letzten Weg Jesu verfolgten die Reisenden am folgenden Tag. Vom Ölberg führte der Weg über den Garten Getsemani zur Burg Antonia, wo Jesus wahrscheinlich verurteilt wurde, über die Via Dolorosa zur Grabeskirche, die sowohl den Ort der Kreuzigung als auch der Grablegung umfasst

    ich denke alleine dieser weg ist ein unglaubliches Erlebnis an dem man teilhaben darf….

  2. …Sterbehilfe” gehört verboten—der Mensch weiß ja gar nicht was der sich antut!!!°°

  3. ..G.K Says:

    ….In Ruhe auf das Sterben vorbereiten
    Joseph M. Bonnemain

    1. Einführung
    Als Priester bin ich Werkzeug und Vermittler einer Heilsbotschaft. So fällt es mir nicht leicht, von einer Pflege und Begleitung zu sprechen, welche im Tiefsten nicht zugleich Heil anbieten und ermöglichen kann. Als Mediziner ist mir aber zugleich klar, dass nicht immer, zu jeder Zeit, allen Heilung garantiert werden kann. So werde ich nun versuchen, die Dialektik, welche in dem mir von den Organisatoren des Symposiums vorgegebenen Titel durchscheint, zu einer Synthese zu führen.

    http://www.medizin-ethik.ch/publik/care_not_cure.htm

    Laß blind mich, Herr, die Wege gehn,
    die Deine sind.
    Will Deine Führung nicht verstehn,
    bin ja Dein Kind!
    Bist Vater der Weisheit, auch Vater mir.
    Führest durch Nacht Du auch, führst doch zu Dir.
    Herr, laß geschehn, was Du willst,
    ich bin bereit!
    Auch wenn Du nie’mein Sehnen stillst
    in dieser Zeit.
    Bist ja Herr der Zeit.
    Das Wann ist Dein.
    Dein ew’ges Jetzt, einst wird es mein.
    Mach alles wahr, wie Du es planst
    in Deinem Rat.
    Wenn still Du dann zum Opfer mahnst,
    hilf auch zur Tat.
    Laß übersehn mich ganz
    mein kleines Ich,
    daß ich mich selber tot,
    nur leb‘ für Dich“.


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