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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Franziskus: Schutz Ungeborener von „überragender Priorität“ 23. Januar 2020

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 13:28

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Papst Franziskus zeigte sich überrascht, als er erfuhr, dass seit der gesetzlichen Freigabe der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 mehr als 60 Millionen ungeborene Kinder getötet wurden.

 

 

 

 

 

 

Vatikan (kath.net): Papst Franziskus hat vergangenen Woche bei einem Treffen mit US-Bischöfen in Rom betont, dass der der Schutz der ungeborenen Kinder von „überragender Priorität“ für die Kirche sei und stimmte damit mit er Prioritätensetzung der US-Bischöfe überein. Dies berichtet CNS. Er zeigte sich überascht, als er erfuhr, dass seit der gesetzlichen Freigabe der Abtreibung in den USA im Jahr 1973 mehr als 60 Millionen ungeborene Kinder getötet wurden. Erzbischof Joseph F. Naumann von Kansas City, der auch Vorsitzender des Pro-Life Komitees der US-Bischofskonferenz ist, war einer einer 15 Bischöfe, die beim Papst zum „Ad Limina“-Besuch waren.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Eine gute Nachricht aus dem Vatikan! Papst Franziskus hat dem Schutz der ungeborenen Kinder „überragende Priorität“ eingeräumt. In den USA hat Präsident Trump der AbtreibungsNGO  „planned parenthood“ die Fördermittel gestrichen. Eine gute politische Aktion. Unterstützung durch Kirchenvertreter außerhalb der USA blieben leider aus. 

https://katholisches.info/2018/05/23/trump-entzieht-planned-parenthood-weitere-50-millionen-dollar-im-jahr/

 

 

 

 

Ein Umstand lässt jedoch aufhorchen: Warum zeigt sich Papst Franziskus über die Abtreibungszahlen „überrascht“? Auf welchem Planeten hat er bislang gelebt, um das gesamte Dilemma der Abtreibung nicht mitbekommen zu haben? Das überaus Positive ist jedoch: Dieser Papst hat sich jedoch schon immer gegen Abtreibung ausgesprochen. Bereits im Oktober 2018 verglich der Papst zu Recht die Abtreibung mit einem Auftragsmord.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/papst-vergleicht-abtreibung-mit-auftragsmord-100.html

 

 

 

 

Ein Hoffnungsschimmer in der Katholischen Kirche. Die Kirchen sollten lieber Frauen in Not jeweils vor Ort helfen als mit dubiosen Großspenden die Förderung der Schleusertätigkeit auf dem Mittelmeer zu unterstützen. Jeder Migrant weiß, welches Risiko er mit dem Betreten eines Schlauchbootes der Schleuser, für das er große Geldsummen gezahlt hat, eingeht. Wäre sich die EU einig, jegliche Ankömmlinge auf dem Seeweg in die Heimat zurückzuschicken, gäbe es auch keine Ertrunkenen im Mittelmeer mehr.

 

 

 

 

Die gespendeten 2 x 50 000 Euro von Kardinal Marx wären bei der Caritas unter dem Titel „Mutter-Kind-Einrichtung“ besser aufgehoben gewesen.

Ein so klares Statement bezüglich der Abtreibung, wie sie Papst Franziskus in dieser Frage vertritt, würde überaus gern auch aus dem deutschsprachigen Episkopat vernommen werden. Rückgrat zeigen ist nicht gerade eine Stärke der deutschen Bischofskonferenz.

 

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