kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Papst Franziskus und Großimam Al-Tayyeb 15. Februar 2019

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:09

Die gemeinsame Erklärung von Abu Dhabi

DOKUMENT ÜBER DIE BRÜDERLICHKEIT ALLER MENSCHEN FÜR EIN FRIEDLICHES ZUSAMMENLEBEN IN DER WELT

 

 

 

 

Im Wortlaut auf kath.net:

Die gemeinsame Erklärung zur Geschwisterlichkeit aller Menschen

von Papst Franziskus und dem Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb

in Abu Dhabi 

 

 

Rom (kath.net)
kath.net dokumentiert das „Dokument über die Geschwisterlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt“, welches am 4. Februar von Papst Franziskus und dem Kairoer Großimam Ahmad Mohammad Al-Tayyeb in Abu Dhabi unterzeichnet wurden in der offiziellen deutschen Übersetzung.

DOKUMENT ÜBER DIE BRÜDERLICHKEIT ALLER MENSCHEN FÜR EIN FRIEDLICHES ZUSAMMENLEBEN IN DER WELT

 

 

 

VORWORT

Der Glaube lässt den Gläubigen im anderen einen Bruder sehen, den man unterstützt und liebt. Aus dem Glauben an Gott, der das Universum, die Geschöpfe und alle Menschen – aufgrund seines Erbarmens – mit gleicher Würde erschaffen hat, ist der Gläubige gerufen, diese menschliche Brüderlichkeit zum Ausdruck zu bringen, indem er die Schöpfung und das ganze Universum bewahrt und jeden Menschen unterstützt, besonders die am meisten Bedürftigen und die Ärmsten.

Ausgehend von diesem transzendenten Wert haben wir uns in verschiedenen Begegnungen, die von einer Atmosphäre der Brüderlichkeit und Freundschaft geprägt waren, über die Freuden, Leiden und Probleme der heutigen Welt im Hinblick auf den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, die Errungenschaften in der Medizin, das digitale Zeitalter, die Massenmedien und Kommunikationsmittel ausgetauscht; über die Armut, die kriegerischen Auseinandersetzungen und das Leiden so vieler Brüder und Schwestern in verschiedenen Teilen der Welt, die hervorgerufen werden durch Wettrüsten, soziale Ungerechtigkeit, Korruption, Ungleichheit, moralischen Verfall, Terrorismus, Diskriminierung, Extremismus und viele weitere Ursachen.

Aus diesem brüderlichen und aufrichtigen Austausch, den wir hatten, und aus der Begegnung voller Hoffnung auf eine strahlende Zukunft für alle Menschen, entstand die Idee dieses »Dokuments über die Brüderlichkeit aller Menschen«. Das Dokument ist aufrichtig und sorgfältig durchdacht und soll eine gemeinsame Erklärung guten und aufrichtigen Willens sein, so dass es alle, die in ihren Herzen den Glauben an Gott und den Glauben an die Brüderlichkeit aller Menschen tragen, einlädt, sich zusammenzutun und gemeinsam daran zu arbeiten, und dass das Dokument so für die jungen Generationen zu einem Leitfaden einer Kultur des gegenseitigen Respekts wird, im Verständnis der großen göttlichen Gnade, die alle Menschen zu Brüdern macht.

 

 

 

 

 

DOKUMENT

 

Im Namen Gottes, der alle Menschen mit gleichen Rechten, gleichen Pflichten und gleicher Würde geschaffen hat und der sie dazu berufen hat, als Brüder und Schwestern miteinander zusammenzuleben, die Erde zu bevölkern und auf ihr die Werte des Guten, der Liebe und des Friedens zu verbreiten.

Im Namen der unschuldigen menschlichen Seele, die zu töten Gott verboten hat, wenn er sagt, dass jeder, der einen Menschen ermordet, so ist, als hätte er die ganze Menschheit getötet, und dass jeder, der einen Menschen rettet, so ist, als hätte er die ganze Menschheit gerettet.

 

 

 

 

Im Namen der Armen, Notleidenden, Bedürftigen und Ausgegrenzten, denen beizustehen nach Gottes Gebot alle verpflichtet sind, insbesondere alle vermögenden und wohlhabenden Menschen.

Im Namen der Waisen, Witwen, Flüchtlinge und aller, die aus ihren Häusern und Heimatländern vertrieben wurden, aller Opfer von Krieg, Verfolgung und Ungerechtigkeit; im Namen aller Schwachen, aller in Angst lebenden Menschen, der Kriegsgefangenen und der Gefolterten überall auf der Welt, ohne irgendeinen Unterschied.

WEITER: http://kath.net/news/66859

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Die einen kritisieren, die anderen loben diese Erklärung.

Wir dürfen zunächst einmal fragen, wer denn dieser Ahmad Al-Tayyeb ist, der dieses Dokument als Vertreter des Islams unterzeichnet hat.

Hierzu wird auf folgende Links verwiesen:

 

https://www.cicero.de/aussenpolitik/die-dialogindustrie-respekt-als-eine-einbahnstrasse/60668

https://katholisches.info/2015/02/07/der-islamische-staat-is-al-azhar-der-vatikan-und-die-politik-des-westens/

 

 

 

 

Wir jedenfalls begrüßen alles, was auch nur eine Gewalttat verhindert und zumindest verbal den Frieden der Völker anstrebt. Miteinander reden ist immer besser, als Krieg zu führen. Dass sich Vorbehalte einstellen, ist mehr als verständlich. Wer diesen langen Text liest, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der islamische Vertreter wohl größere“Kröten“ zu schlucken hatte als der Papst.

 

 

 

 

Selbstverständlich gibt es an diesem Text auch Vieles zu kritisieren auch aus christlicher Sicht. wie z. B. Folgendes: Der erste Denkfehler ist der gemeinsame Gottes-Adressat. Unterschiedlicher können die Gottesbilder zwischen Islam und Christentum nicht sein. Und die „Heiligkeit“ religiöser Vertreter auf Erden als Titel bei der Unterzeichnung dieses Dokuments sollten eher weggelassen werden, denn heilig ist nur der DREIEINE GOTT.  Auch inhaltlich ließe sich vieles im Text aus christlicher Sicht kritisieren wie die „Instrumentalisierung der Relgionen“ durch Gewaltausübung.

Beim  Islam wäre dies leider keine Instrumentalisierung, sondern ein legitimes Verhalten in entsprechenden Situationen. Nun, zunächst geschenkt. Das Lexikon, welches die Begrifflichkeiten von abstrakten Begriffen wie Barmherzigkeit, Liebe, Toleranz und Gleichberechtigung, usw. ist leider noch nicht erfunden. Das sollte zunächst abgeklärt werden, wenn eine solche Erklärung aufgesetzt und unterzeichnet wird. Aber mehr war wohl zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht drin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber davon abgesehen, finden sich viele Passagen in dem Text, die, wenn sie  seitens des islamischen Vertreters keine Taqiya darstellen, sondern  dieser ehrlichen Herzens hinter dem  Inhalt des Textes stehen sollte, durchaus positiv aufzufassen sind. Wenn dieses Papier endlich auf Dauer ein Umdenken in islamischen Rechtsschulen und Gemeinden bewirken sollte und auch nur eine religiös-islamisch geprägte Gewalttat verhindert hat und verhindern wird, so hat sie bereits ihren Zweck erfüllt.

 

 

 

 

 

Wichtig wäre – und da kann dann auch die Wirksamkeit einer solchen „Dialogfrucht“ auf höchster Ebene beurteilt werden – die tägliche praktische, aber eben auch rechtliche Behandlung von Christen und anderen Minderheiten  in islamischen Ländern. Das muss der Lackmustest sein, der die Wirkung und die Folgen eines solchen Dokumentes in der Zukunft richtig beurteilen lässt. Worte, auch noch so gute und sinnvolle, wie sie in diesem Text geschrieben stehen, können Schall und Rauch sein, wenn sie nicht vom HEILIGEN GEIST getragen sind.

 

 

 

 

 

Andererseits kann ein solches Dokument gegenüber den islamischen Staats- und Rechtsschul-Vertretern ein Forderungsdokument sein, genau diese Forderungen und Inhalte eben auch in islamische Gesetzgebung einfließen und umsetzen zu lassen.  Dass eine 180-Grad-Kehrtwende auf islamischer Seite von heute auf morgen wohl kaum möglich ist, mag realistisch sein. Wie weit jedoch ist die Ernsthaftigkeit in den Führungsriegen der Rechtsschulen und muslimischen Staaten gediehen sind, solche vom Inhalt her sehr gute und auch klare Aussagen in entsprechende Gesetze zu gießen, bleibt abzuwarten. 

Sollten die islamischen Vertreter die Scharia nach wie vor als ihr oberstes Rechts- und Gesetzesverständnis ansehen, so ist das Haus des Geistes dieses Dokumentes auf mehr als tönernen Füßen oder auf Sand gebaut.

 

 

 

 

 

 

Da der islamische Vertreter kein Wort des Korans wegbrechen kann und wohl auch kaum uminterpretieren kann und will, wird dieses Papier wohl eher ein Ladenhüter bleiben.

 

Nichtsdestotrotz: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wie heißt es doch so schön im AT: Suchet den Frieden und jaget ihm nach. Ja, wenn ein solches Papier auch nur ein winziges Stückchen auf dem Weg zum Frieden beitragen sollte, ist dieser Weg der richtige. 

Uns bleibt nichts anderes als das Gebet, dass dieser Textinhalt endlich Realität werden möge zum Wohle aller vom Islam verfolgten, dieskriminierten und in ihrer Würde herabgesetzten Menschen. 

 

9 Responses to “Papst Franziskus und Großimam Al-Tayyeb”

  1. regina Says:

    Kann durch Verrat der ersten 3 Gebote Gutes entstehen? Lagen die Märtrer, die nur den Dreifaltigen Gott gelten liessen denn alle falsch? Müssten wir uns nicht alle das Martyrium wünschen, um unsern Gott allein die Ehre zu geben? Glauben Sie wirklich, dass Frieden einkehrt, wenn Der eine Gott verraten wird? Etc.etc.etc.

  2. Thomas Says:

    Na, dann kann ich ja schon mal mit dem Bau von Gemeindehäuser in Sau die Arabien und
    Pakistan beginnen.

  3. Andreas Says:

    Schliesse mich dem KoG-Kommentar voll u. ganz an!

  4. Frieden und Brüderlichkeit ist immer gut. Aber….. wie kann ich als Christin meinem Bruder Islam trauen, wenn er christliche Geschwister quält und foltern. OK, Brüder kann man sich nicht aussuchen, sie sind einfach da. Bruder Islam, ich habe kein Vertrauen zu dir.

    • Thomas Dietz Says:

      Diese totalitäre und zutiefst menschenverachtende Ideologie Islam stammt nicht von Gott, sondern aus den tiefsten Abgründen der HÖLLE!
      Der liebende Gott und Schöpfer hat NICHTS mit dem blutsaufenden Götzen allah zu tun!

      • Das stimmt und deshalb habe ich kein Vertrauen zu meinem Bruder Islam. Im Islam wird uns ein Götze als Gott untergeschoben. Wer schiebt uns denn was unter, das macht doch nur der Satan. Vertrauen zum Bruder Islam? Niemals — denn ich bin Christin und liebe Jesus.

  5. Irgendwann wird der Dollar kollabieren. Rein mathematisch allein ist es schon ausgeschlossen, dass es anders sein wird. Dann hat die Welt die nötige Krise, die es braucht, die Religion des Antichristen durchzusetzen. Momentan ist noch das übliche eher ruhige – raue / schüttelnde Fahrwasser, aber es kann jederzeit eintreten, dass der Dollar zusammenbricht. Dann könnte der Euro die Weltleitwährung werden. Man wird den Dollar wegtun und in Euros gehen. Dadurch könnte es eine Hyperinflation geben, das nötige Spektakel und Szenario auf welches niemand wirklich vorbereitet ist. Nichts, was es nicht schon gegeben hätte. Wenn die EU so reagiert, das in den Griff zu bekommen, dann werden die Früchte Babylons tief hängen, was wohl aber auch beinhalten würde, das Malzeichen des Tieres anzunehmen, nämlich den AC / Papsttum / Katholische Kirche zu akzeptieren, anstelle Yeshua der Bibel.

    Die große Drangsal Video in Englisch

    Übrig bleibt die Frage, warum soll denn ein Christ eine Sonntagsreligion annehmen der Römisch Heidnischen Kirche, wo doch der Kalender gefälscht wurde, durch eben die Römische Kirche selbst.

    Durch Rom verfälscht
    https://www.bibel-offenbarung.org/der-schoepferkalender/78-der-siebente-tag-sabbat/80-der-sabbat-durch-rom-verfaelscht.html

    Sonntag – Malzeichen des Tieres
    http://www.der-laute-ruf.de/der-laute-ruf-dreifache-engelsbotschaft-offenbarung/74-dritte-engelsbotschaft-tier-malzeichen-bild-des-tieres-gebote-gottes-antichrist/135-malzeichendestieressiegelgottes.html?showall=1

    Hinzu gibt es keine solche Traditionen mehr, weil der Herr Yeshua das Gesetz erfüllt hat. Somit ist es nicht erforderlich, gemäß Galater 4, eine kalendarische Religion „zu leben“, sondern wir leben aus dem Glauben.

    Galater 4, Hagar und Sara
    https://www.bibleserver.com/text/HFA/Galater4

    Wir sind nicht mehr Knechte, weil ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.

    Johannes 15
    …14 Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich sage hinfort nicht, daß ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, daß ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan. 16 Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf daß, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er’s euch gebe.…

    Wenn Christen nun solches ihr Leben lang „studieren“, wie will denn bitte kurzfristig einer, der heute die Bibel ablehnt, diesen zeitlichen Aspekt aufholen wenn es dann einmal knallt. Wo will er eine Bibel herbekommen, wenn das Internet einmal nicht funktionieren sollte. In Buchhandlungen gibt es beinahe nur noch die Katholischen Bibeln, was keine Bibeln sind, sondern Fälschungen.

    Wer kurzfristig eine Bibel erwerben möchte, nachfolgend ein paar Tipps dazu:

    https://www.sorgedichnicht.name/bücher

  6. Thomas Says:

    Die Zeit des Dschihad ist angebrochen“

    In Berlin habe er mit wichtigen Politikern über die Situation der Christen im Nahen Osten gesprochen. Seine Bitte um effektivere Hilfe für die gefährdete Minderheit sei trotzdem abgelehnt worden. Man wolle Christen gegenüber Muslimen nicht bevorzugen, habe es geheißen. Europa, sagt er mit eindringlichem Blick, sehe tatenlos zu, wie das Christentum in seiner Ursprungsregion ausgelöscht werde. Europa sei nun die einzige Chance für christliche Flüchtlinge. Im Gegensatz zu Muslimen könnten sie nicht einfach in ein islamisches Nachbarland flüchten. Bisher hätten wir jedoch die, denen wir den Glauben verdanken, größtenteils im Stich gelassen. Ich bin getroffen, aber auch etwas verwirrt von der Art, wie er diese schwer zu ertragenden Dinge sagt: mit strahlenden Augen. Ninive meint später, er dürfe sich nichts anmerken lassen, schließlich sei es seine Aufgabe, andere zu ermutigen.

    Ich frage ihn, was er über die Flüchtlingskrise und die damit verbundene Angst vor dem Islam denkt. Was ich denn darüber denke, fragt er mit vielsagendem Blick zurück. Dann erzählt er eine Geschichte: Seine Familie lebte in Mossul in einer muslimischen Nachbarschaft. Man sei eng befreundet gewesen und sehr herzlich miteinander umgegangen. Dann kamen die Islamisten an die Macht. Die Nachbarn zogen sich zurück, sagten: „Die Zeit des Dschihad ist angebrochen. Jetzt müssen wir fern von euch sein. Es könnte sein, dass wir euch umbringen müssen.“ Nach demselben Muster hätten sich Muslime auch beim Völkermord an den Armeniern 1915 verhalten. Mehr will er dazu nicht sagen. Er fühlt sich auch für Christen im Irak und in Syrien verantwortlich und will keine Ausschreitungen gegen sie provozieren.

    Quelle : https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2015/11/04/die-christen-aus-dem-morgenland/

  7. Thomas Dietz Says:

    Der falsche Prophet (Papst Franziskus) wird sämtliche Religionen der Welt zu EINER WELTRELIGION vereinigen und somit den Weg für den Antichristen und das Zeichen des Tieres bereiten. Das ist seine satanische Agenda.
    Der blutsaufende Mondgötze allah ist nicht identisch mit dem barmherzigen Schöpfer des Himmels und der Erde, und die anderen, heidnischen Weltanschauungen (Buddhismus, Hinduismus, New Age etc.) haben ebenfalls NICHTS mit Gott zu tun!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s