kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Zwangsehe ist in Deutschland angekommen 9. März 2017

Filed under: Islamische Schandtaten,Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 10:10

Findet mitten in München statt: Wie Mädchen vor der Zwangsehe fliehen

 

Sommer 2015 in München: Die Sonne scheint, als sich Fatmah auf den Weg in die Schule macht. Mit dabei hat sie ihren kleinen Stoff-Teddybären und ein Fotoalbum. Bücher oder ein Federmäppchen hat Fatmah an jenem Montagmorgen nicht in ihren Rucksack gepackt.

Denn die 15-Jährige geht dieses Mal nicht zum Lernen in die Realschule im Herzen der bayerischen Hauptstadt. Fatmah wird von dort aus fliehen – vor ihrer eigenen Familie.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund 3400 Menschen sind von Zwangsehen betroffen

Sozialpädagogin Anastasia Baumtrog sitzt an ihrem Schreibtisch in der Goethestraße, als sie Fatmahs Geschichte erzählt. Seit drei Jahren arbeitet die 29-Jährige mit der braunen Kurzhaarfrisur und den eisblauen Augen für die Münchner Hilfsorganisation „IMMA e.V.“. Mit seiner Einrichtung „Wüstenrose – Fachstelle Zwangsheirat/FGM“ unterstützt der Verein Frauen und Mädchen seit 2013 bei ihrer Flucht vor Zwangsehen.

Rund 3400 Menschen sind laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums von der unfreiwilligen Verheiratung deutschlandweit betroffen. So auch Fatmah, die Baumtrog einst betreut hat.

http://www.focus.de/politik/videos/hilfsorganisation-schlaegt-alarm-wegen-zwangsehen-immer-mehr-frauen-in-deutschland-wollen-vor-ihrer-familie-fliehen_id_6271747.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Die im Bezugsartikel genannten Fakten sind schon schlimm genug, aber dass der Islam hier wieder reingewaschen werden soll, ist weder sinnvoll, sondern mehr als kontraproduktiv.

 

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zur arrangierten Ehe hat die Zwangsehe keine kulturelle Tradition. Vor allem in patriarchal geprägten Ländern ist es Brauch, dass der enge Familienkreis für eine junge Frau den geeigneten Ehemann sucht. Der feine definitorische Unterschied: Bei einer arrangierten Hochzeit sind Braut und Bräutigam mit der Eheschließung einverstanden.

Praktisch birgt das aber ein Problem: Frauen, die in einem strengen Patriarchat aufwachsen, können oder dürfen oft nicht Nein sagen. Daher kann aus einer arrangierten Hochzeit schnell eine Zwangshochzeit werden.

 

Soweit der Bezugsartikelausschnitt:

Das mag in anderen patriarchalischen Gesellschaften so sein.

In islamischen Gesellschaften braucht es nicht eine explizite Zustimmung zur Ehe.

 

 

 

 

 

 

Selbst hier ist eine Zwangsehe nicht ausgeschlossen. Eine Frau, die in eben dieser patriarchalischen Gesellschaft nicht gelernt hat, die Entscheidungen des Vaters oder der Brüder abzulehnen, wird beim Thema „arrangierter Heirat“, bei der es durchaus vorkommt, dass sich die Brautleute nur wenige Male vor der Eheschließung überhaupt gesehen haben, nicht plötzlich den Mut finden, diese Entscheidungen der Eltern, insbesondere des Vaters zu torpedieren.

Da die Ehe im Islam ein Geschäftsabschluss darstellt und mit Morgengaben verbunden ist, steht zu befürchten, dass die finanziellen Aspekte in so mancher Ehe für die  Brauteltern einen sehr breiten Raum einnehmen.

 

 

 

 

 

Es ist richtig, dass laut islamischer Schriften  die Ehefrau der Ehe zustimmen muss. Nun muss seitens der Frau die Zustimmung für die Ehe nicht ausdrücklich erfolgen. Beim entscheidenden Mokkaausschank braucht die Braut nur nichts zu sagen.

Das wird als Zustimmung gewertet. Und welches junges Mädchen sagt in Anwesenheit der Eltern und der Schwiegereltern in spe dann noch nein. Hier wird ein Gruppenzwang aufgebaut, der dann als interpretierte Zustimmung in die Tradition eingeflossen ist.

 

 

 

 

 

Die Zwangsheirat wird zur Aufrechterhaltung der Sippenehre durchaus in Betracht gezogen, wenn sich muslimische Mädchen z. B. in nichtmuslimische Jungen/Männer verlieben. Das ist das Grund zum Ehrenmord.

Der Ehrenmord ist letztlich im Islam erlaubt, weil konkludentes Handeln des Mädchens zeigte, dass sie sich den islamischen Regeln nicht beugen wollte und für Apostasie wird die Todesstrafe, die durch die Familie dann vollzogen wird, durchaus als Bestrafung in Betracht gezogen. Zwangsheirat und Ehrenmord können die Steigerungen im Leben eines muslimischen Mädchens sein.

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt muss der folgenschwere Satz des Bezugsartikels kommentiert werden:

„Mit Religion hat das nichts zu tun. In keiner heiligen Schrift ist diese Form der Nötigung festgehalten“ – ein Irrtum, mit dem Baumtrog aufräumen möchte.

 

Als Kommentierung wird folgender Link präsentiert. Frau James legt dar, dass gerade der Prophet selbst Zwangsheiraten durchgeführt hat. Sklavenheirat (Koptische Sklavin Maria), Schwiegertochter und eine jüdische Gefangene, deren Mann zuvor auf dem Schlachtfeld sein Leben hat lassen müssen, hat Mohammed zu Ehefrauen genommen.

Die Namen der Frauen nennt Frau James. Selbstverständlich werden diese Frauen mit Begeisterung ihre Zustimmung erteilt haben.  Nicht nur der Koran und die Hadithen zählen zu den islamischen Lehrschriften, sondern auch die Vita des Propheten, die Sunna. Das vergessen die Islamschützer und -verharmloser so leicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Grenzen zwischen arrangierter und zwangsweise arrangierter Ehe sind da fließend. Frau Baumtrog sollte sich da ein wenig kundiger machen. Selbstverständlich hat Religion immer mit Traditionen zu tun. Religionen sind in der Regel die Ursache für die aus ihnen hervortretenden und aufquellenden Traditionen. 

 

 

Selbstverständlich gibt es auch in anderen patriarchalischen Strukturen Zwangsheiraten. Die hat es auch im christlichen Bereich gegeben. Dieser Irrtum seitens dieser Dame musste richtig gestellt werden. Der Islam solle unter keinem besonderen Kritikschutz stehen.

 

Im Übrigen ist die Dramatik für muslimische Frauen und Mädchen bestens dargestellt worden. Dafür danken wir den Autoren ausdrücklich.

Wir bedanken uns auch bei den im Artikel aufgeführten Hilfskräften wie Frau Baumtrog, die sich vorbildlich für diese Mädchen und Frauen einsetzen.

 

 

 

 

 

 

Muslime sehen Islamkritik vielfach als Hassstatements und fühlen sich angegriffen. Darauf kann aber leider keine Rücksicht genommen werden, denn alle Religionen, deren Propheten und deren Gottesbilder müssen kritisierbar sein und bleiben, ansonsten sie sich nicht in Richtung  Frieden  und einem guten Gottesbild reformieren können. Die Zeiten der elitären Überlegenheits-, Einzigartikeits- und Auserwähltheitsdogmen müssen endlich dem Ende zugehen.

 

 

 

 

 

 

Jede Religion darf von der Wahrheit  ihrer Glaubensinhalte überzeugt sein und diese auch  in diesem Sinne verkünden. Dieser Wahrheitsglaube des elitären Auserwähltheitswahns, welcher darüber hinaus auch noch politisch umgesetzt werden darf und soll,  führt jedoch nur zu Kriegen, Leid, Tod und Verfolgung und Diskriminierung und innerislamisch zur Frauenverachtung, wobei Männer auch unter einer von den Eltern „arrangierten“ Zwangsehe leiden. Und genau das muss endlich aufhören.

 

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