kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum gibt es keinen Aufschrei der westlichen Welt gegen die Zerstörung des orientalischen Christentums? 14. Januar 2017

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 14:16

„Es könnte sein, dass unsere Kinder und Enkel später fragen: Warum hat niemand geholfen? Warum hat die Welt zugeschaut, als das orientalische Christentum ausgelöscht wurde“?

 

 

Wort zum Jahreswechsel des evangelischen Bischofs Hans-Jürgen Abromeit

 

 

Greifswald (kath.net/Evangelische Kirche in Mecklenburg-Vorpommern): Natürlich haben wir genügend eigene Probleme, nämlich zwei Millionen Flüchtlinge, die in den letzten zwei Jahren nach Deutschland gekommen sind, und ein islamistischer Terror, der jetzt auch Deutschland erreicht hat. Dazu kommt eine unsichere Weltlage, bei der niemand weiß, wie es mit einem Präsidenten Trump in den USA und vielen Erfolgen der Populisten in Europa weitergehen wird. 2017 könnte uns allerdings mit einem Thema von solcher Tragweite konfrontieren, dass uns unsere Kinder und Enkel später einmal fragen: „Warum hat niemand geholfen? Warum hat die Welt zugeschaut, als das orientalische Christentum ausgelöscht wurde?“

 

 

 

 

 

 

 

Der Nahe Osten ist die Wiege des Christentums: Seit Jesus von Nazareth, seit 2000 Jahren leben dort Christen und war das Christentum dort ein bedeutender Faktor. Seit dem Aufkommen des Islam im 7. Jahrhundert haben es die Christen, die Gemeinden und Kirchen nicht leicht gehabt, aber sie hatten den Status einer geduldeten Minderheit. Damit sind die Christen gemeinsam mit anderen religiösen Minderheiten wie den Jesiden, den Mandäern und den Baha‘i die letzte Bastion gewesen, die den ganzen Nahen Osten vor einer monolithisch islamisch geprägten Kultur bewahrte.

 

 

 

 

 

Beispiel Ägypten:

Von den 89 Millionen Ägyptern sind etwa 15% Christen.

Seit Jahren werden diese Kopten immer wieder durch Islamisten bedrängt, ja sogar ermordet. Zuletzt wurden durch einen Brandanschlag auf die zentrale Kirche des koptischen Papstes in Kairo vor zwei Wochen 24 Menschen getötet. Viele Christen versuchen, das Land zu verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen. Beispiel Syrien: Seit 2010 haben ein Viertel der vormals zwei Millionen Christen Syrien verlassen, aus Angst vor der Terrormiliz „Islamischer Staat“, die mit unvorstellbarer Gewalt Christen ermordet, verschleppt und foltert. Fast alle Kirchen und Klöster wurden zerstört.

http://www.kath.net/news/58136

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Erst einmal Dank an den evangelischen Bischof, dass er zumindest einmal den Islam als denjenigen ausgemacht hat, der für die Christenverfolgung verantwortlich ist.

Die Frage: Warum gibt es keinen Aufschrei in der westlichen Welt gegen die Christenverfolgung, -auslöschung  der orientalischen Christen?

 

 

 

 

 

Ganz einfach: Weil das Schicksal  der Christen im Orient den Mächtigen im Islam und insbesondere in den USA, GB und Frankreich rechts hinten vorbeigeht. Die USA, die angeblich „christliche“ Kultur“ pflegt, hat sich lieber dem Dekadenz-Hedonismus (Gebt dem Volk Brot und Spiele) und dem politisch-militärischen Chaosanrichten in anderen Ländern verschrieben aus Machtgründen und Ressourcensicherung heraus. Das sind die paar orientalischen Christen als Kollateralschaden leicht zu verkraften. Sie wissen, dass Christen nicht auf die Straße gehen und ihre mehr als berechtigten Forderungen und Rechte lautstark in diesen Ländern des so friedlichen Islams  einfordern werden. Sie gehören eher zu dem stummen Teil der Menschheit, die lieber die zweite Wange hinhalten als sich zu verteidigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man stelle sich vor, dass Christen in Arabien, Libyen, Irak, Iran, in der Türkei oder in einem anderen islamischen Land auf die Straße gehen und ihre Rechte einfordern würden?

Der Islam würde mit unerbittlicher Härte zuschlagen im wahrsten Sinne des Wortes zuschlagen.  Aber selbst in Europa geraten Christen mehr und mehr unter Druck. Wenn sie ihre Positionen zum Lebensrecht aller verkünden, stoßen sie auf erbitterten Widerstand. Kreuze werden aus Gerichtssälen und Schulklassen entfernt, der Marsch für das Leben wird nicht nur argumentativ angegriffen, was legitim wäre, sondern es werden Beleidigungen ausgestoßen und es wird gehetzt. Kritik an Gender ist als Christ kaum noch erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So waren und sind orientalische Christen, die seit Jahrhunderten unter der Knute des Islams zu leben hatten, duldsam und immer auf Ausgleich bedacht. Dem Islam ist es egal, ob jahrtausende alte Kulturstätten zerstört werden. Dem Islam ist jegliche kulturelle und religiösen Befindlichkeiten anderer Kulturen völlig egal und die Christen im Westen haben nichts besseres zu tun, als sich um sich selbst zu kümmern.

 

 

 

 

 

Und dem Bischof sei gesagt, dass mittlerweile die groteske Situation entstanden ist, dass sich die sog. Populisten sich eher – zumindest verbal – auf das kulturell-christliche Erbe besinnen, als unsere lieben Kirchenführer, die auf dem Tempelberg in Jerusalem ohne Not das Kreuz abnahmen. Der Islam, der im Nahen Osten, im fernen Osten und in Nordafrika Christen und andere Nichtmuslime schikaniert, verfolgt, diskriminiert und rechtlich ungleich stellt, wurde gerade hier von Linken, von Gender-Irren, von der etablierten Polit-Klasse, von den Kirchen, von allen Gesellschaftsträgern wie den Gewerkschaften hofiert und ihm wurde der rote Teppich völlig kritiklos ausgerollt. Erst die AfD hat die poltiische Islamkritik zum Thema gemacht.

Inwieweit sie dies durchhält, bleibt abzuwarten. Welche trojanischen U-Boote wir mit den islamischen Verbänden an der Brust genährt haben, zeichnet sich jetzt erst so langsam ab, also erst jetzt, wo die Politik etwas genauer hinschaut. DITIB in der Kritik. Selbst der „Weihnachtsmann“ als „christlichem“ Symbol  wird auf Plakaten von einem starken islamischen  Türken niedergeschlagen. Mittlerweile trauen sie sich, ehrlich Offenheit gegenüber christlichen Symbolen zu zeigen.  Sie wähnen sich immer stärker.

 

 

 

 

In Europa und in Deutschland findet immer die Diskussion von verfolgten Christen statt ohne die Verursacher der Christenverfolgung und der -diskriminierung zu benennen. Und genau das war und ist unehrlich, unredlich und wird immer unehrlich und unredlich bleiben. Lieber schwelgen unsere Kirchen und Politgremien in ökumenischer Vertrautheit mit den Vertretern des Islams, die allesamt die gleiche Agenda haben wie die IS-Terroristen, nämlich die Übernahme Europas und Deutschlands, nur jeweils mit den ihnen eigenen Mitteln, als massiver Christenverfolgung auf Erden ihre islamischen Gesprächspartner mit unangenehmen Vorhaltungen Bekanntschaft schließen zu lassen.

 

 

 

Wie ehrlich kann da der Dialog, der zweifelsfrei notwendig ist, jedoch sein?

 

 

 

Die einen erledigen dies durch das koranische „Schrecken in die Herzen der Ungläubigen tragen“, die anderen durch den Gang durch die Institutionen und durch Forderungstellen unter Hervorhebung ihrer Identität auch nach außen hin und der Opferstellung in Europa. Zum islamischen Terror gehört es auch, wenn sich muslimische Männer zusammenrotten und Vergewaltigungen und andere kriminelle Straftaten ausführen. Sie wollen ihre Stärke gegenüber dem Rechtsstaat hier demonstrieren. Die islamischen Familienclans, die ihre eigenen islamischen Lebenswelten hier mitten im Lande implantiert haben und gegen deren kriminellen Machenschaften, kann dder sog. Rechtsstaat immer weniger ausrichten.

Auch diese sind letztlich ebenfalls Erscheinungen, die den Islam der Stammeswelt hier ausleben lassen. In der Mehrheit befindlich, lässt der Islam den Andersglaubenden und -denkenden keinen Millimeter zuviel Spielraum und kaum Luft zum religiösen und kulturellen Atmen ganz nach dem Dhimmiprinzip des Korans. Das alles riskieren Merkel und Co. Sie machen aus Deutschland  ohne irgendwelche Hemmungen zu einem islamisch geprägten Land.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das folgende Video bringt die Gefahr deutlich auf den Punkt. Insbesondere die Aussage wiegt mehr als schwer, dass nur ein Flüchtling gezählt wird, auch wenn 5 Familienmitglieder hier im Rahmen des Familiennachzugs zuwandern. Wenn diese Aussage stimmt, so ist dies eher eine Politik  der Lüge, der Vertuschung und der Schande.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertuscht wird ja schon jetzt reichlich:

Merkels Rechtsbruch?

Unglaubliches zur Grenzöffnung & zur Migrationswelle – Flüchtlinge 2017

 

 

 

 

Mit dem Geld, welches hier in die Flüchtlinge investiert wurde, hätten sie vor Ort x-mal mehr Hilfe für Flüchtlinge leisten können und diese Hilfe wäre auch angekommen und hätte auch echte Flüchtlinge erreicht. Stattdessen haben wir uns hier einen Gutteil Kriminelle und Terroristen wie Viren eingefangen, die diese Gesellschaft weiter erkranken lassen. Und der Staat steht wie ein hilfloser Junge neben all den Problemen, die die Gesellschaft hier islamisch verändern werden.

 

Seit mehreren Jahrzehnten warnen Islamkritiker vor dem Islam und vor einer Islamisierung. Was macht die Regierung?

Sie ignoriert diese Warnungen wie sie auch die anderen Forderungen der Bevölkerung auf direkte Demokratie ignoriert hat. Im Gegenteil: Sie ignorieren sie nicht nur, sondern sie stellten und stellen diese Warner darüberhinaus noch in die zu bekämpfende rechte Ecke.

 

 

 

 

 

Ja, der Bischof hat völlig recht. Vor unseren Augen wird Christentum, welches das älteste auf Erden ist zerstört, ohne das irgendjemand einen Finger rührt. Der Bischof sollte sich klar machen, dass die Kirchen leider seit Jahren auf das falsche Pferd gesetzt haben. Die JESUANISCHE Nächstenliebe kann nur dann funktionieren, wenn sich die Deutschen selbst lieben. Das aber wurde ihnen nach dem 2. WK gründlich abgewöhnt. Mangelnde Identität führt zur Auflösung der Gesellschaft. 

Und die Kirchen?

Haben sie nicht auf ganzer Linie versagt?

Sie haben es nicht einmal geschafft,  im Sonntagsgottesdienst regelmäßig auch nur eine Bitte um Beendigung der Christenverfolgung im Orient auszusprechen. Diese Bewusstseinsverhinderung für diese Problematik ist himmelschreiend.

 

 

 

 

 

 

The bomb killed 25 people including six children after it detonated around 10am local time

 

 

 

Der Islam wird nicht derjenige sein, der das Christentum schützt. Im Gegenteil. Er wird koranisch handeln und Christen einen Dhimmischutz großzügig gewären, der Christen als Menschen 2. Klasse leben lässt.  Es wird Zeit, dass Christen sich zusammentun und gemeinsam gegen diesen Wahn angehen. Es wird Zeit, dass Christen ihre Stimme in Einigkeit erheben. Es wird Zeit, dass auch bei theologischer Unterschiedlichkeit der vielen christlichen Strömungen, die auch erhalten bleiben sollen,  alle das eine Ziel haben sollten: Die Christen in JESU Namen vor Diskriminierung, Verfolgung und Auslöschung zu schützen.

 

 

 

 

 

The bomb went off according to witnesses just as the priest was approaching the altar in order to inflict maximum casualties 

http://www.dailymail.co.uk/news/article-4021776/Blast-Egypts-main-Coptic-Christian-cathedral-kills-5.html

 

 

 

 

Die USA und der Westen haben es wahrlich fertiggebracht, ausgerechnet die islamischen Staaten zu vernichten, die das Christentum, das Jesidentum usw,  noch großzügig toleriert hatten, nämlich den Irak und Syrien. Es ist ein Skandal, dass sich jetzt der Westen und alle, die in Irak und Syrien mitgebombt haben (wir meinen nicht Bomben auf den IS, die waren mehr als berechtigt!), und zwar gegen Assad, sich jetzt die Hände in Unschuld waschen dürfen. Leider gibt es auf Erden zu viele Pilatusse, die es hinterher nicht gewesen sein wollen.

 

 

 

 

 

Unseren Kindern und Enkeln hinterlassen wir hier in Europa und besonders in Deutschland ein Desaster. Die eklatanten Versäumnisse der gesamte Familienpolitik, Einwanderungspolitik und Entwicklungshilfepolitik, das Zulassen der Zerstörung aller identitären Werte dieses Landes  immer unter dem Deckmantel der Nazikeule und der poltischen Korrektheit seit mehr als 30 Jahren steht vor einem Scherbenhaufen.

Schuld sind unsere Volksvertreter, die ihren offenen Hass auf Deutschland bekundeten und nichts eiliger tun konnten, als den Versuch zu starten,  Deutschland in der EU aufzulösen. Das Erstarken der sog. Populisten, die diese Tendenzen eben nicht mitmachen wollen und ein Europa der souveränen Staaten in harmonischer politischer Vielfalt anstreben, macht den Globalisten der NWO möglicherweise einen Strich durch die Rechnung.

 

 

 

 

Möge der DREIEINE GOTT der Menschheit, also auch Europa und Deutschland die Gnade, die völlig unverdiente Gnade des Friedens schenken.

 

2 Responses to “Warum gibt es keinen Aufschrei der westlichen Welt gegen die Zerstörung des orientalischen Christentums?”

  1. Andreas Says:

    Dem Westen, insbesondere Europa ist das nahöstliche u. afrikanische Christentum, dh. die Christen-Verfolgung u. Ausrottung VÖLLIG GLEICHGÜLTIG, man möchte meinen mindestens so gleichgültig wie auch die Existenz Israels?!
    Europa hat die „abrahamitischen“ Religionen schon seit Generationen „satt“, der Islam bestärkt ihren postmodernen Atheismus nur noch mehr. Alles hofft auf ein Ende der Religionen – dann endlich könnte Frieden zwischen den Völkern sein, so die gängige Meinung.
    Sie unterscheiden nicht nach Göttern bzw. Gottesbildern, es ist ihnen alles das „Gleiche“, das gleich-Inhumane/“Verrückt-Fanatische“?!
    Kann man es ihnen verübeln, nach all den schlimmen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte u. Jahrtausende?

  2. thomas Says:

    Abschied von Udo.
    Abschied von Udo.

    Eva Herman zum Tod von Udo Ulfkotte

    Udo Ulfkotte ist tot. Einer der mutigsten Journalisten ist von uns gegangen. Er hat sein Leben lang für Wahrheit und Gerechtigkeit gekämpft. Wer an die Karmalehre glaubt, wer auch weiß, wie viel Udo auf Erden auszustehen und auszuhalten hatte, der ahnt, dass sein Weg jetzt leichter werden wird, dort drüben, in der anderen Welt.

    Es waren einige Jahre im KOPP- Verlag, die ich mit Udo zusammenarbeitete. Ein großes Vorbild, ein ernsthafter und bis auf die Knochen ehrlicher Mensch. Einer, der nur eines wollte: Aufklären. Einer auch, von dem ich viel lernen durfte.

    Udos Aufsätze, Interviews, Artikel und Bücher waren minutiös, bis auf die letzte Redewendung geschliffen, sie waren vor allem akribisch recherchiert. Kann man sich vorstellen, dass jemand sein halbes Leben lang derart politisch Unkorrektes von sich gab in Schrift und Ton, doch niemand aus dem ganzen Mainstream-Gefüge ihm an die Karre fahren konnte, weder inhaltlich noch juristisch?

    Ach, wie gerne hätten sie ihn über die Klinge springen lassen, sie haben nur darauf gewartet, ihm einen Fehler nachweisen zu können. Ein einziges Mal, vor vielen Jahren, hatte man einen kleinen Aufhänger gefunden – welch ein Affentheater dann folgte… Unvorstellbar.

    Udo Ulfkotte hatte sich den Hass seiner Gegner erarbeitet, indem er ihnen immer wieder mutig den Spiegel vorhielt. Mit nahezu dem ganzen Mainstream lag er über Kreuz, er war der erste gewesen, der mit den »Qualitätsjournalisten« hart ins Gericht ging, sie zahlreicher Unwahrheiten überführte, sie mahnte und zu Aufrichtigkeit und journalistischer Sorgfalt aufforderte. Manches Mal dachte ich, er übertreibe ein wenig, bis ich immer wieder erkennen musste, wie richtig Udo mit seinen Analysen lag. Er war eben immer schon mindestens ein, zwei, drei Schritte weiter. Manchmal auch zehn.

    Udo hatte vor Jahrzehnten angefangen, zu warnen: vor der Islamisierung Deutschlands und Europas. Denn Udo kannte den Islam gut. Nicht nur, dass er als FAZ-Journalist viele Jahre in arabischen Ländern gearbeitet hatte, nein, für eine Zeitlang war Udo Ulfkotte selbst zum Islam konvertiert. Er kannte die Religion gut. So gut, dass ihm klar war, wie schwierig diese mit dem Christentum kooperieren kann. Immer wieder verwies er auf die verschiedenen Koran-Suren, woraus deutlich wird, dass ein Nebeneinander, oder gar ein Miteinander schon deswegen nicht möglich ist, weil der Islam eine Zusammenarbeit mit anderen Religionen nicht vorsieht.

    Stets wiederholte Udo Ulfkotte, dass nicht den islamischen Zuwanderern sein Vorwurf gelte, sondern unserem politischen System, welches schon vor Jahrzehnten die Grenzen weit geöffnet und damit die Gefahren von Parallelgesellschaften vorsätzlich in Kauf genommen hatte. Ich selber erlebte, wie Udo in Not geratenen Migranten half. Einmal rief er mich an und bat mich, mich mit um eine in Deutschland lebende Frau aus der muslimischen Welt zu kümmern, die innerhalb ihrer Familie schwer unter Druck geraten war. Solche Menschen wandten sich nicht selten an Udo, da sie wussten, wie gut er sich in ihren Gesetzen auskannte.

    Udo hatte keine Kinder, und doch dachte er immer nur daran, dass unserer aller Kinder eines Tages vor dem Nichts stehen werden, angesichts eines ausgehöhlten und zerstörten Sozial-und Wertesystems. Es trieb ihn förmlich, zu warnen, zu mahnen, uns alle zu schütteln, damit wir endlich die Augen aufbekommen und erkennen mögen, was hier um uns herum und mit uns geschieht. Sein klarer Blick war immer schon um Längen voraus fokussiert, während andere »Aufklärer« nicht selten mühsam hinterher keuchten.

    Udo war absolut faktensicher, seine Informationen waren auf seiner inneren Festplatte gespeichert, er konnte sie wohl auch im Schlaf abrufen. Wenn ich mir unsicher war bei mancher Recherche, so musste ich nur Udo fragen, er wusste die Antwort, oder wenigstens eine Quelle oder Ansprechperson, die Antwort geben konnte.

    Wer sich Berichterstattung der Mainstreamer über Udos Ableben durchliest, die Nachrufe über den »umstrittenen«, »rechtspopulistischen« Journalisten Udo Ulfkotte sieht, den muss Übelkeit befallen. Nicht einmal jetzt sind sie in der Lage, mit ihrer elenden und armseligen Stänkerei aufzuhören. Sie, die wir u.a. als die wahren Zerstörer unseres christlich-abendländischen Wertesystems bezeichnen dürfen, besitzen auch jetzt keine Größe: wie auch? Wo nichts ist, da kann man auch nichts erwarten.

    »Wenn ich Kinder hätte, würde ich diese Arbeit nicht machen können«, hatte Udo einmal in einem fast zweistündigen Interview gesagt, welches ich mit ihm für den KOPP-Verlag geführt hatte. Der Druck, den man auf sie ausüben würde, wäre unerträglich, in ihrem Alltagsleben, in der Schule. Das würde er niemals aushalten können.

    Udo und seine Frau hatten dafür viele Tiere, meist Tierschutzfälle, solche Lebewesen also, die andere Leute ausgestoßen oder sogar vorsätzlich verletzt hatten. Mit welcher Hingabe und Liebe die beiden diese oft pflegten, wie sie Entenflügel schienten, Wunden von Vierbeiner versorgten, regelmäßig hohe Tierarztrechnungen bezahlten, kann sich sicher kaum jemand vorstellen. Seine knapp bemessene Freizeit schenkte Udo seinen Tieren, dem Wohl jener Lebewesen, die von vielen gedankenlosen Leuten schwer geschädigt und gequält worden waren. Sein Verstand war zwar stets hart in der Sache, doch Udos Herz war weich wie Butter.

    Wir verlieren einen der besten Journalisten Deutschlands, und einen empfindsamen und grundguten Menschen. Wir sollten niemals vergessen: Udo Ulfkotte hat viel für uns alle getan. Alle seine Bücher werden historische Dokumente der Zukunft sein, sie werden Zeugnis abgeben für den Wahnsinn, den wir hier gerade erleben, und von dem doch immer noch nur wenige wissen wollen.

    Und wenn ich mich nicht irre, wird Udo Ulfkotte eines Tages ein Volksheld sein und die Kinder in der Schule werden seinen Namen kennen. Doch bis dahin müssen wir wohl noch viele unwegsame Pfade gehen, und es wird noch richtig dicke für uns alle kommen, während wir immer öfter daran denken müssen, wie recht Udo doch hatte.

    Lieber Udo, ich wünsche Dir von Herzen hilfreiche Hände drüben, in der anderen Welt, die Dich liebevoll die Wege nach oben, ins helle Licht, geleiten mögen. Danke für alles!!!


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