kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenverfolgung – ein Thema macht Karriere 7. Juli 2016

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 23:35

Open-Doors-Chef Markus Rode (3.v.r.) und Vertreter anderer Organisationen bei der Vorstellung des Berichts (picture alliance / dpa / Sophia Kembowski)

Open-Doors-Chef Markus Rode (3. v. l.) stellte im Mai 2016 einen Bericht zur Lage christlicher Flüchtlinge in Deutschland vor.

Christen seien die meistverfolgte Gruppe der Welt!

 

 

Der Weltverfolgungsindex von „Open Doors“ behauptet es, der Bestsellerautor John Allen sagt es auch: Christen seien die meistverfolgte Gruppe der Welt.

Seit einigen Monaten ist das Thema nicht mehr weit weg, sondern in deutschen Flüchtlingsunterkünften angekommen. Christliche Flüchtlinge würden dort systematisch von Muslimen drangsaliert, berichten „Open Doors“ und andere Organisationen.

Ist es gerechtfertigt, von Verfolgung zu sprechen?

Die Kirchen jedenfalls machen sich das Wort nicht zueigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Als ich angefangen habe bei Open Doors knapp vor 14 Jahren, habe ich nichts gewusst von einer so massiven Christenverfolgung weltweit“, sagt Markus Rode, Geschäftsführer des Hilfswerks „Open Doors“. „Da haben wir sehr viel erreicht in den letzten Jahren, damit das Thema, das Problem überhaupt in die Öffentlichkeit kommt.“

Wenn zur Zeit über das Thema Christenverfolgung debattiert wird, dann kommt man an „Open Doors“ nicht vorbei. Die Organisation sieht es als ihre Aufgabe, Christen zu helfen, die aufgrund ihres Glaubens Einschränkungen erleiden oder deren Leben bedroht ist. Im letzten Jahr feierte man das 60. Jubiläum. Unter den Gratulanten war auch Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Kauder ist engagierter Christ, sein Einsatz für bedrängte Christen seit langem eine Herzensangelegenheit. „Es wurde sicher auch Thema, weil ich es immer wieder in zentralen Debatten Bundestag, beispielsweise in Haushaltsdebatte, angesprochen habe, dass wir uns mehr für Religionsfreiheit einsetzen müssen“, sagt er.

 

 

 

 

 

3_small

 

 

 

 

Wer sich allerdings beim Thema Christenverfolgung auffällig zurückhält, sind die großen Kirchen. „Es ist richtig, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) lange Zeit das Thema Christenverfolgung wenig präsent hatte“, sagt Martin Dutzmann. Er vertritt die EKD bei der Bundesregierung. „Eine Organisation wie Open Doors hat immer wieder den Finger in Wunde gelegt, auf Christenverfolgung in aller Welt hingewiesen, hat das auch erkennbar vor der EKD, jedenfalls in dieser Deutlichkeit, gemacht, insofern haben wir an dieser Stelle von den evangelikalen Kräften innerhalb unserer Kirche gelernt und das aufgenommen“.

 

 

 

 

Die Organisationen, die sich für die bedrängten Christen einsetzen, zählen entweder zum evangelikalen Bereich oder zum konservativ-katholischen Spektrum. Bei „Open Doors“ zum Beispiel ist die „persönliche Beziehung zu Jesus Christus“ Teil jeder Stellenausschreibung. Das ist eher nicht jener Teil der Volkskirche, aus dem sich die Kirchengremien bisher gespeist haben. Organisationen, die näher bei den Amtskirchen sind, tun sich schwer mit der Bezeichnung „Christenverfolgung“. Die Kommission „Justitia et Pax“ etwa, die der Deutschen Bischofskonferenz zugeordnet ist.  Daniel Legutke, der bei „Justitia et Pax“ zuständig ist für Menschenrechte , sagt: „Wenn unser Ziel darin besteht, Menschen in einer Bedrängungssituation zu helfen, dann müssen wir sehr genau sehen, was die Situationen sind, in der Bedrängung passiert.“

 

 

 

 

 

4_small-1

 

 

 

 

Legutke spricht deshalb lieber vom „gefährdeten Recht auf Religionsfreiheit“ als von „Christenverfolgung“. Er erklärt: „Wir sehen oft, dass in Situationen, wo die Religionsfreiheit beeinträchtigt wird, auch andere Freiheitsrechte beeinträchtigt sind, das gibt uns vielleicht einen besseren Blick darauf, was muss geschehen, um die Freiheit für die Menschen zu verwirklichen. Das ist wesentlich komplizierter als zu sagen: Christenverfolgung, wir müssen was für die Christen tun – wir müssen was für die Christen tun, das schon, aber wir brauchen einen breiteren Zugang, als den das Schlagwort Christenverfolgung nahelegt“.

 

 

Anders Markus Rode von „Open Doors“: „Der Begriff Christenverfolgung ist für uns deshalb so ein wichtiges Schlagwort, weil es um verfolgte Christen geht.  Insofern ist das kein Schlagwort, um irgendwas Populistisches nach draußen zu bringen, sondern das Gegenteil ist der Fall: hier geht es um Menschen, und wir wollen diesen Menschen eine Stimme geben und helfen, dass in dieser Situation Beachtung finden“.

 

 

 

 

 

 

8_small

ISIS beheading men accused of mocking Islam, serving ‘infidels’

 

 

 

 

 

„Open Doors“ und andere Organisation argumentieren mit den einzelnen Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die Kirchen wollen den Blick auf Strukturen lenken, in denen Religionsfreiheit verletzt wird. Wie verschieden so die Situation von Christen eingeschätzt werden kann, zeigt sich regelrecht exemplarisch an der Untersuchung über die Situation von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften, die im Mai veröffentlicht wurde. „Open Doors“ hatte zusammen mit anderen Organisationen acht Wochen lang über seine Ehrenamtlichen von Flüchtlingen erfragt, ob diese Übergriffe in einer der folgenden Kategorien erfahren hatten: Todesdrohungen, sexuelle Übergriffe, Körperverletzung, sonstige Verfolgung – darunter fallen dann zum Beispiel Beleidigungen oder demonstrativ lautes Abspielen von Koransuren. 231 Fragebögen wurden erfasst, Markus Rode fasst die Ergebnisse so zusammen.

 

 

 

 

„Das würde ich zumindest in den Fällen, die wir durch die Erhebung rausgefiltert haben, Christenverfolgung nennen, und zwar massiv. Wir haben 231 Übergriffe* erhalten, 88 Prozent derer, die geantwortet haben, sagen, wir haben Verfolgung durch Mitflüchtlinge erlebt, davon noch mal 50 Prozent sagen, sie hätten Verfolgung durch Wachpersonal erlebt.“

Dazu Martin Dutzmann, der EKD-Beauftragte bei der Bundesregierung: „Das alles kommt vor, jedem Fall muss nachgegangen werden, weil Gewalt darf nicht sein, in Flüchtlingsunterkunft und sonst nicht, Gewalt gegen Christen darf auch nicht sein. Aber wir konnten nicht bestätigt finden, durch die Mitgliedseinrichtungen Diakonie, dass es so etwas wie flächendeckende Christenverfolgung in Deutschland gibt“.

 

 

 

 

 

 

5_small

 

 

 

 

 

Markus Rode  entgegnet: „Da ist wahrscheinlich eher das Problem, dass man an dieser Stelle dann wahrscheinlich denkt, ja wir wollen das nicht so hoch hängen, weil dann kommt ja das Problem, dass der Islam als eine gewaltbereite Religion in der Öffentlichkeit auftaucht, und das möchte man nicht haben.“

 

 

Die Religionszugehörigkeit der Täter, unter Flüchtlingen genauso wie unter dem Wachpersonal, wird in der Erhebung fraglos als muslimisch angenommen. Im Fragebogen selbst wird das allerdings an keiner Stelle erhoben. Im Fazit sprechen die beteiligten Organisationen davon, dass „Vorfälle bewusst verharmlost oder gar vertuscht wurden“ – Zitat Ende. Markus Rode: „Viele sagen, das dürfen wir gar nicht tun, denn das gibt genau das Wasser auf die Mühlen der Populisten – nein, wir müssen die Wahrheit nennen. Und die Wahrheit ist, dass im Weltverfolgungsindex eben grad die Staaten ganz weit oben stehen, in denen der Islam die Hauptreligion ist. Es gibt keine Religionsfreiheit im Islam selber, deshalb werden auch Christen verfolgt.“

 

 

 

Martin Dutzmann kritisiert: „Ich halte das für brandgefährlich, was da geschieht, weil man unterstellt, dass Muslime generell gewaltbereit sind, flächendeckend, und bei der latent antimuslimischen Stimmung, die wir in Deutschland haben, halte ich so etwas für gefährlich.“

 

 

 

Die evangelische Kirche lasse zur Zeit eine Umfrage in den Flüchtlingseinrichtungen der württembergischen Diakonie machen, in der Hoffnung, damit ein genaueres und repräsentativeres Bild zur Situation christlicher Flüchtlinge zu bekommen. Genauere Daten wären in der Tat wichtig – neben den persönlichen Zeugnissen. Wie schwierig es ist, mögliche religiös motivierte Gewalt in Flüchtlingsheimen einzuschätzen, weiß auch CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder. „Wir müssen mit Begriff Christenverfolgung in Flüchtlingsheimen vorsichtiger sein. Es ist richtig, da bleib ich dabei, auch wenn das immer wieder in Frage gestellt wird, dass Christen bedrängt werden, dass sie unter Druck geraten, das muss einfach abgestellt werden.“

 

 

 

Was fällt eigentlich unter die Kategorie Verfolgung – schon Beleidigungen?

Oder schlechte Entwicklungschancen?

Oder kann erst dann von Verfolgung die Rede sein, wenn jemand ausdrücklich wegen seines Bekenntnisses im Gefängnis sitzt?

 

Der Begriff Christenverfolgung klingt klar und griffig, ist es bei genauerem Hinsehen aber nicht.

http://www.deutschlandfunk.de/reizwort-christenverfolgung-ein-thema-macht-karriere.886.de.html?dram:article_id=358807

 

One Response to “Christenverfolgung – ein Thema macht Karriere”

  1. thomas Says:

    Es ist doch erstaunlich, wie man in Us amerikanischer Dummheit die IS gewähren lässt, damit der
    militante Islam auch ja global immer mehr Aufschwung erhält. Anstatt nun endlich ein Exempel und
    Zeichen zu setzen, indem man den IS vollständig millitärisch vernichtet, liefern die Freunde der
    USA, wie die Türkei und „Sau die Arabien „Waffen an den Abschaum um zu verhindern, das die IS
    platt gemacht wird. Somit sind zur Zeit nach dem Satan selbst, die Herrscher der USA die größten
    Feinde der Menschheit. Dies alles beschwört natürlich das Gericht Gottes herauf, welches über
    Westeuropa und die große Hure Babylon, nämlich die USA kommen wird.
    Nachdem der „American way of Live“ weltweit gescheitert ist, versuchen die USA ihren Weltmachtstatus,
    durch das schüren von Konflikten und Bürgerkriegen aufrecht zu erhalten. Amerikanische Prostituierte
    wie die deutsche Bundeskanzlerin, unterstützen diese Politik, zum Untergang Deutschland und Westeuropas. Ohne die Unterstützung durch die USA, wäre der millitante Islam niemals so stark wie
    heute und somit würde es auch keine Christenverfolgung in der Größenordnung geben.

    Uns so endet der American Way of Live letztendlich, selbst für das eigene Volk :

    Die US-Seite „The Economic Collapse Blog“ hatte eine Reihe von Fakten zusammengetragen, die das Systemversagen in den USA dokumentieren. Fakten, die aufzeigen, wie groß die Armut in den Vereinigten Staaten ist und wie stark die ohnehin schon marginalisierte Mittelschicht zu leiden hat. Auch wenn die Daten schon etwas älter sind, so hat sich an der Brisanz nichts geändert. Ganz im Gegenteil: In den letzten 3 Jahren verzeichneten die USA in beinahe all den unten angeführten Gebieten eine weitere Verschlechterung.

    Eine kürzlich durchgeführte Studie fand heraus, dass 40 Prozent der US-Amerikaner 500 Dollar oder weniger an Ersparnissen besitzt.
    Eine weitere Studie besagt, dass ganze 28 Prozent der US-Amerikaner nicht einen einzigen Cent an Ersparnissen für Notfälle besitzt.
    Aktuell besitzen beinahe 10 Millionen US-Haushalte nicht einmal ein Bankkonto. Das sind eine Million mehr als noch im Jahr 2009.
    Seit der letzten Rezession stieg in der Region um Washington D.C. (eine der reichsten Regionen des Landes) die Zahl der obdachlosen Familien um 23 Prozent.
    Die Zahl der US-Amerikaner die in Armut leben stieg in den letzten vier Jahren um 6 Millionen Personen an.
    Das Median-Haushaltseinkommen pro Jahr sinkt nun schon durchgehend sein 4 Jahren. In diesem Zeitraum hat es um über 4.000 Dollar abgenommen.
    Ganze 62 Prozent der US-Mittelschicht sagen, dass die ihre Haushaltsausgaben im letzten Jahr reduzieren mussten.
    Gemäß einer Studie des Pew Research Centers sagten 85 Prozent der Mittelschicht-Amerikaner, dass es heute schwieriger ist den Lebensstandard zu halten als es noch vor 10 Jahren der Fall war.
    Ganze 77 Prozent der Amerikaner leben größtenteils von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck.
    Heutzutage haben über 41 Prozent der Amerikaner im arbeitsfähigen Alter keinen Job.
    Seit Januar 2009 wuchs die Erwerbsbevölkerung um 827.000 Personen an. Gleichzeitig verzeichnete die Nichterwerbsbevölkerung einen Anstieg von 8.208.000 Personen.
    Ganze 60 Prozent der Jobs die während der letzten Rezession verloren gingen, waren welche mit mittlerem Einkommen. Dafür waren 58 Prozent jener Jobs die seitdem geschaffen wurden Niedriglohnjobs.
    Ein Viertel der Erwerbstätigen bringt einen Lohn nach Hause, der unterhalb der staatlichen Armutsgrenze liegt.
    Derzeit haben die USA einen höheren Prozentsatz an Arbeitern mit Niedriglohn als alle anderen Industriestaaten.
    Weniger als 25 Prozent aller Jobs in den USA gelten als „good jobs“. Und die Zahl dieser „good jobs“ sinkt weiter.
    20,2 Millionen US-Amerikaner müssen mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben. Das ist ein Zuwachs von 46 Prozent im Vergleich zum Jahr 2001.
    Viele Amerikaner haben laut eines Berichts von USA Today in den letzten 12 Jahren eine Verdreifachung der Kosten für ihre Wasserrechnung hinnehmen müssen.
    In den letzten fünf Jahren stiegen die Stromkosten in den USA durchwegs stärker als die offizielle Inflationsrate.
    Noch im Jahr 1999 waren 64,1 Prozent aller Amerikaner durch eine von den Arbeitgebern bezahlte Gesundheitsversicherung geschützt. Heute sind es nur noch 55,1 Prozent.
    Die Prämien für die Gesundheitsversicherungen verteuern sich stärker als das allgemeine Preisniveau in den Vereinigten Staaten.
    Laut einer aktuellen Umfrage wollen rund 10 Prozent der Arbeitgeber in den Vereinigten Staaten die Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter streichen, wenn die Schlüsselbestimmungen für das neue Gesundheitsgesetz in den nächsten beiden Jahren in Kraft tritt.
    Im Jahr 1983 hatten die unteren 95 Prozent aller Personen mit Einkommen 0,62 Dollar Schulden für jeden Dollar den sie verdienten. Im Jahr 2007 waren es schon 1,48 Prozent – Tendenz weiter steigend.
    Das Volumen der Hypothekenkredite ist heute (trotz des Hypothekencrashs 2007/2008) um fünf mal höher als noch vor 20 Jahren.
    Die gesamten Konsumentenkredite in den USA wuchsen seit 1971 um 1.700 Prozent an.
    Kürzlich wurde verkündet, dass die gesamten Schulden der Studienkredite die Marke von einer Billion Dollar überschritten hat.
    Eine jüngst veröffentlichte Stude besagt, dass rund ein Drittel aller US-Amerikaner ihre Rechnungen nicht pünktlich bezahlen.
    Derzeit leben in etwa 25 Millionen erwachsene US-Amerikaner bei ihren Eltern zu Hause – weil sie sich kein eigenes Zuhause leisten können.
    Der Prozentsatz der Amerikaner, die es sich leisten können im Rentenalter überhaupt in die Rente zu gehen, sinkt. So sagt eine neue Umfrage, dass 70 Prozent der Mittelschicht-Amerikaner während ihres Ruhestands weiter arbeiten werden, 30 Prozent wollen (müssen) sogar bis zu ihrem 80. Lebensjahr arbeiten.
    Während der letzten Rezession verschwanden über 220.000 Kleinunternehmen.
    Im Jahr 2010 war die Anzahl der Jobs die durch Firmenneugründungen geschaffen wurde nur noch halb so hoch wie im Jahr 2000.
    Im Jahr 2007 hatten 19,2 Prozent der amerikanischen Familien ein Nettovermögen von Null oder weniger. Im Jahr 2010 belief sich diese Zahl auf 32,5 Prozent.
    Durchschnittlich 57 Prozent aller Kinder in den Vereinigten Staaten leben in einem Haushalt mit niedrigem Einkommen, bzw. in einem verarmten Haushalt.
    Rund 100 Millionen US-Amerikaner gelten als arm oder armutsgefährdet.
    Bezogen noch im Jahr 2008 30,8 Millionen US-Amerikaner Lebensmittelmarken (Food Stamps), so sind es heute bereits 46,7 Millionen US-Bürger.
    Durchschnittlich ein Viertel aller US-amerikanischer Kinder sind beim Food-Stamp-Program angemeldet.
    Derzeit befinden sich über 100 Millionen US-Bürger in mindestens einem Wohlfahrtsprogramm der US-Regierung. Ohne die reguläre Sozialversicherung oder Medicare.
    In Bezug auf Daten des U.S. Census Bureau wurde ein Allzeitrekord aufgestellt: 49 Prozent aller US-Bürger leben in einem Haushalt in dem mindestens eine Person finanzielle Unterstützung durch die US-Regierung erhält. Im Jahr 1983 waren es noch weniger als 30 Prozent.

    Angesichts dieser sozialen und gesellschaftspolitischen Katastrophe muss man sich wirklich fragen, wie lange sich die USA diese ganze Fehlverteilung von öffentlichen Mitteln (ergo: die Kriegsführung zugunsten der Interessen der reichsten 1 Prozent) überhaupt noch leisten kann. Vor allem angesichts dessen, dass zu diesen oben angeführten Punkten noch der Kollaps der öffentlichen Pensionskassen hinzu kommt, was dutzende Millionen von öffentlichen Angestellten um einen Großteil ihrer Altersversorgung bringen wird.

    Und mit diesen USA wollen wir Europäer uns via TTIP enger verbinden? Mit einem Staat, der seine Bevölkerung in Armut und Elend stürzt, damit ein paar Milliardäre weiterhin Geld scheffeln können, während deren „Privatarmee“ in Form der US-Streitkräfte weltweit Unheil anrichten? Gerade angesichts dieses sogenannten „Freihandelsabkommens“, welches schlussendlich nur ein Knebelungsvertrag zugunsten der Finanzoligarchie auf beiden Seiten des Atlantiks darstellt, sollten wir uns dies wirklich überlegen.

    Quelle : https://www.contra-magazin.com/2015/09/armenhaus-usa-ein-land-am-sozialen-abgrund/


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s