kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wo bleibt die Solidarität mit Christen? 21. Mai 2016

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 09:40

Aktuell findet die größte Christenverfolgung der Geschichte statt. Doch warum treten Christen nicht für Christen ein?

 

 

 

 

Berlin (kath.net/idea): Früher haben wir gelernt: Die schlimmste Christenverfolgung aller Zeiten hat in den ersten 300 Jahren nach Pfingsten – dem Geburtstag der Kirche – stattgefunden. Heute muss es leider heißen: Die schlimmste Christenverfolgung findet gegenwärtig statt, wo die Christen mit 2,3 Milliarden Gläubigen die größte Religionsgemeinschaft der Erde sind.

 

 

 

 

 

 

 

Warum schweigen so viele?

 

In über 50 Staaten werden mehr als 100 Millionen Christen verfolgt, obwohl auf dem Eintrittsbillet für die UNO die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte steht, nach der alle Menschen das Recht haben, ihre Religion frei zu wählen und auszuüben.

Warum nur fällt es unseren Kirchen, unseren Parlamenten, unseren Regierungen so schwer, darüber zu reden und Solidarität mit den verfolgten Christen zu zeigen?

Warum erscheint es vielen als zu schwierig, Partei für die zu ergreifen, die unseren gemeinsamen Glauben nicht so leben können wie wir?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muslime treten für Muslime ein.

Warum treten Christen nicht für Christen ein?

 

Weil sie Angst haben, man könnte denken, dass sie nur für sich selber Partei ergreifen?! Also Christen für Christen. Aber jede Familie kümmert sich um ihre Angehörigen, jeder Staat um seine Bürger! Juden treten für Juden ein! Schwule für Schwule! Und Moslems in der ganzen Welt stehen in Solidarität auf, wenn in den USA ein verrückter Christ einen Koran verbrennt, wenn ein Däne Mohammed-Karikaturen malt oder wenn in Mölln ein Haus mit Muslimen aus der Türkei brennt.

 

 

 

 

 

 

Dearborn Michigan - Evangelicals Win Free Speech Case 1

 

 

Dearborn, Michigan

Evangelical Christians WIN Free Speech Case at U.S. Supreme Court

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einzelfälle?

Ja, aber eben Tausende!

 

Wir zitieren Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) voller Andacht: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen!“ Heute würde er sagen: „Nur wer gegen die Christenverfolgung schreit, darf Kyrie eleison singen.“ Nur unter „Vermischtes“ wird sozusagen auf Seite 9 in den Zeitungen berichtet, dass muslimische Flüchtlinge christliche Flüchtlinge im Mittelmeer aus dem Schleuserboot in den Tod geworfen haben. Nur hinter vorgehaltener Hand oder lieber gar nicht wird erzählt, dass ein Vater mit seiner 5-köpfigen Familie wieder zurück nach Damaskus gegangen ist, weil er die Christenverfolgung im Asylbewerberheim in Berlin-Karlshorst schlimmer empfand, als das, was er in Syrien erlebte. Einzelfälle? Ja, aber eben Tausende, Millionen von Einzelfällen in der muslimischen Welt oder in Heimen hier in Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schweigekartell aufbrechen

 

Die, die schweigen, treiben die Wähler in die Arme der AfD. Die Kirchen aber sollten gerade nicht schweigen! Warum haben nur die Pietisten, die Frommen im Lande, den nötigen Schneid über das zu reden, was sie sehen? Und die anderen, die doch sonst über alles offen zu reden in der Lage sind? Beim Thema Christenmobbing durch Muslime schweigen sie beschämt!

 

Respekt für die CDU, die das Schweigekartell in dieser Frage auch im Parlament bricht. Bitte weiter so! Und noch klarer! Denn wir dürfen erst aufhören, wenn Christen hier und dort so geachtet werden, wie wir hier die Muslime achten. Denn sie gehören zu Deutschland! Und ihre Würde ist unantastbar – wie die der weltweit verfolgten Christen.

http://www.kath.net/news/55240

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Frage ist berechtigt.

Warum zeigen Christen keine Solidarität mit ihresgleichen? Dürfen wir provokativ antworten?

Weil JESUS uns die Nächstenliebe und insbesondere die Feindesliebe aufgetragen hat und uns zur Hinhalten der „rechten“ Wange verpflichtet hat? 

Können wir es uns so einfach machen? Nein. Wenn dem so wäre, würde die Wahrheit nicht leiden.

 

 

Christen würden eben nicht verschweigen, dass sie in Ländern, in denen der Islam herrscht, diskriminiert und verfolgt werden.

Christen würden eben nicht schweigen, auch wenn  21 koptische Christen in Libyen als Märtyrer gestorben sind.

Christen würden nicht schweigen, wenn christliche Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften von muslimischen Flüchtlingen verfolgt werden hier mitten in Deutschland.

 

 

 

Christen würden nicht  darüber schweigen, dass christliche Mädchen von Muslimen entführt und zwangsverheiratet und damit vergewaltigt werden, um den Geburtendschihad durchführen zu können.

Christen würden nicht schweigen, wenn ihre Kirchen von fanatischen Muslimen zerstört und entweiht werden.

Christen würden nicht schweigen, wenn Muslime, die zum Christentum konvertieren, von ihren ehemaligen Glaubensgeschwistern getötet oder die entsprechenden Schariagesetze von Islamstaats wegen zur Bestrafung von Apostaten, teilweise bis hin zur Hinrichtung aufrufen und diese Verfahren auch durchführen. 

Die Liste ließe sich leicht verlängern.

 

 

 

Die christliche Feindesliebe hat nur dann Sinn, wenn die Wahrheit auf den Tisch kommt, wenn der Feind auch in seinem Tun als Feind erkannt wird.

Diese Wahrheit über den Teil des Islams, der für Verfolgung und Diskriminierung von religiösen Minderheiten steht, wird aber in Medien, in der Politik und in den religiösen Dialoggesprächskreisen marginalisiert, unter dem Deckel gehalten und schamhaft verschwiegen, will man doch den Muslimen nicht auf den Schlips treten. Gerade einmal Terroranschläge werden intensiv von den Medien aufgegriffen, sind sie doch eher nur die Spitze des Diskriminierungseisbergs.

 

 

 

 

Die Feindesliebe, die die Kirchen (bis auf einzelne Bischöfe, die wir ausnehmen) und die Politik in Bezug auf den Islam zur Schau stellen, ist heuchlerisch und verlogen. Es ist der Islam, der nicht nur Muslime der anderen Konfession, sondern eben auch Christen verfolgt und diskriminiert. Es insbesondere der Koran, Mohammed und die Hadithen, die in Ungläubigen das islamische Feindbild schlechthin erkannt haben wollen, um die eigene Machtbesessenheit mittels religiöser Angst vor der Hölle und dem erfolgreichen Streben nach irdischem Machterhalt zu erhöhen.  Erst als Jesidinnen im Irak von dem IS verschleppt und vergewaltigt und als Prostituierte auf Märkten feilgeboten wurden, erinnerten sich unsere Eliten auch, dass Christen in den Sog des IS geraten sind.

 

 

 

Genauso verlogen ist es auch, dass nur der IS als Spitze des islamischen Eisbergs kritisiert und angegriffen wird. Denn es sind Länder wie Saudi Arabien, die den IS-Gedanken im Wahabismus in sich tragen. Es sind Länder wie Pakistan, Iran und Afghanistan, welche Christen nicht neben sich dulden wollen. Es sind Länder wie Libyen und ja auch die Türkei, die keine Religionsfreiheit für Christen und andere religiöse Minderheiten dulden.  Ja, und es sind auch kommunistische Länder, die Christen und anderen Religionen das Leben schwer machen.

 

JESU Feindesliebegebot richtete sich nicht an Religionsideologien anderer Art, sondern richtete sie von Mensch zu Mensch im privaten Umfeld. JESU Feindesliebe ging nicht soweit, dass er die damaligen Schriftgelehrten mit der Wahrheit verschonte; nein, der konfrontierte sie mit der Wahrheit, und zwar verbal recht schmerzhaft. Am Kreuz hat er ihnen jedoch verziehen. JESUS ist allen Christen Vorbild, auch in der Mitteilung von unangenehmen Wahrheiten. Diesen Teil des Vorlebens JESU sparen Christen, Kirchen und die Verantwortlichen jedoch aus. Vielmehr hofieren sie hier die Religion, dieselbe, die in islamischen Machtgefilden die eigenen Glaubensgeschwister unter Druck setzen. Wie muss das auf Christen in Verfolgungssituation wirken? Wie Verrat?

 

 

Feindesliebe kann nur mit der Erkenntnis der vollen Wahrheit im Guten so auch im Bösen einhergehen. Stefanus hat auch mit den Juden vor seinem Tod provozierend gestritten und hat ihnen die Wahrheit des Evangeliums vor Augen geführt. So konnten und wollten es nicht hören und so haben sie ihn gesteinigt. Er hat ihnen verziehen.

Die Wahrheit kann schwer zu ertragen sein. Sie kann provozieren. Aber ohne Wahrheit ist Solidarität nicht möglich. Erst kommt die Wahrheit. Da diese aber in den christlichen Gemeinden genauso wie die Medien den Islam behandeln, vernachlässigt wird, kann auch die Solidarität mit Mitchristen in Verfolgungssituation nur schwächlich ausfallen und nicht wachsen.

 

 

Die mangelnde Solidarität hat damit zu tun, dass in den Kirchen der Islam schöngeredet wird und man  mit Friede-Freude-Eierkuchen-Gehabe über die Verfolgungssituation von Christen weltweit hinwegsehen kann, obwohl die Situation unserer Mitgeschwister von Jahr zu Jahr vor unseren Augen immer schlimmer wird.

Kirchen schaffen es nicht einmal hierzulande jeden Sonntag eine Fürbitte für verfolgte Mitgeschwister in CHRISTUS zu beten. Solange dies unterbleibt, kann es mit der Solidarität unter Christen nicht weit her sein.

Beten wir täglich dafür, dass Christen die Kraft finden, ihr Schicksal auszuhalten und bitten wir JESUS im VATER in der EINHEIT mit dem HEILIGEN GEIST für sie und uns um ein vergebendes Herz. Unterstützen wir die Hilfswerke, die sich mit dem Anprangern von Christenverfolgung beschäftigen und sich für diese einsetzen.

 

 

 

5 Responses to “Wo bleibt die Solidarität mit Christen?”

  1. thomas Says:

    „Die schlimmste Christenverfolgung findet gegenwärtig statt, wo die Christen mit 2,3 Milliarden Gläubigen die größte Religionsgemeinschaft der Erde sind.“

    Das ist schon mal völliger Schwachsinn und wenn die Wohlstandschristen meinen, sie brauchen sich
    nicht für verfolgte Christen einsetzen, dann wird Gott ihenen eben Verfolgung und Bedrängnis senden.

    • Andrew Says:

      Hier irrt der Papst
      >> Franziskus sprach vom „Konzept der Eroberung“ im Islam und behauptete dann, man könne das Ziel des Matthäus-Evangeliums als „gleichen Eroberungs-Begriff interpretieren“ << Kontroverse wegen jüngster Äusserungen des Papstes (Leser-Postings sind auch sehr lesenswert): http://www.kath.net/news/55232

  2. thomas Says:

    Endzeit ganz so wie es uns die Bibel beschreibt. Der Islam ist nicht nur für fast alle Terorranschläge
    weltweit verantwortlich und die meisten Kriege, sondern auch für die überwiegen islamisch geprägten
    Flüchtlingsströme, welche natürlich geplant die westliche Welt, mit der „Religion des Friedens beglücken
    soll“. Die dämonische Dummheit über der westlichen Welt, ist einzigartig in der Menschheitsgeschichte.

    https://netzfrauen.org/2015/12/25/die-zahlreichen-krisenherde-der-welt-viele-laender-versinken-im-krieg/


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