kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gott ist Herr der Weltgeschichte 3. Januar 2016

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:54

2016

So sprach der Herr zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe und Königen das Schwert abgürte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben„.

{Jesaja 45:1}

 

 

 

Kyrus war Begründer des persischen Großreiches, der die Babylonier besiegte und den Juden erlaubte wieder in ihr Land zurückzukehren und Jerusalem wieder aufzubauen. Kyrus hatte als heidnischer Herrscher überhaupt keine Beziehung zum Gott der Bibel, dem Jahwe des Volkes Israel und hier speziell der Juden. Trotzdem wird er als Gesalbter des Herrn bezeichnet, den Gott bei seiner rechten Hand ergriff und ihm große Macht verlieh.

Der Föderalismus ist im Übrigen keine Erfindung der Neuzeit. Bereits König Kyrus vertrat die Auffassung, dass seinem Reich am besten gedient ist, wenn er allen Völkerschaften seines Reiches Freiheit zur Selbstgestaltung ihres Lebens gibt. Man sagt dazu heute „Autonomie“.

 

 

 

 

Bemerkenswert ist, dass Cyrus, ohne es im Geringsten zu ahnen, ein Werkzeug in Gottes Hand ist und genau das tut, was Gott will. Das gleiche haben wir auch bei der Verurteilung und Kreuzigung Christi.

 

 

 

 

 

Auch hier taten die damaligen Machthaber genau das, was dem Willen Gottes entsprach. Und genau so wird es auch in Zukunft sein. Alles das, was noch geschehen wird, einschließlich der Christenverfolgung, entspricht dem Heilsplan Gottes, der auch dem Bösen ausreichend Gelegenheit zum Ausreifen gibt, bis er es schließlich endgültig vernichten wird.

 

 

 

Daran lasst uns denken, wenn unerfreuliche Dinge geschehen und Politiker Dinge tun und zulassen, die nach unserer Auffassung nicht dem Willen Gottes entsprechen können. Viele Dinge entsprechen tatsächlich nicht dem eigentlichen Willen Gottes, aber es ist Gottes Wille, dass entgegen seinem eigentlichen Willen gehandelt wird.

 

Uns scheint das unverständlich und widersprüchlich.

Aber verhalten sich Menschen oft nicht ganz genauso?

 

Zum Beispiel wenn man einen Übeltäter über führen will. Man beobachtet ihn, ohne ihn an seinem Tun zu hindern, bis man ihn in flagranti erwischen kann. Auch Geschwindigkeitskontrollen und Radarfallen beruhen auf diesem Prinzip. Das heißt, dass der Übeltäter auch vor Gott nicht dadurch gerechtfertigt ist, weil er etwas tat, was dem Plan und Willen Gottes entsprach.

 

 

Wir Christen stehen hier dazwischen und müssen uns richtig verhalten.

Das heißt, dass wir warnen und Unrecht beim Namen nennen, ihm widerstehen und zu Umkehr rufen müssen. Wir können uns also nicht auf den Standpunkt stellen, nichts zu tun, weil das Tun des Bösen dem Plan Gottes entspricht. Bislang sind wir bewahrt worden und mussten keine Not leiden. Weil sich aber einiges abzeichnet heißt es wachsam zu bleiben und um die Fülle des Heiligen Geistes zu bitten, der uns zur rechten Erkenntnis und zum rechten Tun leitet.

 

 

 
Wir haben einen Felsen, der unbeweglich steht.
Wir haben eine Wahrheit, die niemals untergeht.
Wir haben Wehr und Waffen in jedem Kampf und Streit.
Wir haben eine Wolke von Gottes Herrlichkeit.

 

Wir haben eine Speise, der Welt hier unbekannt.
Wir haben einen Schatten im heißen Sonnenbrand.
Wir haben eine Quelle, die niemals je versiegt,
wir haben Kraft zum Tragen, die keiner Last erliegt.

 

Wir haben einen Tröster voll heiliger Geduld,
wir haben einen Helfer von liebevoller Huld.
Wir haben eine Freude, die niemand von uns nimmt,
wir haben eine Harfe, vom König selbst gestimmt.

 

4) Wir haben eine Zuflucht in jedem Sturm und Not,
wir haben einen Reichtum, der nie zu schwinden droht.
Wir haben eine Gnade, die alle Morgen neu,
wir haben ein Erbarmen, das mächtig ist und treu.

 

Wir haben hier die Fülle, seitdem der Heiland kam,
wir haben dort ein Erbe so reich und wundersam.
Wir haben Glück, das leuchtend und unbeschreiblich ist,
wir haben alles, alles in dir, Herr Jesu Christ.

(Gottesgemeinschaftslied, Autor: Gottlob Lachemann (1845-1935)

JÖRGEN BAUER

 

 

7 Responses to “Gott ist Herr der Weltgeschichte”

  1. Andre Says:

    Auch das Gottes Wille – oder desjenigen, welcher sich hinter der Maske Allahs (d.h.“Gabriels“) verbirgt?:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/saudi-arabien-nordkorea-mit-wueste-1.2803837

    • thomas Says:

      Auch wenn Gott etwas zulässt ,ist es Gottes Wille, denn er ist Allmächtig und kann alles ändern,
      wenn er es will, lieber Andreas. Aber in Eden verlor der Mensch das Paradies und hat nunmehr
      durch seine Sündhaftigkeit und Verdorbenheit, seinen Anspruch auf Gottes leidlose Vollversorgung
      verloren, somit lässt Gott den Mensch auch durch sein selbst verschuldetes Elend, die Folgen tragen.

      • Andre Says:

        es gab/gibt aber massenweise Schwerst+Dauersünder, die ziemlich alt wurden, ein behagliches Leben führten, z.T. sogar von allen hoch geehrt recht alt wurden u. friedlich im Bett verstarben. Wer kein Gewissen hat, und das haben gerade Massenmörder u. Kriegsverbrecher selten, fühlt keine Schuld, bedarf (psychisch) keiner Vergebung u. muss sich nicht vor sich selbst o. anderen rechtfertigen. Oben im Himmel siehts dann freillich anders aus, aber den wollten solche Typen (u. Frauen) ohnehin nie sehen…
        Im Kontrast dazu verecken oftmals gerade die Frömmsten u. Ärmsten auf qualvolle, elende Weise, oftmals dauert das Martyrium ein halbes Leben o. beendet dieses noch in jungen Jahren: für welche „Sünden“ müssen diese nun (stellvertretend) büßen?? Welche Sünden gilt es bei plötzlichen u. unerwarteten Naturkatastrophen zu begleichen, welchen höheren Sinn machen Erdbeben, Flutkatastrophen, Tsunamis oder anhaltende Dürre – u. bei weitem nicht alles ist durch Menschenschuld verursacht, Klimaerwärmung + Übervölkerung hin o. her. So gut wie nie trifft es die Viertel der Reichen, der Mächtigen o. Spitzen-Kriminellen, da kann man schon ins Grübeln kommen über Gottes weiser Gerechtigkeit, oder?
        Aber darüber zu verzweifeln wäre sicherlich sündig. Gottes Allmacht kann u. darf man nicht hinterfragen, da hast du schon recht, werter Thomas…

      • thomas Says:

        Kannst oder willst du es nicht begreifen, Andreas.
        Der Böse geht in die langdauernde Verdammnis und der gläubige Christ, (welcher ein christliches Leben führt) geht für immer in das Paradies, welches Gott den schaffen wird welche ihn lieben.
        WAS HAT DEINE ANTWORT EIGENTLICH MIT MEINEM kOMMENTAR ZU TUN , ANDREAS ?

      • Andre Says:

        na ja, hast schon Recht, bin etwas abgekommen – als Reaktion auf deine zwar sehr christlichen, aber doch abstrakten Antworten aus geistlicher Höhe, die den konkreten Schmerz, die psychische Qual u. Verlassenheit/Verzweiflung schwer leidender Menschen nicht recht zu kennen scheinen, Sündhaftigkeit hin o. her. In solchen Situationen nicht seinen Glauben zu verlieren ist schon bewundernswert, wobei Gott gerade im Leiden entgegenkommt wie vielleicht sonst nicht – trotzdem kann das Leben unmenschlich grausam sein…

      • thomas Says:

        Gott hat mich in meinem Leben sehr viel Leid und Schmerz erfahren lassen, lieber Andreas – es gab
        Tage, da habe ich Hiob in seinen schlechtesten Tagen beneidet. Ich kenne also auch die andere
        Seite – das Physische sozusagen. Mein Glauben ist dadurch nur noch stärker geworden.

  2. robertknoche Says:

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Gott ist der Herr der Weltgeschichte. Aber wir Menschen skind dazu auserkoren, seine Ansichten und Wünsche durchzusetzen!


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