kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Syriens Frauen-Bataillon im Kampf gegen den IS 29. Dezember 2015

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:26

Al-Mahavir-Bataillon, das hauptsächlich aus weiblichen Freiwilligen besteht!

 

 

Ein Video zeigt das Militärtraining des Al-Mahavir-Bataillons, das hauptsächlich aus weiblichen Freiwilligen im Kampf gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ besteht. Eine der Kämpferinnen erklärt, dass sie ihrem „Mutterland Syrien“, wie ihrer eigenen Mutter helfen will, wenn diese krank sei und momentan sei Mutter Syrien „krank“. Ein männlicher syrischer Kommandeur erläuterte den Einsatz der Frauen damit, dass eine Frau nicht nur dazu da sei, um Kinder zu gebärden, sondern dass sie genauso die Fähigkeiten für militärische Heldentaten hätte.

{https://deutsch.rt.com/kurzclips/36092-syrien-frauen-bataillon-zum-schutz/}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Nun, wir wenden uns  grundsätzlich  gegen militärische Entscheider, die Frauen als Kampftruppe in den Krieg ziehen lassen, weil wir uns nicht ausmalen wollen, was geschieht, wenn diese Frauen in IS-Gefangenschaft geraten sollten. Aber diese Frauen sind im Grunde gegenüber den jungen Kerlen, die nach hier flüchten, echte Heldinnen, obwohl wir diesem Ausdruck nicht viel abgewinnen können. Jedenfalls haben diese Frauen Mut und wollen ihr Land verteidigen gegen islamistische Dschihadkämpfer. Sie können sich noch morgens im Spiegel anschauen.

 

 

 

Wie demütigend

a) für IS-Kämpfer, dass diese möglicherweise riskieren ihr Leben durch sogar in ihren Augen ungläubige Frauen beendet sehen zu müssen

b) für männliche syrische Flüchtlinge, die sich genau vor diesem Kampf um ihr „Mutterland“ bzw. „Vaterland“ Syrien drücken.

c) für IS-Kämpfer, die sich feige auf den Weg mit den Flüchtlingsströmen nach Europa machen, um hier noch feigere Terrorakte für Satan zu begehen.

 

 

Diese Männer zu b)  gehen feige den Weg des geringsten Widerstandes, nämlich keines Widerstandes. Ihnen scheint ihre Heimat völlig egal zu sein. Wo bleibt hier die muslimische männliche Ehre, die sie immer wie eine Flagge vor sich hertragen? Wir erkennen in ihrem Verhalten weder Ehre, Mut noch „Heldentum“, wie im Artikel anklang.

 

 

Aber wer gegen IS-Terror miltiärisch antritt, kann tatsächlich ein Held oder eine Heldin sein, denn diese Ausgeburten an Brutalität, Menschenverachtung, Mordlust, Vergewaltigungspraktiken, Frauen-Sklavinnen-Verkäufen und Satansanbeterei  können wirklich Objekte sein, durch deren Tötung diese Frauen zur Heldinnen werden. Diese hier gerade sprachlich stattgefundene Entmenschlichung von IS-Kämpfern sollte nicht sein und ist vielleicht auch nicht christlich. Aber auch wir haben kaum noch Hemmschwellen, diesen Menschen ihr Menschsein abzusprechen.

 

 

Trotzdem beten wir auch für IS-Kämpfer, dass sie JESUS CHRISTUS finden sollten, um wieder dem Anspruch GOTTES genügen zu können,  einen GÖTTLCHEN Funken der Menschenwürde in sich wiederentdecken zu können, denn er  ist verschüttet. Deren Seelen sind so tief,  abgründlich tief vergraben, dass sie kaum noch auffindbar sind, fehlgeleitet durch eine Religion, die ein riesiges Gewaltproblem durch Mohammed und seinen Gott aufgebürdet bekommen hat. Dieses Dilemma muss endlich erkannt und innerislamisch  ernsthaft bekämpft werden. 

 

 

Möge der DREIEINE GOTT diese Erkenntnis in die letzte Seele eines IS-Kämpfers und von radikalen Muslimen tragen. ER möge in ihnen die Liebe wieder erstrebenswert machen. Möge JESUS ihnen massenweise im Traum erscheinen und sie auf den rechten Weg der LIEBE JESU zurückbringen. 

 

2 Responses to “Syriens Frauen-Bataillon im Kampf gegen den IS”

  1. thomas Says:

    Hier mal ein wenig Historie, zum Thema Menschenverachtung und zwar aus Europa. Es passt nur
    weitläufig zum Thema, zeigt uns aber auf, wie dünn die Wand zwischen den menschlichen, guten
    Taten und dem Abgrund des Bösen ist. Die IS hat also nicht die Barbarei erfunden.

    Die vergessenen „weißen Sklaven“ aus Irland
    26. Dezember 2015, verfasst von Bürgender

    Im Jahr 1839 wurde Großbritanniens erste Menschenrechtsorganisation gegründet. Damit endete der dortige, Jahrhunderte dauernde Sklavenhandel. Wenig bekannt ist: Viel billiger als afrikanische Sklaven waren jene irischen Ursprungs.
    „HMS Owen Glendower“ by Unknown – Royal Naval Museum. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.

    „HMS Owen Glendower“ by Unknown, Royal Naval Museum. Lizenz: Public Domain via Wikimedia Commons.

    Die Geschichte des afrikanischen Sklavenhandels ist sehr gut dokumentiert und wird insbesondere in den USA umfangreich an Schulen gelehrt. Weniger bis überhaupt nicht bekannt ist jedoch die Geschichte der irischen Sklaven, die laut verschiedenen Quellen keineswegs besser behandelt wurden als ihre afrikanischen Leidensgenossen. John Martin vom Center for Research and Globalization in Montreal schrieb in einem Beitrag, dass der irische Sklavenhandel begann, als Jakob II von England 30.000 irische Gefangene als Sklaven in die Neue Welt verkauft hatte. Gemäß seiner Proklamation von 1625 wurden irische politische Gefangene nach Übersee geschickt, um diese an englische Siedler in die Karibik zu verkaufen. Bereits zuvor im Jahrn 1619 um die Osterzeit, rund vier Monate bevor die ersten afrikanischen Sklaven verschifft wurden, wurden rund 100 Kinder als „Vertragsknechte“ unfreiwillig in die nordamerikanische Kolonie transportiert.

    Von nun an wurden Zehntausende Sträflinge, Bettler, Straßenkinder und andere unerwünschte Personen aus der englischen, schottischen und irischen Unterschicht auf Sklavenschiffen abtransportiert. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts waren die meisten gehandelten Sklaven irischen Ursprungs. In den 1650er Jahren wurden über 100.000 irische Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ihren Eltern entrissen und als Sklaven nach Westindien, Virginia und New England verkauft. Im selben Zeitraum wurden weitere 52.000 Iren, meist Frauen und Kinder, nach Barbados und Virginia verschifft und weitere 30.000 irische Männer und Frauen wurden auf Auktionen an Höchstbietende verkauft.
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    Im Jahr 1656 befahl Oliver Cromwell, Lordprotektor von England, Schottland und Irland, dass 2.000 Kinder aus Irland nach Jamaika verschifft werden sollten, um diese an englische Siedler zu verkaufen. Bis ins 18. Jahrhundert seien die irischen Sklaven „nicht mehr als menschliches Vieh“ für die Engländer gewesen, schreibt Martin weiter. In dieser Zeit begann auch der afrikanische Sklavenhandel und es wurde überliefert, so Martin weiter, dass die afrikanischen zunächst wesentlich besser behandelt worden seien, als ihre irischen „Kollegen“. Zudem habe man Afrikaner für rund 50 Pfund gehandelt, für einen Iren hingegen meistens nicht mehr als 5 Pfund.

    Laut einer Niederschrift wurden in einem Fall 132 irische Sklaven, Männer, Frauen und Kinder, über Bord geworfen und ertranken, weil die Vorräte unterwegs knapp geworden waren. Die übliche Todesrate auf den Schiffen belief sich auf 37% bis 50%. Richard Ligon erlebte diese Zustände aus erster Hand, zeichnete diese auf und beschrieb sie im Jahr 1657 als „niemals dagewesene Grausamkeit“. Sean O’Callahan beschrieb die Situation der irischen Sklaven als „Hölle“, in der „irische Männer und Frauen wie Vieh“ behandelt wurden.
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    Findige Engländer begannen damit, Frauen und Mädchen ab 12 Jahren von afrikanischen Männern begatten zu lassen, um die Kinder später als afrikanische Sklaven handeln zu können. Diese Praxis der „Zucht“ zwischen irischen Frauen mit afrikanischen Männern dauerte mehrere Jahrzehnte an und war später so weit verbreitet, dass im Jahr 1681 ein Gesetz erlassen wurde, welches „die Paarung von Iren und Afrikanern zur Erzeugung neuer Sklaven“ verbot. Allerdings wurde dieses Gesetz nicht aus moralischen Gründen erlassen, sondern weil die Royal African Company durch die Zucht Geld verloren hatte.

    Zuvor, im Jahr 1676, hatte es eine riesigen Sklavenaufstand in Virginia gegeben. Schwarze und weiße Sklaven kämpften gemeinsam gegen ihre Unterdrückung, Hunderte starben. Die Sklavenhändler befürchteten einen erneuten Aufstand. Ihre Lösung war, die Sklaven untereinander aufzuteilen (teile und herrsche). Weiße Sklaven erhielten neue Rechte und wurden beispielsweise nicht mehr ohne Gerichtsbeschluss ausgepeitscht, auch erhielten sie andere Kleidung als die Farbigen und die Unterkünfte wurden getrennt.

    Die meisten Sklaven wurden nach Amerika und Australien verschifft. Es ist nicht bekannt, dass jemals ein irischer Sklave nach Irland zurückkehrte. Viele starben, entweder beim Transport, oder durch Misshandlung oder Überlastung. Andere kamen frei und lebten von nun an in amerikanischen Kolonien. In den Westindischen Inseln gab es einen Bevölkerungsanteil namens „Black Irish“, Nachkommen der schwarzen und irischen Sklaven.
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    Am 17. April 1839 wurde die erste Menschenrechtsorganisation „British and Foreign Anti-Slavery Society“ gegründet. Im Jahr 1839 beendete England somit endgültig das „alptraumhafte irische Elend“, schreibt Martin abschließend.

    Quellen:http://www.gegenfrage.com/irland-sklaven-hungersnot/

    http://www.irishcentral.co…5531-237793261.html
    http://www.globalresearch.ca/…e-slaves/31076
    http://yournewswire.com/…er-tell-you-in-history/
    https://radio2hot.wordpress.com/…white-and-black-slave/


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