kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Freiheit mit Gesetzlosigkeit verwechselt 24. Januar 2015

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:53

Und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit„.

(1. Petrus 2:16)

 

Empörung und Trauer, in Demonstrationen und Beileidsbekundungen sichtbar zum Ausdruck gebracht, das sind die Reaktionen auf den islamischen Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo in Paris. Es ist richtig sich gegen eine islamische Bevormundung und gegen den islamischen Terror energisch zur Wehr zu setzen, wenn versucht wird unsere Meinungsfreiheit zu beschränken. Das ist völlig klar und bedarf keiner weiteren Begründung.  Jetzt schauen wir uns aber mal die Ergüsse des Satiremagazins an, deren Redakteure Gesinnungsgenossen aus dem linksradikalen Lager waren: Deren Spezialität scheint es gewesen zu sein und wird es bei diesem „Satiremagazin“ wohl auch weiterhin sein, sich bevorzugt der Religionen, das Christentum eingeschlossen, „anzunehmen“, wobei man fragen muss ob es denn keine anderen Dinge gibt, die karikiert werden könnten.

 

Ich habe mir einige dieser Karikaturen angesehen und mich gefragt, inwieweit solche „Kunstwerke“, die den guten Geschmack brutal verletzen und oftmals sehr weit unter der Gürtellinie liegen, noch etwas mit Meinungsfreiheit zu tun zu haben.

 

 

 

Wurde hier Freiheit mit Gesetzlosigkeit verwechselt?

 

Was für einen Aufschrei würde es wohl geben, wenn derartige Karikaturen über vom linken Mainstream gehätschelte Gruppen gemacht würden?

 

 

Denn auch hier gäbe es genug Material für Hohn und Spott. Ich bin immer für geistreiche Satire und eine geistreiche Karikatur zu haben, die naturgemäß immer überspitzt und überzogen sein wird und ruhig auch etwas wehtun darf  – aber beleidigend, boshaft und verletzend und was anderen heilig ist in den Dreck ziehend sollte sie nicht sein. Gerade in Sachen Glauben und Religion, wo es um die letzten Dinge geht, sollte man zurückhaltend sein und auf allzubillige Effekte verzichten. Eine kritische Haltung gegenüber dem Islam ist unverzichtbar.

 

Aber muss man zusätzlich Öl ins Feuer gießen in dem man Karikaturen erstellt, um damit die Islamisten vorsätzlich bis zur Weißglut zu reizen um sich danach, mit unschuldigem Augenaufschlag, zu empören, wenn der vorhersehbare Effekt eintritt?

 

 

Der Bibelbund sagt dazu: „Im Übrigen wird hier mit zweierlei Maß gemessen: Als Islamisten im Sommer 2009 zwei christliche Schülerinnen der Bibelschule Brake im Jemen ermordeten, habe niemand zu einer Solidaritäts-Kundgebung aufgerufen. Stattdessen hätten Medienvertreter die Getöteten öffentlich diffamiert. Sie hätten ihnen unterstellt, die muslimischen Terroristen provoziert zu haben“.

 

Der Anschlag in Paris eignet sich deshalb auch nicht besonders gut für die sogenannte „islamfeindliche rechte Propaganda“. Ich gestehe, dass sich mein Mitgefühl hier in Grenzen hält, was nicht für die unschuldigen Opfer gilt, die hier mit reingezogen wurden. Der heutige Vers warnt zurecht davor, die Freiheit zum Deckmantel für die Bosheit zu nehmen.

Von Jörgen Bauer

 

2 Responses to “Freiheit mit Gesetzlosigkeit verwechselt”

  1. Dieter Schimmelpfennig Says:

    Wer ist es, der sich tolerant nennt und andererseits gläubige Muslime durch eben unakzeptable Überschreitung der Grenzen von Toleranz zutiefst verletzt? Das ist ein Heuchler. Und die Reaktionen? Jeden Tag nehmen die Warnungen vor islamistischer Gewalt zu. Es geht um das nackte Überleben, haben wir das bemerkt? Und welche Rolle spielen dabei unsere politischen Leiter? Es sind blinde Blindenführer. Wie kann man ansonsten behaupten, alle Muslime liebzuhaben und gleichzeitig hofiert und huldigt man einer Hand voll Schwätzern und Irrsinnigen, die die islamische Gottheit der Muslime und deren Religionsgründer derart schmähen? Bei allem Respekt gegenüber der Pressefreiheit und Meinungsfreiheit, dieses allerdings ist in meinen Augen nichts anderes als Schizophrenie. Denn, wie kann eine Kultur und eine Politik so geisteskrank sein, einen solchen Schwachsinn zu bejubeln, geschweige denn, ihn nicht zu verbieten, im Interesse des friedlichen Miteinanders mit „unseren“ europäischen und weltweit existenten Muslimen? Es geht nicht um Pressefreiheit sondern darum, dass man den Glauben von Millionen Gläubigen respektiert. Damit erkennen wir, dass nicht die Leute von PEGIDA „pauschal islamfeindlich“ sind, sondern alle die Menschen verhalten sich verachtend gegenüber dem Islam, die die Beleidigung ihres Religions – Stifters Mohammed, sei es in Form von Karikaturen oder anderweitig bejubeln. Dieses europaweite anti islamische Verhalten wird noch reichlich Früchte tragen, wie wir leider auch heute durch obigen Beitrag zur Kenntnis zu nehmen haben. Und machen wir uns doch wenigstens nichts vor: Islamismus von Islam trennen zu wollen ist so, als ob man die Stäbe und Zivilangestellten der Bundeswehr von ihrem Heer und dessen Verteidigungsauftrag sowie ihrer Bewaffnung trennen wollte. Das ist Irrsinn. Ohne Islam gäbe es keinen Islamismus und keine „Islamisten“ – denn das sind Rekruten der Religion des Islam, sind sie es nicht? Das kann doch niemand leugnen, oder? Denjenigen, die das leugnen ist scheinbar insgesamt der Sinn für die Erkennung von Tatsachen abhanden gekommen, die Realität bleibt ihnen verborgen. Man nennt das geistige Blindheit. Da haben wir es. Und noch etwas:
    Wenn wir, also nicht nur die Politiker, auf die warnende Stimme des Volkes nicht hören wollen, dann könnte es sein, dass es für Viele bald heißt „Rette sich wer kann.“ Davon bin ich überzeugt.


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