kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Goldene Regel im Umgang mit muslimischen Nachbarn 28. Dezember 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 00:10

Armut_kol
Der Autor dieses Berichtes lebt in einem mittelgroßen Stadt in NRW. Wie es in vielen Städten in NRW üblich ist, wohnt er zwischen Muslimen.

 

Diese zogen vor etlichen Jahren in die nebenstehenden Häuser ein und seitdem sind wir Nachbarn.

Die muslimischen Nachbarn zur Rechten haben sich von Beginn an bemüht, eine besonders gute Nachbarschaft mit uns zu pflegen, die muslimischen Nachbarn zur Linken waren und sind für einen Gruß immer gut im Gegensatz zu einer deutschen Familie, die zwei Häuser weiter wohnt.  Die zu unserer Rechten waren immer freundlich, jeder aus der Familie war stets freundlich und hilfsbereit.  Wir haben sie freundlich empfangen, als sie zuzogen und sie waren  uns gegenüber immer freundlich gesonnen und sind es bis heute. Sie begannen vor Jahren mit der Tradition, uns zum Weihnachtsfest und zu ihrem Fest des Ramadan  zu beschenken, worauf wir uns – und das taten wir dann auch gern – „revanchierten“.

 

Wir schenkten zu Weihnachten und zu Ostern, sie zu Ramadan und erwiderten unsere Weihnachtsgeschenke, gerade jetzt gestern Abend.

 

 

Wir erwiderten  und erwidern ihre Ramadangeschenke nicht aus Gründen, die es uns verbieten, für die Herabsendung des Korans, die so vielen Christen und anderen Menschen das Leben kostete bis heute,  zu danken. Das können wird nicht aus Überzeugungsgründen. Dazu stehen wir auch. Aber unsere Geschenke an die Nachbarsfamilie kommen von Herzen.

Somit waren und sind unsere Nachbarn vorbildliche Nachbarn, mit denen es sich gut leben lässt. Gegenseitige Hilfe ist selbstverständlich.

 

 

 

Was also will der Autor mit diesem Nachbarschaftszustandsbericht bezwecken?

Im Grunde alles!

 

 

 

Es ist grundfalsch, Muslime unter Generalverdacht des Terrorismus zu stellen und ihnen grundsätzlich Schlechtes zu unterstellen.

 

Es ist richtig, die ausgrenzenden Teile der Islamlehre, wie sie der Koran vorgibt,  zu kritisieren, weil sie noch heute in aller Welt Schaden, d. h. Menschenrechsverletzungen und Diskriminierungen von Menschen, eben u. a. auch von Christen, anrichten.

 

Wir müssen das Kunststück fertigbringen, Muslime von ihrem Glauben getrennt zu betrachten. Sie sind Kinder Gottes wie wir auch. 

Und das fällt uns auch nicht mehr schwer, denn vielfach wird ja auch in vielen Statements sowohl der Islamvertreter als auch der Politik-, Kirchen- und Medienvertreter politkorrekt deutlich, dass der Islam, dass Mohammed und dass Terroranschläge nichts mit dem Islam zu tun haben.

Darum kann und darf  es uns auch leicht fallen zu konstatieren, dass Muslime nichts mit dem Islam zu tun haben.

 

Ist doch logisch, oder?

Nun Ironie off!

 

 

 

Intergration

Im Ernst: Wir dürfen nie den Fehler machen, alle Muslime über einen Kamm zu scheren. Wir dürfen in ihnen wirkliche  Kinder GOTTES sehen und auch danach handeln. Die „Goldene Regel“, die in mehreren Kulturen weltweit entstanden ist, ist die Handlungsanweisung über Grenzen jeglicher Art hinweg schlechthin. Unsere Muslime der Nachbarschaft beweisen dies seit Jahren, ja, seit Jahrzehnten.

http://www.kathpedia.com/index.php/Goldene_Regel

 

 

Die Goldene Regel ist nach religionswissenschaftlichen Erkenntnissen „unabhängig an mehreren Orten entstanden“, was sie zu einer „sittlichen Grundformel der Menschheit“ macht, zu einem zwingend und zeitlos gültigen Ethos.

 

 

 

 Formen

Beispiele aus dem 6.-4. Jh. v. Chr. sind im Konfuzianismus die Regel „Was ihr nicht wollt, daß man euch zufügt, fügt es anderen nicht zu.“, im Buddhismus „Füge anderen nicht Leid durch Taten zu, die dir selber Leid zufügen.“ und im Parsismus, das ist die persische Philosophie, die auf Zarathustra zurückgeht, heißt es: „Fügt andern nichts zu, was nicht gut für euch selbst ist“.

Aber auch die griechische Philosophie kennt die Goldene Regel: Thales von Milet, auch 6. Jh. v. Chr., ein Vorsokratiker, sagt: „Wie können wir das beste und rechtschaffenste Leben führen? Dadurch, dass wir das, was wir bei anderen tadeln, nicht selber tun“. Und Platon fragt rhetorisch: „Soll ich mich anderen gegenüber nicht so verhalten, wie ich möchte, daß sie sich mir gegenüber verhielten“?

 

Etwas jünger sind die entsprechenden Goldene-Regel-Varianten des Judentums und des Christentums, die abschließend genannt sein sollen. Im Buch Tobit, das aus dem 2. Jh. v. Chr. stammt, steht die Regel „Was dir selbst verhaßt ist, das mute auch einem anderen nicht zu“ (Tob 4, 15) und bekannt ist dann vor allem auch die Goldene Regel des Matthäus-Evangeliums. Jesus Christus gibt uns auf den Weg: „Alles, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, also tuet auch ihr ihnen“ (Mt 7, 12).

Ende der Kathpedia-Auszuges.

 

 

Das Christentum hat diese Regel durch unseren HERRN JESUS CHRISTUS jedoch – auch wenn er sie selbst auf SEINE Weise ausgesprochen hat – auf den Kopf gestellt. ER verlangt von CHRISTEN, dass sie sogar die Feinde lieben, und seine Nachfolger, wir, die wir uns Christen nennen,  sogar für unsere Verfolger beten sollen.

 

Die Goldene Regel hat eine Schwäche!

 

 

Sie ist einfach nur positiv besetzt; darum heißt sie auch „GOLDENE Regel“. Sie sagt nichts dazu aus, wie wir handeln sollen, wenn wir schuldlos angegriffen werden oder wenn uns Böses widerfährt. Wenn wir im Umkehrschluss des Bösen gleich handeln sollen, wäre die Rache nicht verboten.

Die Goldene Regel, die natürlich  in Friedenszeiten sozusagen positiv-ideelle  Handlungsmaxime des Zusammenlebens aller Menschen,  seien sie noch so kulturell verschiedenartig, sollte für alle Menschen gelten als Mindeststandard im Umgang mit jedem Fremden, so auch mit Flüchtlingen.

 

 

Für die Radikalen im Islam oder in anderen Religionen war sie nie Maßstab des Handelns.

Für den Gott des Islams eben auch nicht, denn dieser ist der Radikalste aller Muslime. Die Goldene Regel setzt Gleichwertigkeit, auch religiöse und seelische Gleichwertigkeit eines jeden einzelnen Menschen voraus, um gleichwertig handeln zu können.

 

 

Diese Goldene Regel wurde explizit durch den Gott des Korans, durch Mohammed selbst, aufgehoben und außer Kraft gesetzt ein für allemal und das nach Meinung der Koranwörtlichversteher.

Es kann nur schiefgehen, wenn eine Religion meint, sie habe das Siegel der absoluten Wahrheit bis zum Jüngsten Tag für sich gepachtet und meint in ihrer religiösen Selbstherrlichkeit, die Ausgrenzung und Schlechterbehandlung von Gläubigen anderer Religionen wie Juden oder Christen oder Ungläubigen wie Atheisten als minderwertig in Feindbildmanier zur religiösen Regel machen zu müssen. Das kann nur Ärger geben.

 

 

Mit diesem Prinzip wird die Goldene Regel, die vielen Kulturen innewohnt, außer Kraft gesetzt und wenn dies unter dem Siegel der absoluten Wahrheit für die Zukunft göttlicherseits ausgesprochen wird unter Vereinnahmung und Degradierung und rechtlichen Unterdrückung der beiden anderen monotheistischen Religionen geschieht, so wird der Goldenen Regel jegliche Grundlage entzogen.

Die muslimischen Nachbarn handeln nach der Goldenen Regel. Sie tun recht in unserem und auch im menschlichen Sinne, ja selbst möglicherweise unbewusst im jesuanischen Sinne des zitierten Matthäuswortes. 

Sie tun Unrecht nach den Worten eines Imams aus dem Libanon, sozusagen, die islamische analoge  Umkehrschlussantwort auf das Singen  muslimischer Lieder in christlichen Weihnachtsgottesdiensten:

http://www.kath.net/news/48818

 

Ein islamischer Imam im Libanon will muslimische Familien vom Schenken zu Weihnachten abhalten.

 

Beirut (kath.net/KNA): Ein islamischer Geistlicher im Libanon will muslimische Familien vom Schenken zu Weihnachten abhalten. Eltern sollten dem Druck ihrer Kinder nicht nachgeben, mahnte der Imam der Ghufran-Moschee in Sidon, Hussam al-Ilani, laut der libanesischen Zeitung «Daily Star» (Onlineausgabe) am Donnerstag. Wenn Muslime christliche Weihnachtsbräuche nachahmten, diene dies auch nicht der nationalen Einheit.

 Manche Muslime machten den «Fehler, zu Hause einen Christbaum aufzustellen und ihre Kinder als Weihnachtsmänner zu verkleiden», erklärte al-Ilani. Einige gingen so weit, einen Weihnachtsmann als Geschenkboten zu bestellen. «Weihnachten und Neujahr sind für Christen da und nicht für Muslime», schrieb der Imam. Die Feiertage strikt zu trennen, sei «kein Extremismus».

Ende des Artikels.

 

 

 

Meine Nachbarn, die Muslime, haben halt noch Charakter und wollen sich von solchen Imamen nicht das Einhalten der Goldenen Regel verbieten lassen. Auch in Ägypten gibt es viele Beispiele der guten Nachbarschaft zwischen Christen und Muslimen. Diese waren es auch, die christliche Kirchen vor ihren eigenen radikalen Glaubensgeschwistern mit uns Kopten geschützt haben. Das dürfen wir nie vergessen.

 

 

 

Fazit:

Für das Christentum  ist die Goldene Regel zwar als Mindestgebot ohnehin verpflichtetend,  angesichts des JESUANISCHEN Gebots der Feindesliebe jedoch zu wenig, um  Christ zu sein. Für den Islam ist die „Goldene Regel“ nicht göttlich und nicht für die Muslime gültig, weil sie durch Degradierung von Nichtmuslimen  hin zur Minderwertigkeit  aufgehoben wurde, welches durch viele Ungläubigenhassverse im Koran deutlich wird.

 

Für die meisten Muslime, die tatsächlich den Frieden wollen,  ist die Goldene Regel aber im Alltag verpflichtend, weil sie einfach nur besser und wertvoller sind  als ihr eigener Gott, den sie anbeten und somit besser handeln als ihr eigener Prophet, den sie im gleichen Atemzug verehren, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind!  

 

Ja, der Islam bietet den Gläubigen tatsächlich die Möglichkeit,  besser zu sein und zu handeln,  als der Prophet und der von ihm vertretene Gott. Haben das Muslime schon einmal bedacht? Mohammed und Allah sollten bei friedliebenden Muslimen in die Lehre gehen, zum Beispiel bei den Muslimen in der Nachbarschaft.

 

4 Responses to “Die Goldene Regel im Umgang mit muslimischen Nachbarn”

  1. Klabautermann Says:

    Alle Menschen sind zwar Geschöpfe Gottes, aber Kind Gottes wird man erst durch Jesus Christus!!!

    • te'oma Says:

      So sieht das aus und laut der Bibel sucht sich Gott,seine Kinder selbst aus.

      2.Korinther 6
      …17Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen 18und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR.“

  2. fuck islam Says:

    scheiss moslems

  3. Wehrt euch Says:

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Seit Moslems in meiner Nachbarschaft wohnen wurde mein Leben zu Hölle, Laut, rotzfrech und rücksichtslos. Die gehören hier nicht her.


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