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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neue armenische Taufkirche am Ufer des Flusses Jordan 30. Oktober 2014

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 20:48

 

Jordaniens König warnt vor Vertreibung von Christen in Nahost

 

Bei einem Staatsbesuch von Armeniens Präsident Serzh Sargsyan betonte Abdullah am Mittwochabend die historische Bedeutung der Christen für die Entwicklung der arabisch-muslimischen Zivilisation.

 

Amman (kath.net/KNA): Jordaniens König Abdullah II. hat vor einer gewaltsamen Vertreibung von arabischen Christen aus dem Nahen Osten gewarnt. Bei einem Staatsbesuch von Armeniens Präsident Serzh Sargsyan betonte Abdullah am Mittwochabend die historische Bedeutung der Christen für die Entwicklung der arabisch-muslimischen Zivilisation, wie die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtete. Abdullah verwies laut Bericht zugleich auf verschiedene Initiativen, mit denen sich Jordanien für einen moderaten Islam und den interreligiösen Dialog engagiere. Das Oberhaupt des haschemitischen Königreichs betonte, dass Jordanien sich im Kampf gegen Terrorismus und extremistische Ideologien engagiere. Inhalt der Gespräche zwischen Abdullah und Sargsyan war laut Bericht auch die angespannte Situation in Jerusalem, insbesondere rund um die auf dem Tempelberg gelegene Al-Aksa-Moschee.

 

 

 

 

 

 

 

 

Christen hätten einen besonderen Beitrag zur arabischen Gesellschaft geleistet. Auch aus diesem Grund sei die unfreiwillige Auswanderung einheimischer christlicher Gemeinden aus dem Nahen Osten ein ernstes Problem, das so gut wie möglich begrenzt werden müsse, so König Abdullah II. von Jordanien bei einem Treffen mit dem armenischen Präsidenten Serzh Sargsyan, der am gestrigen Mittwoch den 29. Oktober mit einer hochrangigen Delegation zu einem Besuch in Jordanien eintraf. Dies ist der erste offizielle Besuch eines armenischen Staatsoberhauptes in Jordanien.

 

Wie jordanische Medien berichten, hob König Abdullah bei dem Treffen mit dem armenischen Präsidenten und seiner Delegation vor allem das Engagement des Königsreichs zum Schutz der Identität arabischer christlicher Gemeinden hervor. Der armenische Präsidenten Sargsyan betonte dagegen die innigen freundschaftlichen Beziehungen der Armenier zu den arabischen Völkern und dankte Sharif Hussein Bin Ali und anderen arabischen Führungskräften für die Aufnahme armenischer Flüchtlinge nach dem armenischen Genozid auf der anatolischen Halbinsel.

 

 

 

 

Armenian Church in Jordan to be anointed today

 

 

 

Am morgigen Freitag, den 31. Oktober wird der armanische Patriarch von Jersusalem Nourhan Manougian, der Einweihung einer neuen armenischen Kirche am Fluss Jordan vorsitzen .

Das Grundstück in der Nähe des Ortes der Taufe Jesu wurde der armenischen Gemeinde von König Abdullah geschenkt.

 

 

 

President Sargsyan attends the anointment of the Armenian Church in Jordan

 

 

Ende Oktober soll eine neue armenische Kirche am Ufer des Jordan eingeweiht werden. Dies teilt das armenisch-apostolische Patriarchat in Jerusalem mit. Das Grundstück, auf dem die Kirche steht, ist der Überlieferung nach der Ort der Taufe Jesu und ist ein Geschenk von König Abdullah II. von Jordanien, wie dies bereits für andere Kirchen entlang des Flusses Jordan der Fall war. Am Donnerstag, den 30. Oktober werden die Gemälde eingeweiht, die die Kirche, die im armenischen Stil erbaut werden, schmücken. Auch das Taufbecken wird am Donnerstag geweiht werden. Am darauf folgenden Tag wird der armenische Patriarch von Jerusalem, Nourhan Manougian, dem offiziellen Einweihungsgottesdienst vorsitzen, zu dem auch der König und die Mitglieder der königlichen Familie geladen wurden.

 

http://www.fides.org/de/news/35044-ASIEN_JORDANIEN_Koenig_Abdullah_II_erinnert_beim_Besuch_des_armenischen_Praesidenten_an_den_Beitrag_der_Christen_zum_Aufbau_der_arabischen_Gesellschaft

 

 

7 Responses to “Neue armenische Taufkirche am Ufer des Flusses Jordan”

  1. Augustinus Says:

    Ist es denn eine ökumenische Kirche, in der ich als Katholik auch die Messe feiern kann? Wäre schön!

    • Kreationist74 Says:

      Brauchst du das? Ich kann in jede Kirche in den Gottesdienst gehen, in dem das Wort Gottes gepredigt wird. Außerdem sind Katholiken nicht bessere Menschen als andere.

      • Andreas Says:

        bessere Menschen sinds wohl nicht, aber eben katholischere! alle anderen sind mal mehr (Evangelische, Juden, Moslems) oder weniger (Orthodoxe) davon entfernt – ob es ihnen nun bewusst ist oder nicht. Niemand ist an Gott so nahe dran wie ein frommer Katholik – darin ist ja diese vollkommenste aller Christentümer recht eigentlich begründet!
        Welcher überzeugte Katkholik wollte das hier bestreiten?

      • Andreas Says:

        zu @Augustinus: wenn ich Sie richtig verstehe: Sie wollen also gemeinschaftlich die Messe feiern, aber weiß Gott nicht mit jeder Sorte von Christ? Hatte Jesus eigentlich nur mit Katholiken Umgang?

      • Kreationist74 Says:

        Klingt wie eine Frage an Radio Eriwan. Ich denke, dass du dich über die anderen Christen überhebst. Dann hast du dein Urteil schon gefällt in Lk 18, 9-14.

  2. Steve Miller Says:

    Anstatt das Christen gegen Christen kämpfen, sollten wir mal endlich lernen zusammen zu arbeiten anstatt gegeneinander. Sonst wird es auch in den nächsten 200 Jahren Schluss sein mit dem Christentum! Zumindest in Europa und dem Orient! Europa hat keinen Atlantik & Pazifik als Wall ! Den Amis ist es auch egal, was in Europa, Eurasien geschieht und wie es den Christen im Orient ergeht.


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