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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sollen Waffen in den Irak geliefert werden? 23. August 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:43

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ISIS junior terrorists-in-training

Lektion 1: How to behead an American leftist journalist who thought you were his friend.

 

 

Gibt es auf diese Frage ein einfaches „Ja“ oder „Nein“?

 

 

Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass sowohl der Westen als auch Russland, Arabien, Katar und Kuweit den Terroristen, aber auch die Diktatoren mit Waffen jahrelang ausgestattet hatten. In kaum einer Region der Erde sind so viele Waffen versammelt, die leider kein Verfallsdatum haben, wie im Nahen Osten, in einer Region, die immer einen Durst nach Waffen hatte. Da wurde geliefert, was das Zeug hielt. Von Deutschland wurden nach Saudi Arabien, einem islamischen Staat, der Terror, Radikalislam und entsprechende Moscheen und Schulen finanziert, Waffensysteme geliefert.

 

 

http://www.spiegel.de/thema/panzerdeal_mit_saudi_arabien_2011/

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syriens-opposition-bekommt-hilfe-von-den-usa-und-saudi-arabien-a-833457.html

http://www.fr-online.de/syrien/syrien–russland-liefert-assad-mehr-waffen-,24136514,25916674.html

http://www.aktuell.ru/russland/politik/syrien_russland_und_iran_erneuern_waffenbruderschaft_4579.html

 

 

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Nur ein kleiner Ausschnitt aus den Waffenlieferungslinien, wie sie im Nahen Osten verlaufen. Unrechtsstaaten wie Saudi Arabien, Iran, Katar erhalten Waffen ohne Ende.  Da sich in Syrien Assad mit Unterstützung Irans und Russlands zunehmend als zu harte Nuss, die mal so eben wie Libyens Gaddafi geknackt werden konnte, erwiesen hatte, erfolgten Lieferungen an die Syrische Opposition, die damals noch in gut und böse eingeteilt wurde. Leider haben die „Bösen“ die Überhand durch bekannte Brutalität gewonnen und haben entsprechende Waffeneroberungen dazu benutzt,

als IS über die irakische Grenze zu marschieren und den Irak, den die USA als Niemandsland ohne Plan verlassen hatte und der Präsident Maliki keinen Plan hatte, den Zusammenhalts des Iraks zu fördern. Bei Waffenlieferungen mag man Waffen an „Gute“ verteilen, diese Waffen jedoch können erobert werden und geraten dann in die Hände von „Bösen“. Große Teile der irakischen Armee liefen samt ihrem Waffenarsenal über zur IS. So wechseln die Waffen, die zuvor an „Gute“ geliefert wurden, im Handumdrehen den Besitzer. Die Charaktere von Gut und Böse kann sich über Nacht verwandeln.

 

 

 

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Darum sollten wir nicht dem Irrtum verfallen im Nahen Osten den einen als „gut“ und den anderen als „böse“ zu charakterisieren. Saudi Arabien, Katar und Kuweit waren noch nie „gut“. Syrien, Irak, Iran, die Palästinenser waren es auch nicht.

 

 

 

Jetzt stehen wir vor der Frage, ob jetzt in dieser Situation des Massenmordes an Menschen Waffen an die Kurden geliefert werden sollen, damit sie besser gegen die IS miltiärisch vorgehen können. Fest steht, dass die Kurden sich in ihren eigenen Gebieten besser auskennen und mit entsprechenden Waffen eine Chance gegen diese IS-Verbrecher haben. Zurzeit kann genau gesagt werden, wer die „Guten“ und die „Bösen“ sind. Das kann sich aber nach erfolgreicher Schlacht einmal wieder ändern. Zurzeit sind die die Bösen, die Massaker an Menschen mit sadistischem Genuss anrichten und ganze Dörfer zusammentreiben, um die Menschen zu töten.

 

 

 

Bagdadi is the leader of ISIS

 

 

 

Letztlich sind diese Waffenlieferungen Relikte aus dem Kalten Krieg, die durch diese Waffenlieferungen erst geboren werden konnten.

 

 

Der Westen hat wie zuvor im Irak und in Libyen in Syrien vollkommen total auf das falsche Pferd gesetzt und heraus kam die IS. Es wurden auch noch Waffen an die Opposition geliefert, als Christendörfer in Syrien dem Erdboden gleichgemacht wurden. Selbst da hat der Westen noch die Falschen mit Waffen gefüttert.

 

 

 

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Da der Arabische Frühling sich in einen islamischen Winter verkehrt hat, ist der Nahe Osten, ob Saudi Arabien, Katar, Kuweit, Iran und Co. grundsätzlich Waffenlieferungsverbotszone geworden. Der gesamte Nahe Osten muss waffenmäßig ausgetrocknet werden, damit sich diese IS-Katastrophe nicht wiederholen kann. Der Radikalislam darf keinen Millimeter mehr an Boden gewinnen. Mit Waffen jedoch ist die Versuchung für Radiale der islamischen Welt zu groß, sich der Ausbreitung der Religion in aller Welt mitlitärisch zu widmen.

 

 

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Wir bejahen die eingangs gestellt Frage, aber nicht pauschal und wahllos, sondern wegen des begonnenen Genozids an Christen und Jesiden müssen punktgenau Waffen geliefert werden, die auf die von der IS eingesetzten Waffensysteme adäquat reagieren können, aber nicht in übermächtiger Zahl. Wir können nicht tatenlos zusehen, wie ethnische Säuberungen durch die IS-Islamisten an Menschen durchgeführt werden. Wir, insbesondere die USA aund GB sind mitverantwortlich für die Lage,

 

 

 

 

in der sich Christen und Jesiden im Irak befinden. Die konkrete Lage jetzt gebietet den Einsatz von Verteidigungs- und Angrifffswaffen, weil die IS im Kern zerstört werden muss wie Ägypten dies mit der Muslimbruderschaft versucht. Das gilt nicht nur für den Irak. Das gilt auch für Syrien. Und das können keine UN-Blauhelme bewerkstelligen, sondern das müssen im Iran jetzt Kurdenkämpfer  durchziehen, in Syrien muss dies die Armee Assads durchziehen. Andere Optionen gibt es zurzeit nicht, soll der gesamte Nahe Osten nicht in das 7. Jahrhundert Mohammeds zurückgeworfen werden mit allen Konsequenzen.

 

 

Wenn nämlich die IS sowohl in Irak als auch in Syrien siegen sollte, bekommen wir Verhältnisse, die wir im Nahen Osten wirklich nicht wollen können. Dann erhalten wir Blutregime nach islamisch-koranischer Satzung, demgegenüber Saudi Arabien noch als Rechtsstaat wirken könnte. Und daran kann nun wirklich niemandem gelegen sein. Und die friedlichen Muslime in aller Welt sollten sich schon fragen, warum gerade ihre Religion an den radikalen Rändern so einen Zulauf bekommen kann und wer da wohl die ungeistige Nahrung liefert.

 

 

 

 

 

 

Beten wir für diese Welt. Ja, beten wir für den Weltfrieden, denn der ist massiv bedroht durch jahrzehntelange Waffenlieferung an beide Seiten des ehemals kalten Krieges. Die Beteiligten haben sich nicht geändert, aber eine menschenverachtende, besonders brutale und tödlich  Komponente ist zwischen die Rivalen von einst getreten, der Islam und sein Dschihad.

 

2 Responses to “Sollen Waffen in den Irak geliefert werden?”

  1. wolfsattacke Says:

    Ja, es sollen und müssen Waffen geliefert werden! Es ist unsere Verpflichtung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die IS-Mörderbande zu stoppen. Heute morden sie dort und morgen bei uns!


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