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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Aktuelle Berichte über Leid der Jesiden durch IS-Terroristen 19. August 2014

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 13:15

Jeside berichtet vom Terror im Nord-Irak: „Mein Vater starb beim ISIS-Massaker„!

 

 

Die Jesiden aus dem Dorf Tel Kujo wussten, dass sie sterben würden. Zwölf Tage lang wussten sie es. Krieger von ISIS waren in ihre Heimat eingefallen, hatten alle Fluchtwege versperrt.  Während in den umliegenden Dörfern eine Massenflucht begann, sich Zehntausende über Nacht in das Sindschar-Gebirge flüchteten, kam für die Menschen aus Tel Kujo jede Warnung zu spät. Das Dorf, inmitten der von den Dschihadisten eroberten Gebiete, war eingekesselt. Die selbsternannten „Gotteskrieger“ waren überall, stürmten Häuser, verbreiteten Terror. Jeden, der nicht an den Islam glaubte, stellten sie vor die Wahl: „Moslem oder sterben“, sagt Haitham Mato. „Aber das dürfen wir nicht, das machen wir nicht.“ Haitham ist 25, lebt seit sechs Jahren in Bremen. Geboren wurde er in Tel Kujo. Jeden Tag telefonierte Haitham mit seinen Verwandten im Nord-Irak – mit seinem Vater Ahmad (60), dem lokalen Stammesführer der Jesiden, seiner Mutter Hazo, mit seinen Brüdern. Schreckliches hatten sie zu berichten, die Angst vor dem Tod, vor einem Massaker war groß. Haitham: „Niemand durfte das Dorf verlassen. Jeder Ausgang in jede Richtung war versperrt“.

{Weiterlesen: http://www.bild.de/politik/ausland/jesiden/mein-vater-starb-beim-massaker-der-isis-37277124.bild.html}

 

 

 

 

 

Demonstration-von-Jesiden-und-Kurden-in-Hannover

 

 

 

 

„Jesiden wissen, wozu Islamisten fähig sind“

 

Die Jesiden in Deutschland haben nicht nur Angst um ihre Verwandten im Nordirak, sondern auch vor Islamisten in Deutschland. Celle gilt als Stadt mit den zweitmeisten Jesiden nach Shingal im Nordirak.

{Weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article131317342/Jesiden-wissen-wozu-Islamisten-faehig-sind.html}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Held der Jesiden ist ein Deutscher

 

 

Der ungewöhnliche Held Kassem Schascho führt die Jesiden an, die im Irak gegen Islamisten kämpfen. Er ist eigentlich Gärtner gewesen, aus der ostwestfälischen Kleinstadt Bad Oeynhausen.

 

 

Seit Anfang August hält er sich im Bergmassiv von Sindschar versteckt und kämpft bei Temperaturen von mehr als 40 Grad gemeinsam mit seinen Getreuen. Gegen die Übermacht der Terroristen des „Islamischen Staates“ (IS) und für das Überleben der Jesiden. So berichten es jene Flüchtlinge, die ihm sein Leben verdanken. Sein Volk nennt ihn den „Löwen von Sindschar“.

Der richtige Name des Löwen lautet Kassem Schascho. Das Ungewöhnlichste an ihm ist wohl sein Pass: Schascho ist deutscher Staatsbürger. Der 62-Jährige Gärtner aus einer Stadt in Nordrhein-Westfalen war in den 90er-Jahren aus seiner Heimat Irak in die Bundesrepublik geflohen. Nun ist er zurück und bietet den Terroristen die Stirn. Wie viele Menschen die IS-Milizen im Irak bereits massakriert haben, kann niemand sagen. Im Falle der Jesiden im Nordirak ist der Gegner besonders rücksichtslos. Die Kämpfer des IS haben die religiöse Minderheit in die kargen Berge von Sindschar getrieben, wo sie ohne Schutz und ohne Wasser unter freiem Himmel auf Hilfe warteten. An ihrer Seite: Kassem Schascho.

{Weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article131292925/Der-Held-der-Jesiden-ist-ein-Deutscher.html}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Göttingen: Mehr Hilfe für Jesiden gefordert

 

 

„Stoppt den Terror, stoppt den Terror“, hallte es am Donnerstag durch die Straßen von Verden und Achim. Der Konflikt im Nordirak hat Niedersachsen längst erreicht. Dort, im Nordirak, versuchen Zehntausende Jesiden Zuflucht vor den Milizen des IS (Islamischer Staat) zu finden. In Niedersachsen, einem der Zentren der jesidischen Kurden in Deutschland, gibt es mehr und mehr Demonstrationen, bei denen die Jesiden in Deutschland auf das Schicksal ihrer Glaubensgemeinschaft aufmerksam machen wollen.

Neben der Kundgebung im Landkreis Verden ist für Sonnabend auch eine große Demonstration in Hannover geplant: Hier werden bis zu 15.000 Teilnehmer erwartet. Die Demo unter dem Motto „Protest gegen den Genozid an kurdischen Jesiden“ beginnt nach Angaben der Polizei um 13 Uhr am Waterlooplatz (siehe Karte unter dem Text). Verkehrsteilnehmer müssen laut Polizei mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Das Ende der Kundgebung ist für 18 Uhr geplant.

{Weiterlesen: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Goettingen-Mehr-Hilfe-fuer-Jesiden-gefordert,jesiden138.html

 

2 Responses to “Aktuelle Berichte über Leid der Jesiden durch IS-Terroristen”

  1. thomas Says:

    Und von den Christen,die um ein vielfaches mehr Opfer zu beklagen haben ,sprechen nur Wenige ?


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