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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Boykottversuch durch “Palästinenser” auf BR und ARTE 14. April 2014

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:58

 

 

 

 

An diesem Wochenende zeigen das bayerische Staatsfernsehen und ARTE mit “24h Jerusalem” eine Dokumentation, auf die deren Macher so stolz sind, daß sie selbst einen Boykottversuch durch “Palästinenser” und Araber “als produktive Lektion” sehen.

“‘Die kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Israel bedeutet für engagierte Palästinenser ‘normalization’, eine Etablierung des Status quo’, sagt Produzent Kufus. ‘Die Aktivisten der Boykottbewegung wählen also spezielle Projekte aus, die sie mit Sanktionen belegen. Wir mussten erkennen, dass dies eines der wenigen Mittel ist, das sie überhaupt noch haben.’”

Wer so wohlwollend über Rassisten daherplappert, zu deren “wenigen Mittel[n]“ nicht selten die Drohung mit Gewalt und Totschlag gehört, ist sich denn auch nicht zu fein, zwischen seinen Bildern kleine Lektionen unterzubringen, die gar erhellend sind.

“Nach der israelischen Unabhängigkeit wurde die Stadt 1948 geteilt. Der Osten wurde Teil von Jordanien, der Westen Hauptstadt von Israel“.

 

 

 

“Jerusalem wurde 1948 eine geteilte Stadt. Der Westen war Teil von Israel, der Osten Teil von Jordanien.”

Es gab keinen Überfall arabischer Armeen auf den Staat, der eben seine Unabhängigkeit erklärt hatte. “Der Angriff”, log das ostzonale ND zweifellos, “erfolgte während der Ministerpräsident des jüdischen Staates, Ben Gurion, [..] den Arabern Zusammenarbeit für Frieden und Fortschritt anbot.”

Und wo es keinen als Vernichtungskrieg geplanten Krieg gegen die jüdische Demokratie und gegen die in ihr lebenden Juden gab, können später Terroristen auch keine Terroristen sein, müssen sie, leider, leider, in zionistischen Kerkern für ihre Taten schmachten.

 

 

 

“Knapp 5.000 Häftlinge sitzen zur Zeit wegen Vergehen mit politischem Hintergrund ein.”

Die “Aktivisten der Boykottbewegung” haben, scheint’s, ganze Arbeit geleistet.

 

Quelle: http://www.tw24.net/?p=9040

 

3 Responses to “Boykottversuch durch “Palästinenser” auf BR und ARTE”

  1. Andreas Says:

    ich kann mich nicht daran erinnern, überhaupt jemals eine wahrheitsgetreue, korrekte u. unpolemische reportage über israels staatsgründung und die weitere entwicklung gesehen zu haben – und ich guck jetzt schon eine halbe ewigkeit tv!! einzig ein uralt-holywood-spielfilm über die jüdische rückwanderung und die immensen bedrohungen seitens der briten u. araber schilderte die vorgänge relativ realistisch. letztens war eine wiederholung zu sehen – muss für die meisten „palästinenser“-versteher ein wahrer kulturschock gewesen sein …

  2. Hape Says:

    Hab mich sehr gewundert. Auf Arte und BR überall hohe Polizei- und Militärpräsenz zu sehen. Drei Tage zuvor war ich in Israel einschließlich Jerusalem und habe kaum patrollierende Polizei und Militär gesehen.
    In der Doku kommt ein palästinensischer Arzt zu Wort. Er erzählt: ein Palästinenser in Ost-Jerusalem habe seine Immobilie an Juden verkauft. In Jericho sei er dann gehängt worden. Obwohl die Arte und BR-Kommentatoren immer wieder jüdische Diskriminierung kritisierten, Menschenrechte in Gaza und West Bank braucht es wohl nicht.
    Deutsche TV-Team flanieren gerne auf der schicken Jaffa Street in Jerusalem und berichten über die schlimmen Israelis, wann gibts mal einen Bericht über Menschenrechte und politische Freiheit in Gaza oder West Bank???


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