kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Islamischer religiöser Fundamentalismus ist weit verbreitet 5. März 2014

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 23:19

WZB-Studie zeigt auffallend hohe Werte unter Europas Muslimen

 

 

Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen. Zu diesem Ergebnis kommt Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in seiner Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern. Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans.

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Werte sind deutlich höher als die Anteile der entsprechenden Antworten unter einheimischen Christen. Von diesen stellen nur 13% religiöse Regeln über staatliches Recht, und knapp 20% bestreiten, dass die Bibel unterschiedlich ausgelegt werden kann. Die starke Tendenz zu religiösem Fundamentalismus unter Europas Muslimen ist für Ruud Koopmans alarmierend. „Fundamentalismus ist keine unschuldige Form strenger Religiosität“, erklärt der Soziologe. „Unsere Untersuchung zeigt vielmehr, dass Menschen mit fundamentalistischer Haltung gleichzeitig Gruppen, die von ihrem Standard abweichen – wie Homosexuellen oder Juden –, feindselig gegenüberstehen.“ Fast 60% der befragten Muslime lehnten Homosexuelle als Freunde ab, 45% denken, dass man Juden nicht trauen kann, und ebenso viele glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Die entsprechenden Werte unter christlichen Befragten im Vergleich: Immerhin 9% sind offen antisemitisch, 13% wollen keine homosexuellen Freunde, und 23% glauben, dass die Muslime die westliche Kultur zerstören wollen. Im Six Country Immigrant Integration Comparative Survey wurden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Schweden 9.000 Menschen mit türkischem oder marokkanischem Migrationshintergrund sowie jeweils eine einheimische Vergleichsgruppe befragt. Erstmals kann auf dieser Basis die Frage nach Ausmaß und Auswirkungen des religiösen Fundamentalismus in Europa empirisch bearbeitet werden. Ruud Koopmans stellt seine Studie vor im Artikel „Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit. Muslime und Christen im europäischen Vergleich“ in der gerade erschienen Dezember-Ausgabe der WZB-Mitteilungen. Unter dem Titel „Migration und Integration“ versammelt dieses Heft Beiträge aus der WZB-Forschung zu Einwanderungspolitik, Einstellungen und Werten, Medien, Fremdenfeindlichkeit und interkulturellen Beziehungen.

 

Zum Artikel (PDF)

So ist die Studie angelegt: Discussion Paper des WZB

Zum Weiterlesen: die WZB-Mitteilungen

Präsentation der Studie als PDF (in englischer Sprache): Religious fundamentalism and out-group hostility among Muslims and Christians in Western Europe

www.wzb.eu

WZB - Home

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans.

 

Allein schon eine Studie dieser Art, nämlich dem Fundamentalismusvergleich nachzugehen zwischen muslimischen und christlichen Fundamentalisten  ins Leben zu rufen, ist schon eine Dreistigkeit. Aber hier in Europa geht ja nichts ohne Selbstbeschmutzung. Damit Christen nicht ungeschoren davon kommen und Muslime irgendwie gerechtfertigt werden, müssen solche „Vergleichsstudien“ herhalten, um dem Kern nachzugehen und den Fundamentalismus des Islam auf die Spur zu kommen. Im Übrigen würde auch politkorrekt nur eine Vergleichsstudie finanziert werden.  Eine Studie über den Fundamentalismus von Muslimen isoliert, hätte keine  Unterstützung gefunden.

 

 

Aber nichtsdestotrotz: 

Selbst mit dieser Studie scheint ein wichtiger Argumentationspunkt von Islamkritikern sozialwissenschaftlich belegt: 2/3 der Muslime halten religiöse Gesetze für wichtiger als das Grundgesetz und den damit verbundenen Gesetzen. 3/4 von ihnen finden, dass es nur eine möglichliche Auslegung des Korans gebe. Welche Auslegung des Koran von Muslimen bevorzugt wird, wird der Leser, der der englischen Sprache mächtig ist, wohl aus dem verlinkten Text entnehmen können.

 

 

Wir fragen uns: Wenn 2/3 der Muslime religiöse Gesetze für wichtiger erachten als das Gesetz des Gastlandes, dann fragen wir uns, warum Muslime überhaupt hier sind? Wird  hier die europäische Religionsfreiheit gnadenlos ausgenutzt, um hier den Islam zu installieren, bis die religiösen Regeln in unserer Gesetzgebung Einlass gefunden haben? Ist das nicht letztlich auch das Ziel von sog. Islamisten, einen Gottesstaat gründen zu wollen? Wenn sog. islamisch-göttliche Regeln gelten, haben wir Saudi Arabien in Europa. Das kann wohl nicht erwünscht sein, oder? Den EU-Politikern trauen wir hier allerdings Vieles zu. 

 

 

Seit seiner Entstehung pflegt der Islam schrittweise wachsende, ja unendliche Forderungen an die Welt zu stellen. Dies tut er nicht nur auf seinem Territorium, sondern auch da, wo er in Minderheit ist. Erfüllt man ihm gegenüber nur einen Teil seiner Ansprüche, so fühlen sich seine Anhänger diskriminiert. Von der Forderung nach einer restlosen Erfüllung seiner Ansprüche will der Islam nie abrücken. Warum auch? Meinen Islamvertreter. Die Demokratie ermächtige ihn hierzu, indem sie grundsätzlich sinnvolle Rechte für Religionsfreiheit und Minderheitenschutz entwickelte. Aber kein Grund zur Sorge, meine Damen und Herrn. Der Islam ziele, so seine rhetorisch geschulten Repräsentanten, nicht nur auf seine Entfaltung und damit langfristig auf eine mögliche, ganz legitime demokratische Machtergreifung ab, sondern er will ja ebenso von einer offenen, europäischen Natur geprägt sein, sagen Euromuslime. Viele Menschen wollen diesen Versprechungen nicht mehr trauen.

Es wird von einer Verhüllungstaktik, Taqiyya, und von einem Doppelgesicht des Islam gesprochen.

Wenn Islamvertreter, Vereine und Organisationen das Vertrauen der Menschen gewinnen wollen, so sollten sie es nicht bei Sprüchen belassen, sondern folgende Wesensmerkmale annehmen und beherzigen:

 

1. Echte Kritikfähigkeit zeigen

2. Selbstkritik betreiben

3. Menschenfeindliche religiöse Texte und Begriffe ablehnen

4. Verbot von Radikalislamischen Schriften.

5. Die islamische Lehre von Dar Al Islam und Dar el Harb verwerfen.

6. Zwischen Religion und Staat trennen

7. Scharia und Grundgesetz

8. Keine Finanzierung aus islamischen Ländern

9. Gleichberechtigung der Geschlechter

10. Gleichstellung der Menschen

11. Fatwas aus der islamischen Welt ablehnen

12. Selbstbestimmungsrecht

 

 

Es ist Zeit, mit den nie enden wollenden Zugeständnissen an den Islam aufzuhören. Der Islam soll die grundlegenden Forderungen der Mehrheitsgesellschaft an ihn erfüllen und das Recht der Religionsfreiheit nicht für den eigenen Machtausbau missbrauchen. Wenn diese 12 grundlegenden Merkmale den sogenannten „Euroislam“ nicht prägen, sind wir der Meinung, dass das friedliche Zusammenleben langfristig nicht möglich sein wird.

 

  

Diesen Forderungen schließen wir uns vollinhaltlich an. Wir sind es leid, am Nasenring in der Arena von den verantwortlichen Muslimführern Alboga, Mazyek und anderen vorgeführt zu werden. Muslime müssen endlich begreifen, dass hier andere Regeln gelten als Regeln eines Propheten aus dem 7. Jahrhundert nach Christus in der Wüste der Arabischen Halbinsel. Sie müssen sich von genau diesen 12 Wesensmerkmalen trennen, auch wenn es noch so schwer fällt und diese Trennung auch am besten notariell beurkunden lassen. Entsprechende Predigten würden dann den Worten Taten folgen lassen. Diese hätten wir gern einmal gehört oder gelesen.

 

Solange das nicht öffentlich geschieht, wird es Islamkritik geben und Islamkritik wird sich noch verschärfen angesichts der weltweiten Terroranschläge, mittlerweile auch in China. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Doppelstrategie der Islam vorgeht. Wer das noch nicht erkannt hat, dem kann kaum noch geholfen werden. Aber wir wissen: Diese Islamvertreter werden diese 12 Forderungen nicht erfüllen können, da sie dann dem Islam den Kopf abschlagen würden. Denn diese Wesensmerkmale sind Merkmale der Ausgrenzung. Und von Ausgrenzung lebt der Islam. Dies ist seine einzige Überlebensstrategie, hat er einmal die Macht inne.

 

3 Responses to “KoG: Islamischer religiöser Fundamentalismus ist weit verbreitet”

  1. thomas Says:

    Wie dem auch sei, es erfüllen sich die Pläne Gottes und nicht Satans.

    http://www.dawnbible.com/de/booklets/plan.htm

  2. Kreationist74 Says:

    Als Christen sind wir aufgerufen, das Evangelium mehr zu verkündigen. Das ist die beste Waffe gegen den Islam. Das sagt sogar die Bibel in 2. Tim 4, 2:

    „Verkünde den Menschen die Botschaft Gottes, gleichgültig, ob es ihnen passt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht und ermutige sie! Werde nicht müde, ihnen den rechten Weg zu zeigen!“


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