kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kreuz, Kampf und der Sinn des Lebens 14. April 2013

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:04

Einen Monat nachdem weißer Rauch über der Sixtinischen Kapelle aufgestiegen ist, erscheint ein Buch, in dem Franziskus sein spirituelles Fundament offenlegt:

Offener Geist und gläubiges Herz„.

 

 

Ein exklusiver Vorabdruck aus den Bekenntnissen des neuen Papstes

 

Unsere Zugehörigkeit zur Kirche gründet wesentlich genau dort, wo die Kirche entsteht: am Kreuz. Dort wurde das definitive „Ja“ des Gehorsams gesprochen, das den anfänglichen Ungehorsam besiegt, dort wurde die „alte Schlange“ des sündigen Aufbegehrens ein für alle Mal in den Abgrund gestürzt. Dort ist unsere Zugehörigkeit zugleich Kindschaft, weil wir im Sohn Kinder werden. Und dort steht, aufrecht im Verlust, die Mutter, die uns in diese Kindschaft gebiert. Dasselbe geschieht, wenn wir unser Herz in einer erneuerten Zugehörigkeit zur Kirche verankern wollen. Und weil die Kirche am Kreuz entsteht und im Kreuz gründet, ist auch unser Ankergrund die Teilhabe am Kreuz. In jeder kirchlichen Grundlegung gibt es ein Kreuz. „Die Geburtsstunde der Kirche fällt zusammen mit der Stunde der Totenwache“. Das Kreuz ist Jesu „letzte Schlacht“: Dort erringt er seinen endgültigen Sieg. Im Licht dieses Gotteskrieges, der am Kreuz entschieden wird, wollen wir uns in die Lehre vom Kampf als dem eigentlichen Sinn unseres dem Herrn hingegebenen Lebens vertiefen. Ohne diese Dimension des Kampfes ist das „Mark“ unseres Christusdienstes nicht zu verstehen. Wir werden in unserer Arbeit als Seelsorger immer versucht sein, den Kampf nicht aufzunehmen oder ihn nur vorzutäuschen oder das „Warum“ oder „Wozu“ wir kämpfen müssen durcheinanderzubringen, das „Wann“ oder das „Wie“. Wie viele Männer und Frauen sind in ihrem pastoralen Wirken in die Irre gegangen, weil sie nicht „nach der Art Gottes“ zu kämpfen verstanden! Wie viele haben die Schlacht mit einem Schaukampf verwechselt! Und wie viele haben im Staub des Alltags den Feind nicht erkannt und sich am Ende gegenseitig verletzt! Andere haben aus Angst vor dem Kampf einen falschen Frieden gesucht und ihr Leben mit einer ebenso unfruchtbaren wie wirkungslosen Harmoniesucht vergeudet.

 

Bitten wir den Herrn heute um die Gnade, zu verinnerlichen, dass der Sinn unseres apostolischen Lebens im Kampf besteht; eine Gnade, die uns davor bewahren möge, wie törichte Kinder „Frieden zu spielen“ und „mit dem Krieg zu spielen“. Um die kämpferische Dimension unseres apostolischen Lebens zu begreifen, müssen wir zunächst anerkennen, dass, wenn wir Gott dienen wollen, in unserem Herzen zwangsläufig ein Kampf stattfinden wird: das Ringen um das Kreuz als die einzige theologische Siegesstätte. Dieser Kampf setzt Urteilsvermögen und die großzügige Bereitschaft voraus, die schwerste und unangenehmste Arbeit auf sich zu nehmen. Wer diesen Weg geht, den führt er wie unseren Herrn nach Jerusalem. Jesus selbst weist uns darauf hin, dass der christliche Modus Vivendi eine gewisse Feindseligkeit erntet (zumal für einen Mann oder eine Frau, die dem Herrn aus noch größerer Nähe nachfolgen will): Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Wer sein Leben gefunden hat, der wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Mt 10,37–39). Hinter der Nachfolge Jesu steht die Entscheidung, seinen Weg zu gehen, der unweigerlich ans Kreuz führt. Das ist etwas völlig anderes als die Zugeständnisse eines geteilten Herzens, das von einer friedlichen Koexistenz zwischen dem Herrn der Herrlichkeit und dem Geist dieser Welt träumt!

 

Die Feindseligkeit, unter der jeder zu leiden hat, der sich entschließt, den Weg Christi, unseres Herrn, zu gehen, bricht sich in den verschiedenen Arten der Verfolgung Bahn, die wir erleben werden. Der christliche Dienst fegt, wenn er authentisch ist, sämtliche nostalgischen Vorstellungen von einem idyllischen Hirtenleben zur Seite. Ich erlaube mir, den heiligen Ignatius zu zitieren: „Dass man Schwierigkeiten hat, ist nichts Neues, sondern im Gegenteil in den Dingen, die für Gottes Dienst und Ehre von großer Wichtigkeit sind, etwas ganz Alltägliches …“ „Die Widersprüche, die es gegeben hat und noch immer gibt, sind für uns nichts Neues; im Gegenteil, unsere andernorts gemachten Erfahrungen lehren uns, dass, je mehr wir darauf hoffen, dass Christus unserem Herrn in dieser Stadt besser gedient werde, der Feind, der seinen Dienst immer zu behindern sucht, uns desto mehr Hindernisse in den Weg stellen wird, und zu diesem Zweck bewegt er die einen und die anderen, nämlich dazu, in gutem Glauben, aber schlecht informiert das zu verwerfen, was sie, weil sie es nicht verstehen, für verwerflich halten“.

 

Zuweilen gehen solche Schwierigkeiten über ein bloßes „Hindernis“ hinaus und wachsen sich zu einer echten Verfolgung aus: Die Verfolgung ist ein Normalzustand im Leben eines Christen; er muss sie mit der Demut des unnützen Dieners leben und darf sie sich nicht als Verdienst anrechnen, denn das wäre vermessen. Die frühen Christen haben, was ihre Interpretation der Verfolgung betrifft, eine Läuterung durchgemacht. In einer ersten Phase stellten sie die Verfolgungen, die sie mit dem Ausschluss aus den jüdischen Synagogen trafen, in eine Reihe mit den Sanktionen, die die Boten des Herrn auch in früheren Zeiten erfahren mussten (Mt 23,29–36; Apg 7,51f). Später verortete man die Christenverfolgung dann in einem eschatologischen Kontext und gab ihr damit eine Bedeutung, die sie zuvor nicht besessen hatte: Sie macht das Maß voll (1 Thess 2,15f), und das just in dem Augenblick, da der Menschensohn als Richter kommt, um die Guten von den Ruchlosen zu scheiden (vgl. Mt 5,10–12). Die Verfolger richten sich mit ihren Werken selbst. In einer dritten Phase entwickelte sich das Denken weiter: Die Verfolgten werden dazu aufgerufen, „um des Menschensohnes willen“ (Lk 6,22; vgl. Mk 8,35; 13,8–13; Mt 10,39) zu leiden und zu sterben und, mehr noch, ihm auf seinem Leidensweg nachzufolgen (vgl. Mt 10,22–23; Mk 10,38). Dieser letztgenannten Vorstellung entspricht das Martyrium des Stephanus, das wir heute im Laufe des Tages in einem ruhigen Moment noch einmal lesen sollten (Apg 6,8–7,60). Stephanus stirbt nicht nur für Christus, sondern wie Christus und mit Christus, und diese Teilhabe am Mysterium des Leidens Jesu Christi trägt den Glauben des Märtyrers: Mit einem solchen Tod verkündet er auf seine Weise, dass der Tod im Leben Jesu nicht das letzte Wort gehabt hat. Auch wir lernen im Lauf unseres Erdenlebens diese drei Arten kennen, mit Schwierigkeit und Verfolgung umzugehen.

 

Wenn wir die dritte Stufe erreicht haben, sind wir Christus am nächsten. Deshalb ist der Tod Christi gleichsam das grundlegende „A priori“ jeder christlichen Einstellung: Denn die Liebe Christi drängt uns, wenn wir dies bedenken: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. Und zwar ist er für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist (2 Kor 5,14–15). Wenn wir Christus am Kreuz betrachten, wird uns bewusst, dass wir ihm unser Leben verdanken, weil – und nur deshalb! – er das seine für das unsere hingegeben hat. Und die Dankbarkeit wird uns, wenn sie echt ist, ebendort verorten: in der Hingabe des Lebens nach dem Beispiel unseres Herrn. Genau an diesem Punkt lösen sich alle „behavioristischen“ Erklärungsversuche der christlichen Haltung und Lebensweise in nichts auf. Auf die Großzügigkeit Christi kann man nicht mit einem konventionellen und wohlerzogenen „Vielen Dank!“ antworten: Die einzige Antwort, die man geben kann, ist das eigene Leben, und diese Antwort wird gegeben, seit der Herr uns in seiner Einsamkeit am Kreuz den Weg gezeigt hat. Bei dieser Antwort müssen wir, muss unser ganzes Wesen Dankbarkeit sein. Diese „Danksagung“ mit dem eigenen Leben wird Tag für Tag Gegenwart in der „Danksagung“ schlechthin: der Eucharistie, die zugleich Gedächtnis des Herrenleidens ist. Die Eucharistie legt den Grund der Kirche, nährt sie und erhält sie am Leben. Denn sooft wir von diesem Brot essen und aus dem Becher trinken, verkünden wir den Tod des Herrn, bis er kommt (vgl. 1 Kor 11,26). In der Feier der Eucharistie wird die Geburtsstunde der Kirche gegenwärtig, die mit der Todesstunde des Herrn zusammenfällt. Und unsere Art, Dank zu sagen, besteht darin, diesen Tod anzunehmen, uns ihm anzugleichen. Hier wurzelt die tiefste Wesensform unserer Zugehörigkeit zur Kirche.

 

Andererseits ist der Tod Christi der Beginn der wahren Herrlichkeit. Musste nicht der Messias alles dies erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen (Lk 24,26)? Die Herrlichkeit, die Stephanus vor seinem Tod erblickte (Apg 7,55), die uns verheißen ist und mit der verglichen das, was wir in diesem Leben erleiden, jede Bedeutung verliert (vgl. Röm 8,18). Es ist die Herrlichkeit, die Jesus ersehnte und um die er den Vater mit diesen Worten bat: Jetzt verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst (Joh 17,5). Die Herrlichkeit Jesu ist die Stunde seines Kreuzes: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. (…) Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht (Joh 12,23–24); und damit wirklich niemand mehr daran zweifeln kann, dass zwischen dieser Herrlichkeit und dem Verlust des Lebens ein Zusammenhang besteht, fährt der Herr fort: Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es für das ewige Leben bewahren.

 

Die Apostel begriffen, dass die Herrlichkeit Jesu sein Kreuz war … allerdings erst später …, deshalb schreibt Johannes über die Jünger: Als Jesus verherrlicht war, erinnerten sie sich, dass dies über ihn geschrieben war und man es so für ihn ausgeführt hatte (Joh 12,16). Der heilige Paulus wird diese Herrlichkeit des Kreuzes ohne Umschweife zum Ruhm seines Lebens machen: Ich aber will mich nicht rühmen, außer im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt (Gal 6,14). Sich im Kreuz Jesu Christi rühmen, sich des Herrn rühmen (2 Kor 10,17) ist Lobpreis und zugleich die beste Verteidigung gegen die Feinde des Kreuzes Christi, gegen die Klugheit dieser Welt, gegen die, die in eigener Verantwortung sprechen und ihre eigene Ehre suchen (Joh 7,18), die Ehre voneinander annehmen (Joh 5,44) und das Ansehen bei den Menschen mehr lieben als das Ansehen bei Gott (Joh 12,43). Der Herr sagt selbst, dass ihm an dieser menschlichen Ehre nichts liegt: Ehre von Menschen nehme ich nicht an (Joh 5,41).

 

Diese so unendlich wichtige Zustimmung zum Kreuz wird in letzter Instanz das Kriterium sein, das darüber entscheidet, ob wir unserem Meister wirklich treu nachgefolgt sind. Die christliche kaúchesis, das „Sich-Rühmen“ im Herrn, wird, gerade weil sie über das Kreuz führt und sich ganz an diesem ausrichtet, von jeglicher Eitelkeit geläutert – denn sie ist keine eitle Ruhmsucht – und findet ihre Mitte im allerreinsten Ursprung ihres Urhebers, den sie gerne den Herrn der Herrlichkeit nennt (1 Kor 2,8). Sich im Kreuz des Herrn zu rühmen, setzt ein lebendiges und immerwährendes Gedenken an das Kreuz voraus. Denk an unseren Herrn Jesus Christus (vgl. 2 Tim 2,8), diesen Rat werden die Jünger lieb gewinnen, und der Herr selbst sagt ihnen, nachdem er ihnen sein Kreuz angekündigt hat: Schon jetzt habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt (Joh 14,29). Das Gedenken an das Kreuz des Herrn tröstet und bestärkt uns im Frieden und im Dienst an Gott. Dieser Herrlichkeit des Herrn zu gedenken und sich darin zu rühmen, setzt nicht nur voraus, dass wir alle eitlen und nichtigen Herrlichkeiten vergessen, sondern auch, dass wir aus dieser tröstenden Erinnerung Kraft schöpfen für den Augenblick, da meine grundsätzliche Zustimmung zum Kreuz sich in der Prüfung bewähren muss. …

 

Das Gedenken an das Kreuz ist sozusagen der Schauplatz des christlichen Daseins. Abseits dieses Schauplatzes werden wir weder was die Ausübung unseres Dienstes noch was unsere pastoralen Methoden betrifft, die richtigen Entscheidungen treffen: Wir laufen Gefahr, Lösungswege zu suchen, auf denen wir das Kreuz umgehen können. Dann führen wir eines dieser lauen Leben (sind „nicht Fisch und nicht Fleisch“) oder werden einer dieser Seelsorger, deren Tun weder menschlich noch göttlich grundgelegt ist. Wenn wir uns dagegen für den Weg Jesu entscheiden, müssen wir uns ganz auf den Vater verlassen und bereit sein, vom Vater verlassen zu werden. Das Bewusstsein der rückhaltlosen Hingabe an den Vater und das Gefühl, vom Vater verlassen zu sein, das jedes Kreuz mit sich bringt, verweisen auf den eschatologischen Charakter dieses „Ecksteins“ unseres christlichen Lebens.

 

Wir müssen am Kreuz alles verlieren, um alles zu gewinnen. Wer das Kreuz nimmt, verkauft alles, um die eine kostbare Perle oder den Acker zu kaufen, in dem der Schatz vergraben ist. Alles verlieren: Wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Mt 16,25; Mk 8,34f; Lk 17,33). Wir verlieren alles, um das neue Leben zu suchen; ein neues Dasein wird uns geschenkt werden, doch zuvor müssen wir alles verlieren. Hier gelten keine Klauseln oder Rückversicherungen wie die, zu denen Hananias und Saphira ihre Zuflucht nahmen (Apg 5,1–11): Niemand zwingt uns. Wir sind eingeladen. Doch bei dieser Einladung geht es um „alles oder nichts“: keinen Schlafplatz sein Eigen zu nennen, obwohl selbst die Füchse ihre Höhlen haben; die Toten ihre Toten begraben zu lassen; und sich tagtäglich neu bewusst zu machen, dass es nicht der Herrlichkeit des Herrn entspricht, wenn wir die Hand an den Pflug legen und zurückblicken (vgl. Lk 9,57–62). Das Kreuz ist das Zeichen für den Kampf, der der Sinn unseres Daseins ist. Mit dem Kreuz verhandelt man nicht, das Kreuz lässt nicht mit sich reden: Man umarmt es, oder man weist es zurück. Wenn wir es zurückweisen, dann haben wir unser Leben selbst in der Hand, dann bleibt es eingezwängt in die Enge unseres kleinlichen Horizonts. Wenn wir uns aber entscheiden, das Kreuz zu umarmen, verlieren wir noch im selben Moment unser Leben, wir lassen es los und geben es hinein in die Hände Gottes, in die Zeit Gottes, und wir werden es zurückerhalten, aber auf andere Weise. {Quelle: www.welt.de – Jorge Mario Bergoglio, Papst Franziskus: „Offener Geist und gläubiges Herz“. Herder Verlag, 300 S., 19,99 Euro – Von Jorge Mario Bergoglio}

 

3 Responses to “Kreuz, Kampf und der Sinn des Lebens”

  1. Seele Christi, heilige mich.
    Leib Christi, rette mich.
    Blut Christi, tränke mich.
    Wasser der Seite Christi, wasche mich.
    Leiden Christi, stärke mich.
    0 guter Jesus, erhöre mich.
    Birg in deinen Wunden mich.
    Von Dir lass nimmer scheiden mich.
    Vor dem bösen Feind beschütze mich.
    In meiner Todesstunde rufe mich,
    zu Dir kommen heiße mich,
    mit deinen Heiligen zu loben Dich
    in deinem Reiche ewiglich! Amen.

  2. andreas Says:

    >> Und wie viele haben im Staub des Alltags den Feind nicht erkannt und sich am Ende gegenseitig verletzt! Andere haben aus Angst vor dem Kampf einen falschen Frieden gesucht und ihr Leben mit einer ebenso unfruchtbaren wie wirkungslosen Harmoniesucht vergeudet. <<

    oha – bei gelegenheit wird man papst franziskus daran erinnern dürfen?

    • andreas Says:

      ein bekannter argentinischer katholik:
      >> (…) Da er (Franziskus) für seine Inkonsistenz, und manchmal auch die Unverständlichkeit seiner Ansprachen und Predigten bekannt und obendrein gewöhnt ist, sich einer ungehobelten, demagogischen und zweideutigen Sprache zu bedienen, kann man nicht sagen, dass seine Lehre heterodox sei; sie ist so verwirrend, dass man sie eher als nichtexistent bezeichnen muss.

      Die Menschen, mit denen er sich in seinem Ordinariat in Buenos Aires umgibt, sind mit Ausnahme weniger Kleriker nicht durch besonders tugendhaften Lebenswandel aufgefallen. Einige von ihnen sind stehen unter dem dringenden Verdacht moralischer Verfehlungen.

      Er hat keine Gelegenheit verstreichen lassen, seine Kathedrale – im Namen eines unmöglichen und unnötigen interreligiösen Dialoges – Protestanten, Muslimen, Juden und sogar Sekten [„partisan groups“, evtl. sind auch politische Gruppierungen gemeint, M.K.-H.] zur Verfügung zu stellen.

      Diese Wahl ist unverständlich: Er ist nicht weltläufig und hat keine Kurienerfahrung, strahlt keine Heiligkeit aus, ist lax in Lehre und Liturgie, er hat nicht gegen die Abtreibung und nur schwach gegen die Homo-„Ehe“ gekämpft (die praktisch ohne Widerstand des Episkopats durchgesetzt wurde), er hat nicht die Manieren, die dem Stuhl Petri angemessen wären. Er hat nie für etwas anderes gekämpft als dafür, seine Machtpositionen zu erhalten. (…) <<

      anm. v. mir: der papst scheint also ein LINKER MULTIKULTI- JESUIT zu sein – SOGAR mit den protestanten pflegt er den "interreligiösen"(!) dialog, so wie mit den moslems…
      ach, vielleicht gehe ich lieber zu den buddhisten und glaube bei denen an Jesus und den lieben Gott ?…


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