kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten: „Schon bald ein Land ohne Juden“! 2. April 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:42

Laut Haaretz will Israel zum ersten Mal Kopten als Migranten empfangen – 237 koptische Familien stellten schon Anträge

 

 

 

 

 

 

Im Wahlkampf sollen Religions-Parolen erlaubt werden

 

 

In Ägypten sollen nach dem Willen des Wahlrechtsausschusses im Oberhaus künftig religiöse Parolen im Wahlkampf zugelassen sein. Das zuständige Komitee der Schura sprach sich für eine Streichung des betreffenden Paragrafen im Entwurf des neuen Wahlgesetzes aus, wie die ägyptische Zeitung Al-Masry Al-Youm in ihrer Onlineausgabe vom Sonntagabend meldete. Der vom Kabinett vorgelegte Text sieht in Artikel 61 für den Gebrauch religiöser Slogans durch Parteien mindestens drei Monate Haft und Geldstrafen vor. Das Gesetz sollte am Montag weiter diskutiert werden. In der Schura, dem ägyptische Oberhaus, gehören derzeit 59 Prozent der Delegierten der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslimbrüder an, 21 Prozent der salafistischen „Partei des Lichts“. Die nächsten ägyptischen Parlamentswahlen sollten ursprünglich im April stattfinden. Nachdem das zuständige Verwaltungsgericht Formfehler bemängelt hatte, wurden sie auf den Herbst verschoben.Staatspräsident Mohammed Mursi sagte vergangene Woche, er rechne mit einem Termin im Oktober. {Quelle: de.radiovaticana.va}

 

 

 

 

 

Schon bald ein Land ohne Juden

 

David Harari über

 Juden in Ägypten,

die islamistischen Muslimbrüder

und ein Pessachfest in Kairo

 

 

 

 

 

Herr Harari, an Pessach feiert die jüdische Gemeinschaft ihre Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten. Wie viele Juden leben heute noch in dem Land?
Das ist schwer zu sagen, weil sie in Ägypten aus Sicherheitsgründen sehr zurückgezogen leben. Durch vertrauliche Quellen wissen wir aber, dass insgesamt nicht weniger als 30 und nicht mehr als 80 Juden dort sind. Spätestens in 20 Jahren wird Ägypten ein Land ohne Juden sein. Bis auf den kleinen Rest von heute haben seit der Staatsgründung Israels 1948 mehr als 80.000 von ihnen das Land verlassen.

 

Wie frei können Juden in Ägypten leben?
Von Freiheit kann keine Rede sein. Sie werden wie unsere Vorfahren zu Zeiten des Pharaos unterdrückt. Von Telefon über E-Mail bis hin zu den Gemeinderäumen wird alles systematisch überwacht. Und seit die islamistischen Muslimbrüder an der Macht sind, hat sich ihre ohnehin schon schlechte Situation noch einmal verschärft.

 

Inwiefern?
Nun, Mubarak war ebenso ein Diktator, wie Präsident Mursi es heute ist. Aber was Juden betrifft, hat Mubarak wegen des Westens darauf geachtet, dass sie in Ägypten geschützt werden. Ganz anders Mursi. Kürzlich kam heraus, dass er Zionisten als Nachkommen von Affen und Schweinen beschimpft hat. Das gleicht in dem traditionell ohnehin schon massiv judenfeindlichen Ägypten einem Freibrief für die Bürger, Juden zu behandeln, wie man eben Schweine und Affen behandelt. Und als vor einiger Zeit die israelische Botschaft in Kairo von einem wütenden Mob gestürmt wurde, stand die Polizei untätig daneben. Das sagt alles.

 

Warum verlassen Ägyptens Juden angesichts ihrer Lage nicht das Land?
Die jüdische Gemeinschaft dort ist stark überaltert und dementsprechend nicht mehr in der Lage, das Land zu verlassen. Zudem haben viele von ihnen in Ägypten durch Immobilien ein regelmäßiges Einkommen. Und Ägypten ist nun einmal ihre Heimat. Sie sind dort geboren worden, aufgewachsen, haben geliebt, ihre Eltern begraben und sind schließlich alt geworden. Die Verbundenheit mit dem Land ist groß. Ich kenne einige ägyptische Juden in Frankreich, die zu Pessach nicht »Nächstes Jahr in Jerusalem!« sagen, sondern »Nächstes Jahr in Kairo!«.

 

Gibt es trotz der kleinen Gemeinschaft so etwas wie eine jüdische Infrastruktur in Ägypten?
Nur sehr bedingt. Weder die Gemeinde in Alexandria noch die in Kairo hat einen Rabbiner. Zu den Hohen Feiertagen wie jetzt zu Pessach versucht zwar immer ein Rabbiner aus Israel einzureisen, um Gottesdienste anzubieten. Die Muslimbrüder verweigern ihm aber regelmäßig ein Visum. Es ist eine Tragödie: Vor über 3000 Jahren hat uns der Pharao in Ägypten versklavt. Nun haben wir seit Jahrzehnten einen eigenen Staat – und einige unserer Brüder und Schwestern leben immer noch in Unfreiheit in Ägypten. {Quelle: www.juedische-allgemeine.de – Die Fragen an den Sprecher der Union der Juden ägyptischer Herkunft stellte Philipp Peyman Engel – von Philipp Peyman Engel}

 

 

 

 

4 Responses to “Ägypten: „Schon bald ein Land ohne Juden“!”

  1. Ibrahim Says:

    SCHON SCHADE DAS SICH DIE ÄGYPTER NICHT IN DER NATIONALEN HEILSFRONT ZUSAMMENSCHLISSEN UND GEGEN MURSI UND MOSLEMBRÜDER UND SALAFISTEN KÄMPFEN!

    ICH HOFFE DIE ZEIT WIRD ZEIGEN DAS DIE MOSLEMBRÜDER UND SALAFISTEN KEINE REZEPTE

    GEGEN DIE WIRTSCHAFTSPROBLEME HABEN! ÄGYPTER ERHEBT EUCH GEGEN DIESE REGIERUNG!

    GOTT SCHÜTZE DIE KOPTISCHE CHRISTEN IN ÄGYPTEN! BETET DAFÜR!

  2. Emanuel Says:

    Verbot :

    46. Sich in Ägypten dauerhaft anzusiedeln (5.Mo 17,16 )


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