kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Satan wird öfter zur Hölle geschickt 28. Januar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:57

Priester in Italien haben es immer öfter mit dem Teufel zu tun. Die Kirche stellt mehr Exorzisten ein, um die große Nachfrage der Gläubigen zu befriedigen.

 

 

Rom: Don Validio Fracasso hat einen neuen Job. Seit ein paar Wochen ist der Pater nicht mehr nur für die Seelsorge in der Gemeinde des norditalienischen Städtchens Cucciago zuständig. Don Validio bekommt es in letzter Zeit immer häufiger mit dem Teufel zu tun. Der Priester ist einer der zwölf offiziellen Exorzisten der Diözese Mailand. Erst vor Wochen verfügte der Erzbischof Kardinal Angelo Scola die Erhöhung der Zahl der Teufelsaustreiber von sechs auf zwölf. Die Nachfrage im Kampf gegen Dämonen ist nicht nur in seiner Diözese, sondern in ganz Italien erheblich. Und auch darüber hinaus.

 

 

 

 

 

Nachfrage hat sich verdoppelt

 

Mein Telefon steht nicht mehr still“, erzählt Don Validio. Erst seit wenigen Wochen ist er im Amt, ebenso wie fünf neu eingestellte Kollegen. Auch sie können sich vor Anfragen kaum retten, weshalb ihnen vom Erzbistum geraten wurde, Interessenten auch abzuweisen und einen strengen Terminplan einzuhalten. Laut Erzbistum hat sich die Nachfrage zuletzt beinahe verdoppelt. „Immer mehr Bischöfe sind überzeugt, dass Exorzismen ein wichtiges Mittel im Kampf gegen das Böse sind“, behauptet Don Validio. Dann muss er das Gespräch beenden. Er hat den nächsten Termin. Krude Beschwörungen, Gebrüll, Flüche und Tobsuchtsanfälle wie etwa aus dem Film „Der Exorzist“ (1973) bekannt, sind da nicht ausgeschlossen. Jedes Jahr suchen 500.000 Menschen in Italien Exorzisten auf, das schätzt die Vereinigung katholischer Psychologen (AIPPC). Die rege Nachfrage hat nun dazu geführt, dass die Diözesen immer mehr Exorzisten einstellen. Nicht nur in Mailand, auch in Neapel wurde die Zahl zuletzt erhöht. Allein der Jesuitenpater Pasquale Puca will in Neapel innerhalb von drei Jahren 5000 Fälle behandelt haben, in denen Menschen behaupteten, vom Teufel besessen zu sein. Und da ist noch der Nestor aller Dämonenbekämpfer, der offizielle Exorzist der Diözese Rom. Pater Gabriele Amorth behauptet, in 21 Jahren gar 70.000 mal Dämonen nach katholischem Ritus vertrieben zu haben. {Quelle: www.mittelbayerische.de – von Julius Müller-Meiningen – Der Exorzismus ist ein umstrittenes Ritual der katholischen Kirche – in Italien hat sich die Nachfrage zum Teil verdoppelt}

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