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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Keine Verdunkelungsgefahr bei Zülfiye Kaykin?! 9. Dezember 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:38

 

Quoten-Türkin Zülfiye Kaykin (mi.) gehört seit Frühjahr 2010 zu Hannelore Krafts “Kompetenzteam”. Kraft (li.) wollte eine Fachkraft für “Integration” haben. Und die hat sie ganz offenbar bekommen. Im März diesen Jahres wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft gegen die Staatssekretärin ermittelt. Die Sozialdemokratin soll bei Steuern und Sozialgaben betrogen haben (zumindest Steuerhinterziehung ist in NRW kein Kavaliersdelikt!). Und zwar zugunsten der Moschee in Duisburg-Marxloh. Das allerdings haben die Staatssekretärin und ihre Chefs Hannelore Kraft und Guntram Schneider stets bestritten… Kraft & Co. stellten sich klar hinter ihre Marxloh-Auslese. Keiner kam auf die Idee, diese Frau in U-Haft zu setzen wegen möglicher Verdunklungsgefahr. Schließlich leitet sie ein Ministerium zusammen mit Guntram Schneider, eine Art Walross in Integrationssachen. Während also Jörg Uckermann (re.) von Pro NRW seit dem 8. November wegen angeblich falsch abgerechneter Sitzungsgelder, möglicher Verdunkelungsgefahr und Zeugenbeeinflussung vorsorglich in U-Haft sitzt, war das bei Staatssekretärin Zülfiye Kaykin nie ein Thema… Man kann von Glück sagen, dass die Justiz in NRW noch einigermaßen funktioniert. Denn trotz Protektion aus allerhöchsten Kreisen wird es jetzt eng für die Staatssekretärin. Die betrügerischen Abrechnungen in der Moschee Marxloh, bei denen sich Kaykin auch selbst bedient haben soll, sind aber nur die Spitze eines Eisberges. Schon im Januar dieses Jahres ist nämlich aufgefallen, dass sie auch mit den Abrechnungen ihres Wunder-Kurses “Wunder von Marxloh” mehr als geschludert hat. In dieser Sache wird “gegen Unbekannt” ermittelt… In der Zwischenzeit hatte Kaykin natürlich viel Zeit zum Verdunkeln, Zeugen beeinflussen usw.

 

 

 

Doch Polizei und Staatsanwaltschaft haben jetzt stichhaltige Beweise für die Betrügereien in der Moschee von Marxloh:

Kaykin in der Moschee Marxloh

 

Der Westen: {In der Affäre um eine schwarze Kasse in der Begegnungsstätte der Moschee in Duisburg Marxloh gerät NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD) weiter unter Druck. Wie aus einem Vermerk der Kriminalpolizei Duisburg hervorgeht, haben die Ermittler bereits im März festgestellt, dass unter der Verantwortung von Kaykin „unzweifelhaft“ eine schwarze Kasse existiert hat. Bei ihrer Bewertung stützen sich die Kriminalisten auf die in „zahlreichen Vernehmungen gewonnenen Erkenntnissen“. Kaykin war vor ihrer Berufung zur Staatssekretärin für Arbeit und Soziales Geschäftsführerin der Begegnungsstätte der Moschee. Bislang hatte sie immer öffentlich die Existenz von schwarzen Kassen unter ihrer Verantwortung abgestritten. Den Ermittlern liegen allerdings belastende Aussagen der ehemaligen Buchhalterin von Kaykin, sowie der damaligen Vorstandschefin des Trägervereins der Begegnungsstätte vor, die beide die Existenz der schwarzen Kasse einräumen. Den Aussagen zufolge wurden aus der schwarzen Kasse Aushilfskräfte und Mitarbeiter der Begegungsstätte an der Steuer vorbei bezahlt.

 

 

Ein Mitarbeiter habe zudem Sozialhilfe nach Hartz IV bezogen

 

Zülfiye Kaykin war von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) in die Landesregierung geholt worden. Schon im Wahlkampf 2010 hatte Kraft Kaykin als Mitglied ihres Kompetenzteams persönlich präsentiert. Kraft hatte die Duisburgerin als ausgemachte Integrationsexpertin vorgestellt, als Macherin, als Garantin des Wunders von Marxloh. Anderen galt Kaykin (SPD) schon damals vor allem als eine Frau, die sich gut verkaufen kann. Selbst Mitglieder der eigenen Partei warnten Kraft vor der Berufung von Kaykin – sogar schriftlich}. Eine echte türkische Fachkraft eben… {Lange hat die NRW-Regierung nun zu Kaykin gestanden. Als vor etwa einem Jahr die Vorwürfe bekannt wurden, Kaykin habe schwarze Kassen verantwortet, verteidigte Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) seine Staatssekretärin etwa im Landtag mit den Worten: „Insofern halte ich den ganzen Bereich rund um das Thema schwarze Kassen für widerlegt. Ich als Person stehe voll und ganz hinter meiner Staatssekretärin. In Westfalen würde man sagen: Zwischen uns passt kein Stück Papier! Damit das auch klar ist“}!

 

Hatte Schneider etwa was mit der? Wer Guntram Schneider schon mal gesehen hat, weiß, dass selbst eine Palette Telefonbücher nicht ausreicht, um diesen unangenehmen Mann auf ausreichenden Abstand zu bringen. Ein Blatt Papier…ekelhafte Vorstellung…. {Und NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin sagte öffentlich: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Es gab keine schwarzen Kassen.“ Bei diesen Worten nahm es die Staatsekretärin allerdings wohl nicht ganz genau mit der Wahrheit. Aus einem Aktenvermerk der Polizei Duisburg, die einige Vorgänge in der Begegnungsstätte der Moschee in Duisburg-Marxloh untersuchte, geht hervor, wie die Kriminalisten die Sache schon im März einschätzten: Die Existenz einer so genannten „schwarzen Kasse „ dürfte auf Basis zahlreicher Vernehmungen und der daraus gewonnenen Erkenntnisse in 2009 „unzweifelhaft“ feststehen. Aufgrund gesetzlicher Regelungen darf diese Passage nicht wörtlich aus Ermittlungsakten zitiert werden. Deswegen kolportieren wir die Aussage der Ermittler sinngemäß}. Ooo, das gibt Ärger mit Innenminister Jäger! {2009 war Zülfiye Kaykin für die Kassen in der Begegnungsstätte der Moschee Marxloh verantwortlich. Bei ihrer Bewertung stützen sich die Ermittler vor allem auf die Aussagen der damaligen Buchhalterin von Kaykin und der damaligen Vorstandschefin des Trägervereins der Begegnungsstätte in der Moschee. Die Buchhalterin sagte vor der Staatsanwaltschaft aus, dass die Belege für die Schwarzkasse auf Hinweis der Prüfer der türkischen Religionsanstalt DITIB Ende 2009 vernichtet worden seien, weil sonst die Gefahr gedroht habe, dass führende Mitarbeiter der Begegnungsstätte ins Gefängnis hätten gehen müssen}.

 

Mutige Frau, diese Buchhalterin! Hat sie schon Personenschutz? Einen neuen Pass, neue Adresse, neu Identität, Perücke oder besser noch: Burka? Die Grauen Wölfe, die in der Marxloher Moschee ein- und ausspazieren, würden ihr sonst sicherlich gerne einen Besuch abstatten… {Die schwarze Kasse wurde nach Aussage der Buchhalterin der Begegnungsstätte von Kaykin und der Buchhalterin selbst verwaltet. Aus dieser Kasse sei Personal schwarz bezahlt worden. Aushilfen bekamen ihr Geld schwarz auf die Hand, ein Mitarbeiter der Begegungsstätte bekam bis zu 1000 Euro schwarz aus der Kasse als angebliche Kostenerstattungen. Die Buchhalterin hat sich durch ihre Aussage selbst belastet. Auch gegen sie wird ermittelt}. Keine Kronzeugenregelung? {Zu Kaykins Pech gibt es offenbar Auszüge und Teilbelege der schwarzen Kasse. Sie sollen ebenfalls den Ermittlern vorliegen. Die Erkenntnisse erscheinen also dicht. Umso weniger überraschend ist es, dass Zülfiye Kaykin offenbar den Rückhalt in der Landesregierung verliert. Ihr vorgesetzter Minister, Guntram Schneider (SPD), sagte jedenfalls heute vor dem Sozial- und Integrationsausschuss des Düsseldorfer Landtags, nur noch, er wolle „keine Spekulationen“ befeuern. Im Gegensatz zu seinen früheren Erklärungen vermied es Schneider allerdings Kaykin sein politisches Vertrauen auszusprechen. Selbst auf Nachfragen der CDU-Opposition verweigerte er eine Stellungnahme Zugunsten von Kaykin. Nur soviel sagte Schneider: „Sie können sicher sein, dass die Landesregierung an dieser Stelle ordnungsgemäß arbeitet.“ Kaykin war gar nicht mehr vor dem Ausschuss erschienen. Nur ihr Anwalt weilte noch Zuhörerplätzen}.Jede Wette: Kaykin wird jetzt irgendwo in NRWs Migrationsindustrie auf eins der 10.000 einträglichen Pöstchen geschoben (“Stadtteilmutter“) und dann wächst Gras über die Sache… In den Knast wandert die jedenfalls nicht. Nicht in NRW. Um die mutige Zeugin machen wir uns jedoch Sorgen! Dabei sind die obigen Vorkommnisse nicht das einzige Problem dieser Integrationsexpertin!

 

 

Kaykins Wunderkurs

 

Die WAZ berichte am 30. Januar 2012: {NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykın gerät in der Affäre um ein gescheitertes Integrationsprojekt rund um die Duisburger Merkez-Moschee weiter in Erklärungsnot. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe rechnete die Integrationverantwortliche der Landesregierung innerhalb von sechs Monaten 4340 Arbeitsstunden für das Projektteam ab. Eigentlich sollten in dieser Zeit noch gut 15 Moscheevereine in der Beschaffung von Fördergeld, in der Öffentlichkeitsarbeit und im Vereinsmanagement geschult werden. Doch wie aus Unterlagen hervorgeht, die uns vorliegen, haben Kaykın und ihre Leute in den sechs abgerechneten Monaten kaum einen Verein beraten. Ursprünglich wollte Kaykin als damalige Leiterin der Begegnungsstätte der Merkez-Moschee im Rahmen eines Leuchtturmprojektes 50 islamische Gemeinden unterrichten, um so das Wunder von Marxloh zu exportieren. Das Integrationsprojekt galt als eines der wichtigsten Leuchtturmprojekte von Kaykin. Fördermittel der EU in Höhe von knapp 90000 Euro wurden für das Jahr 2009 bewilligt.

 

Wie nun bekannt wird, hatte Kaykin allerdings schon im Sommer 2009 in einem Bericht an die zuständigen Behörden eingeräumt, dass der Zeitplan des Projektes schwierig zu halten sei. Im Kaykin-Bericht heißt es, „in den ersten drei Monaten war keine Beratung möglich“. Zudem würden die Sommerferien und der Ramadan Probleme bereiten, da „gerade Migranten oft über eine längere Zeit nicht vor Ort sind.“ Sie reduzierte die Zahl der insgesamt im Projekt zu beschulenden Vereine auf 25 – ohne entsprechend die zu vereinnahmende Fördersumme anzupassen. Gleichzeitig gab Kaykin bekannt, dass im ersten Halbjahr 2009 erst zehn Vereine betreut worden seien; dafür rechnete sie 1660 Arbeitsstunden ab. Weiter kündigte sie an, bis zum Ende der Förderzeit sollten nur etwa 15 Vereine zusätzlich beschult werden. Im Schlussbericht des Projektes hat sich die Zahl der betreuten Vereine dann allerdings gar nicht mehr erhöht, es blieb grob bei den schon im Juni genannten „ca.” zehn Vereinen – die Zahl der insgesamt abgerechneten Stunden vervierfachte Kaykin allerdings fast auf 6000.

 

Als Belege für die abgerechnete Arbeitszeit finden sich in den Projektberichten Angaben zu Honorarverträgen mit „Experten“, die angeblich Vereine unterrichtet haben sollen, sowie eine Abrechnung von Kaykin selbst: die heutige Staatssekretärin gab an, ein Jahr lang 20 Stunden pro Woche mit der „Projektleitung und –organisation“ befasst gewesen zu sein. Sie hatte gleichzeitig einen Vollzeitarbeitsvertrag mit der Begegnungsstätte der Moschee. Teilnahmebelege für die angeblichen Schulungen konnte Kaykin auf Nachfrage nicht vorlegen. Der Ordner, in dem die Belege angeblich laut Kaykin sein sollen, ist nach Angaben der Projektkoordinatorin unter Kaykin angeblich „verschwunden“. Nur ein Beleg über eine Schulung am Nikolaustag 2009 wurde von einem ehemaligen „Experten“ des Projekts präsentiert. Die Moschee, in der sein Bruders aktiv war, habe sich beraten lassen. Bei einer Prüfung durch das Bundesamt für Migration wurden etliche der von Kaykin eingereichten Rechnungen nicht akzeptiert. Die Fördersumme wurde nachträglich auf 37000 Euro reduziert. Dessen ungeachtet sagt Kaykin, das Bundesamt habe ihre Abrechnungen „unbeanstandet geprüft“. Es sei normal, dass Fördermittel nachträglich gekürzt würden. Weiter wollte Kaykin nichts zu dem Fall sagen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt in der Sache, derzeit noch gegen Unbekannt}. {Quelle: www.zukunftskinder.org}

 

 

Jörg Uckermann hat übrigens dieses Jahr für Pro NRW bei der OB-Wahl in Duisburg kandidiert.

Wie wichtig es gewesen wäre, ihn zu wählen, zeigen weitere Duisburger Schattenwirtschaften:

Korruptionsfälle im Rathaus Duisburg häufen sich

Kontrolleure sollen Buchhaltung im Duisburger Lehmbruck-Museum prüfen

 

 

Weitere WAZ-Links zu Kaykin

 

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe gegen Kaykin

 

Ditib-Bericht bringt Staatssekretärin unter Druck

 

Ditib-Moschee Prüfbericht wirft Staatssekretärin Kaykin Missmanagement in…

 

Integration Rückendeckung für Kaykin im “Graue-Wölfe”-Streit

 

Landtagswahl Zülfiye Kaykin ist die Frau für Integration in Hannelore…

 

Integration Kraft beruft Duisburgerin Kaykin in ihr Wahlkampfteam

 

Ditib-Begegnungsstätte Kaykin gibt Job bei Ditib in Duisburg auf – und bleibt doch

 

Landespolitik Kaykin – Krafts umstrittene Frau für Integration

 

One Response to “Keine Verdunkelungsgefahr bei Zülfiye Kaykin?!”

  1. Gerswind Says:

    Reblogged this on Gerswind.


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