kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Im Gottesdienst eine Einheit bilden 17. Mai 2012

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 20:33

 

Katholischer Erzbischof und evangelische Präses

feiern ökumenische Vesper im Dom

 

Minden (dc). Zu einem ökumenischen Ereignis „höchsten Ranges in der Region“ lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Minden ein. Der Erzbischof von Paderborn und die Präses der Evangelischen Landeskirche von Westfalen feiern am Sonntag, 20. Mai, um 17 Uhr, im Dom einen ökumenischen Vespergottesdienst. Mit dabei sind zudem auch andere Oberhäupter der verschiedenen christlichen Strömungen. Seit 1999 findet jedes Jahr ein gemeinsamer Gottesdienst der Westfälischen Landeskirche, der Lippischen Landeskirche und des Erzbistums Paderborn statt. In diesem Jahr ist die katholische Seite Gastgeber. „Bisher wurde dann immer in den Dom zu Paderborn eingeladen. In diesem Jahr aber findet unter katholischer Leitung der ökumenische Gottesdienst erstmals außerhalb Paderborns statt: im Dom zu Minden“, freut sich Dompropst Roland Falkenhahn. Zwar ist die ACK Minden nicht Veranstalterin, dennoch fiebern die beteiligten Gemeinden dem Ereignis entgegen, leben sie doch die Ökumene vor Ort. Sie werten die Veranstaltung als „ein Zeichen der Solidarität“ etwa mit verfolgten Christen, wie Andreas Tiemann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises in Minden erklärt. „Wir wollen die Einheit der Christen feiern“, sagt Michael Olfermann, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Minden. Deshalb sind an dem Gottesdienst die obersten Vertreter der verschiedenen christlichen Glaubensströmungen beteiligt, darunter beispielsweise auch orthodoxe Christen.

 

Gestaltet wird der Gottesdienst von Hans-Josef Becker, Erzbischof des Erzbistums Paderborn, Erzbischof Mor Julius Dr. Hanna Aydin, Patriarchalvikar der Syrisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland, Bischof Anba Damian, Generalbischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche Deutschland und Landeskirchenrat Tobias Treseler, Lippische Landeskirche. Erstmals überhaupt in Minden zu Besuch ist die neue Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus. Sie ist die Nachfolgerin von Alfred Buß und erst seit Anfang März im Amt. Kurschus übernimmt die Predigt, dem Gastgeber obliegt die Liturgie. Jedes Glaubensoberhaupt wird eine Fürbitte übernehmen. Und auch Vertreter aus der ACK Minden beteiligen sich; neben Tiemann, Falkenhahn und Olfermann auch Jürgen Mackenbrock, Pastor der Offenen Kirche St. Simeon und Irene Kraft, Pastorin der Evangelisch-methodistischen Gemeinde Minden. Mit dem ökumenischen Vespergottesdienst am Sonntag, 20. Mai, wird außerdem die mit diesem Datum beginnende „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ eingeleitet, die an Pfingsten endet. {Quelle: www.mt-online.de – VON DORIS CHRISTOPH}

 

 

 

 

Kardinal und Präses

feiern gemeinsam ökumenische Adventsvesper

 

Unsere Augen und Herzen für den Himmel öffnen

 

Mit einer gemeinsamen ökumenischen Adventsvesper haben der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner und der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, den Beginn des neuen Kirchenjahres begangen. In der katholischen Basilika St. Aposteln in Köln betonte Schneider in seiner Predigt, die beginnende Adventszeit setze den menschlichen Erfahrungen von Unheil, Zerstörung und Tod die Hoffnung auf Jesus Christus entgegen. „Seit mehr als zweitausend Jahren feiert die Christenheit den Advent und bezeugt die Ankunft des Gottessohnes auf dieser Erde“, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in seiner Predigt über Verse aus der Offenbarung des Johannes. Und doch zeige sich „uns Menschen diese Welt und unser Leben auch als ein Tal der Tränen“. Und noch immer überkomme „uns Menschen Zweifel an der Menschenfreundlichkeit und der Gegenwart Gottes“. Die Bilder, die die Offenbarung für die von Gott verheißene Zukunft der Menschen benutzt, sollten aber in der Adventszeit Quellen der Kraft und des Segens sein, erklärte der oberste Repräsentant der rheinischen Kirche: „Unser Predigttext will unsere Augen und Herzen für den Himmel öffnen und uns so auf das Weihnachtsfest und für den zukünftigen Advent Christi vorbereiten“, sagte Nikolaus Schneider: „Wir erwarten keine Katastrophen-Endgeschichte und kein heilloses Gottesgericht. Wir erwarten Christus, den machtvollen Herrn der Herrlichkeit, der uns als ein Heiland aller Welt entgegenkommt; der Heil und Leben auch für unsere angefochtenen und verwundeten Herzen mit sich bringt“.

 

Schon Tradition: Zu Beginn der Vesper hat der der Kölner Erzbischof alle Gläubigen zum mehrfachen täglichen Innehalten aufgerufen: Dreimal am Tag zur Ruhe kommen und sich auf das Warten auf Weihnachten konzentrieren, so lautete sein Ratschlag, um in dieser oft so hektischen Jahreszeit das Zentrale nicht aus den Augen zu verlieren. Mit diesem gemeinschaftlichen Beten und Singen am Vorabend des 1. Adventssonntags beginnt das neue Kirchenjahr in ökumenischer Verbundenheit. Das Vokalensemble am Kölner Dom und Kantor Friedhelm Hohmann an der Orgel gestalteten die Feier musikalisch. Die Adventsvesper mit Erzbischof und Präses setzt die Reihe der gemeinsamen ökumenischen Gottesdienste fort, die jeweils zu Beginn der Advents- und Fastenzeit in Köln bzw. Düsseldorf schon zu einer guten Tradition geworden sind. Vor sechs Jahren hatten Schneider und Meisner erstmals eine ökumenische Adventsvesper gefeiert. Während das weltliche Jahr am 1. Januar beginnt, startet das Kirchenjahr bereits am ersten Adventssonntag. {Quelle: www.domradio.de}

 

 

 

Und führe zusammen, was getrennt ist!

 

Präses Schneider und Bischof Ackermann bei der Rheinischen Landessynode

 

Bischof Ackermann spricht bei Morgenandacht auf evangelischer Landessynode

Bad-Neuenahr-Ahrweiler – Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat als erster katholischer Bischof eine Morgenandacht bei einer evangelischen Landessynode gehalten. Am 13. Januar sprach er am letzten Tag der 63. Rheinischen Landessynode, die seit 8. Januar in Bad-Neuenahr-Ahrweiler zusammengekommen war. Es sei ein „großer Vertrauensbeweis und eine Ehre“, sagte Ackermann zu Beginn der Morgenandacht. Bei dem geistlichen Impuls betonte Ackermann seine Freude darüber, dass die evangelische Kirche sich an der Heilig-Rock-Wallfahrt vom 13. April bis 13. Mai in Trier beteiligen wird. Er sei etwa „berührt angesichts der Sorgfalt, der Kreativität und der Ernsthaftigkeit“, mit der die Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche im Rheinland zur Heilig-Rock-Wallfahrt gestaltet worden sei, „die auch kritische Stimmen nicht verschweigt.“ Dabei betonte er auch, dass es nicht um eine „Wallfahrt zum Heiligen Rock“ gehe, sondern um eine „Heilig-Rock-Wallfahrt, bei der es um Jesus Christus geht.“ Zwar sei die Heilig-Rock-Wallfahrt zunächst eine katholische Veranstaltung: „Doch in dem katholischen ?Gewand? lenkt sie unseren Blick auf die gemeinsame Mitte unseres Glaubens.“

 

Angesichts der Herausforderungen der Zeit, denen beide großen Kirchen gleichermaßen begegneten – etwa medizinisch-ethischen Fragen, finanziellen Fragen und schrumpfenden personellen Ressourcen – sei die Ökumene besonders wichtig. Bischof Ackermann lud die evangelischen Christen dazu ein, die Pilgerwege in und um Trier gemeinsam zu begehen, so dass sie zu ökumenischen „Entdeckungsreisen auf Gegenseitigkeit“ werden könnten. Dabei sollen die gemeinsamen Pilgerwege nicht nur eine Möglichkeit sein, über den „eigenen kirchlich-konfessionellen Zaun hinweg zu schauen.“ Auch für Menschen, die dem christlichen Glauben distanzierter gegenüber stünden, könnten die Pilgerwege eine Entdeckungsreise werden, „die auf neue Weise neugierig macht auf den Glauben der Christen“. Ackermann verwies zudem auf das Leitwort der Wallfahrt: „Und führe zusammen, was getrennt ist“, das aus dem Wallfahrtsgebet von 1959 stammt. Damit werde das Anliegen der Einheit der Christenheit betont, es lenke den Blick aber auch auf Zerissenheit und Entfremdung in der Gesellschaft. Das Leitwort sei „kein Appell an die Anderen“ und „kein Schlachtruf“. Es sei vielmehr ein Gebet. „Wenn wir auf den Herrn zugehen, dann finden wir auch zueinander und zu uns selbst“, sagte Ackermann. 

 

(Wortlaut der Ansprache hier zu finden)

 

Der rheinische Landespräses Nikolaus Scheider erklärte, es sei ein „wunderbares Zeichen ökumenischer Freundschaft“, dass Ackermann sich die Zeit genommen habe, vor den Synodalen zu sprechen und in ökumenischer Verbundenheit die Morgenandacht zu begehen: „Es entspricht dem, wie das Bistum Trier und die evangelische Kirche im Rheinland miteinander umgehen.“ Auch die gemeinsame Beteiligung an der Heilig-Rock-Wallfahrt würde dieses zeigen.  Inspiriert zu der Bibelstelle aus dem ersten Korintherbrief, die Ackermann während seines Morgenimpulses vorgetragen hatte, wurde er durch den „Bibelroboter“, der seit dem Heilig-Rock-Fest am 6.Mai 2011 bis zum Beginn der Wallfahrt vor dem Trierer Dom die Bibel schreibt. Grundlage ist hierfür die Übersetzung aus der Lutherbibel – da sie zu Beginn des Buchdrucks zu einem der wichtigsten Texte gehörte. {Quelle: www.heilig-rock-wallfahrt.de}

 

 

 

Ökumenischer Pfingstmontag 2011 in Münster

2.000 Christen feiern ökumenischen Gottesdienst in Münster

kirchensite.de

 

 

Präses Nikolaus Schneider und Bischof Dr. Stephan Ackermann nehmen am Ökumenischen Forum teil.

Präses Nikolaus Schneider und Bischof Dr. Stephan Ackermann nehmen am Ökumenischen Forum teil.

Trier: Internationales Ökumenisches Forum bereitet auf Wallfahrt vor

www.heilig-rock-wallfahrt.de

 

 

 

Ökumenischer Vespergottesdienst

 

Feierten in der evangelisch-reformierten Christuskirche in Detmold den ökumenischen Vespergottesdienst: Erzpriester Dimitrios Tsobras(Griechisch-Orthodoxe Metropolie Deutschland), Bischof Anba Damian (Koptisch-Orthodoxes Patriarchat von Deutschland), Erzbischof Hans-Josef Becker (Erzdiözese Paderborn), Präses Alfred Buß (Evangelische Kirche von Westfalen), Landessuperintendent Dr. Martin Dutzmann (Lippische Landeskirche), Pfarrer Nils Huchthausen (Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Detmold-West), Pastor Manfred Selle (Evangelisch-methodistische Kirche), Pfarrerin Christa Willwacher-Bahr (Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Detmold), Superintendentin Christiane Nolting (Evangelische Kirchengemeinde Lockhausen-Ahmsen), Kirchenrat Andreas-Christian Tübler (Lippische Landeskirche). (von links}

{Quelle: www.lippische-landeskirche.de}

 

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