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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bayern führt Islam-Unterricht ein – und wird prompt verklagt 26. Juli 2021

Filed under: Stopp Islamisierung — Knecht Christi @ 22:19
Hinweis auf islamischen Religionsunterricht an einer Tafel in Frankfurt: Der Bayerische Landtag hat am Dienstag die Einführung eines Wahlpflichtfachs „Islamischer Unterricht“ beschlossen.

Der Bayerische Landtag hat am Dienstagabend beschlossen, das Wahlpflichtfach „Islamischer Unterricht“ einzuführen. Doch Kritiker bemängeln, dass die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen dafür fehlen und ziehen vor den Verfassungsgerichtshof.

 

 

Nur einen Tag nach dem Landtagsbeschluss zur Einführung des neuen Wahlpflichtfachs „Islamischer Unterricht“ in Bayern haben Kritiker Klage am Verfassungsgerichtshof eingereicht. Eine Sprecherin des Gerichts bestätigte am Mittwoch den Eingang der Klage. Der Pädagoge Ernst-Günther Krause, der Bund für Geistesfreiheit Bayern und die Regionalgruppe München im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stiftung monieren, dass die verfassungsrechtlich erforderlichen Voraussetzungen für die Einführung des Schulfaches fehlen.

Am Dienstagabend hatte der Landtag gegen die Stimmen der Grünen und der AfD die Überführung des bisherigen landesweiten Modellversuchs in ein reguläres Schulfach gebilligt. Dieses soll für Schülerinnen und Schüler insbesondere muslimischen Glaubens an rund 350 Schulen künftig statt Religionslehre und neben Ethik wählbar sein. Es handelt sich um ein staatliches Angebot, bei dem staatliche Lehrkräfte in deutscher Sprache Wissen über die islamische Religion sowie eine grundlegende Werteorientierung „im Geiste der Werteordnung des Grundgesetzes und der bayerischen Verfassung“ vermitteln sollen.

 

 

Das Gesetz vermenge in intransparenter und unzulässiger Weise einen staatlich verantworteten Islamkundeunterricht mit einem religiös bekenntnisorientierten Islamunterricht, hatte Krause schon vor Wochen per Pressemitteilung kritisiert. Auch die AfD hatte bereits angekündigt, vor den Bayerischen Verfassungsgerichtshof zu ziehen.

 

 

 

Dagegen lobte Bayerns Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer die Einführung des Schulfachs als weiteren, wichtigen „Meilenstein für die Integration unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger“. Sie rief die Eltern muslimischer Kinder auf, das neue Angebot wahrzunehmen.

Das neue Fach hat eine jahrzehntelange Vorgeschichte. Anfangs gab es etwa eine „Islamische Unterweisung“ in türkischer Sprache, später dann auf Deutsch. Ein Modellversuch „Islamischer Unterricht“ lief seit 2009 und wurde immer weiter ausgedehnt. Zuletzt gab es ihn laut Ministerium an 364 Schulen, vor allem an den Grund- und Mittelschulen und insbesondere in Ballungsgebieten. So viele Standorte sollen es auch zum Start als Wahlpflichtfach im Herbst sein, später soll das Angebot bedarfsgerecht ausgebaut werden.

 

 

2 Responses to “Bayern führt Islam-Unterricht ein – und wird prompt verklagt”

  1. Johannes Says:

    Bayerisches Staatsministerium 05.10.2009
    für Unterricht und Kultur

    Herrn Ministerialrat Dr. Ulrich Seiser

    80327 München

    Islam-Unterricht an öffentlichen Schulen – mein Schreiben vom 28.7.2009 an den Herrn Ministerpräsidenten Seehofer

    Ihre Antwort vom 25.09.2009 – Zeichen III.7-5 S 4402.2/62/4

    Sehr geehrter Herr Dr. Seiser,

    für Ihre Antwort in obiger Angelegenheit danke ich Ihnen!

    Sie gehen meine Bedenken überwiegend formal an, während ich die Problematik des Islam-Unterrichts vor allem inhaltlich sehe. Aber man sollte beide Aspekte miteinander verbinden. Deshalb will ich meine Kritik und meine Argumente in fünf Punkten verdeutlichen und bitte Sie, dazu meine Ausführungen „Zur Einführung des Islam-Unterrichts an deutschen Schulen“ (siehe http://www.schroeter.wordpress.com) nochmals zu prüfen. Sie beziehen sich vor allem auf die Inhalte der koranischen Lehren und wurden von einem türkischen promovierten Islam-Theologen, nicht „Islamwissenschaftler“, der allerdings Christ geworden ist, geprüft und in allen erwähnten Einzelheiten für richtig befunden. Natürlich könnte man noch eine ganze Menge weiterer Belege gegen die Einführung eines solchen Unterrichts zusammentragen, was aber den Rahmen sprengen würde.

    1. Sie schreiben, unsere Verfassung garantiert auch Muslimen „die Verwirklichung ihrer
    Glaubensfreiheit“ und ist „Ausdruck der konfessionellen Pluralität unserer G
    Der Bezug auf unsere Verfassung (mir liegt die 11. kommentierte Auflage von D.
    Hesselberger von 1999 vor) ist im Blick auf die Lehren des Koran nicht gegeben, weil
    sich der Art. 7,3 ausschließlich auf den konfessionell kirchlich gebundenen RU
    Kommentars bezieht und allein von den Kirchen zu verantworten ist. Die Väter unserer
    Verfassung haben bewusst diesen Text aufgenommen und nicht einmal im Traume
    voraussehen können, dass er einmal für einen Islam-Unterricht missbraucht werden
    könnte.
    Der Islam kann hier nicht äquivalent betrachtet werden, weil er sich in seinem
    Selbstverständnis nicht zuerst als Religion sieht, sondern als religiös verbrämte
    autoritäre Staatsideologie. Entsprechend ist ja die aus dem Koran abgeleitete
    Schari´a das Staatsgrundgesetz aller islamischen Staaten. Der niederländische
    Parlamentsabgeordnete Geert Wilders bezeichnet den Islam sogar als „religiös
    verbrämten Faschismus“, der mit Kommunismus und Nationalsozialismus vergleichbar
    ist, diese aber an Gefährlichkeit übertrifft, weil er eine zusätzliche und nicht zu
    unterschätzende metaphysische Dimension hat. So wird einem Selbstmordattentäter
    im Djihad (=heiliger Krieg) nicht nur vom Koran her der sofortige Eingang in Allahs
    Paradies zugesagt, sondern auch von allen namhaften islamischen „Geistlichen“ – so
    auch von der höchsten sunnitischen Autorität, dem Scheich der Al-Azhar-Universität
    Kairo, Dr. Muhammad Sayyid Tantawi.

    Ein wichtiger Kritiker des Islam ist der aus Syrien stammende und an der Göttinger Universität lehrende Bassam Tibi. In einem Kommentar in DIE WELT vom 28.5.2002 weist er darauf hin, dass Europa eine Islamisierung drohe und dass der Islam „von einem islamischen, von der Schari´a beherrschten Europa träume“. Moscheevereine würden sich hier als „Speerspitze der Islamisierung“ verstehen. Dabei werde zwar zur Täuschung von einem „Euro-Islam“ gesprochen, aber „der Terror richtet sich gegen die liberale Freiheit der Demokratie und gleichzeitig instrumentalisiert er diese für seine Zwecke … Jedoch hören wir von Vertretern der organisierten deutschen Islam-Diaspora nur Warnungen vor einem ´Feindbild Islam´“, wobei „ mit dem Vorwurf Antiislamismus in propagandistischer Manier eine völlig falsche Parallele zum Antisemitismus konstruiert wird“. Tibi, der sich noch immer als Muslim bezeichnet, betont in diesem Kommentar auch, dass viele Muslime Antisemiten sind. Der Professor, der sich schon viele Male öffentlich zu diesem Thema äußerte, wird von Politikern und Medien – aus welchen Gründen auch immer – nicht wirklich gehört, seine Warnungen werden abgelehnt. Sie passen nicht in das Bild über die „Religion des Friedens“.
    Noch deutlicher sagt der bekannte Staatsrechtler, Prof. Dr. Albrecht Schachtschneider, immer wieder: „Demokratie und Islam sind unvereinbar!“

    2. Der Islam-Unterricht sei „ein staatlich ausgestaltetes und organisiertes
    Unterrichtsangebot, das kein RU im eigentlichen Sinne ist“. Diese Formulierung
    stammt aus dem oben erwähnten Kommentar zum GG, bezieht sich doch aber
    ausschließlich auf den christlichen RU und nicht auf einen islamischen!

    Wie kann der Staat auch die koranischen Lehren ausgestalten, wo doch jegliche Interpretation oder Infragestellung des Wortes Allahs abgelehnt wird bzw. mit der Todesstrafe bedroht ist? Beispiel: Salman Rushdi. Die muslimischen Lehrplanentwickler betreiben „taqiyya“, die islamische Kunst der Verschleierung und Täuschung der „Ungläubigen“ in Zeiten, wo der Islam noch nicht die Oberhand hat. Das vom Kösel-Verlag herausgegebene Unterrichtswerk „Saphir“ ist das beste Beispiel für eine solche Täuschung und würde in einem islamischen Land als völlig unislamisch verworfen werden.
    Der christliche RU hat, obwohl ordentliches Unterrichtsfach, gemäß Art. 7,3GG allerdings e i n e Sonderstellung: Schüler können sich abmelden und kein Lehrer muss in diesem Fach unterrichten.
    Der (christliche) RU – und von keinem anderen ist hier die Rede – ist in „konfessioneller Positivität und Gebundenheit (an die Kirchen) zu erteilen …“
    Auch diese Bedingungen kann der Islam-Unterricht nicht erfüllen. Der Islam lehnt die vor allem jüdisch-christlich geprägten und auch einst von der UN beschlossenen Werte und Menschenrechte ab und beschloss in der „Kairoer Erklärung“ von 1990, dass „die Schari´a einzige Grundlage für die Menschenrechte im Islam“ sei und damit auch „keine Religionsfreiheit“ akzeptiere. Das wird damit begründet, dass der Islam die „endgültige und vollkommene Religion“ sei; infolgedessen würden (nur) Muslime volle Religionsfreiheit praktizieren! Die Anweisung Muhammads „Wer die Religion (Islam) verlässt, den tötet!“, die im Hadith zuverlässig von al-Bukhari überliefert ist, gilt bis heute und wurde auch schon in Deutschland durchgeführt. Die „Kairoer Erklärung“ wurde einstimmig von der „Islamischen Konferenz“ (OIC) angenommen.

    3. Trotzdem – oder aus Unwissenheit – hält die bayerische Staatsregierung am Islam-
    Unterricht fest, weil „damit eine besondere Chance für die Persönlichkeitsentwicklung und damit eben durchaus auch die Integration von Kindern und Jugendlichen muslimischen Glaubens in das staatliche Bildungssystem“ und – so frage ich – auch in unsere demokratische Grundordnung!?
    Letzteres war mir als Lehrer immer ein Herzensanliegen!
    Die Erziehung zu einer muslimischen Persönlichkeit steht mit Sicherheit unserer demokratischen Verfassung entgegen! Sie ist auch fromme Theorie, weil sich Islam und Demokratie nicht unter einen Hut bringen lassen und vor allem vom Islam selbst abgelehnt wird. Hier verweise ich auch auf die im Islam großgewordenen, aber islamkritischen Mitglieder des „Integrationsgipfels“ von Innenminister Schäuble wie Dr. Necla Kelek, die Anwältin Seyran Ates sowie die Autorin Serap Cileli, die alle in ihren Büchern ausführlich ihre Kritik am Islam begründen. Ihrer Ansicht nach – und im Gegensatz zu Herrn Schäuble – ist der Islamgipfel ohne jedes positive Ergebnis und damit gescheitert. Das liegt nicht etwa an den unterschiedlichen Vereinigungen der Muslime – die bekannter weise mehr oder weniger unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen – es liegt daran, dass diese Vereine ihr taktisches Vorgehen gegen den demokratischen Staat unterschiedlich angehen. Eines ist ihnen aber allen gemeinsam, obwohl öffentlich das Gegenteil behauptet wird: „Die Demokratie ist ein antiislamisches System, das wir bekämpfen!“
    Daraus folgt, dass die Einführung der Schari´a in Deutschland erklärtes Ziel ist, zunächst für die Muslime, dann aber für alle! Für das brutale Vorgehen auf diesem Wege sind besonders Nigeria und Somalia in letzter Zeit als Beispiele zu nennen. Gerichtsurteile in Deutschland in Sachen „Ehrenmord“, Schlagen der Ehefrau und der Töchter, Vergewaltigung, Zwangsehen (auch mit Minderjährigen), Anerkennung von mehreren Frauen als Ehefrauen mit jeweiligen sozialen Leistungen und das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin, dass Gebetsräume für muslimische Schüler genehmigte, sind nur einige Beispiele dafür, dass unser Rechtssystem ausgehebelt wird, allerdings auch mit Hilfe von linken Richtern und der Unterstützung von Politikern aus allen Lagern. Bemerkenswert ist auch, dass der frühere Vorsitzende des ZMD, der arabische Arzt Nadem Elias, gelegentlich eines Interviews die Beantwortung der Frage ablehnte, ob bei Ehebruch eine Steinigung der Frau (!) zu erfolgen habe. Die Frage sei „falsch gestellt“!
    Wie soll also im Islam-Unterricht eine Persönlichkeitsbildung und Integration im Sinne unseres Rechtsstaates erfolgen? Dabei ist auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass muslimische Schüler – nicht jedoch Mädchen – allwöchentlich in den Madrasas (Koranschulen, die den Moscheen angegliedert sind), auch in Deutschland, „eingenordet“ werden. Und die Indoktrination dort durch Hodjas, die von der türkischen Religionsbehörde(!) für vier Jahre nach Deutschland entsandt und auch von dieser bezahlt werden, ist wesentlich beeinflussender als etwa ein „weicher“ Islam-Unterricht an den Schulen. Das weiß ich von türkischen Schülern, zu denen ich ein sehr gutes Verhältnis hatte und von denen ich eine Menge dazulernte.
    Der Erfolg islamischer Persönlichkeitsentwicklung ist in Berlin deutlich erkennbar durch das vorgenannte Gerichtsurteil vom 29.9.2009, dessen Folgen nicht absehbar sind, sollte das Urteil nicht revidiert werden. Ein 16jähriger Muslim klagt erfolgreich einen besonderen Gebetsraum in seiner Schule ein, obwohl die Schulleitung bereits vor zwei Jahren diese Forderung abgelehnt hat. Völlig unberücksichtigt blieb allerdings die islamische Bewertung von „Gebeten“ (=das Rezitieren bestimmter Suren) und die Konsequenzen daraus: so darf ein Muslim nicht zusammen mit einer Muslima „beten“. Sollte diese Forderung eines Mädchens gestellt werden, müsste ein weiterer Raum zur Verfügung gestellt werden. Außerdem müsste die Schulleitung dafür sorgen, dass während des „Gebets“ weder der „Schatten eines Hundes, eines Esels oder einer Frau auf den Betenden fällt“ (nach dem Hadith von Hindi) – es wäre sonst nichtig. Klagen, die hierin möglicherweise eine Diskriminierung der Frau sehen, brauchen allerdings weder von muslimischer Seite noch von Grünen/Linken befürchtet werden. Für die einen ist die Diskriminierung der Frau vom Koran her gerechtfertigt, und letztere habe mit dieser „Kultur“ kein Problem.
    Auch mit dieser Regelung schreitet die Islamisierung unseres Landes fort, die von der Freiheit in die Unfreiheit führt. Innerhalb der bereichernden Kultur des Islam ist die Hälfte seiner Mitglieder, nämlich die Frauen, mehr oder weniger zur Sache degradiert, die der weitest gehenden Verfügung des Mannes unterliegt. Im Hadith nach al-Bukhari ist zu lesen, dass Muhammad einmal in die Hölle schauen durfte. Er sah dort fast nur Frauen. Auf die entsetzte Frage der Frauen antwortete der „Prophet“: Von 100 Frauen kommen 99 in die Hölle! „Warum?“, fragten sie ihn. Er antwortete ihnen, dass sie ihren Männern ungehorsam gewesen seien. Das Paradies Allahs ist deshalb nicht etwa ein trauriger Ort ohne Frauen. Im Gegenteil! Das Paradies ist ein Ort der sinnlichen Genüsse für Männer. Sie erhalten jeder nicht nur 72 ewige Paradiesjungfrauen, sondern sie können auch den auf Erden verbotenen Wein aus überquellenden Bechern, der ihnen von jungen Paradiesknaben (!) gereicht wird, in vollen Zügen genießen. Wie aber soll das alles realisiert werden? Auch daran hat Allah gedacht: nach Koran und Hadith werden alle Männer mit hundertfacher Manneskraft ausgestattet. Ein Märchen aus 1001 Nacht? Nein, nachzulesen in den Selbstzeugnissen des Islam! Wie sollen aber damit Selbstwertgefühl und Persönlichkeit muslimischer Mädchen unter dieser Prämisse gestärkt werden? Sollen solche Lehren im Unterricht einfach übergangen werden? Das wäre unredlich!
    Welche Forderungen und Gerichtsurteile werden wir in nächster Zeit noch zu erwarten haben? Werden Mädchen das Tragen eines Schleiers oder gar eines Stoffkäfigs (=Burka) vor Gericht durchsetzen, wenn sie behaupten, dass diese zu ihrer Persönlichkeitsentfaltung gehörten? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn erst einmal weitere Tabus gefallen sind! In Frankreich wurden solche Versuche strikt abgelehnt!

    4. Sie schreiben, dass es bei der jetzigen „Rechts- und Sachlage in Bayern in absehbarer
    Zeit kein islamischer RU im Sinne von Art. 7,3 GG eingerichtet werden könne“ und
    „Übergangslösungen an dessen Stelle treten müssen“. Inhaltlich soll der geplante
    Islamische Unterricht mit Muslimen zusammen entwickelt werden. Dabei sollen die
    koranischen Inhalte unter strenger Beachtung der Vereinbarkeit mit den Grundsätzen
    der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung entwickelt werden.
    Genau das aber ist – wie oben schon angedeutet – nicht möglich. Das Wort Allahs
    kann weder interpretiert noch abgemildert noch hinterfragt und schon gar nicht
    verändert werden. Der Islam ist nicht reformierbar! Jede Veränderung wird von den
    führenden „Geistlichen“ in Kairo (Sunniten) und Ghom (Schiiten) strikt abgelehnt und
    mit der Todesstrafe bedroht. Wie können es da Muslime in Deutschland wagen, einen
    „weichgespülten“ Islam zu kreieren? Würde sich die Träumerei einiger Gutmenschen
    von einem „europäischen Islam“ durchsetzen, hörte der Islam auf zu bestehen!
    Der untaugliche und die wahren Ziele des Islam verschleiernden Versuch ist mit dem
    Lehrbuch „Saphir“ (Kösel-Verlag) unternommen worden. Wer dieses Buch unter die
    Lupe nimmt, könnte glauben, es mit einem christlichen Religionsbuch zu tun zu
    haben: „Allah“ ist mit dem sich in der Bibel offenbarenden Gott gleichgesetzt, auch
    wenn etliche arabische (!) Texte, die von türkischen Schülern nicht gelesen werden
    können, eine gewisse Fremdartigkeit ausstrahlen. Muslime lehnen die Bezeichnung
    „Gott“ für Allah ab, weil dies der Eigenname des schon in Mekka verehrten
    altarabischen Mondgottes ist. Außerdem wird auch in diesem Buch behauptet, Islam
    heiße „Friede“ – tatsächlich heißt Islam „Unterwerfung“ unter den Willen Allahs!
    Ein (noch) muslimischer Schüler kann aus der islamischen Zwangsjacke von
    Gewalt und Pseudo-Religiosität nur befreit werden, wenn er zu den Werten
    erzogen wird, die unsere demokratische Gesellschaftsordnung und Freiheit
    bestimmen. Das sind natürlich auch ganz allgemeine Erziehungsziele für alle. Diese
    sind vor allem geprägt durch jüdisch-christliche Werte und Traditionen sowie durch
    die Gedanken der Aufklärung. Was ist Aufklärung? Die Befreiung des Menschen aus
    selbstverschuldeter Unmündigkeit. Deshalb forderte Kant: Habe Mut, dich deines
    eigenen Verstandes zu bedienen …

    Zu Recht verbindet Papst Benedikt XVI. Freiheit und Vernunft. Zu beidem
    ermutigt der christliche Glaube. Auf diesem Fundament entstand 1776 die amerikanische
    Unabhängigkeitserklärung, die schließlich zur ersten, die natürlichen
    Menschenrechte umfassende Verfassung, führte.
    Das alles lehnt der Islam kategorisch ab! Er versklavt dagegen die Menschen in
    einem Irrglauben an die despotische Gottheit Allah. Der Islam lehnt Freiheit und
    Vernunft ab, deshalb ist die „Demokratie ein antiislamisches System, das wir
    bekämpfen! – so drückte es schon vor 20 Jahren Cemalledin Kaplan, der
    selbsternannte „Khalif von Köln“ aus.

    Schon Kemal Pascha, Atatürk, Vater der Türken und Gründer der modernen
    Türkei kritisierte, obwohl selbst im Islam aufgewachsen – oder vielleicht gerade
    deswegen – den Islam hart: „Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers
    ist der größte Klotz am Bein unserer Nation … Der Islam, diese absurde
    Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der
    unser Leben vergiftet …“ (Jacques Benoist-Médin, Mustafa Kemal. Le mort d´un
    Empire, 1954).

    Die zuvor erwähnten Kritiker, aber auch eine Vielzahl anderer wie der angesehene
    und kenntnisreiche promovierte Orientalist und Systemanalytiker, Kenner der
    arabischen Sprache, Hans-Peter Raddatz (u.a. „Von Gott zu Allah? Christentum und
    Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft“, München 2001) weisen deutlich
    darauf hin, dass der Islam nicht reformierbar ist.

    Nicht nachvollziehbar ist, dass selbst vermeintlich Intellektuelle der koranischen Lehre
    erliegen:

    Führende deutsche Mitglieder im Vorstand des Zentralrats der Muslime in
    Deutschland und Teilnehmer am Islam-Talk des Bundesinnenministers sind u.a.
    der in meiner Untersuchung erwähnte promovierte Jurist Dr. Wilfried „Murad“
    Hofmann (ehemaliger deutscher Botschafter in Algerien und Marokko) und der
    ebenfalls promovierte Geophysiker Axel „Ayyub“ Köhler, der zugleich
    Vorsitzender des ZMD ist. Beide sind davon überzeugt, dass der Koran die
    „Wahrheit“ schlechthin ist (s.S. 9f meiner Untersuchung).
    Der frühere deutsche Botschafter und Jurist Hofmann schreibt in seinem Buch „Der
    Islam als Alternative“ (München 1992): „Die gesamte Rechtsordnung wird am
    Koran als oberstem Grundgesetz (=Schari´a, d.Verf.) ausgerichtet. Der Muslim hat
    das Wort Allahs so, wie er es vorfindet, anzunehmen, ohne in philosophischer
    Hybris nach dem Wie zu fragen. Ich bin Fundamentalist in dem Sinne, dass ich in
    der Ausübung meines Glaubens auf die Fundamente des Islam, nämlich auf den
    Text des Koran und die Überlieferung des Propheten und seiner unmittelbar ersten
    Generation an Gefährten“ (=Hadith, d.Verf.).
    Hofmann setzt also, obwohl er als hoher Beamter bis 1994 den deutschen Rechtsstaat
    in Algerien und Marokko vertreten hat, den Koran über unser Grundgesetz und
    betont, dass die „Offenbarung Allahs“ Buchstabe für Buchstabe ohne jedes
    Hinterfragen und ohne jede Kritik erfüllt werden müsse – also auch die Vielzahl
    der darin enthaltenen Menschenrechtsverletzungen, die Diskriminierung der
    Frauen zu einer Sache, über die der Muslim fast uneingeschränkt verfügen kann.
    Deshalb ist es folgerichtig, wenn Hofmann die Einführung der Schari´a, der
    Rechtsordnung in allen islamischen Staaten, die das gesamte Leben im islamischen
    Staat reguliert, auch in Deutschland einführen will! Da sind die schönen
    Bekenntnisse des Generalsekretärs des ZMD, Aiman Abdullah („Sohn Allahs“),
    Mazyek, reine Lippenbekenntnisse, die die Wahrheit verschleiern. Er sagte, die
    Demokratie sei die gegenwärtig beste Staatsform.

    So sieht es ja auch der türkische Ministerpräsident Erdogan, der schon vor längerer
    Zeit anmerkte: „Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am
    Ziel sind“ (DIE WELT vom 22.9.2004). Was Mazyek wirklich denkt, wird deutlich,
    wenn er Islamkritiker als „Geschwüre“ bezeichnet.

    Zurück zu Dr. Hofmann. Im September 2008 erhielt er für seine Bemühungen um den
    Islam das Bundesverdienstkreuz verliehen!
    Ein Jahr zuvor hatte auch die mutige türkischstämmige Berliner Publizistin und
    Islamkritikerin Seyran Ates, ebenfalls Teilnehmerin beim „Islamgipfel“, diese
    Auszeichnung für ihr Eintreten für die Befreiung muslimischer Frauen aus
    menschenunwürdiger Unterdrückung durch die „Religion des Friedens“ erhalten. Bei
    der Verleihung betonte der Bundespräsident ihr Engagement für wirkliche Integration
    und Gleichberechtigung.
    Bleibt die Frage: Wieso wird völlig gegensätzliches Tun – einerseits das Eintreten
    für die Befreiung aus islamischer Sklaverei und andererseits für die Unterwerfung
    (=Islam) unter die Knechtschaft dieser religiös verbrämten Staatsideologie – gleich
    bewertet? Es kann doch nur positives und mitmenschliches Verhalten gewürdigt
    werden!
    Für den Konvertiten „Murad“ Hofmann dürfte indes eine andere Auszeichnung
    wesentlich wichtiger sein – die auch sein Ansehen in der islamischen Welt bei der
    Islamisierung Deutschland unterstreicht. In Dubai wurde ihm im letzten Monat
    (Sept.2009) die „hohe“ Auszeichnung „Islamic Personality of the Year”
    verliehen, die zudem mit 180.000 Euro ausgestattet ist. Dazu der Vorsitzende des
    ZMD „Ayyub“ Köhler: „Stolz und Freude über einen Deutschen in einer Reihe mit
    anderen Preisträgern wie Scheich Jusuf al-Qaradawi und Großmufti Mohammed al-
    Bouti (Syrien)! Verliehen von Seiner Hoheit Scheich Mohammed bin Raschid Al
    Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai!“
    Allerdings erwähnte Köhler nicht, dass der bekannte und berüchtigte ägyptische TV-
    Prediger al-Qaradawi ebenso wie der Scheich der Al-Azhar-Universität Kairo und
    höchste sunnitische Autorität, Dr. Muhammad Sayyid Tantawi, die Ausrottung des
    jüdischen Volkes gemäß Koran und Hadith befürwortet. Beide loben Selbstmord-
    Attentäter als „tapfere Söhne des Islam“.

    5. Die von Ihnen zum Schluss erwähnte Evaluation, die die Hypothese der integrativen
    Wirkung des Islam-Unterrichts bestätigt, sollte überprüft werden. Sie wissen doch
    selbst, wie solche Ergebnisse zustande kommen. Ich habe das immer wieder viele
    Jahre bei der Auswertung von Schulversuchen in S-H erlebt. Die gewünschten
    Ergebnisse flossen bereits in die Vorgaben der die Schulversuche begleitenden
    Professoren ein oder wurden zumindest davon stark beeinflusst.

    Wenn das muslimische Selbstwertgefühl von Schülern gestärkt wird, kann das nicht
    im Interesse des demokratischen Staates liegen und würde nur zu weiteren
    (undemokratischen) islamischen Forderungen ermutigen – siehe Abs. 3! Hinzu kämen
    weitere Forderungen wie getrennte Unterrichtung von Jungen und Mädchen,
    Beurlaubungen vom Sport- und Schwimmunterricht sowie das Fernbleiben von
    Klassenreisen etc. etc. Einmal gegebene Genehmigungen – und dazu gehört der
    versuchsweise eingeführte Islam-Unterricht – können kaum wieder zurück
    genommen werden, weil die Islam-Vertreter es verstehen, durch die „Rassismus-
    Keule“ oder vermeintliche „Fremdenfeindlichkeit“ der Deutschen die linke
    Öffentlichkeit und die linken Medien zu mobilisieren.
    Es ist ja noch gar nicht so lange her, dass Alt-Kanzler Helmut Schmidt (s. sein Buch
    „Hand aufs Herz …“, 2002) vor dieser Entwicklung warnte. Der jüngste Aufstand der
    linken Medien über die durchaus richtigen Äußerungen des ehemaligen
    Finanzsenators von Berlin, Theo Sarrazin, zur Integrationsunwilligkeit von Türken
    und Arabern, bestätigen diesen Sachverhalt.

    Ist es nicht auch beschämend, dass bei allen „Glück- und Segenswünschen“ (!) zum
    Ramadan – Fastenmonat durch den Bundespräsidenten sowie durch Kirchenleiter
    mit keinem Wort die Christenverfolgung in allen islamischen Ländern erwähnt
    wurde? Gerade im Ramadan werden „Ungläubige“ besonders stark attackiert und oft
    genug getötet. Hätten nicht nach fünf Jahrzehnten der Integrationsbemühungen der
    Bundesregierung und Schulen sowie der immensen sozialen Leistungen der
    Steuerzahler, wenigstens einmal dazu führen müssen, dass „die Mehrzahl der
    friedliebenden Muslime“ auf die Straße gegangen wäre, um öffentlich zu
    bekunden, dass sie mit der harten Verfolgung von Juden und Christen durch die
    „Religion des Friedens“ in ihren Herkunftsländern nicht einverstanden ist?
    Das ist bisher nicht geschehen!
    Muslime fordern ständig, wollen aber selbst nichts zur Integration beitragen
    gemäß der Parole: „Der Islam herrscht, wird aber nicht beherrscht!“

    Ich würde mich freuen, wenn Sie über diese Gedanken und über meine Kritik an der Einführung des Islam-Unterrichts noch einmal vertieft nachdenken. Politiker sind zur Wahrung der Verfassung verpflichtet und sollen dem Wohle des Volkes dienen. Dazu gehört auch die Lösung des Einwandererproblems.

    Ich habe das Gefühl, dass ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung nicht mehr bereit
    ist, integrationsunwilligen Türken und Arabern – mit anderen Einwanderern gibt es ja diese Probleme nicht – entgegen zu kommen und die chaotischen Zustände in einigen Großstädten mit ihren Parallelgesellschaften zu ertragen.

    Wer sich hier nicht integrieren will und die Vorzüge, die eine demokratische Gesellschaft mit ihrer Freiheit bietet, ablehnt, sollte wieder dorthin ziehen, woher er kommt! So hat es auch der australische Premierminister John Howard schon vor einiger Zeit deutlich gefordert.

    Herr Ministerpräsident Seehofer erhält eine Kopie dieses Schreibens.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. Johannes Says:

    Durch einen Übertragungsfehler verschwand eine kurze Einleitung zu dem obigen Brief, der die damaligen Bemühungen von 2008/2009 um eine Verhinderung des Islam-Unterrichts an bayerischen Schulen aufzeigen sollte. Diese bitte ich dem Brief voranzustellen:

    Schon 2008/2009 gab es seitens der CDU/CSU Bemühungen, den Islam in Deutschland wurzeln zu lassen. Bereits zu der Zeit setzte sich der damalige Innenminister und jetzige Parlamentspräsident W. Schäuble (CDU) für eine Islamisierung Deutschlands ein. Aber auch die bayerische Staatsregierung unter Ministerpräsident Seehofer war diesem Bestreben gegenüber aufgeschlossen. Auch die damalige Bildungs- und Schulministerin Hohlmeyer, eine Strauß-Tochter, stand diesem Bemühen positiv gegenüber. Doch der Islam entwickelte, wie überall, seine Eigenständigkeit hin zu einer Parallelgesellschaft, die irgendwann einmal zu einer Mehrheit und Dominanz über die „Ungläubigen“ führen soll.

    Auf diesem Weg ist der Islam in den letzten zehn Jahren in Deutschland ein gutes Stück vorangekommen. Schon Erdogan sagte, dass sich der Islam mit Hilfe der demokratischen Gesetzgebung ausbreiten werde …


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