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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Folgen des Nahost-Konflikts: Juden-Hass unter Muslimen 18. Mai 2021

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 00:26

Warum bei antisemitischen Straftaten die Statistik nicht stimmt?

 

 

 

 

Die Frankfurter Professorin Susanne Schröter ist Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam. Sie wirft der Politik vor, den Antisemitismus in muslimischen Gemeinden seit Jahren auszublenden. Im Interview mit FOCUS Online erklärt sie unter anderem, warum die Kriminalstatistik bei antisemitischen Straftaten falsch ist.

FOCUS Online: Frau Professorin Schröter, vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts nehmen die Krawalle und Attacken auf Synagogen hierzulande zu, was erleben wir gerade durch die Proteste ?

Susanne Schröter: Hier bricht sich muslimischer Antisemitismus Bahn, der in der deutschen Öffentlichkeit bisher stets ausgeblendet wurde. Nicht nur im rechtsextremen Bereich grassiert Gewalt und Hetze gegen Juden, sondern auch in muslimischen Communitys erstarkt der Antisemitismus. Dies wird aber unter den Teppich gekehrt.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Übergriffe durch Muslime auf Juden in den U-Bahnen, oder auf jüdische Kinder in den Schulen. Aus Furcht vor Attacken verzichten manche Juden inzwischen auf das Tragen religiöser Kleidung in der Öffentlichkeit. Anders als beim Rechtsextremismus, ist diese gefährliche Entwicklung nie wirklich ernst genommen worden.

Was steckt dahinter?

 
 
 
 
 
 

Schröter: Etliche Kreise in Kultur und Politik sehen Muslime als Opfergruppe an. Dafür steht etwa der Begriff der Islamophobie oder der antimuslimische Rassismus. Ergo können Opfer keine Täter sein. Diese Geisteshaltung wird leider auch durch Wissenschaftler befeuert, die aus der postkolonialen Theorie kommen. Diese Forscher betonen explizit, dass Muslime keine Täter sein können, weil sie Opfer sind. Das ist schon eine abenteuerliche Sicht der Dinge.

„Politikern und Kirchenvertretern ist das Thema zu heiß“

Warum hat die Politik dieses Antisemitismus-Phänomen nicht schon früher aufgegriffen ?

Schröter: Vielen Politikern und auch gerade Kirchenvertretern ist das Thema zu heiß. Da folgt dann immer das Totschlagargument, dass ein öffentlicher Diskurs einzig Wasser auf die Mühlen der AfD schütten würde. Und so rührt man das Problem gar nicht mehr an. Jetzt aber haben wir den Salat, dass unter Muslimen teilweise eine extreme Judenfeindlichkeit vorherrscht. Dabei geht es nicht so sehr um Kritik an den Maßnahmen der israelischen Regierung, sondern eher um eine antisemitische Mischung aus Politik und Religion. Das ist kein neues Phänomen.

Als der Nahostkonflikt 2014 hochkochte, drohten junge Demonstranten auf deutschen Straßen, das Heer des Propheten Mohammed werde wiederkommen und die Juden vernichten. Mit solchen Sprüchen nimmt man Bezug auf die islamische Geistesgeschichte. In manchen Koranversen und Hadithen Mohammeds finden sich Passagen, die Juden und Muslime in ein absolutes Feindschafts-Verhältnis stellen. Die Zuwanderung aus den arabischen Bürgerkriegsländern hat diese antisemitische Haltung hierzulande nochmals verschärft. Wenn man sich mit dem Problem seitens der Politik nicht beschäftigt, dann brodelt es weiter vor sich hin, bis der Kessel überkocht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Polizeistatistik widerspricht allerdings ihrer Analyse, demnach gehen fast 94 Prozent der antisemitischen Straftaten auf das Konto von Rechtsextremisten.

Schröter: Diese Statistik zeichnet ein falsches Bild. Dass die Polizei die antisemitischen Straftaten vor allem rechtsextremistischen Kreisen zuordnet, ist schlicht irreführend. Alle Fälle, bei denen sich kein Täter finden lässt, werden automatisch dem Rechtsextremismus zugeschlagen. Das geschieht etwa in der Hälfte der registrierten judenfeindlichen Delikte. Daher resultiert der eklatante Überhang Richtung Rechts. Diese Statistik widerspricht aber eindeutig den Befragungen jüdischer Opfer. Ich glaube, dass die Strafverfolgungsbehörden hier ziemlich im Dunkeln tappen. Das nimmt man aber nicht zur Kenntnis.

Warum nicht ?

Schröter: Antisemitismus wird hierzulande automatisch dem rechtsextremen Lager zugeschlagen. Zwar ist es unbestreitbar, dass der braune Sumpf eine große Gefahr darstellt. Aber die Judenfeindlichkeit ist auch ein Problem bei Zuwanderern aus muslimischen Ländern. Ein heikles Thema, an dem sich viele nicht die Finger verbrennen wollen, aber nun müssen wir uns dem Problem endlich einmal stellen.

 

 

 

 

 

„Islamische Organisationen heizen den Judenhass noch an“

Was kommt da auf uns zu ?

Schröter: Ein paar Betroffenheitsbekundungen seitens der Politik werden nicht ausreichen, um diese antisemitische Strömung verschwinden zu lassen. Die Krawalle und Angriffe auf jüdische Einrichtungen werden immer wieder aufpoppen. Zumal islamische Organisationen den Judenhass auch noch anheizen.

Welche Organisationen sind da gemeint ?

Schröter: Zum Beispiel die staatlich gelenkte türkische Religionsbehörde Diyanet nebst dem Dachverband der türkisch-islamischen Religionsvereine in Deutschland Ditib. Auf deren türkischen Heimatseiten läuft gerade eine großangelegte Propaganda gegen Israel und die Juden. Da wähnt man sich plötzlich in einem Heiligen Krieg.

 

 

 

 

 

Wie weit verbreitet ist der Antisemitismus im linken Lager ?

Schröter: Seit Jahrzehnten gibt es auch im linken Spektrum einen latenten Antisemitismus. Das geht ja schon zurück auf die Terror-Gruppe RAF in den 70er Jahren und andere linksradikale Bewegungen, die sich mit den militanten Palästinensergruppen verbündet hatten. Da wurden bei Attentaten oder Geiselnahmen mitunter jüdische Opfer eigens herausgefiltert.

Ok, das war einmal, wie sieht es zur Zeit aus ?

Schröter: Ich würde zwei Gruppen von Aktivisten unterscheiden, die sich gegen Israel positionieren. Die eine Gruppe besteht aus ideologischen Hardlinern, die palästinensische Organisationen grundsätzlich als „Befreiungsbewegung“ glorifizieren und Israel das Existenzrecht absprechen. Sie solidarisieren sich selbst mit islamofaschistischen Gruppen wie der Hamas. Man findet diese Akteure vor allem in der BDS-Bewegung, die Israel nebst ihren Bürgern dämonisiert und zum Boykott aufruft. Es handelt sich um überzeugte linke Antisemiten.

Eine zweite Gruppe ist davon angetrieben, sich auf die Seite der vermeintlich Schwachen zu stellen. Es sind oft junge Leute, die primär emotional agieren, aber nur ein rudimentäres Wissen über den Nahost-Konflikt besitzen, der ja nicht gerade einfach zu verstehen ist. Vielleicht würde eine bessere Bildung vor manch einer naiven Parteinahme bewahren. Wenn sie wüssten, dass die Hamas in ihrer Charta nicht nur die Auslöschung des Staates Israel, sondern auch die Vernichtung aller Juden anstrebt, würde vielleicht manch einer ins Grübeln kommen.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Es ist Professorin Susanne Schröter, Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam, zu danken für dieses der Realität entsprechendem Interview und dem FOCUS, dass er dieses auch veröffentlicht in einer Zeit des regierungsamtlichen Versagens.

Die Regierung lügt und schaut zu in Bereichen, die das Potential haben, dieses Land zu zerstören.

Sie lügt, wenn sie Statistiken zu judenfeindlichen Straftaten nur einseitig den Rechtsradikalen zu“schustert“; sie schaut zu, wenn hier islam-radikale Menschen Juden öffentlich den Tod wünschen anlässlich von Demonstrationen. Während z. B. bei Querdenkern selbst alte Menschen von der Polizei oft brutal abgeführt werden, nur weil sie öffentlich Kritik an den Lockdownmaßnahmen üben, wird bei diesen Demonstrationen, die echte Straftatbestände erfüllen, so gut wie niemand der Strafverfolgung zugeführt.

Eine weitere Regierungs-Lüge ist, dass nur die rechtsradikale Seite für den Judenhass verantwortlich ist, die muslimische Seite spart sie bei dieser Aussage völlig aus, im Gegenteil, die verharmlost bis zur Unkenntlichkeit der so für alle offensichtlichen Realität.

 

 

 

Und wenn Warner der Migrationspoltiik der völlig offenen Grenzentür genau vor diesen Zuständen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart gewarnt haben und noch immer warnen, werden sie von der Regierung der Hetze, des Hasses, der Fremdenfeindlichkeit und des Rassismus beschuldigt bis hin zur Zerstörung ihres sozialen Status. Das ist die heutige Realität der Folgen des von der Regierung geframten engen polit-korrekten Meinungsspektrums.

Die Regierung zeigt schon im Umgang mit radikal-muslimischen Verbänden, mit der muslimischen Parlalleljustiz und den muslimischen Parallel-, besser Gegengesellschaften, aber eben auch mit den kriminellen Familienclans, egal, welcher Religion und Kultur letztere angehören, bewusstes 3-Affen-Prinzip der Totalverdrängung.  Es ist einfach festzustellen, dass der politische Wille, an diesen Zuständen auch nur das Geringste ändern zu wollen, einfach nicht vorhanden ist.

Merkel wollte keien unschöne Bilder an der deutschen Außengrenze, sie wollte sie lieber im Inneren des Landes sehen. Jetzt sind diese Bilder halt da!

Wie Israel durch den deutschen Vertreter, Herrn Heusgen, bei Abstimmungen von Resolutionen bei der UNO behandelt wird, dürfte inzwischen zur Allgemeinbildung gehören.

 

 

 

Nach all dem ist der Regierung wieder einmal Totalversagen vorzuwerfen. Außer heißen Betroffenheitsluftworten hat diese Regierung nichts zu bieten und knickt vor jeder politischen Handlung, deren Konsequenz dringend notwendig wäre, ein und disqualifiziert sich somit selbst durch Vertuschen, Lügen und Verdrängung. Diese Probleme wären mit einem regulären Einwanderungsrecht, mit Forderung nach konsequenter Integration und der Nichtzulassung der doppelten Staatsangehörigkeit schon vor Jahrzehnten nicht in dieser Intensität entstanden.

Wer keine Lenkung der Migranten aus fremden Ländern und Kulturen vornimmt und bewusst im Dienste des Schwab’schen Great Reset stehend, darauf verzichtet, muss sich eben mit genau diesen Problemen herumschlagen; für diese rückgratlose Regierung wohl offensichtlich besser, diese Probleme weiter zu verdrängen. Nur, durch Verdrängung wird nicht ein Problem gelöst. Kein MIgrant mutiert bei Grenzübertritt zum Gutmenschen im Sinne der deutschen Regierung.

Nicht nur Judenhass braucht klare Antwort-Kante. Langsam sollte sich auch bei der Bevölkerung die erkenntnistechnische Dämmerung einstellen, dass diese Politik dieses Land nur ins Chaos stürzen wird. Leider jedoch werden die Grünen als Heilsbringer angesehen und diese Politik des importierten Juden- und Ungläubigenhasses wird unter der Grün-Führung noch verstärkt werden, falls dies überhaupt noch möglich sein sollte.

Mit wohlfeilen Sprüchen wird eine muslimisch-juden- und ungläubigenfeindliche Kindesprägung wohl kaum aufzulösen sein.

 

2 Responses to “Folgen des Nahost-Konflikts: Juden-Hass unter Muslimen”

  1. Tommy Rasmussen Says:

    Der messianische Endzeitplan sieht in pro jüdischer Auslegung vor, daß Christen gegen Moslems marschieren und dann die Juden ihr ultimatives Weltkönigreich Jerusalem bekommen. Nach christlicher Auslegung, daß die Christen gegen die Moslems gewinnen und alle Juden zu Christen konvertieren und in Schia Auslegung, daß der Mahdi wiederkehrt, sobald der schia Halbmond geschlossen ist, und man dann gegen alle gewonnen hat.

    Man kann sichs aussuchen, was der HERR entsprechend den jeweiligen Spinnern zu tun hat.

    Albert Pike (geb. 1809, gest. 1891): “Der Dritte Weltkrieg … muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus GEGENSEITIG vernichten.
    https://deutschelobbyinfo.com/2015/10/15/drei-weltkriege-1871-von-hochgrad-maurer-albert-pike-vorhergesagt-der-plan-fuer-die-weltregierung/
    https://www.theintelligence.de/index.php/wissen/geschichte/4152-drei-weltkriege-1871-von-hochgrad-maurer-albert-pike-vorhergesagt.html

    Irlmaier (ca. 1950) :

    Es geht los mit einem Krieg im Nahen Osten. Der amerikanische Präsident wird ermordet, daraufhin erklärt der Vizepräsident Russland sofort den Krieg. Praktisch zur gleichen Stunde schon rollen auf der Autobahn bei Passau ungeheure Mengen russischer Panzer nach Westen. Die Reste der Bundeswehr – völlig überrascht und überrumpelt – fliehen, man wirft die Waffen weg, lässt in Panik LKWs und die paar einsatzbereiten Panzer stehen. Keine massive Hungersnot nach dem Krieg, denn viele haben gar nicht überlebt.

  2. Tommy Rasmussen Says:

    28.09.2018 – Angela Merkel und Vertreter aller Ministerien brechen am Mittwoch wieder zum 7. Mal seit 2008 nach Israel auf. Der überwiegende Teil der Ressorts werde von den Ministern vertreten. Netanjahu wirft Merkel einen zu sanften Kurs gegenüber dem Iran vor. Bei ihrem Besuch erhält die Bundeskanzlerin die Ehrendoktorwürde der Universität Haifa. Es ist Merkels 15. Ehrendoktorwürde.
    https://www.handelsblatt.com/politik/international/regierungskonsultationen-merkel-reist-naechste-woche-nach-israel-mit-allen-ressorts/23128238.html?ticket=ST-4597321-32vQLecqNGG7xugmhK59-ap2
    https://www.abendblatt.de/hamburg/article215384879/Merkel-wird-Ehrendoktorin-in-Israel-mit-Hamburger-Hilfe.html
    https://www.zeit.de/news/2018-09/28/deutsches-und-israelisches-regierungskabinett-treffen-sich-in-jerusalem-20180928-doc-19j6b4


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