kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie Daniela R. zweimal zum Opfer wurde 9. April 2021

Filed under: Pater Zakaria & co.,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:22
Vergwaltigungsopfer Daniela R. sitzt auf
                      einer Holzbrücke in München.

Vergewaltigt und deshalb bis heute obdachlos und abkassiert

 

 

 

 

Daniela R., 27, Physiotherapeutin in Ausbildung, wurde im August vergewaltigt. Bis heute ist sie deshalb obdachlos, mittellos und ohne Zukunftsperspektive. Ihre Krankenkasse wollte bis vor Kurzem nicht mal den HIV-Test bezahlen.

 
 
 
 
 
 

München: Daniela R. lernt den jungen Mann am 10. August an der Isarbrücke in Bad Tölz* bei einer Zigarette kennen. Sie geht mit ihm in seine Wohnung. Dort fällt der 22-Jährige über sie her, misshandelt, würgt, vergewaltigt sie und droht ihr mit dem Tod. Heimlich, unter Todesangst schreibt Daniela R. ihren Mitbewohnern. Es sind verzweifelte WhatsApp*-Nachrichten, auf die niemand reagiert. Der 22-Jährige vergewaltigt sie ein zweites Mal, schläft ein. Irgendwann traut sich Daniela R. den Notruf zu wählen und wird von der Polizei gerettet.*

Inzwischen ist der Täter verurteilt*. Sieben Jahre Freiheitsstrafe wegen besonders schwerer Vergewaltigung. Also alles erledigt? Akte geschlossen? Für den Täter vielleicht. Für das Opfer beginnt mit der Tatnacht ein Überlebenskampf, der bis heute andauert.

Daniela R., blonde Haare, blaue Augen, 27, wirkt organisiert und aufgeräumt. Nur an ihren immer röter werdenden Augen und an den weichen Gesichtszügen, die plötzlich schmerzverzerrt sind, ahnt man, wie schwer das Trauma wiegt.

 
 
 
 
 
 
 

Fall Daniela R.: Vergewaltigt – und dann von allen verlassen

Nicht nur, weil sie vergewaltigt wurde, sondern weil sie erst Opfer und dann von allen verlassen wurde. R. will kein Mitleid. Sie will, dass ihre Geschichte gehört wird, damit so etwas niemandem anderen passiert. So etwas, wie der Schock in der Apotheke, als R. die Pille danach bezahlen soll und sie kurz fürchtet, das Geld auf ihrem Konto reicht nicht. 35 Euro. Daniela R. lebt von Arbeitslosengeld II und ist völlig pleite. Quälende Sekunden. Dann fällt es ihr wieder ein. Sie hat gerade den Widerspruch gegen die Agentur für Arbeit gewonnen. Es ist genug Geld da für die Pille danach. Gerade so. Es ist das erste Mal, dass sich Daniela R. seit der Rettung durch die Polizei völlig hilflos und sehr allein fühlt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vergewaltigung ist kein Grund: Kasse zahlt HIV-Test nicht

Was sie und ihre Frauenärztin da noch nicht ahnen: Die Laborkosten für alle Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten, inklusive HIV-Test, muss sie auch selbst zahlen. Gemeinsam mit den Kosten für die späteren Krankenhausaufenthalte kommen so 500 Euro zusammen. R. kämpft seitdem für die Erstattung.

Vergewaltigt – und zwei Tage später wohnungslos – Daniela R. wird zum Vagabunden

Am 13. August werfen ihre Mitbewohner Daniela R. aus ihrer Tölzer Wohnung, weil sie nichts mit der Kripo zu tun haben wollen. R. hat kein ordentliches Mietverhältnis. Zwei Tage, nachdem sie vergewaltigt wurde, ist R. obdachlos.

R. wohnt bis heute nicht in einer eigenen Wohnung. Sie wird zum Vagabunden mitten in Oberbayern. Und immer reist die Angst mit, die Panik davor, irgendwo hinzumüssen, wo sie ungeschützt mit fremden Männern zusammenwohnt. „Ich hatte unfassbare Angst. Die ganze Zeit.“ Was tief blicken lässt: Die einzigen Vertrauenspersonen zu dieser Zeit sind die Beamten der Kripo Weilheim. „Nur dort habe ich mich sicher gefühlt.“ Bei der Wohnungssuche können die freilich auch nicht helfen. In den Zellen schlafen durfte sie nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Frauenhaus? Darauf hat Daniela R. kein Recht

Daniela R. ruft beim Frauennotdienst an. Dort wird ihr erklärt, dass sie kein Recht auf einen Platz im Frauenhaus hat. Plätze dort sind für Opfer häuslicher Gewalt reserviert. Das ist bei R. nicht der Fall.

In ihrer Verzweiflung lässt sich R. in eine Klinik einweisen. Dort teilt man ihr mit, dass sie eine Trauma-Bewältigung bräuchte. Doch die Plätze dafür sind ausgebucht. R. bleibt in der normalen Abteilung für psychiatrische Patienten.

Vorwürfe in der Klinik: „Das hier ist kein Obdachlosenheim“, sagt eine Pflegerin

Die 27-jährige blonde Frau wirkt nicht krank. „Man sieht mir das nicht an“, sagt sie, „ich funktioniere.“ Die Klinik sei kein Obdachlosenheim, sagt eine Pflegerin zu ihr. Echte Patienten würden ihr Bett brauchen. „Ich habe mich in dem Moment wie ein Täter gefühlt.“ R. zieht zu einer Freundin. Es gibt nur ein Zimmer, nur ein Bett, keine Privatsphäre. Trotzdem fühlt sich R. zum ersten Mal sicher – und weiß gleichzeitig, dass sie weiter muss.

Wer von Anfang an unterstützt, ist der Weiße Ring. Er kümmert sich um eine Opferanwältin und will auch die Laborkosten und Krankenhausrechnungen übernehmen. R. fragt bei der Arbeitsagentur nach, ob sie die Zuwendung annehmen darf oder ihr dann die Mittel gestrichen werden. Das müsse sie schon in einem Antrag begründen, antwortet man ihr. R. schreibt mehrere Seiten. Der Antrag wird abgelehnt.

Daniela R. hatte da großes Glück. Sie glauben gar nicht, wie viele Vergewaltigungsverfahren eingestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

Andrea Hölzel, Weißer Ring München.

„Die versuchen das ganz gerne“, sagt Andrea Hölzel vom Weißen Ring, die Daniela R. betreut. Tatsächlich dürfen Arbeitslosengeld-Bezieher Spenden akzeptieren. Das wissen nur die Sachbearbeiter oft nicht. R.s Fall sei „ganz normal“, in einem Punkt aber ungewöhnlich – weil es zur Anklage kam. „Daniela R. hatte da großes Glück. Sie glauben gar nicht, wie viele Vergewaltigungsverfahren eingestellt werden.“

Vergewaltigt und dann zur Kasse gebeten: Ein halbes Jahr nach der Tat zahlt die Krankenkasse

Inzwischen, über ein halbes Jahr nach der Tat, hat R. einen Mietvertrag für eine Sozialwohnung bekommen. Auch die Krankenkasse hat sich gemeldet, nachdem R. einen Aktenordner langen Briefwechsel mit ihr, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und sogar mit der bayerischen Ärztekammer angesammelt hatte. Die Kosten, teilt man ihr mit, würden jetzt doch übernommen. Es handele sich um eine „Einzelfallentscheidung“. Die Spende hat sie an den Weißen Ring zurückgezahlt.

Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder so nah am Menschen arbeiten kann.

Daniela R.

Also endlich alles gut? Akte geschlossen? R. zögert, blickt in den sonnigen Himmel über München. „Ich weiß es nicht.“ Die 27-Jährige lernt eigentlich Physiotherapeutin, aber irgendwann wieder so nahen, täglichen Körperkontakt mit Fremden pflegen – „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“ Daniela R. ist traumatisiert. Ob durch die Tat Mitte August oder ihre Erlebnisse die Monate danach. Schwer zu sagen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Vergewaltigung: Hier bekommen Opfer Hilfe

Sind Sie in einer ähnlichen Situation und brauche Sie Hilfe? Der Weiße Ring München ist immer ein guter erster Ansprechpartner: 0151/55164687.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Dem Autoren des Merkur, Herrn Klaus-Maria Mehr, ist zu danken, diesen Fall von eiskalter Mentalität, von zynischer menschenrechtsverletzender Art und Weise der Behörden (außer der Polizei), der Versicherungen und den Mietparteien in die Öffentlichkeit getragen zu haben. Dem Merkur ist ebenfalls zu danken, für diese Fälle der Grausamkeit – in diesem Fall hat der Täter eine durchaus massive Bestrafung erhalten – eine Hilfsorganisation, bekannt zu geben, die sich vieler Verbrechensopfer annimmt.

Wo war der Staat, der sich um jede Lobbygruppe finanziell kümmert, aber Opfer wie dieser Dame im Stich lässt?

Wo waren die Vermieter und Mieter?

Wo waren die Behörden (außer der Polizei)?

Wo waren Menschen, die dieses schwer traumatisierte Opfer aufgefangen haben?

Wo waren Frauenhäuser, die nicht einmal in der Lage sind, dieser Frau Hilfe anzubieten, sondern ihr auch noch ihre unverschuldete Obdachlosigkeit vorhielten?

Wo waren Krankenhausverwaltungen und -mitarbeiter, die dieser Frau geholfen haben?

Wo waren die Versicherungen, die nur an ihren eigenen Vorteil dachten? 

Wo waren Menschen aus Gesellschaft und Kirchen, die sich dieses Opfers annahmen?

Wie eiskalt kann eine Gesellschaft sein, die sich vergewaltigten Frauen gegenüber so unbarmherzig und mitleidslos zeigen?

In der Bibel wird der Mensch als Krone der Schöpfung bezeichnet. Diese Frau hat höchstens den Nagelpilz der dies „Krone tragenden Menschen“ abbekommen. Die Krone der Schöpfung war Frau Daniela R. Die anderen, der Täter und die Menschen, die ihr nicht geholfen haben – und das waren Legion – handelten einfach nur beschämend uns im wahrsten Sinne des Wortes „ASOZIAL“.

 

 

 

 

 

 

 

JESUS hat einmal ein Gleichnis erzählt:

Lukas 10, 25 ff.

Der barmherzige Samariter 25  Und siehe, ein Gesetzeslehrer stand auf, um Jesus auf die Probe zu stellen, und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? 26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst. 28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben! 29 Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? 30 Darauf antwortete ihm Jesus:

Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. 31 Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber. 32 Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber. 33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm; er sah ihn und hatte Mitleid, 34 ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. 35 Und am nächsten Tag holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 36 Wer von diesen dreien meinst du, ist dem der Nächste geworden, der von den Räubern überfallen wurde? 37 Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso!

Der Täter hat sie schwerstens missbraucht (Räuber ihrer Menschenwürde beraubt und sie durch die Verbrechenstat traumatisiert), die tätigen gesellschaftlichen Kräfte haben sie ebenfalls noch doppelt in ihrer Menschenwürde zu einem Nichts herabgesetzt (Levit, Preister). Es war und ist nur noch beschämend. Offenbar ist diese Herzenskälte schon bei Adam und Eva und Kain und Abel grundgelegt von Satan.

Allein der „Weiße Ring“, der sich um diese Notfälle, hinter dem immer verzweifelte und traumatisierte Menschen stehen,  bemüht und auch konkrete Hilfe nicht nur anbietet, sondern auch leistet, ist als leuchtende und rühmliche Ausnahme mehr als positiv zu nennen (Samariter und Wirt).

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem folgenden verlinkten Artikel

 

 

 

 

 

 

 

 

Häusliche Gewalt, Häusliche Gewaltistin Eritrea vor allem in ländlichen Gebieten weiter verbreitet. Laut einer 2001 durchgeführtenStudiewaren40 Prozent der Frauenvon häuslicher Gewalt betroffen (Eritreische Regierung, 2003). Laut Angaben einer anderen Studie aus dem Jahr 2002 waren 90 Prozent der eritreischen Frauen häuslicher Gewalt ausgesetzt. Die Verbreitung häuslicher Gewaltistauf das Verständnis über die Rolle der Frau in der Gesellschaft, die Militarisierung der Bevölkerung, den daraus folgenden Druck auf die Familie und den Überfluss an Waffen innerhalb der eritreischen Gesellschaft zurückzuführen(UNHRC, 2015).71 Prozent der eritreischen Frauen gaben im Jahr 2014 an, dass Gewalt des Ehemannes oder Partners gegen seine Frau beziehungsweise Partnerin unter bestimmten Umständen gerechtfertigt sei(OECD Data)

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

 

 

 

Dieser Täter wurde somit in Eritrea kulturiert. Dort scheinen Frauen nicht viel zu gelten. Genitalverstümmlungen und Vergewaltigungen sind dort wohl weit verbreitet. Das Fatale ist, dass 71 % der eritreischen Frauen diese Vergewaltigungen noch rechtfertigen (nter bestimmten Umständen). Wer sich somit in der Wohnung eines Eritreers befindet, befindet sich in häuslicher Gemeinschaft.

Dieses Opfer war wieder einmal auch das Opfer mangelnder Aufklärung über das desolate Frauenbild, in dem junge Männer in patriarchalischen Ländern eben aufwachsen. Totalversagen durch Regierung und Medien, vorwiegend junge Männer hier ins Land zu lassen, die meinen, sich gegenüber Frauen benehmen zu können wie die Axt im Walde. Das aber scheint von der Regierung genauso gewollt, sonst würde sie es ja ändern.

https://www.focus.de/politik/sicherheitsreport/polizeibilanz-fuer-januar-bis-maerz-bka-bericht-fast-64-000-straftaten-durch-zuwanderer-eine-gruppe-sticht-heraus_id_12523991.html

 

 

 

 

 

Allein dieser Umstand bringt noch weitere Schuldige auf den Plan. Merkel und die Regierung haben bei diesen Vergewaltigungen an dieser Frau mitgeholfen  und mitgewirkt, dieser jungen Frau dieses schwere Trauma zuzufügen. Das sollte nicht vergessen werden. Dieser Mann sitzt jetzt seine siebenjährige Strafe ab. Wird er nach Haftverbüung, die wahrscheinlich nach 2/3  der Haftstrafenzeit beendet sein könnte, ausgewiesen? Bei diesem rückgratlosen Staat wohl kaum. Dieser Mann wird nach Haftentlassung ein frohes Leben weiterführen können (Sozialarbeiter und Bewährungshelfer kümmern sich rührend um ihn), während Frau Daniela R. weiter an ihren Traumata weiter zu leiden haben wird, vielleicht ihr ganzes Leben. Das Urvertrauen zu anderen Menschen ist wohl von ihr gewichen aus verständlichen Gründen.

 

 

 

 

Wir wünschen dem Täter ein Umdenken und eine Bekehrung zu JESUS CHRISTUS.

Beten wir für Frau Daniela R. und alle anderen Vergewaltigungsopfer, deren Schicksale nicht in Zeitungen und Medien erscheinen und nicht einmal das Glück haben durften, ihren Vergewaltiger hinter Gittern sehen zu dürfen, dass sie die Kraft und Ausdauer finden werden, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Möge der DREIEINE GOTT sie dabei unterstützen und ihr und ihnen Menschen zuführen, die ihren geschundenen Seele helfen können. Darum bitten wir GOTT, den Vater und den Sohn in der Einheit und Gemeinschaft mit dem HEILIGEN GEIST,  Amen.

 

2 Responses to “Wie Daniela R. zweimal zum Opfer wurde”

  1. Walter Says:

    Todesstrafe für den Täter ohne Gnade und humanistische Träumerei.

  2. Christa Says:

    Ich weiß ja auch nicht, aber man geht auch nicht gleich mit einem Typ in seine Wohnung.


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