kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Plötzlich fehlen Deutschland drei Millionen Wohnungen 20. März 2021

Filed under: Nachrichten — Knecht Christi @ 08:21

„Existenzielle Frage“

 

 

 

In der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Menschen im Homeoffice, während Büros leer stehen. Viele glauben, das wird auch nach Corona so bleiben. Büroflächen könnten in Wohnfläche umgewandelt werden, sagt der Mieterbund und sieht darin ein enormes Potenzial.

 

 

Deutschland hat ohnehin zu wenige Wohnungen. Eine neue Studie zeigt nun, dass nochmals jährlich 300.000 gebraucht werden – und zwar für ausländische Fachkräfte. Gelingt der Zubau nicht, ist ein zentraler deutscher Wettbewerbsfaktor in Gefahr.

 

 

Wer arbeitet, muss auch irgendwo wohnen. Diese simple Aussage könnte einen Bauboom auslösen, aber ob es so kommt, ist noch immer zweifelhaft. Das zum Essener RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung gehörende Beratungsunternehmen RWI Consult hat in einer Studie den Wohnungsbedarf in Deutschland bis zum Jahr 2035 errechnet.

Anders als bisherige Prognosen, die vor allem die demografische Entwicklung berücksichtigten, haben die Essener Forscher auch die künftige Zuwanderung als Folge der demografischen Entwicklung berücksichtigt. Demnach werden in den kommenden 14 Jahren pro Jahr zwischen 223.000 und 297.000 Wohnungen zusätzlich benötigt, um den prognostizierten Fachkräftezuzug aus dem Ausland unterzubringen.

 

Das Pestel-Institut aus Hannover hat für die Zeit bis 2025 einen jährlichen Bedarf von 400.000 neuen Wohnungen ausgerechnet. Die Bundesregierung hat sich mehr als 350.000 Wohnungen zum Ziel gesetzt. Tatsächlich schaffte die Baubranche im vergangenen Jahr rund 300.000 neue Wohnungen – die höchste Jahresleistung seit zwei Jahrzehnten.

 

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) berechnete einen Neubaubedarf für das gesamte Bundesgebiet von 2015 bis 2030 von 230.000 Wohneinheiten pro Jahr. Es müsse dafür noch einmal dasselbe oder mehr dazukommen, um den tatsächlichen Wohnungsbedarf zu decken.

 
 
 
 
 

 

Denn hinzu kämen noch die Auswirkungen des Arbeitsmarktes, der Alterung und den damit verbundenen Arbeitsmarktaustritten und dem folglich steigenden Bedarf an Zuwanderung im kommenden Jahrzehnt, so RWI Consult. Also rund eine halbe Million Wohnungen pro Jahr könnten gebraucht werden – konservativ gerechnet.

 

 

 

 

Für qualifizierte Fachkräfte attraktiv sein

„Die Unternehmen dürften ihre Anstrengungen erhöhen, die unbefriedigte Nachfrage nach Arbeitskräften auch in Zukunft durch eine verstärkte Zuwanderung auszugleichen“, schreiben die Autoren der Studie um Christoph M. Schmidt, dem Präsidenten des RWI-Leibniz-Instituts. Die Studie wurde im Auftrag der Fakt AG erstellt, einer auf Immobilien spezialisierten Beteiligungsgesellschaft

 

Die Bedingungen dafür zu schaffen und vor allem für die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte attraktiv zu sein werde damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für einzelne Wirtschaftsräume und -regionen sowie Deutschland insgesamt. „Ein wichtiger Baustein wird dabei die Frage bezahlbaren und lebenswerten Wohnraums sein“, sagt Schmidt.

Je nach unterstellter Zuwanderungsintensität würden sich als Folge des demografischen Wandels für das Jahr 2035 rein rechnerisch drei bis vier Millionen Erwerbstätige weniger als heute ergeben. Es sei zu erwarten, dass – wie in der Vergangenheit häufig zu beobachten – die unbefriedigte Nachfrage nach Arbeitskräften vor Ort zu Anpassungen bei der Entlohnung des dann knapperen Produktionsfaktors Arbeit führen werde, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften führen werde.

„Insbesondere werden die Unternehmen aufgrund dieser Engpässe voraussichtlich verstärkt die mit den Stichworten ‚Digitalisierung‘ und ‚Künstliche Intelligenz‘ verbundenen neuen technologischen Möglichkeiten nutzen, um ihre Leistungsprozesse umzustellen“, schreiben die Studienautoren. „Dabei dürften hoch qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer noch mehr an Wertschätzung gewinnen, während niedrige und mittlere Qualifikationen unter Druck geraten.“

 

 

„Existentielle Frage für unsere Volkswirtschaft“

Neben den natürlichen demografischen Verschiebungen würden weitere Trends den Arbeitsmarkt beeinflussen: So steige etwa die Erwerbsbeteiligung von Frauen, und es liege eine sinkende Neigung zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt vor. Darüber hinaus sei Deutschland seit Langem netto ein Zuwanderungsland, sodass die aus dem Arbeitsleben ausscheidenden Erwerbspersonen zum Teil ersetzt würden.

Mit Blick auf einen Zuwanderungsbedarf von bis zu knapp 300.000 Arbeitnehmern, der in heutigen Migrationsannahmen noch nicht berücksichtigt sei, würde gleichermaßen auch der Bedarf an Wohnraum deutlich steigen, so die RWI-Studie. „Schließlich werden die Babyboomer zwar aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden, nicht aber aus dem Wohnungsmarkt.“ Somit folge zwingend: Wenn der deutsche Arbeitsmarkt erfolgreich eine große Anzahl ausländischer Erwerbstätiger anwerben könnte, würde ein erheblicher Mehrbedarf im Wohnungsbau entstehen.

 

 

Der Immobiliendienstleister JLL erwartet ebenfalls eine steigende Zahl an Haushalten und damit Wohnungen bis 2035. Allein schon durch Rückgang der durchschnittlichen Haushaltsgröße könne die Zahl der Haushalte wachsen, selbst wenn die Bevölkerungszahl insgesamt rückläufig sei.

„Der Wohnungsbau wird für unsere Volkswirtschaft zur existenziellen Frage“, sagt Hubert Schulte-Kemper, Vorstandschef der Fakt AG. Bis zu zehn Millionen Arbeitnehmer aus Europa könnten in den nächsten zehn bis zwölf Jahren gebraucht werden. Und wenn man annehme, dass die durchschnittliche Familie, die dann nach Deutschland komme, aus drei bis vier Personen bestehe, dann dürften die Einwohnerzahlen bei uns auf deutlich über 100 Millionen ansteigen.

Schulte-Kemper: „Das bedeutet nichts anderes, als dass die Konjunktur durch die steigenden Einwohnerzahlen noch einmal einen deutlichen Ruck nach vorne macht. Und das bedeutet auch, dass der demografische Faktor, der so katastrophal für das Verhältnis Arbeitnehmer und Rentner sein soll, endlich in die Mottenkiste kommt.“

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Die Überschrift lässt die Leserschaft mit Erstaunen reagieren. „Plötzlich“ fehlen Wohnungen. Seit 2015 darf hier jeder, aber wirklich Jedermann hier einreisen, der das Wort „Asyl“ aussprechen kann. Wohnraum brauchen nicht nur „Fachkräfte“, sondern auch Menschen, die nicht dem illustren Kreis der „Fachkräfte“ angehören, also auch Asylanten, Geduldete und sonstige Menschen, die Merkel aus dem Ausland eingeladen hat. Der Begriff „Fachkraft“ ist seit den Lügen der Regierung verbrannt, die uns mit der ersten Flüchtlingswelle Ärzte, Ingenieure und andere Hochgebildeten versprochen hatten und aus diesem Kreis nur sehr wenige kamen.

Und das „Plötzlich“ ist wohl auch nur  aus Werbezwecken der äußeren Aufmachung geschuldet. Denn Wohnungsnot war in Deutschland schon seit langer Zeit Thema.

http://wohnungswirtschaft-heute.de/wp-content/uploads/2012/03/aREGDpestelExpertenSchlagenAlarm.pdf         

(aus April 2009)

https://www.report-k.de/Wirtschaftsnachrichten/Wirtschaft-Deutschland/Studie-Drastischer-Wohnungsmangel-in-Grossstaedten-in-Koeln-fehlen-5.000-Wohnungen-18066   

(Artikel vom 22.03.2013)

 

 

Wo sollen denn diese echten Fachkräfte aus dem Ausland herkommen?

Deutschland tut doch wirklich alles, um die Wirtschaft an die Wand zu fahren und selbst der Wohnungsbau ist mit Bauregelungen, Dämmvorschriften und anderen „grünen“ Kontrollwahnregelungen belastet.

Und welchen Sinn haben die Artikel, die der Leserschaft seit Jahren erklären, dass Tausende von hochqualifizierten Arbeitskräften dieses Land jährlich verlassen?

https://www.cicero.de/wirtschaft/die-elite-sieht-rot/39028

 

 

Dort heißt es u. a.

Wichtigster Befund: 68 Prozent der Befragten erwarten im Ausland einen besseren Job und mehr Geld. 38 Prozent gaben an, dass auch die hohe Steuer- und Abgabenlast ein Grund dafür war, das Land zu verlassen, 31 Prozent störten sich an der Bürokratie. Per Saldo ist Deutschland für viele einfach nicht mehr gut genug. Vor allem für die Hochqualifizierten, denn über zwei Drittel der Auswanderer sind Fach- und Führungskräfte. Und es gehen die Jungen: Das Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre. Es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker. „Wir verlieren ausgerechnet die Guten, Leistungswilligen, Selbstbewussten, Risikobereiten. Diese Talente fehlen der Wissenschaft als Ideenlieferanten, sie fehlen den Unternehmen als Fachkräfte, sie fehlen dem Staat als Steuerzahler, dem Standort als Gründer. Und sie fehlen der Gesellschaft als Vorbilder“, klagt die Wirtschaftswoche. In jedem Fall konterkariert der Trend die Bemühungen der Industrie, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Laut Verband der Ingenieure (VDI) sind derzeit 70000 Ingenieursstellen in Deutschland unbesetzt.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

 

Auch der neuere Artikel aus dem focus sieht diese Auswanderungskatastrophe ebenso:

https://www.focus.de/finanzen/news/neue-studie-domaene-der-hochqualifizierten-hunderttausende-deutsche-wandern-aus_id_11424311.html

 

Mittwoch, 15.01.2020, 15:10

Rund 180.000 Deutsche ziehen jedes Jahr in ein anderes Land. Vor allem deutsche Akademiker und Akademikerinnen wandern aus – aber nicht nur Hochqualifizierte profitieren vom Umzug ins Ausland.

  • Akademiker zieht es ins Ausland.

  • Im Schnitt verdienen sie dort innerhalb eines Jahres rund 1200 Euro mehr.

  • Jährlich wandern rund 180.000 Menschen aus, 130.000 Menschen kehren aber auch nach Deutschland zurück.

Viele Deutsche ziehen aus beruflichen Gründen ins Ausland – und verdienen dort deutlich mehr. „Häufig geht es um den nächsten Karriereschritt“, sagte Andreas Ette vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung bei der Vorstellung erster Ergebnisse aus der Studie „German Emigration and Remigration Panel“ am Mittwoch in Berlin. Die meisten der 180.000 Menschen, die im Schnitt jährlich ins Ausland gehen, seien Akademiker (76 Prozent). „Auswanderung ist eine Domäne der Hochqualifizierten“, hieß es. Von dem Umzug profitierten aber auch andere.

Ende des Artikelausschnitts.

 

 

Will uns der Autor des Bezugsartikels aufs Glatteis führen? Warum hält Deutschland seine Fachkräfte nicht durch bessere Rahmenbedingungen, z. B. niedrigere Steuern und Sozialabgaben und billigeres Wohnungseigentum? Ach ja, die Grünen wollen auch noch das Einfamiiienhaus abschaffen.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hamburg-gruene-verbieten-einfamilienhaeuser-traumhaus-ade-kolumne-a-00000000-0002-0001-0000-000175196783

Es ist aber auch eine existenzielle Frage für die Volkswirtschaft, dass viele sozialversicherungspflichtig arbeitende Menschen ins Land kommen, um ihren Beitrag zum Erhalt und zum Funktionieren der Volkswirtschaft beizutragen. Wenn jedoch vielfach ungelernte Arbeiter aus Ländern ins Land kommen, deren Frauen dem Arbeitsmarkt aus kulturellen Gründen nicht zur Verfügung stehen und viele in der sozialen Hängematte landen, weil sie sich kulturell eben nicht in dieses Aufnahmeland einfügen bzw. integrieren lassen wollen und somit die Sozialabgaben immer neue Rekordhöhen erreichen, aber die Fachkräfte jährlich auswandern, so wird dies zu einem sozialen Ungleichgewicht führen. Wenn darüberhinaus die Regierung auch noch die Schlüsselindustrien bereit ist, an die Wand zu fahren wie die Autoindustrie, dann hat dieses Land letztlich wirtschaftlich keine Zukunft mehr.

 

 

Auch ausländische echte Fachkräfte können rechnen:

a) die deutsche Sprache steht ihnen im Weg, sie finden Länder, in denen englisch gesprochen wird, eine Sprache, die jede Fachkraft aus dem Ausland bereits mehr oder weniger beherrscht.

b) Steuer- und Sozialabgabenlast ist zu hoch

c) Energieabgabelast ist zu hoch

d) Mieten und Einfamilienhäuserpreise sind zu hoch.

Jede Fachkraft, die diese Hürden in Deutschland sieht, winkt ab und wandert in Länder aus, in denen genau diese Barrieren (dort wird in der Regel englisch gesprochen) nicht existieren und einfach nur angemessen in der Lebenshaltung das Leben leichter und finanziell erträglicher gestaltet und nicht völlig überzogen und überteuert sind wie in diesem Lande. Das heißt: Zu den ausgewanderten Elitefachkräften aus dem Fachkraftauswanderungsland Deutschland kommen noch die vielen ausländischen Fachkräfte, die nicht nach Deutschland wollen, eben wegen dieser Kostenbarrieren.

 

 

 

 

 

 

Wie viele Unternehmen sind nach der Coronakrise noch konkurrenzfähig und suchen Fachkräfte?

Im Artikel heißt es: Wer arbeitet, muss auch irgendwo wohnen. Diese simple Aussage könnte einen Bauboom auslösen, … Das stimmt nur zum Teil. Wer nicht arbeitet und trotzdem in Deutschland bleiben darf, braucht auch Wohnungen. Der Bau von Wohnungen nur im Zusammenhang mit arbeitenden Fachkräften zu sehen ist letztlich nur kurzsichtig und auf Dauer falsch, denn der Faktor „Arbeit“ wird sich, wie der Artikel zu recht ausführt, minimieren. Demgegenüber stellt der Autor jedoch die Zunahme von Fachkräften fest, die aus Frauen bestehen. Das ist in sich widersprüchlich. Wenn die Arbeit wegfällt, warum sollen dann Frauen mehr in Arbeit und Brot kommen bei zunehmend verknapptem Arbeitsmarkt, vor allem dann, wenn aus kulturfremden Ländern Migranten einwandern, bei denen der Mann die Familie zu ernähren hat und die Frau bitteschön zuhause zu bleiben hat.   Denn nach der jetztigen Politik der offenen Grenzen, die auch unter den Grünen exzessiv weitergeführt werden wird ab September 2021, weil es die Mehrheit der Wählerschaft noch immer nicht gerafft haben wird, bauchen auch Sozialgeldempfänger jeglicher Couleur Wohnungen.

 

 

 

 

Würde sich die Politik dazu aufraffen, kriminelle und nicht integrierbare Ausländer wie Muslimbrüder und Salafisten und so manches Familienclan-Mitglied aus diesem Lande auszuweisen, wäre schon nicht nur in Sachen Wohnungsbau viel gewonnen. Das aber ist weder mit den Altparteien noch mit denen, die diese wählen,  zurzeit zu machen.

 

One Response to “Plötzlich fehlen Deutschland drei Millionen Wohnungen”

  1. Was haben wir in den letzten Jahren gelernt? Es kommt alles anders als man denkt. Warum sollten Fachkräfte aus dem Ausland kommen, wenn bei uns die Wirtschaft den Bach runter geht und wir doch genug eigene Fachkräfte haben? Es werden keine Fachkräfte aus dem Ausland kommen. Bei uns auf dem Land brauche wir dringend Ärzte……. welcher Arzt aus dem Ausland kommt denn zu uns…….. keiner. Handwerker haben wir genug und in Corona Zeiten verdienen sie gut. Eigenartige Designer Produkte brauchen wir jetzt nicht. Und Kultur? Wenn Künstler ihren Job nicht mehr ausüben können, dann suchen die sich etwas anderes……….Theater werden Schwierigkeiten haben, ausgebildete Schauspieler zu finden. Die haben längst andere Jobs.


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