kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Syrisch-katholischer Patriarch sieht Dialog mit Islam skeptisch 11. März 2021

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 11:59

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Es gibt mehrere Wege, die verschiedene Religionen mit- oder gegeneinander gehen können.

1. Konfrontative Haltung

2. Nebeneinander Herleben

3. Dialogführung.

Welcher dieser Wege ist der beste? Wir müssen uns immer fragen: Was hätte JESUS CHRISTUS getan? Hätte ER sich für einen dieser Wege entschieden? Nun, ER hatte die Gabe, Wunder zu vollbringen. Ja, er vollbringt sie noch heute, indem der Muslimen im Traum oder auch im Wachzustand erscheint und diese zum Christentum übertreten. Wie aber sollen Menschen mit dieser doch sehr entscheidenden Fragen umgehen.

 

 

 

 

Zuspruch für den Neuanfang in Jesus

https://kath.net/news/74541

 

 

 

 

 

 

Es gibt eine christliche Stimme, die Bedenken hat, wie der Papst vorzugehen:

https://kath.net/news/74535

Syrisch-katholischer Patriarch sieht Dialog mit Islam skeptisch

 

 

 

Ignatius Youssef III. Younan: Meist nur „Monolog der guten Absichten vonseiten der Christen“

 

 

 

 

 

 

Rom/Bagdad/Beirut (kath.net/KAP): Der Patriarch der syrisch-katholischen Kirche von Antiochien hat sich in Sachen christlich-islamischer Dialog skeptisch geäußert. Kurz vor Beginn der viertägigen Irak-Reise des Papstes sagte Ignatius Youssef III. Younan der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR: „Es tut mir leid, sagen zu müssen, dass die große Mehrheit der irakischen Christen, wie auch die Christen im Nahen Osten, wenig Interesse an hochrangigen Treffen und Zeremonien haben.“

Sie glaubten nicht an einen „theoretischen Dialog der Religionen“, so der Patriarch. Denn leider handele es sich dabei meist nur um einen „Monolog der guten Absichten vonseiten der Christen“. Younan rief dazu auf, sich nicht auf eine Sprache der politischen Korrektheit zu beschränken. Stattdessen müsse man „klar und deutlich“ für eine Achtung der Bürgerrechte eintreten. Diese sollten für alle Bürger gelten, „auch in Ländern mit einer muslimischen Mehrheit“.

 

 

 

 

 

 

 

Besuch bei der Gemeinschaft von Karakosch

https://kath.net/news/74540

 

 

 

 

 

 

Bloße Erklärungen reichten nicht aus, vielmehr müsse die vielzitierte „Geschwisterlichkeit“ wirklich gelebt werden – durch wahre Toleranz gegenüber den sogenannten Ungläubigen. Bis dahin sei es noch ein weiter Weg, gab der Geistliche zu bedenken: „Es sollte nicht vergessen werden, dass der Islam Religion und Politik nicht trennt.“

Der in Beirut residierende Patriarch Younan wird Papst Franziskus im Irak persönlich empfangen. Für Freitag war eine Begegnung in der Kathedrale Unserer Lieben Frau der Erlösung in Bagdad geplant. Darüber hinaus soll es am Sonntag ein Treffen der beiden Kirchenführer in Karakosch geben. In der christlich geprägten Stadt sorgte 2014 der „Islamische Staat“ für Verwüstung. Der mit Rom unierten syrisch-katholischen Kirche im Irak gehören rund 45.000 Gläubige an, die fast alle in der Ninive-Ebene leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mangelnde Einigkeit von Christen

Der Direktor der Hilfsorganisation „Christian Aid Program North Iraq“ (CAPNI) Emanuel Youkhana blickte derweil in einem Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag) mit Sorge auf die Zukunft der Christen im Irak. Das liege nicht nur an islamistischem Terror und einem untätigen Staat, sagte der ranghohe Vertreter der Assyrischen Kirche des Ostens. Den vielen christlichen Konfessionen und ihren Führern mangle es an Einigkeit, beklagte Youkhana. Viele bekämpften sich stattdessen lieber gegenseitig. Um die Gunst der schätzungsweise 300.000 im Irak verbliebenen Christen buhlten zehn Parteien. „Wir sprechen nicht mit einer Stimme, das ist wirklich unerfreulich.“

Über Irak-Besuch von Papst Franziskus sagte Youkhana, dieser zwinge die Welt dazu, auf die Christen des Landes zu schauen, „gleich welcher Konfession wir angehören“. Dass den Papst seine erste Reise nach der Corona-Pause in den Irak führe, mache der Bevölkerung den Wert der christlichen Gemeinden des Landes deutlich. „Franziskus bringt unsere Anliegen aufs nationale Tableau, ins Fernsehen, zu den Spitzenpolitikern. Und ich bin mir sicher, dass er hinter verschlossenen Türen deutlichere Worte wählen wird, als in den glatten diplomatischen Statements stehen werden.“

Auf die Frage, welchen Satz er an Franziskus richten würde, wenn er ihn treffen könnte, antwortete der Geistliche: „Ich würde sagen, dass die Kirche des Ostens das Nest ist, aus dem unser Glaube geschlüpft ist. Wenn sie untergeht, verliert das Christentum seine Wurzeln. Über 2.000 Jahre lang haben wir die Region bereichert. Wir können heute Brücken bauen, wo andere Mauern errichten.“

Ende des Artkels

 

 

 

 

 

Karakosch: Papst bringt vor Islamisten gerettetes Gebetbuch zurück

https://kath.net/news/74545

 

 

 

 

 

Gewichtige Gründe, die der syrisch-katholische Patriarch da vorbringt. Reden über die Theorie nützt nichts, sondern nur die guten Früchte von Dialogen nutzen allen Religionsgemeinschaft. Solange die gute Absicht nur bei Christen zu finden ist und die islamischen Obrigkeiten Christen und anderen Religionsgemeinschaften noch immer keine religiöse Gleichberechtigung gewähren, ist jeglicher Dialog nutzlos. Ein weiteres Manko ist auch die völlig Zerrissenheit der Christenheit nicht nur im Irak, sondern in der ganzen Welt.

Es ist allerdings auch zu bedenken, wie diese islamischen Führer das verbale Schwert führen. Selbst haben sie kein Blut an den Händen. Jedoch können wir ausschließen, dass die Worte der Ausgrenzung und auch des koranischen Hasses nicht so manchen Terroristen geboren hat und gebiert? Der Gesprächspartner von Papst Franziskus, Großajatollah Ali as-Sistani hat Blut an den Händen kleben.

 

 

 

„Der Besuch von Papst Franziskus hat den Blick auf die christliche Minderheit verändert“

https://kath.net/news/74562

 

 

 

 

 

Aus Wikipedia erfahren wir:

Im Oktober 2005 erließ as-Sistani eine Fatwa,  in der er die Todesstrafe für Homosexuelle forderte. Diese Fatwa gilt als Gründungsaufruf für Todesschwadronen aus den Reihen der Badr-Corps. Die Badr-Corps sind der militärische Arm des an den heutigen irakischen Regierung beteiligten Obersten Islamischen Rat im Irak, und wurden im Herbst 2006 dem irakischen Innenminister unterstellt und in die irakische Polizei integriert.[7] Aufgrund von Angriffen auf und Morden an Homosexuellen und Gesprächen mit einer Irakischen Schwulen- und Lesbenvereinigung nahm as-Sistani 2006 die Fatwa zurück, was zu einem Rückgang der Angriffe führte.[7]

Aufgrund dieser Fatwa wird as-Sistani beschuldigt, für den Tod von homosexuellen Irakern mitverantwortlich zu sein. Die Londoner Schwulengruppe Iraqi LGBT, die Verbindungen mit Personen im Irak unterhält, berichtete Anfang April 2007 über mehrere Mordfälle, die zu einem signifikanten Anstieg von Asylanfragen im Vereinigten Königreich Anfang des Jahres 2007 führten.

Ende des WIkipedia-Artikels.

 

 

 

 

 

Treffen mit Großayatollah Sayyid Ali Al-Husayni Al-Sistani

https://kath.net/news/74537

 

 

 

 

 

 

Weisheit, Zeugnis und Verheißungen

https://kath.net/news/74538

 

 

 

 

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ali_as-Sistani

Der übrige Artikel auf Wikipedia beschreibt diesen Herrn als letztlich eher mäßigend.

So können Worte eben auch töten!

Handelt Papst Franziskus also richtig?

 

 

 

 

 

Letztlich denken wir, dass er in diesem Punkt richtig handelt, weil nur der Dialog und das ständige Bemühen um eine ausgewogene religiös-politische Gleichberechtigung unter den Religionen letztlich die Welt überzeugen kann, dass der Islam zur internationalen Gemeinschaft dazugehört. Er gehört nicht dazu, wenn das Dhimmisystem in seinen Reihen noch weiter existiert. Stillstand und Nichtssagen ist schädlches Verhalten. Da beweist der Papst die richtige Spürnase und bereitet den Boden für zukünftige Treffen.

 

 

 

 

 

Wenn gemeinsame Abschlusspapiere unterzeichnet werden, die jegliche Form des Terrorismus verdammen und die Zusammenarbeit von Führern der Religionen stärken, so ist dies erst einmal nur Tinte auf einem Papier. Hierzu muss noch der HEILIGE GEIST hinzukommen, der diese Papiere auf beiden Seiten mit Leben, mit echtem geistlichen Streben nach Friedensleben erfüllt. Diese Papierinhalte können dann aber auch ganz leicht als Anklagegründe gegen die Religionsgemeinschaften zur Anwendung kommen, die die darin enthaltenden Appelle zum Frieden und zum friedlichen Zusammenleben von Muslimen und Christen nicht beachten.

 

 

 

 

 

Nicht vergessen werden darf, dass der Papst den Christen im Irak seine Solidarität vor Ort gezeigt hat und mit ihnen betet und denkt. Während viele Ortskirchen eben nicht an die Christenverfolgung erinnern, handelt dieser Papst wie seine Vorgänger anders. Das moralische Aufrichten der Seelen von Christen im Irak war der Hauptgrund dieser Reise, aber eben auch der Versöhnungsversuch zwischen Religionen, die sich jahrhundertelang bekriegt haben.

Wenn Christen mit dem Finger auf andere Religionsgemeinschaften zeigen, so sollten sie sich gleichzeitig aber auch an die eigene Nase fassen. Denn wo bleibt die Einheit in CHRISTUS, unserem HERRN? Weit und breit ist sie nicht zu sehen und nicht einmal zu spüren. Die Schwäche des Chrsitentums, welches eben nicht mit einer Stimme gegenüber anderen Religionen und den Staaten auftrittm spüren andere Religionen und Staaten und nutzen diese Schwäche eben auch gnadenlos aus. Das Bestreben zur Einheit im DREIEINEN GOTT sollte wichtiges Ziel der Christenheit sein. Stattdessen überall Konkurrenzkampf, Anfeindungen und wenig liebevoller Umgang miteinander. Das muss sich ändern.

 

 

 

 

 

 

 

Vielfach ist Papst Franziskus auch hier kritisiert worden, u. E. hier und da zu Recht. In diesem Punkt hat er recht getan und alle Christen sollten danach streben, sich nicht nur gegenüber anderen Religionen trotz ungerechten Verhaltens versöhnlich zu zeigen und auch innerhalb des Christentums damit beginnen, Versöhnung und Vergebung vorzuleben, um die Nachfolge CHRISTI auch endlich vor der Welt glaubhaft zu machen. Bitten und Beten wir eindringlich darum, dass Frieden werde. Bibelstelle: Psalm 34,15: Suchet den Frieden und jaget ihm nach, heißt es im AT. Schon damals war dieses Wort wohl notwendig gewesen. Die Welt hat sich also leider nicht grundlegend verändert.

Wir hoffen auf den DREIEINEN GOTT, dass ER SEINEN HEILIGEN GEIST, SEINEN SCHUTZ über solche Dialoggespräche ausbreitet und den Weg des Friedens in JESUS CHRISTUS  anstrebt  und zum Ziel jeglichen Religionsbestrebens werden lässt. 

 

One Response to “Syrisch-katholischer Patriarch sieht Dialog mit Islam skeptisch”

  1. Walter Says:

    Es gibt nur einen Weg zu dem wahren Gott

    Jesus Christus spricht ich (und nicht der Papst mit seiner Welteinheitsreligion oder einer Kirche) bin der Weg die Wahrheit und das Leben keiner kommt zum Vater außer durch Mich.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s