kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten legalisiert 1.800 kirchliche Gebäude 8. Januar 2021

Filed under: Kirche Zu Hause — Knecht Christi @ 20:12
Who are Egypt's Coptic Christians?

Zum Jahresende 62 weitere christliche Kirchen und kirchliche Gebäude baurechtlich anerkannt.

 

 

 

 

Kairo (kath.net/ KAP): Die ägyptischen Behörden haben in den letzten Tagen des Jahres 62 weitere christliche Kirchen und kirchliche Gebäude baurechtlich anerkannt. Damit erhielten im Rahmen eines Legalisierungsverfahrens mittlerweile 1.800 christliche Kult- und Funktionsbauten im islamischen Ägypten eine offizielle Genehmigung, wie der vatikanische Pressedienst „Fides“ (Donnerstag) meldete.

Mit Einführung eines Gesetzes über den Bau und Betrieb religiöser Immobilien im August 2016 begann auch ein Prüfverfahren für bereits bestehende Gebäude, die ganz oder teilweise illegal errichtet worden waren. Eine eigens eingesetzte Kommission zur Sanierung der rechtlichen Lage der einzelnen Einrichtungen kam laut Fides seither 18 Mal zusammen.

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

 

Unter dem ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi geht es für die christliche Minderheit voran. Dafür gebührt ihm Dank. Diese Aktion der Legalisierung, die unter diesem Präsidenten schon jahrelang andauert,  ist sehr wichtig für die Christen. Waren doch die fortdauernde und schikanöse staatliche  inszenierte Verweigerung von Baugenehmigungen christlicher Gebäude immer wieder Anlass für Muslime, die dem radialen Islam (Muslimbruderschaft und Salafisten)  angehör(t)en, Terroranschläge auf Kirchen zu verüben, mit denen auch Blut vergossen wurde.

 

 

 

 

 

Auch wenn Christen in Ägypten noch heute und außerhalb dieser positiven Nachrichten noch immer diskriminiert und verfolgt werden, so ist das Leben in den Tagen mit diesem Präsidenten für Christen erträglicher geworden. Christen hoffen natürlich darauf, dass dieser Präsident das Land noch lange regieren wird. Aber auch nach wie vor warten viele Kirchen in Ägypten darauf, anerkannt zu werden.

https://www.opendoors.de/nachrichten/aktuelle-meldungen/aegypten-kirche-zerstoert-protestierende-christen-verhaftet

 

 

 

 

 

Dennoch bleibt die Christenverfolgung in Ägypten akutes Thema:

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex/laenderprofile/aegypten

https://www.opendoors.de/mediathek/video/salafist-wird-undercover-christ-tomas-aus-aegypten

 

 

 

 

 

Für Christen wird bezüglich Herrn As Sisi In Erinnerung bleiben: 

https://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Fattah_as-Sisi

Sisi ist praktizierender sunnitischer Muslim und gilt als fromm, ist aber zugleich überzeugter Anhänger und Verehrer des früheren arabisch-nationalistischsäkularen Präsidenten Gamal Abdel Nasser.[46]

Am Neujahrstag 2015, der in diesem Jahr mit dem Geburtstag des Propheten Mohammed zusammenfiel, forderte Sisi in einer Rede in der Azhar-Universität eine „religiöse Revolution“. Es sei unerträglich, dass das, was die Muslime als ihr religiöses und heiliges Erbe betrachteten, ihnen selbst und dem Rest der Welt als Quelle für Angst, Gefahr, Töten und Zerstörung gelte.[47][48] Am 6. Januar 2015 besuchte er als erster Präsident Ägyptens die koptische Christmette in der Markuskathedrale und sprach zu den Gläubigen. Der unangemeldete Besuch wurde vom ägyptischen Fernsehen übertragen. Mit den Worten „Wir sind alle Ägypter“ appellierte er an Anwesende und Zuschauer.

Ende des Artikelausschnittes.

 

 

 

 

 

Ein Präsident an der Spitze des Staates kann nicht erreichen, dass die Christenverfolgung unterbleibt, vor allem nicht für Christen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind. Die Apostasie greift in den Familien noch voll.

Selbstverständlich ist der Präsident kein lupenreiner Demokrat. Er ist gläubiger sunnistischer Muslim.  Wie geht denn jedoch die Demokratie mit dem radikalen Islam um? Sie selbst hat keinerlei Vorstellungen davon, wie mit dem Radikalislam umzugehen ist. Sie lässt es einfach laufen. Darum breitet sich gerade der Radikalislam in Europa so vehement aus.  Al Sisi weiß, dass Radikalislamisten keine Schwäche verstehen, die sie sofort ausnutzen würden. Deshalb sollten Demokratievertreter davon absehen, die selbst keine Ahnung davon haben, wie mit dieser Art von Religionsfaschismus umzugehen ist, Menschen wie Präsident Al Sisi aus der Ferne beurteilen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

Ferner sollten endlich alle EU-Vertreter einsehen, dass die Todesstrafe in islamischen Ländern möglich ist, und zwar durch den Propheten des Islams selbst legitimiert wurde, denn dieser hat vor der Todesstrafe im Auftrag seines Gottes nie zurückgeschreckt. Es ist müßig, sich vorzustellen, wie rückgratlose EU-Vertreter mit dem Radikalislam umzugehen gedenken. Sie bekommen diese Terrorideologie nicht in den Griff und meinen, von ihrem hpyermoralischen Sessel aus, muslimische Politiker aus muslimischen Gesellschaften, in denen es üblich ist, die Todesstrafe zu verhängen und zu vollstrecken, beurteilen zu müssen.

 

 

 

 

 

 

Jeder Christ lehnt die Todesstrafe ab. In muslimischen Gesellschaft ist dies jedoch völlig anders. Wenn in Europa der Islam das Sagen haben wird, wird über diese Frage der Weidereinführung der Todesstrafe wieder nachgedacht werden müssen. Das ist nun einmal die Konsequenz, wenn die Gesellschaften islamisiert werden. Daran sollten sich die Menschen, vor allem die politischen Gutmenschen schon einmal gewöhnen.

Wir gratulieren unseren Glaubensgeschwistern in Ägypten für diese guten Nachrichten.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s